Kopf oder Herz - Auf wen habt ihr beim Klavierkauf gehört?

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Ich hoch 3

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Hallo,

ich möchte Klavierspielen lernen und mir daher ein Instrument kaufen bzw. wohl erstmal mietkaufen.

Eigentlich dachte ich an ein weißes Klavier mit Silentfunktion für kleines Geld, also sowas in die Richtung vom Yamaha b2 oä.
Nun war ich im Pianohaus, um so ein Instrument mal in Augenschein zu nehmen. Allerdings ist mir direkt beim Betreten des Ladens ein Klavier ins Auge gesprungen, das mir seither nicht mehr aus dem Kopf geht. Es ist 90 Jahre alt, mit Wurzelholzintarsien, Elfenbeintasten und geschwungenen Konsolen. Ein wahres Schmuckstück. Es strahlt Wärme aus und Geschichte, kurz: es hat Seele.
Das Yamaha fand ich auch nicht schlecht, aber es ist halt etwas ganz anderes. Eben ein Allerweltsklavier "von der Stange", irgendwie beliebig. Versteht ihr, was ich meine?
Dafür hat es einen saubereren klang und die Silentfunktion.

Nun bin ich am grübeln, wofür ich mich entscheiden soll. Das alte Klavier wird noch überarbeitet und ist bis Mitte Januar in der Werkstatt, insofern eilt die Entscheidung nicht.
Vor meinem inneren Auge sehe ich mich an dem alten Fritz Ohm Klavier sitzen und mir wird es ganz wohlig. Gleichzeitig überlege ich, ob es "vernünftig" ist, so ein Instrument zu kaufen.

Wonach seid ihr beim Klavierkauf gegangen? War es eine Herzens- oder eher eine Vernunftentscheidung? Womit wird man nach eurer Erfahrung dauerhaft glücklich(er)?

Liebe Grüße,
Ich hoch 3
 
beo

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Ganz klar Bauch Entscheidung. Ich habe mir als Anfänger einen hübschen kleinen Flügel ins Haus geholt (Vernunftsmäßig also total daneben) und der Anblick löst auch nach Jahren immer noch wohlige Gefühle aus. Der geistert sogar durch meine Träume, wenn ich den streichen und er zum Dank schön singt, dann weiß ich, ich schlafe gerade.
 
Drahtkommode

Drahtkommode

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Mir hat die rote Kordel gefallen, die innen zwischen Gussplatte und Zarge eingelegt war. :heilig:

Es ist wohl immer eine Bauchentscheidung, und das ist auch richtig so, natürlich eingeengt durch einen finanziellen Rahmen. Allerdings habe ich bald nach dem Kauf doch mit dem Instrument gehadert, aber zwei gute Klavierbauer haben dafür gesorgt, dass es nun für mich ein Trauminstrument geworden ist.
 
Klein wild Vögelein

Klein wild Vögelein

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In erster Linie hab ich auf meine Ohren gehört. Über ein Jahr habe ich ein Klavier gesucht und per Zufall meinen kleinen Bechsteinflügel gefunden.

Ziemlich am Anfang meiner Suche hatte ich ein altes Feurichklavier gefunden, welches meiner Klangvorstellung nahekam, es war preiswert, aber blau angestrichen.
Das gefiel meinen Augen nicht. Ich habe dann die neuen Feurichklaviere angespielt, aber die gefielen meinen Ohren nicht.

Die Entscheidung einen Bechstein-Stutzflügel zu kaufen war dann keine Vernunftentscheidung, weil er weit außerhalb meines Budgets lag, aber eine gute Entscheidung, da ich ihn und seinen Klang immer noch sehr liebe.

Ein Yamaha Klavier B 2 habe ich mir vor einem Jahr zusätzlich gebraucht gekauft bei GSTLP, um auch ungehört und -gestört üben zu können. Naja, ein uraltes Feurich kam dann noch dazu, als die Vernunft endgültig ausgeschaltet war und Bauch und Ohr unbescheiden und gierig wurden.

An deiner Stelle würde ich mich zunächst für ein gebrauchtes Klavier mit Silent-Funktion entscheiden, da du erwartungsgemäß dann in Ruhe üben können wirst, wenn die Zwerge schlafen. Das würde ich auf jeden Fall eine vernünftige Entscheidung treffen.

ich denke, dass sich ein Klavier mit Silentfunktion auch gut verkaufen lässt, wenn sich deine Lebensbedingungen verändern, die Ulligen nicht mehr so früh gebettet werden und Herz und Seele keine Ruhe lassen.
 
altermann

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Als Anfänger würde ich dir dringend empfehlen, einen Fachmann bei der Suche nach einem Klavier ins Boot zu holen.

