Klavierlehrer - München - Kratzert-Technik

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theo-zlx

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Liebe Foren-Gemeinde,

kennt jemand einen Klavierlehrer für Erwachsene in München, der nach der "Technik des Klavierspiels" von Kratzert arbeitet (mein grobes, vielleicht schon zu hoch angesetztes Niveau: leichtere Beethoven-Sonaten)? Ich möchte nicht immer nur "am Stück" arbeiten bzw. mit Übungen à la Hanon oder Czerny, sondern Techniken, die die jeweiligen Stücke verlangen, gezielt und grundlegend angehen. Das ging mir bei meinem bisherigen Unterricht ab, und da fiel mir das Kratzert-Buch in die Hände, das ich sehr interessant finde.

Beispiel: mir fallen Triller schwer. Zwei Lehrer sagten mir, ich müsse einfach ganz langsam mit beiden Noten anfangen und dann nach und nach schneller werden. Mag sein, dass manche Schüler das so lernen können, ich nicht. Kratzert verwendet mehrere Seiten darauf und fängt erst mal mit weiten Handspannen an.

Mir ist klar, dass mir auch ein guter Klavierlehrer helfen könnte, der nicht ausgerechnet dieses Buch verinnerlicht hat. Ich würde aber gerne im Unterricht mit diesem Konzept arbeiten, damit ich zum Üben im Buch auch immer nachschlagen kann (und das nicht auf eigene Faust und neben dem Unterricht her).

Interessant, aber nicht zwingend wäre auch Alexander.

Für Tips wäre ich dankbar.

Theo-zlx
 
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theo-zlx

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was verstehst du unter leichteren Beethovensonaten?
z.B. die beiden Leichten Sonaten 19 und 20 (noch nicht gespielt, aber m.E. gerade so machbar, würde ich mir gerne als nächstes vornehmen). Übe gerade 1 (1. und 2. Satz) und 25.

bzgl. Triller: hast du schon mal Wechselfingersätze ausprobiert ("Mozart-Triller")? also bei einem Triller auf c-d das c wechselweise mit 1 und 2 spielen, das d mit 3 (das ist eine Bewegungsweise, die den Albertifiguren entspricht)
Danke für den Tip, werde ich mal probieren.
 
J

jannis

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Ich will ja niemandem den Enthusiasmus nehmen, auch ist Kratzerts Buch sicher ein sehr gutes, dennoch hielte ich es fuer problematisch, wenn ein Lehrer "stur nach Kratzert" unterrichtete. Jeder Schueler hat spezifische Probleme in dem Sinne, dass die Ursache, warum er z.B. nicht sehr gut trillern kann trotz gleicher Diagnose durchaus verschieden sein kann und verschiedene Uebemethoden erfordert. Ausserdem kommt es auch noch auf den Triller an, jeder ist da anders. Damit meine ich, dass es sehr auf die "Umgebung" des Trillers ankommen kann, ob er "geht" oder eben nicht. Es gibt einfach nicht "die" Methode, fuer jeden bleiben auch immer Schwierigkeiten bis zu einem gewissen Grade bestehen, auch wenn man sie weder hoert noch sieht.
Im konkreten Fall: Zur Uebung lang andauernder Triller (Kadenztriller z.B.) koennte man auch rhythmisiert ueben: Z.B. ded (Pause) ede (Pause) deded (Pause) edede (Pause) dededed (Pause) ededede (Pause) usw. Dabei waehle ich von Anfang an eine (relativ) hohe Geschwindigkeit, betone immer die Note, mit der begonnen wird und verlaengere den Triller. Wichtig ist, mit den Fingern an den Tasten zu bleiben, in der Pause sich vorher vorzustellen wie das rhythmische Muster klingen wird (Laenge vorher festlegen!), verschiedene Fingersaetze auch wie von Rolf beschrieben mit "Wechselfingern". Ich glaube, dass die Akzente mein Handgelenk mitmacht, aber so genau habe ich das nie beobachtet. Da sind wir aber vielleicht auch beim Problem aller Technikbuecher: Es sind immer Analysen a posteriori, bei Leuten, bei denen es funktioniert, aber es ist sehr schwierig eine Methode, einen Weg dahin zu finden.
Den allgemeingueltigen fuer wirklich jeden funktionierenden Weg wird es wahrscheinlich auch nicht geben...
Jannis
 
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exe

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Hallo theo,

wenn du so viel Wert auf Klavierunterricht nach Kratzert legst, nimm doch direkt mit Herrn Kratzert Kontakt auf. Er weiss ja, wen er schon alles ausgebildet hat, und wo diese Leute zu finden sind. Womöglich gibt er selber Unterricht über skype, das scheint es ja auch immer öfter zu geben.

lg
 
 

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