Könnt Ihr den Vorbesitzer Eures Instrumentes spüren ?

  • #141
Romeo hat sich ja gestern in den Urlaub verabschiedet. Ich vertrete ihn mal.



Nils1, hervorragend, dafür liebe ich Dich, Du steigst nicht ein auf den blöden Witz von Rubato, brauchst Du nicht, denn Du bist rasiert, wie ein Mann, nein, Du bist ein Mann, und so ist es gut !

Gruß
Rubato

:lol::lol::lol:
 

  • #142
Natürlich spielt sich das alles nur in der Birne ab, aber ich habe durchaus manchmal das Gefühl, dass der verschiedene Vorbesitzer meines Flügels mir über die Schulter schaut und tadelt (Kapellmeister) - hin und wieder ist er auch zufrieden, wenn es klingt. Generell aber ist er sehr zufrieden, weil ich den Flügel so wertschätze und pflege. Bei meinem Klavier gibts das nicht - da war die "Vorbesitzerin" ne neureiche Tusse, der das Klavier nichts bedeutet hat - nur Statussymbol. Da gibts nur das Klavier und mich.

Ist nur in meinem Kopf. Aber am Flügel ist es manchmal schön, wenn der Vorbsitzer "mithört" ;-). Und manchmal spiel ich auch "für ihn"...
 
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  • #143
Natürlich spielt sich das alles nur in der Birne ab, aber ich habe durchaus manchmal das Gefühl, dass der verschiedene Vorbesitzer meines Flügels mir über die Schulter schaut und tadelt (Kapellmeister) - hin und wieder ist er auch zufrieden, wenn es klingt.

Also, ich habe auch öfter das Gefühl dass mir jemand über die Schulter schaut, aber er tadelt mich nicht. :-)

Generell aber ist er sehr zufrieden, weil ich den Flügel so wertschätze und pflege.

Meine beiden schätze ich sehr hoch und ich sehe es als Privileg an sie – das gilt besonders für meinen Wiener – zu haben. Sie bedeuten mir sehr viel und ich kann es – auch nach 2 ½ Jahren – noch immer nicht fassen, dass sie bei mir sind. Bei jedem Blick auf ihre Schönheit (was besonders für den Bösendorfer gilt) bin ich zufrieden – damit haben die Vorbesitzer (hier gilt das ja nur für K.u.K.) nichts zu tun.
:-)
 

  • #144
Also, ich habe auch öfter das Gefühl dass mir jemand über die Schulter schaut, aber er tadelt mich nicht. :-)



Meine beiden schätze ich sehr hoch und ich sehe es als Privileg an sie – das gilt besonders für meinen Wiener – zu haben. Sie bedeuten mir sehr viel und ich kann es – auch nach 2 ½ Jahren – noch immer nicht fassen, dass sie bei mir sind. Bei jedem Blick auf ihre Schönheit (was besonders für den Bösendorfer gilt) bin ich zufrieden – damit haben die Vorbesitzer (hier gilt das ja nur für K.u.K.) nichts zu tun.
:-)
Marlene, beim Bösi bist Du ja der Besitzer, später einmal, wie auch immer, dann der Vorbesitzer. Meinst Du denn, dass Du ihn so prägst, dass spätere Besitzer Dich erahnen können, und wirst Du ihnen über die Schulter schauen, wenn Du kannst ?

Gruß
Rubato
 
  • #145
Mein Yamaha Klavier schnarrt seit kurzem. Jedem Ton (bei den meißten) folgt ein schnarrender Nachklang. In etwa so, als würde irgend wo ein Bleistift im Klavier liegen. Michael sagt, er wird sich auf seiner Herbsttour darum kümmern.

Möglicherweise ist es der Vorbesitzer, der Blähungen hat!? Vielleicht sollte ich einen Liter Iberogast ins Klavier schütten. Michael, was meinst du?
 
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  • #146
Bevor ich das Zeug ins Klavier schütten würde, würde ich an deiner Stelle mal herausfinden ob der Vorbesitzer noch lebt. Bei deinem recht neuen Klavier doch wahrscheinlich. Dann müsstest du es ja ihm persönlich verabreichen.