Gruß altermann
 
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Ich hoch 3

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@fisherman

Deine Einteilung hat mich zum Nachdenken angeregt. Beim Klavierkauf sind Herz, Hand, Ohr, Verstand und für meine Begriffe auch das Auge beteiligt. An einem Instrument, das mir optisch nicht gefällt, habe ich keine große Lust zu üben. Dafür bin ich zu sehr ein visueller Typ. Umgekehrt motiviert mich ein für mich schönes Instrument dazu, mehr Zeit daran zu verbringen.

Also Herz, Auge und auch Hand sind ganz klar für das alte Klavier. Die Elfenbeinklaviatur ist nach meinem Empfinden kein Vergleich zum Kunststoff des B2. Der Anschlag ist deutlich weicher/leichter als beim B2, da kann ich mangels Erfahrung noch nicht sagen, ob das ein Vor- oder Nachteil ist.

Wie schätzt ihr diesen Punkt ein? Worauf kommt es beim Anschlag an? Ist das einfach persönlicher Gusto oder gibt es da objektive Kriterien, was einen guten Anschlag ausmacht?
 
Saitenbeißer

Saitenbeißer

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@fisherman

Deine Einteilung hat mich zum Nachdenken angeregt. Beim Klavierkauf sind Herz, Hand, Ohr, Verstand und für meine Begriffe auch das Auge beteiligt. An einem Instrument, das mir optisch nicht gefällt, habe ich keine große Lust zu üben. Dafür bin ich zu sehr ein visueller Typ. Umgekehrt motiviert mich ein für mich schönes Instrument dazu, mehr Zeit daran zu verbringen.

Also Herz, Auge und auch Hand sind ganz klar für das alte Klavier. Die Elfenbeinklaviatur ist nach meinem Empfinden kein Vergleich zum Kunststoff des B2. Der Anschlag ist deutlich weicher/leichter als beim B2, da kann ich mangels Erfahrung noch nicht sagen, ob das ein Vor- oder Nachteil ist.

Wie schätzt ihr diesen Punkt ein? Worauf kommt es beim Anschlag an? Ist das einfach persönlicher Gusto oder gibt es da objektive Kriterien, was einen guten Anschlag ausmacht?
Nun ja, das Problem mit dem Anschlag ist meiner Meinung nach, dass es viel Übung braucht, um sehr gleichmäßig und vor allem z.B. PPP spielen zu können. Wenn sich nun alle Tasten gleichmäßig drücken lassen und ein gutes Feedback geben, also nicht zu träge und zu schwer, aber auch nicht zu leicht sind, sich auch bei schneller und wiederholter Spielfolge nicht matschig spielen, wird man meiner Meinung nach von einem passablen Anschlag sprechen können.

Nur als Beispiel: wenn ich eine Taste drücke und dabei merke, dass sie nicht über den gesamten Tastenweg gleichmäßig und geschmeidig fällt, könnte ich schon kot....
Jemand anderes wird das vielleicht gar nicht auffallen, z.B. Wenn beim Anschlag ein erster leichter Widerstand überwunden werden muss und die Taste dann ein Stück "fällt", bevor der gleichmäßige Druck kommt, hab ich schon gar keine Lust mehr weiter zu spielen. Hat man oft bei alten ungepflegten Instrumenten, oder "Billigheimern". Wobei ich auch schon gut gehandelte, relativ teure Klaviere gespielt habe, die beschriebenes zeigten.
Beschriebenes Verhalten kann man manchmal gut regulieren, manche jedoch nicht und weisen aufgrund ihrer Konstruktion so was auf.

Letztendlich wirst du aber probieren müssen, was ein guter Anschlag ist. Es sind teilweise Nuancen, die dabei entscheiden, ob der Anschlag gut oder mittelmäßig ist, dabei reden wir noch nicht mal über den Klang.

Stell dir als Beispiel einen Rennfahrer vor. Der wird tausende von Stunden in seiner Kiste fahren und den Streckenverlauf üben. Er wird jede kleinste Veränderung schon mit seinem "Popometer" wahr nehmen können. Unsereiner würde das gar nicht bemerken.

