Klavierdeckel selbst lackieren?

  • Ersteller des Themas ilseklavier
  • Erstellungsdatum
ilseklavier
ilseklavier
Dabei seit
25. Jan. 2014
Beiträge
100
Reaktionen
49
Hallo!
Gleich mal zuerst: Ich möchte NICHT mit Schellack restaurieren, suche eine andere (kostengünstigere) Möglichkeit, weil es ja nur den Deckel und das Holzbrett unter den Tasten betrifft.
Ich habe einen Gebrüder Stingl-Stutzflügel mit Wiener Mechanik geschenkt bekommen (wurde ca. 1925 hergestellt).
Ich bin eine begeisterte Hobbypianistin. Ich habe mir vor drei Jahren ein neues Pianino gekauft. Dieser Flügel ist mein Zweitinstrument.
Der Deckel des Flügels und das Brett unter den Tasten (beides kann herunter genommen werden) ist allerdings total ausgebleicht und hellbraun (der Flügel stand beim Vorbesitzer im Sonnenlicht). Ansonsten ist der Flügel mit Schellack schwarz glänzend poliert.
Da eine Restaurierung mit Schellack sehr teuer und zeitaufwendig wäre, habe ich vom Farbengeschäft folgenden Tip bekommen: Ich soll mir die Möbelfarbe "Brilliant Alkyd" (schwarz glänzend) kaufen, die hellbraunen Stellen abschleifen, grundieren und mit dieser Farbe ein- bis zweimal streichen. Das wäre ein kostengünstige Lösung und würde wieder (ziemlich) schön aussehen.
Wer hat hier Erfahrung? Würdet ihr das machen oder eher nicht?
Hätte das einen Einfluss auf den Klang des Flügels?
Dass es nicht tip-top aussehen würde, weiß ich, aber schöner als jetzt wäre es bestimmt.
Ich wäre schon zufrieden, wenn nur jene Fläche wieder schwarz wäre, welche man beim Flügel mit geöffnetem Deckel (wie am Foto) sieht.
Habe auch noch im Internet recherchiert - es wurde auch für eine Flügelrestaurierung Kunstharzlack oder Holzbeize empfohlen......
Ich freue mich auf eure Tips, Ratschläge und Meinungen, bzw. andere Alternativen.
Vielen Dank schon mal dafür!
 

Anhänge

  • image.jpg
    image.jpg
    281,6 KB · Aufrufe: 138
  • image.jpg
    image.jpg
    287,6 KB · Aufrufe: 140
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
fisherman
fisherman
Dabei seit
3. Dez. 2007
Beiträge
21.130
Reaktionen
9.273
Hallo Ilseklavier; was immer Du tust, es wird schlimmer aussehen als bisher, SOLANGE Du nicht den ganzen Flügel einbeziehst. SStell Dir mal vor, Deckel und Spielbrettleiste werden mittelprächtig bis toll - wie sieht dann der Rest aus? Doppelt und dreifach schlimm! Die rechte Backe würde dann herausstechen!!!

Ich würde, da die Komplettlösung ja wohl nicht in Frage kommt, etwas suchen, das die hellen Holzstellen einfach wieder dunkel macht - ohne Glanz und Trallala. Also eher eine Beize. Sie bleiben also "shabby-chic", aber fallen nicht mehr so auf.

Was sagen die Restaurierungsprofis dazu?
 
Bechsteinfreund
Bechsteinfreund
Dabei seit
13. Jan. 2012
Beiträge
235
Reaktionen
103
Hallo!
Gleich mal zuerst: Ich möchte NICHT mit Schellack restaurieren, suche eine andere (kostengünstigere) Möglichkeit...
...
Da eine Restaurierung mit Schellack sehr teuer und zeitaufwendig wäre.....

Hallo

Schellack (selbst poliert) ist sogar die billigste Lösung. Die "Zutaten" sind fast geschenkt. Allerdings muss man etwas üben. Dann kann man jedoch sogar sehr billig den gesamten Flügel aufpolieren.

Mit handelsüblicher Möbelfarbe habe ich sehr schlechte Erfahrung gemacht! Man wird das sehr deutlich sehen. Den Klang wird der Lack am Tastendeckel jedoch kaum beeinflussen.

