Lernerfolg messen

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Kiwi

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Hallo, liebe Freunde,

ich bin noch ein Klavier-Frischling und mit Riesenfreude dabei.
Ich übe täglich ein bis drei Stunden und es geht auch voran.
Ich würde gerne wissen, ob es bestimmte Klavierstücke als 'Wegmarken'
oder 'Gradmesser' gibt, anhand derer man ungefähr beurteilen kann,
auf welchem Level man sich befindet und ob die investierte Zeit
einigermassen effektiv genutzt wurde.

Ich habe überhaupt keine professionellen Ambitionen, dennoch möchte
ich die Lernerei auf eine rationale Grundlage stellen und nicht bis in alle
Ewigkeit Etuden 'schrubben'.

Um ein Bild zu verwenden: Es gibt Leute, die gehen schon seit Jahren ins
Fitnesstudio und werden trotzdem nicht fitter sondern fetter. :D
Ich möchte vermeiden, daß mir das im übertragenen Sinne am Klavier passiert.

Also, welche Stücke sollte man können nach 6 Monaten, 1 Jahr, zwei Jahren
wenn man engagiert und mit Klavierlehrer übt?
 
P

pianoboe

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Ich glaube nicht, dass Du Deinen Fortschritt daran festmachen solltest, welche Stücke Du schon gespielt haben musst. Wenn Du Dich auf diese Weise an Deinen Fortschritt herantasten möchtest, dann gibt es die Möglichkeit, dass Du z.B. aus der Literaturliste von "Jugend musiziert" o.ä. Deine Stücke heraussuchst und schaust wie schwer die Stücke dort eingeschätzt werden.

Aber eigentlich brauchst Du keine "schweren" Stücke, um Deinen Fortschritt zu messen. Ich würde Dir raten, Aufnahmen zu machen. Ein Stück, dass Du als "fertig" erachtest, nimmst Du auf und schließt die Aufnahme weg. Nach einem halben Jahr kannst Du Dir die Aufnahme nocheinmal anhören und wirst hören, wie sich Dein Spiel zwischenzeitlich entwickelt hat.
 
B

Bachopin

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Hi Kiwi,

Um ein Bild zu verwenden: Es gibt Leute, die gehen schon seit Jahren ins
Fitnesstudio und werden trotzdem nicht fitter sondern fetter. :D
Ich möchte vermeiden, daß mir das im übertragenen Sinne am Klavier passiert.

da ist was dran :-)

Um was es eigentlich geht, ist die Effizienz deiner Lern-Methodik zu bestimmen.
Und die könnte ja tatsächlich schlecht sein. Dann muss man die Methodik ändern. (kein Talent gibt es nicht ;-) )

Um es ein bischen zu messen, könntest du die verschiedenen Systeme der Einteilung der Klavierstücke in Schwierigkeitsgrade benützen.
Bei einer effektiven Lernmethode sollte der durchschnittliche Spieler die Stücke spielen können die vom Schwierigkeitsgrad seiner Lernzeit entsprechen.

Buch mit Einteilung nach Jahren:
Handbuch der Klavierliteratur. Klaviermusik zu zwei Händen von Klaus Wolters

Pianostreet Einteilung (Levels):

http://www.pianostreet.com/piano_music/download_1/sheet_1.php

ABRSM Einteilung (Syllabus):

http://www.abrsm.org/?page=home

Gruß
 
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Kiwi

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Ok, danke.
Mit den Tips komme ich weiter und kann mir ein ungefähres Bild machen.
 
 

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