Ein schrottiges Klavier von einem sehr gutem zu unterscheiden, das ist nicht so schwer, das ist dann schon sehr deutlich. Alles dazwischen, wenn die Unterschiede nicht mehr so gravierend sind, das ist die Kunst!

Letztendlich um auf das B2 zurück zu kommen:

Die 3-4 Klavier dieser Baureihe, die ich befummeln durfte, hatten einen soliden Anschlag, etwas das sehr brauchbar und zuverlässig funktioniert. Natürlich gibt es da mal die ein oder andere Gurke, aber es wird dir garantiert zum lernen keinen Schaden bringen oder deinen Anschlag versauen. Wer auf einem B2 nicht Vernünftig spielen kann, der wird auf einem zehn mal so teurerem Hobel auch nicht zum Super-Pianisten.

Wenn dir der Anschlag des anderen alten Klavieres gefällt, warum nicht? Nimm den Rat meiner Vorredner an und lass jemand professionellen drüber gucken. Der wird dir schon sagen, ob das in Ordnung ist.

Ich habe fast 20 Jahre lang Klavier gespielt, fast jeden Tag. Ich habe auf hunderten Drahtkommoden gespielt, grottigen und teilweise einigen extrem guten ( und überaus teuren) Klavieren und Flügeln. Ich bilde mir ein, selber gut bewerten zu können, was einen guten Anschlag ausmacht. Meine Ansicht ist jedoch auch über mein Spielverhalten geprägt.
Ich habe jetzt, nach langer Zeit der fast Abstinenz, ein Klavier gefunden, ein Yamaha UX 10 BL, das im Vergleich zu ähnlichen bis zu doppelt so teureren Klavieren einen traumhaften Anschlag hat. Mega gut reguliert, etwas, dass ich einfach nur als durch und durch rund und geschmeidig beschreiben kann. Es flutscht nur so. Der Klang ist dabei eine vollkommen andere Sache, ist zum Glück aber auch sehr weich, ohne zu zermatschen und sehr klar. Einziger Wermutstropfen: es ist schon ein bisschen leiser intoniert, aber das lässt sich zum Glück ein bisschen ändern. Vielleicht passt es ja auch sehr gut ins Wohnzimmer, wer weiß...

Ausprobieren, ausprobieren uns ausprobieren. Jedes Klavier ist anders, also ein Unikat.

Du wirst auf jeden Fall etwas finden, dass dir gefällt.

Oder geh das ganze mal anders herum an: vielleicht stehen ja irgendwo Klaviere, die anerkannt schlecht sind, probier doch solche mal aus, danach weißt du einen deutlichen Unterschied zu einen soliden Klavier bemerken.
 
agraffentoni

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Der Anschlag ist deutlich weicher/leichter als beim B2, da kann ich mangels Erfahrung noch nicht sagen, ob das ein Vor- oder Nachteil ist.

Wie schätzt ihr diesen Punkt ein? Worauf kommt es beim Anschlag an?
Das liegt mit Sicherheit auch an den längeren Tastenhebeln.
Je näher der Waagepunkt der Taste Richtung Vorderkante liegt, desto unangenehmer spielt sich das Ganze.
 
fisherman

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Beim Klavierkauf sind Herz, Hand, Ohr, Verstand und für meine Begriffe auch das Auge beteiligt. An einem Instrument, das mir optisch nicht gefällt, habe ich keine große Lust zu üben.
Ohh, das geht mir als Designer ganz sicher genauso. Ich wollte damit nur sagen, dass das Auge nicht die Oberhand gewinnen darf - das ist nämlich bei ganz vielen Käufern der Fall (Lieber ein schlechteres Klavier, aber dafür hochglänzend und schwarz :blöd:)

Der Anschlag ist deutlich weicher/leichter als beim B2, da kann ich mangels Erfahrung noch nicht sagen, ob das ein Vor- oder Nachteil ist.
ICH würde FÜR MICH immer den leichten Anschlag bevorzugen. Das hängt aber vom Ziel ab. Mein Ziel ist es, auf MEINEM Klavier möglichst MIT GENUSS zu spielen. Sollte DEIN Ziel sein, auf möglichst jedem Hobel toll spielen zu können, dann wäre ein "supergeiler" Anschlag eher kontraproduktiv.
 

I

Ich hoch 3

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Mein Ziel ist es vor allem, mit Freude und Genuss ein Instrument zu spielen, das mir optisch, klanglich und haptisch gefällt. Reines Hobby eben, aus Spaß an der Musik. Ich möchte in der Advents-/Weihnachtszeit (natürlich nicht nur dann, aber halt dann ganz besonders :-)) mit den Kindern singen und dazu spielen können. Ich möchte mich dabei entspannen und an dem schönen Instrument/der Musik erfreuen.