Wenn es schon eine Notlösung sein soll, dann würde ich eher einfach nur leicht schleifen und schwarz beizen. In meinem Faden https://www.clavio.de/forum/klavier.../15051-altes-schwechten-berlin-klavier-4.html findet man in Beitrag 31 Fotos mit fertiger Beize ohne Schellack. Das gibt zumindest ein ordentliches matt glänzendes Schwarz, das zu altem unrestauriertem Schellack passt.

LG
Bechsteinfreund
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
ilseklavier
ilseklavier
Dabei seit
25. Jan. 2014
Beiträge
100
Reaktionen
49
Hallo fisherman! Dankeschön für deine Antwort. Ja, ich denke, du hast recht. Ich bin gespannt, welche Meinungen ich von anderen noch zu hören bekomme.
 
ilseklavier
ilseklavier
Dabei seit
25. Jan. 2014
Beiträge
100
Reaktionen
49
Hallo Bechsteinfreund! Danke auch an dich für deine Antwort und danke für die Bilder, die ich mir begeistert angesehen habe. Das sieht ja toll aus!
Gut zu wissen, dass handelsübliche Möbelfarbe ungeeignet ist. Ich bin gespannt, was wohl meine beste Lösung (zeitmäßig, geldmäßig - mit akzeptablen Resultat) sein wird und freue mich schon heute darauf, wenn bei meinem Flügel die hellen Stellen nicht mehr sichtbar sind.
Die Mechanik kommt ja ins Klavierfachgeschäft, der Flügel ist insgesamt in einem sehr guten Zustand, wurde kaum bespielt,.... (Meinung vom Klavierexperten, der ihn begutachtet hat) - insofern habe ich ja viel Freude damit, weil ich ihn geschenkt bekommen habe.
 
ilseklavier
ilseklavier
Dabei seit
25. Jan. 2014
Beiträge
100
Reaktionen
49
Jetzt ist mir noch was eingefallen, weiß aber nicht, ob die Idee gut ist.... Aber ich möchte sie trotzdem erwähnen. Es gibt doch so schwarze Holzsprays, die ganz schnell und einfach auf Holz aufzusprühen sind und ein deckendes schwarz ergeben. Ist denn so eine Möglichkeit etwas für einen alten Flügel? Die neuen Pianinos werden ja auch in Fabriken schwarz besprüht - ich glaube mit Polyesterlack, die werden auch nicht mehr mit Schellack poliert.
 
Bechsteinfreund
Bechsteinfreund
Dabei seit
13. Jan. 2012
Beiträge
235
Reaktionen
103
Meinst Du Sprühlack aus der Dose?
Ich würde es dringend lassen. Es wird auch sehr aufwändig, das hinterher zu entfernen.
Wenn Du - wie oben von mir vorgeschlagen - nur wenig schleifst ( nicht zuviel, sonst kannst Du neu furnieren!) und dann mit einfacher schwarzer Wasserbeize arbeitest, dann sieht's deutlich besser aus als vorher und Du hast nichts versaut, denn danach kannst Du immer noch Schellackpolieren oder Polyesterlack aufbringen lassen. Im letzteren Fall sollte dann aber der ganze Flügel gemacht werden.
Wenn Du die gebeizte Fläche ein paar mal leicht abschleifst und erneut beizt, dann wird sie ziemlich glänzend und gleichmäßig. anfangs stellen sich nämlich einzelne Holzfasern auf, da das enthaltene Wasser das Holz etwas quellen lässt. trotzdem sollte man Beize auf Wasserbasis nehmen, denn dann könnte man danach sogar Schellack aufpolieren, wenn man denn will. Nimmt man Beize auf Lösungsmittelbasis, dann könnte das eine Sauerei werden...