Schwierig wird es dann, wenn der Vorbesitzer eine Musikschule war.

Nach dem beschriebenen Gräusch zu urteilen, würde ich darauf tippen, dass einer der Schüler die darauf gelernt haben jetzt in den Stimmbruch gekommen ist.
Da hilft dann nur Abwarten.

:-D:-D:-D:lol:

Naja..., wenn man das esoterisch betrachtet, dürften die Blähungen eines lebendigen Vorbesitzer nicht in meinem Klavier zu hören sein. Diese wären dann in Nähe des noch lebendigen Menschen zu hören.

Ich warte mal ab, was Micha sagt. Vielleicht hat er ja Medikamente gegen Blähungen und Stimmbruch!?:-D
 
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  • #147
Wir brauchen einen Klavier-Quantenheiler! :idee:
 
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  • #148
Natürlich spielt sich das alles nur in der Birne ab, aber ich habe durchaus manchmal das Gefühl, dass der verschiedene Vorbesitzer meines Flügels mir über die Schulter schaut und tadelt (Kapellmeister) - hin und wieder ist er auch zufrieden, wenn es klingt. Generell aber ist er sehr zufrieden, weil ich den Flügel so wertschätze und pflege. Bei meinem Klavier gibts das nicht - da war die "Vorbesitzerin" ne neureiche Tusse, der das Klavier nichts bedeutet hat - nur Statussymbol. Da gibts nur das Klavier und mich.

Ist nur in meinem Kopf. Aber am Flügel ist es manchmal schön, wenn der Vorbsitzer "mithört" ;-). Und manchmal spiel ich auch "für ihn"...
Nur im Kopf - genau. Im Kopf, aber im und am Kopf spielt sich alles ab, und nirgends sonst ! Man kann es sehen, IM Kopf spielt der Vorbesitzer mit, AM Kopf wird sich zb rasiert, jeder kann alles sehen, und das gehört wieder IN den Kopf, es ist innen wie außen, oben wie unten. Also ist
Wir brauchen einen Klavier-Quantenheiler! :idee:
gar nicht notwendig, das wäre Esoterik, das gibts nicht, aber das menschliche Gehirn, im Kopf, das läßt uns die Schönheit von allem zukommen ! Und wenn der Vorbesitzer über die Schulter schaut, ist das unheimlich, oder schön, fisherman, oder vielleicht sogar unheimlich schön ? Auf jeden Fall lebt da was, es ist nicht tot, und das ist gut !
 
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  • #149
Es ist nicht unangenehm, weil er sich - bei aller Kritik - freut, dass ich sein Schätzchen gern hab. Es ist auf jeden Fall besser, als an einem Instrument ohne Vorgeschichte.
 
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  • #150
Nur im Kopf - genau. Im Kopf, aber im und am Kopf spielt sich alles ab, und nirgends sonst ! Man kann es sehen, IM Kopf spielt der Vorbesitzer mit, AM Kopf wird sich zb rasiert, jeder kann alles sehen, und das gehört wieder IN den Kopf, es ist innen wie außen, oben wie unten!

Was sich wohl im Kopf eines Vorbesitzers abspielt, wenn er - noch zu Lebzeiten - sein Instrument verkauft ?

Da ist ein weites Feld denkbar. Z.B "endlich habe ich einen Dummen gefunden, der mir die Kiste entsorgt. Hoffentlich merkt er nicht, dass auf dem Resonanzboden schon Moos wächst". Oder so ...