Mein Ziel ist es nicht, in möglichst kurzer Zeit so gut wie nur möglich zu werden oder mir selbst was zu beweisen. Eher ist der Weg das Ziel und die Freude dabei.
 
Klimperline

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Ich hatte mir aus Vernunftsgründen gerade ein Silent-Klavier geholt, als es mich im Urlaub bei Regen in ein Lübecker Pianohaus zog. Dort stand auch ein altes, hohes Klavier, dessen Marke ich noch nie gehört und dort auch leider nicht notiert hatte. Es hatte einen wunderbaren weichen Klang, war perfekt reguliert und so leichtgängig- so wie ich es mir wünsche. Ein Klavier mit Seele.
Hätte ich nicht gerade erst ein Klavier gekauft stünde dieses alte Lübecker Möbelstück heute mit Sicherheit bei mir, dazu zum Üben ein nachbarschaftsfreundliches Digi. Ich bin mit meinem Yamaha P121 wegen der Silentfunktion sehr zufrieden, trotzdem denke ich noch heute wehmütig an dieses alte Klavier zurück. Ich hätte es kaufen sollen...
 
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Ich hoch 3

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Als Anfänger würde ich dir dringend empfehlen, einen Fachmann bei der Suche nach einem Klavier ins Boot zu holen.

Gruß altermann

Einige schreiben bzw. raten mir, ich sollte einen Fachmann mit ins Boot holen. Nun steht das alte Klavier ja in einem Pianohaus, noch dazu in einem mit gutem Ruf, soweit ich das als Anfängerin recherchieren konnte. Ist es da trotzdem Usus, mit einem externen Fachmann hinzugehen, der das Klavier beurteilt? Ich frage mich halt, ob das nicht blöd aussieht. Andererseits geht es um viel Geld...:konfus:
Wie habt ihr das gemacht?

Liebe Grüße
 
Saitenbeißer

Saitenbeißer

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Einige schreiben bzw. raten mir, ich sollte einen Fachmann mit ins Boot holen. Nun steht das alte Klavier ja in einem Pianohaus, noch dazu in einem mit gutem Ruf, soweit ich das als Anfängerin recherchieren konnte. Ist es da trotzdem Usus, mit einem externen Fachmann hinzugehen, der das Klavier beurteilt? Ich frage mich halt, ob das nicht blöd aussieht. Andererseits geht es um viel Geld...:konfus:
Wie habt ihr das gemacht?

Liebe Grüße

Ich würde auf jeden Fall dazu raten, jemanden mit Ahnung mit zu nehmen. Jemand, der dir etwas verkaufen möchte, hat IMMER! seinen Vorteil im Blick. Ist ja schließlich nicht die Wohlfahrt. Der will nur das Beste von dir (dein Geld). Wie willst du denn beurteilen, ob mit der Mechanik alles in Ordnung ist? Oder ob nur schnell mal was geflickt wurde, damit man es mit viel Profit verkaufen kann? Folge-Reparaturen können schnell den Restwert des Instruments überschreiten.

Stell es dir wie einen Auto gebraucht kauf vor.
Alle loben das, was auf ihrem Hof steht. Das 60-70% davon absoluter Schrott ist, würde doch keiner freiwillig zu geben.
Besser zwei bis drei braune Scheine investieren, als nachher sein ganzes Geld für Müll los zu sein.
Dann bist du auf der sicheren Seite und wirst lange Freude an deinem Klimperkasten haben.
Amen.

Wenn der Verkäufer ein Problem damit hat, das jemand anderes das Kaufobjekt genauer unter die Lupe nimmt, würde ich da nichts kaufen. Was hat er denn zu verstecken?
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
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trialogo

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Ich bin meinem Herzen gefolgt und habe den Verstand beim Kauf meines Flügels ausgeschaltet, das habe ich bis heute nicht bereut.
 
trialogo

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Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich den Flügel schon ein Jahr vorher kannte und regelmäßig auf ihm geübt hatte und auch den Klavierbauer kannte, von dem ich ihn gekauft hatte. Es war allerdings nicht im geringsten geplant, dass ich mir einen Flügel kaufen wollte, und dass ich es doch gemacht habe, war in gewisser Weise hirnlos und herzvoll.
 
 

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