LG
Bechsteinfreund
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
S
Styx
Guest
Das Aufarbeiten mittels Schellackpolitur ist in der Tat die kostengünstigste Variante, gesetzt den Fall man macht es selbst - das teure an einer Schellackpolitur, ist der Zeitaufwand, das Material hingegen läßt sich verhältnismäßig preiswert beschaffen, so man auch gewillt ist sich die Polituren selbst anzusetzen. Das schleifen und beizen mittels Wasserbeize ist die haltbarste Methode, allerdings könnt man auch den Schellack mit Nigrosin einfärben - nur hat dieser Farbstoff den Nachteil nicht lichtecht zu sein, bei Sonneneinstrahlung bleicht er aus. Ich werde bei mir nächstens etwas intensiver auf das Thema Schellackpolitur eingehen, hier gibt es bereits genug Fäden diesbezüglich ;)

Viele Grüße

Styx
 
Bechsteinfreund
Bechsteinfreund
Dabei seit
13. Jan. 2012
Beiträge
235
Reaktionen
103
Ich nehme auch dazu Nigrosin für die Grundpolitur. Aber ohne Schellack nützt auch Nigrosin nichts, denn die TE will wohl zunächst eher eine schnelle und einfache Lösung.

LG
Bechsteinfreund
 
ilseklavier
ilseklavier
Dabei seit
25. Jan. 2014
Beiträge
100
Reaktionen
49
Hallo! Danke an euch beide für die so wertvollen Tips! Ich freue mich immer, weil ihr euch Zeit nehmt und mir hilfreich zur Seite steht.
Am Mittwoch kommt der Klavierexperte, um die Mechanik des Flügels zu holen und zum Service zu bringen. Mit ihm werde ich all eure hilfreichen Tips besprechen zum Thema "Lackierung" und euch dann mitteilen, auf welche Weise ich den Flügel optisch verschönern lassen werde.
 
S
Styx
Guest
Ich nehme auch dazu Nigrosin für die Grundpolitur.

aber leg es bloß nicht in die Sonne - des hat mal so ein "Schlaumops" von Praktikant mit mir gemacht - hatte gerade so schön eine Tastenklappe mit Nigrosin eingefärbten Schellack grundiert, und der legt es aus Ermangelung an Platz einfach raus auf die Terrasse wo wunderschön die Sonne hin schien......abends war die Tastenklappe braun. Seit her beiz ich die abgezogenen Werkstücke erst einmal mit schwarzer Wasserbeize vor. Gut, ich denke mal wenn genug Nigrosin eingefärbte Schellackschichten drauf sind, geht es wohl nicht mehr ganz so schnell - wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob dieses Phänomän nicht auch bei Ilses Flügel eingetreten sein könnte - Nigrosin eingefärbter Schellack, stand jahrelang ein Stück in der Sonne, und wurde so schlußendlich entfärbt.

Viele Grüße

Styx
 

ilseklavier
ilseklavier
Dabei seit
25. Jan. 2014
Beiträge
100
Reaktionen
49
Re: Stimmung - Raumtemperatur/Luftfeuchtigkeit
Beitrag #14 von ilseklavier » vor weniger als einer Minute

Folgendes: Der Klavierexperte war hier bei mir. Da er ebenfalls geschult wurde, Flügel mit Schellack zu lackieren, werde ich mir von ihm meinen Stutzflügel wieder verschönern lassen.
Den Deckel und die Leiste hat er mitgenommen. Die Stellen seitlich wird er mir "vor Ort" zu Hause herrichten.
Wenn dan mein Flügel wieder schön aussieht und die hellbraunen Stellen wieder ausgebessert sind (kann noch dauern....), werde ich wieder Fotos im Forum veröffentlichen, sodass ihr alle das Resultat sehen könnt.
Ich freue mich schon, wenn mein Flügel wieder verschönert wurde.
Danke nochmals an euch alle für die guten Ratschläge, eure Hilfe und eure Tips!
 
klavierrestaurator
klavierrestaurator
Dabei seit
30. Dez. 2008
Beiträge
631
Reaktionen
172
ich wieder mal...
styx?? kannst ma bitte sagen was dieses nigrosinzeug ist? pulver? flüssigkeit (wenn ja, wie schaut ein rohes fichtenstaberl aus, wenn man es eintaucht und rausnimmt?)? wie bereitest den schellack mit nigrosin zu?
vielleicht noch mal was historisches: gaaanz früh als die welt noch keine schwarzen klaviere kannte, hat man die polituren mit lampenruß gefärbt (bis 1900 und vereinzelt noch später im gebrauch) das schöne am lampenruß ist, dass es ein schönes, weiches, bräunliches schwarz ergibt. Ab ca 1855 gibt es die sogenannten aninil- bzw. teerbeizen (entweder spiritus- oder wasserlöslich). das sind synthetische farbstoffe (auch a wengerl giftig). alle rötlichen anniline (nuss, mahagony, palisander, usw.) waren früher extrem lichtempfindlich (ausbleichen) die grünen und blauen waren stabiler. die schwarzen (lack- und tiefschwarz) am stabielsten. obwohl auch mit denen politierte klaviere die extremmer sonne ausgesetzt wurden, einen schönen nackerten popo zeigen. :P
so halb halb wie in diesem fall ist aber echt witzig. fast ein flämisches chiaro-scuro. :D