Gruß
Rubato
 
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  • #151
Es ist nicht unangenehm, weil er sich - bei aller Kritik - freut, dass ich sein Schätzchen gern hab. Es ist auf jeden Fall besser, als an einem Instrument ohne Vorgeschichte.
Fishermen hats wie immer auf den Kopf getroffen, leider habe ich erst jetzt Gelegenheit zum Antworten. Ich habe letztens übrigens das Thema mit meinem Klavierstimmer diskutiert. Er hat mir versichert, dass es einige wenige Flügel und Klaviere in sei´nem Kundenumfeld gibt, bei denen der Stimmschlüssel beim Stimmen seltsam vibriert. Er hat sich jahrelang nichts dabei gedacht, dann aber doch mal nachgeforscht. Alle diese Instrumente hatten eine lange Vorgeschichte mit Besitzern, die alle auf die eine oder andere Art besonders waren, kraftvoll, einflussreich, oder besonders sensibel. Seitdem unterstützt er Familien, bei denen das Vibrieren auftritt dabei, wenn sie ihr Instrument verkaufen oder restaurieren wollen, er will, dass diese besonders aufgeladenen Instrumente möglichst lange für die Nachwelt erhalten bleiben.
 
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  • #152
Mitunter kann man den Vorbesitzer eines Klavieres sogar riechen - insbesondere wenn selbiger in seiner Wohnung in aller Ruhe in seine Bestandteile zerfiel......:rauchen:

Viele Grüße

Styx
 
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  • #153
So was Ähnliches wie ne Duftorgel ...
 
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  • #154
@Rubato, mir ist gerade aufgefallen, dass ich damals Deine Frage übersehen und somit nicht beantwortet habe:

Marlene, beim Bösi bist Du ja der Besitzer, später einmal, wie auch immer, dann der Vorbesitzer. Meinst Du denn, dass Du ihn so prägst, dass spätere Besitzer Dich erahnen können, und wirst Du ihnen über die Schulter schauen, wenn Du kannst ?

Es ist eher andersherum, es scheint, als prägten die Flügel mich.

Es ist gut, dass ich den Bösendorfer nicht präge, denn wäre es so, dann sollte niemand das Instrument jemals erwerben. Denn falls ich ihn geprägt hätte, dann würde mein Nachfolger mit meinen Schmerzen und meinem Frust konfrontiert werden – und dies wünsche ich niemandem:

https://www.clavio.de/klavierforum/...t-laaangsam-zum-ueben.8738/page-2#post-404501

Über die Schulter sehen würde ich dem Nachfolger aber gerne um zu sehen, ob der Flügel die gleichen Glücksgefühle in ihm auslöst wie in mir.
 
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  • #155
Mein Yamaha Klavier schnarrt seit kurzem. Jedem Ton (bei den meißten) folgt ein schnarrender Nachklang. In etwa so, als würde irgend wo ein Bleistift im Klavier liegen. Michael sagt, er wird sich auf seiner Herbsttour darum kümmern.

Möglicherweise ist es der Vorbesitzer, der Blähungen hat!? Vielleicht sollte ich einen Liter Iberogast ins Klavier schütten. Michael, was meinst du?

Hahahaaaaa! Hoffentlich geht es dir nicht so, wie in dem Film, Das grosse Fressen. Mein Gott, was für eine grosse Sauerei. :drink::blöd::schlafen:

Iberogast solltest dann lieber du in dich reinschütten, aber gleich einen Liter, finde ich dann schon wieder perv....!:lol::lol::lol:
 
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  • #156
Noch mal auf den Faden eingehend, ich halte nichts davon, ausserdem ist mein jetziges Klavier neu und bei den gebrauchten viel mir nichts auf, noch nicht mal ein kalter Atem beim Üben im Genick. :heilig::-(:lol:
Gruselige Grüsse, Jörg
 
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  • #157
Iberogast solltest dann lieber du in dich reinschütten, aber gleich einen Liter, finde ich dann schon wieder perv....!:lol::lol::lol:

Die vorgeschriebenen 20 Tropfen bringen aber nix, da muss schon mehr her:super:
 
  • #158
Moin!

Wenn ich den Vorbesitzer zu spüren meine, dann nehme ich immer die hier, die haben sich bewährt:

4876851015_c0393cbd76_b.jpg


Grüße
Häretiker
 
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  • #160
Schizophrenie ist, wenn man in sich geht, und es ist schon einer da ...

Grüße
Häretiker
 
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