lucien
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- 22.09.2025
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Liebe Klavier-Community, 
ich schreibe heute hier, weil ich nach nun 14 Monaten Unterricht kaum einschätzen kann, wie mein Fortschritt im Vergleich zu anderen zu bewerten ist.
Da man als Klavierspieler ja meistens allein an seinem Instrument sitzt, fehlt mir schlicht der Vergleich.
Bin 39 Jahre alt.
Mein Weg ist vielleicht etwas intensiver als üblich: Ich übe täglich ca 90 min.
Für mich ist das keine Belastung, sondern eher wie Atmen.
Diese Woche habe ich den ersten Band der Schule ‚Tastsinn‘ offiziell abgeschlossen.
Mein Lehrer meinte nun, wir haben jetzt 10 Prozent und lassen die weiteren Lehrbücher erst einmal beiseite und beginnen direkt mit den Meisterwerken der klassischen Literatur.
Unterricht pro Woche 90 min.
Morgen steht eine besondere Einheit an:
Wir haben einen Zeitblock von 115 Minuten am Stück geplant, um tief in die Interpretation und die Klangfarben einzusteigen.
Ich merke, dass der reine Klang für mich dann wie eine Energiequelle wirkt – ich brauche in diesen zwei Stunden keine Pause und fühle mich danach energetisch voll aufgeladen.
Oft spiele ich direkt nach dem Heimkommen noch weiter, um die Impulse des Unterrichts zu verarbeiten.
Da ich keinerlei Vergleich zu anderen Schülern habe, wollte ich einfach mal fragen:
Ist dieser direkte Übergang zur Originalliteratur nach 14 Monaten ein üblicher Zeitrahmen?
Wie habt ihr den Moment erlebt, als die ‚Schulbücher‘ endeten?
Und kennt ihr dieses Gefühl auch, dass die Musik so präsent wird, dass alles andere um einen herum – sogar Müdigkeit oder die Zeit – völlig in den Hintergrund tritt?
Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen!
Herzliche Grüße,
B.
ich schreibe heute hier, weil ich nach nun 14 Monaten Unterricht kaum einschätzen kann, wie mein Fortschritt im Vergleich zu anderen zu bewerten ist.
Da man als Klavierspieler ja meistens allein an seinem Instrument sitzt, fehlt mir schlicht der Vergleich.
Bin 39 Jahre alt.
Mein Weg ist vielleicht etwas intensiver als üblich: Ich übe täglich ca 90 min.
Für mich ist das keine Belastung, sondern eher wie Atmen.
Diese Woche habe ich den ersten Band der Schule ‚Tastsinn‘ offiziell abgeschlossen.
Mein Lehrer meinte nun, wir haben jetzt 10 Prozent und lassen die weiteren Lehrbücher erst einmal beiseite und beginnen direkt mit den Meisterwerken der klassischen Literatur.
Unterricht pro Woche 90 min.
Morgen steht eine besondere Einheit an:
Wir haben einen Zeitblock von 115 Minuten am Stück geplant, um tief in die Interpretation und die Klangfarben einzusteigen.
Ich merke, dass der reine Klang für mich dann wie eine Energiequelle wirkt – ich brauche in diesen zwei Stunden keine Pause und fühle mich danach energetisch voll aufgeladen.
Oft spiele ich direkt nach dem Heimkommen noch weiter, um die Impulse des Unterrichts zu verarbeiten.
Da ich keinerlei Vergleich zu anderen Schülern habe, wollte ich einfach mal fragen:
Ist dieser direkte Übergang zur Originalliteratur nach 14 Monaten ein üblicher Zeitrahmen?
Wie habt ihr den Moment erlebt, als die ‚Schulbücher‘ endeten?
Und kennt ihr dieses Gefühl auch, dass die Musik so präsent wird, dass alles andere um einen herum – sogar Müdigkeit oder die Zeit – völlig in den Hintergrund tritt?
Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen!
Herzliche Grüße,
B.