Neben den Übungen starkes Stück sinnvoll?

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Hallo an alle,

nun ich fange ca. erst nächsten Monat mit dem privaten Klavierunterricht an. Deswegen bräuchte ich nochmal euren Rat: Ist es sinnvoll, neben dem eigentlichen Üben von täglich ca. 1/2h - 1 1/2h auch ein schweres Stück, welches eigentlich über meinem Niveau liegt, peu-a-peu in Angriff zunehmen? Zumindest sind 2-3 Takte nach einer Session immer langsam spielbar - die Latte ist also nicht zu hoch. Und wo wir gerade dabei sind: Sollte man gleich richtig üben, d.h. Lautstärke beachten, Spielweise usw. oder kann / sollte man eher mit den Feinheiten nach dem fertigen Rohspielen anfangen?
At last: Wie sieht es mit Stücken mit rhythmischer Linksbegleitung aus - muss da dieser Rhythmus leiser gespielt werden? *schnüff* naja immerhin hat der Februar 2 Tage weniger als die üblichen Monate...
 
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Hallo an alle,

nun ich fange ca. erst nächsten Monat mit dem privaten Klavierunterricht an. Deswegen bräuchte ich nochmal euren Rat: Ist es sinnvoll, neben dem eigentlichen Üben von täglich ca. 1/2h - 1 1/2h auch ein schweres Stück, welches eigentlich über meinem Niveau liegt, peu-a-peu in Angriff zunehmen? Zumindest sind 2-3 Takte nach einer Session immer langsam spielbar - die Latte ist also nicht zu hoch. Und wo wir gerade dabei sind: Sollte man gleich richtig üben, d.h. Lautstärke beachten, Spielweise usw. oder kann / sollte man eher mit den Feinheiten nach dem fertigen Rohspielen anfangen?
At last: Wie sieht es mit Stücken mit rhythmischer Linksbegleitung aus - muss da dieser Rhythmus leiser gespielt werden? *schnüff* naja immerhin hat der Februar 2 Tage weniger als die üblichen Monate...
Ach und eins noch: versuche doch, die schwierigsten Takte eines Stückes zuerst einmal zu üben, bis du sie perfekt kannst
Also ich spiele nicht immer in der angegebenen Geschwindigkeit, ich spiele (wenn möglich) sogar etwas schneller, um dann langsam das Tempo zu senken und in richtiger Geschwindigkeit zu spielen.
Ob man gleich mit richtiger Lautstaärke (ich weiß jetzt nicht, was du mit "Spielweise" meinst) anfangen soll? -- NEIN! Spiel das Ding doch erst einmal in "Rohform" und komme dann zu den Feinheiten.;)
Das mit dem schwierigeren Stück kann ich jetzt nicht beurteilen, da ich deine Spielstärke nicht kenne, aber da solltest du lieber deinen Lehrer fragen...

Ach und eins noch: eine Seite, die mir sehr geholfen hat und mir noch immer hilft: http://foppde.uteedgar-lins.de/contents.html#Inhalt
Schwer kritisiert aber für Anfänger (wie mich;) ) und fortgeschrittene Anfänger durchaus empfehlenswert:D
 
K

keyla

Guest
also meiner meinung nach sollte man gleich richtig üben. bei mir läuft das dann meist darauf hinaus, dass ich 8 h an 6 takten sitze bevor ich weiterübe aber das liegt vor allem dran, dass ich mir gern stücke nehme, die mein niveau überschreiten
 
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Also, ich übe so:
Zuerst schaue ich mir das neue Stück an, sehe nach schweren Passagen, "verinnerliche" es suzusagen und spiele es dann GAAAANZ grob.
Dann höre ich mir eine Aufnahme davon an, spiele danach die schwierigeren Passagen, bis ich sie "perfekt" kann und spiele das Ganze nochmal, und zwar mit allen Feinheiten, dann höre ich mir noch einmal die Aufnahme an und spiele es noch einmal.
Das alles sollte etwa eine oder anderthalb Stunden dauern, dann nämlich kann ich das neue Stück so ziemlich, die selbe Prozedur am nächsten Tag und so spiele ich das Stück irgendwann sehr gut...
 
R

Rosenspieß

Guest
Auch ich möchte dringend dazu raten, die Stücke von Anfang an musikalisch auszuarbeiten. Der richtige Ausdruck erfordert die richtige Technik und das ist oft eine andere, als die, die dem blossen Abspielen der Noten zugrunde liegt.

Gegen schwerere Stücke, die man "nebenher laufen" lässt, spricht eigentlich nichts. Solange man sich nicht damit frustriert und die schon erarbeiteten Passagen immer wieder neu mit dem im Unterricht erlernten Know-how durchgeht, ist das in keiner Weise kontraproduktiv.
 
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Ich habe mich mal ganz nebenbei mit dem Minutenwalzer (für die meisten hier ist das ein Klacks, oder?:oops: beschäftigt, war mir aber wohl zu hoch und ich hörte auf, "nebenbei" Stücke auszuprobieren....
Na ja, jeder hat seine eigenen Gewohnheiten;)
 
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--- Sorry für die späte Antwort ---

Okey, ich werde dann mal gleich richtig üben... Mannoman: 8h an einigen Takte - viel Arbeit! Den Chang werde ich übrigens demnächst ausdrucken und einstudieren. Hat mir (wiedermal) sehr geholfen :applaus:
 
 

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