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Mir fehlen noch einige Lampen im Haus, ich bin gerade wieder auf der Suche, denn es ist trotz des umfangreichen Angebots nicht leicht, die passende Leuchte zu finden.

Erneut wundere ich mich über die fest verbauten LED-Leuchtmittel, man kann sie nicht mehr selber ersetzen. Vorteil: Es ermöglicht kleine und formschöne Lampen mit interessanten Lichteffekten (z.B. durch einen LED-Ring im Deckenfluter). Nachteil: Falls es überhaupt Ersatz gibt, dann müsste schlimmstenfalls die gesamte Lampe zum Hersteller geschickt werden. So weit zu meinen mir vorliegenen Informationen.

Nun habe ich eine Pendelleuchte in die engere Wahl genommen, Lebensdauer 30.000 Stunden. Das hört sich erstmal viel an, aber wenn ich mich nicht verrechnet habe, dann könnte man die Lampe nach 3,4 Jahren entsorgen. Denn die Leuchtmittel können nicht getauscht werden. In Anbetracht der Kosten für eine derartige Lampe und des immer größer werdenden Müllberges frage ich mich, ob diese Lampenkultur (formschöne Leuchten durch fest verbaute Leuchtdioden) der richtige Weg ist.
 
Liebe @Marlene ,

einen wunderschönen (meteorologischen) Frühlingsanfang wünsche ich Dir ins hoffentlich heitere fröhliche Rheinland, denn hier in Berlin ist heute trübe Suppe angesagt.

Das ist Betrug und Abzocke, ich habe, wie oft weiß ich gar nicht mehr, diese Betrugsleuchtkörper mit sogar zT hochgelobten 100.000h Leuchtdauer von sogenannten Premiumherstellern wohnräumlich sehr oft auswechseln müssen, wegen Defekt oder deutlich zurückgegangener Helligkeit.

In der Dunstabzugshaube unserer Küche wechselte ich gestern ebenso eine E14 LED Birne aus.

Es ist furchtbar und "wegweisend", wie doch der in gewisser Weise jedenfalls gutteils entmündigte Wahlbürgerkunde durch Politik und Wirtschaft und NB.!! durch sich selbst zum Narren gehalten wird, auch und gerade außerhalb der Hohen Zeit der Narretei

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Das ist Betrug und Abzocke, ich habe, wie oft weiß ich gar nicht mehr, diese Betrugsleuchtkörper mit sogar zT hochgelobten 100.000h Leuchtdauer von sogenannten Premiumherstellern wohnräumlich sehr oft auswechseln müssen, wegen Defekt oder deutlich zurückgegangener Helligkeit.

Ein sehr wichtiger Parameter für die Lebensdauer von LEDs ist die Betriebstemperatur. Wenn durch den Leuchtkörper selbst, die Lampe oder die Kombination von beiden die Wärme nicht vernünftig abgeführt werden kann, verringert sich die Lebensdauer drastisch. Die Schuld am frühzeitigen Ausfall liegt nicht immer beim Hersteller.
 

Als letztes Jahr ein Klavier in die Wohnung kam, habe ich zwei Deckenbeleuchtungen auf LED umgestellt, damit auch meine fünf Notenseiten nebeneinander gut ausgeleucht sind. Von sechs LED Birnen mit angeblich 20.000 Stunden Lebenszeit sind bereits zwei frühzeitig verschieden. Öfter musste ich auch keine Glühbirne ersetzen.:angst:
 
Von sechs LED Birnen mit angeblich 20.000 Stunden Lebenszeit sind bereits zwei frühzeitig verschieden. Öfter musste ich auch keine Glühbirne

Das Phoebus-Kartell hat in dem EU"Kartell" einen würdigen Wiedergänger:angst:

"Aber 1000 Stunden sind allemal lang genug, um die Kunden nicht unnötigt durch ein zu kurzlebiges Produkt zu verärgern und damit trotzdem noch ausreichend Umsatz zu machen"


"Langbrennende Lampen sind ökonomischer Nachteil"
(Prof. Dr.Marku Krajewski)


Prinzip der Geplanten Obsoleszenz

cover_obsoleszenz_gro.jpg

http://www.orange-press.com/programm/alle-titel/kaufen-fuer-die-muellhalde.html


"Anderenorts lebten Glühbirnen aber nachweisbar länger, wie Krajewski im MDR-Interview sagt: "Während der DDR-Glühlampenhersteller 'Narva' daran arbeitete, die Fäden so zu konzipieren, dass ein langer Einsatz möglich wurde, forschte man im Westen an einer künstlichen Begrenzung der Lebensdauer, um schneller neue Birnen verkaufen zu können. Die Folge war, dass eine Glühlampe von 'Osram' im Durchschnitt 750 Stunden brannte, 'Narva' hingegen Lampen mit 1500 Stunden Lebensdauer herstellte und auch entsprechend mit einer langen Lebensdauer bewerben konnte."

https://diepresse.com/home/wirtschaft/hobbyoekonom/1382381/GluehbirnenKartell_Der-geplante-Defekt


https://www.merkur.de/wirtschaft/warum-produkte-nicht-laenger-halten-duerfen-1873827.html


http://www.taz.de/!5170608/?goMobile2=1550016000000
 
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narvaGB.jpg
Ohne T i t e l

Aber:
Was macht denn unsere documenta ohne Glühbirnen??

docu3567.jpg



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Die große Fastenzeit klopft kräftig ans Tor!

Heute zum Fastnachts-Kehraus könnten wir Jecken noch mal ein Getränk zu uns nehmen , aber spätestens morgen ab Aschermittwoch ist wieder Schluss mit dem ganzen Geschwofe!

Nur was und wieviel sollten wir überhaupt?

Kennen alle schon die gute und aktuelle Studie aus der Lancet (2018)
https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(18)30134-X/fulltext?

Co-Autor Dan Blazer von der US-amerikanischen Duke University in Durham ruft Ärzte dazu auf, ihre Patienten darauf hinzuweisen: „Diese Studie hat gezeigt, dass der Konsum von Alkohol in einer Menge, die als sicher galt, tatsächlich mit einer geringeren Lebenserwartung und mehreren ungünstigen gesundheitlichen Folgen verbunden ist.“

Diese Studie hat durch ihre Stichprobengröße eine hohe Aussagekraft“, betonte Hans-Jürgen Rumpf von der Universität Lübeck, ehemaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie. „Der Richtwert von 100 Gramm pro Woche sollte dazu führen, die Grenzwerte für Männer neu zu überdenken und nach unten zu korrigieren.“

Neue empfohlene max. Obergrenze:
100 ml C2H5OH pro Woche (71g!,)
(ca. 1 Fl Wein oder 6 kleine Bierchen pro Woche!):011:

Der Durchschnittsdeutsche , ab 15. ! Lebensjahr, konsumiert aber schon 165ml reinen Alkohol pro Woche, von Beobachtungen mittäglicher Arbeitsessen oder abendlicher Feierabendgestaltungen vieler Personenkreise mal ganz zu schweigen.


https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/93425/Schon-geringe-Menge-Alkohol-steigert-Sterberisiko
 
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