Peter Bares im Fernsehgottesdienst 1984

Axel

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In Fernsehgottesdiensten und Godi-Besuchen ist mir die ev. Fraktion dagegen oft zu zackig unterwegs, frage mich auch, wieso man so oft ausgerechnet den Sopran hervorheben muss, den die Gemeinde ja eh singt (und akustisch und gewohnheitsmäßig eh die betonteste Stimme ist) , so kommt die Balance durcheinander, Begleitstimmen zu schwach. Allerdings kann man so natürlich gut Registerfarben zeigen, da eine "Unruh" auspacken hat definitiv was. Da die paar heute noch gängigen Choräle mit einfacher Melodik ja eh bekannt sind, kann das auch irgendwie kein Grund sein (bei NGL kann man das, a la Bandstil, anders sehen, allerdings gefällt mir da oft sogar eine. Begleitung *ohne* Mitspielen des c.f. überhaupt manchmal besser, von Christoph Spengler gibt es da zB einiges). Allerdings muss man da auch etwas aufpassen bei Beurteilung bez. Balance und Metrik "von Ferne", eine nahe Mikrofonierung der Orgel kann da schon verzerren.
Ein Problem ist, dass man in den Bereich, in dem man singt, nicht gut hört. Sinnvoller als diese sehr evangelische Tradition ist ein c.f. im Tenor oder Bass.
 
Axel

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Versuche dazu bestätigen meine Behauptung. Dorf eben, mit gewaltigem Gemeindegesang. Volle Bude, wenn es geht wird 4 stimmig gesungen. So was hast du vermutlich noch nicht erlebt.
Das ist doch schön. Freut mich sehr, denn 4-stimmig hat man selten. Aber entkräftet das meine Feststellung? Vesuch es doch mal: Setz dich unten rein, lass einen Kollegen die Messe spielen. Den Tenor c.f. wirst du immer besser hören als einen Sopran c.f..
 
altermann

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Eine Messe gibt es bei uns nicht. Die Orgel ist für den Raum üppig disponiert. Mit entsprechender Registrierung verblase ich jeden Katholiken jenseits der Landesgrenze. :-D
 
 

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