@Ilseklavier: bin gespannt wie es nach der schönheits OP aussieht. :)

lg
emm
 
Bechsteinfreund
Bechsteinfreund
Dabei seit
13. Jan. 2012
Beiträge
235
Reaktionen
103
Hallo klavierrestaurator,

Nigrosin ist ein schwarzer Farbstoff, den es als Pulver oder Paste gibt, alkohol- und wasserlöslich. Man gibt Nigrosin zum Schellack bei der Grundpolitur zusätzlich auf die ja schon schwarz gebeizte Fläche. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht. Aber ich habe länger an der Dosis gearbeitet. Das gibt leicht einen Rot- oder Blaustich im Schwarz.

LG
Bechsteinfreund
 
klavierrestaurator
klavierrestaurator
Dabei seit
30. Dez. 2008
Beiträge
631
Reaktionen
172
ah so... also eh ein anilin(ähnliches) ding. und macht es den schellack so schwarz, dass er bein zb. aufpinseln wirklich schwarz ist? die beizen die ich bis jetzt versucht habe, sind blöd, da man gar nicht so viel auflösen kann, dass der lack wirklich schwarz ist. abgesehen davon, dass die farbe gar nicht schwarz, ondern blau-lila ist... es geht klasse, wenn man das pulverchen direckt in den ballen (unter den polierstoff) nimmt und dann den klaren lack drüber kippt. so kriege ich einen klavierdeckel (auch wenn er in ahor furniert und nicht vorgebeizt ist) in 15 minuten dicht schwarz. man kann aber den polierstoff nicht umdrehen (da wären ja die nicht aufgelöste pulverreste auf der außenseite) und wenn man nicht mega vorsichtig ist, bilden sich "polierläuse" auf der zu polierenden fläche... um gar nicht davon zu reden, dass dieses brillantschwarz oder wie schon immer dieses blau-lila-schwarz genannt wird, grauenhaft kalt und streng aussieht. ein schönes "schwarz" kann mische ich mir mit der dunklen nußbraun und grünen beize. aber wie gesagt... den lack kann man auf diese weise nicht stark genug färben...
neulich habe ich mit lampenruß versucht... geht ansich gut... der farbton war aber nicht wie gewünscht, da es sich vermutlich um ein künstlich hergestelltes zeug handelt und nicht um den echten ruß... ich muss mir wohl 50 petroleumlampen zulegen und sie tagelang brennen lassen, dass ich dann die gläser "mähen" kann...

auf jeden fall danke!

lg
emm
 
ilseklavier
ilseklavier
Dabei seit
25. Jan. 2014
Beiträge
100
Reaktionen
49
Ich verfolge interessiert all die Diskussionen zum Thema "Flügel lackieren." Den gegenseitigen Austausch finde ich total gut.
Heute Nachmittag kommt der Klavierexperte und beginnt mal seine Arbeit am Flügel, um den Lack zu verschönern. Die anderen Teile liegen in der Werkstatt.
Natürlich werde ich wieder Bilder veröffentlichen, wenn der Flügel restauriert ist. Auf das endgültige Resultat bin ich schon sehr gespannt. Ich freue mich, wenn der Flügel wieder schön aussieht!
Die hellen Stellen sind übrigens von der Sonne. Der Flügel stand Jahrzehnte lang auf einem Platz neben dem Fenster. dadurch wurde der Schellack gebleicht.
In meinem "Flügelzimmer" scheint keine Sonne hinein. Allerdings werde ich den Tastendeckel immer geöffnet lassen, damit die Elfenbeintasten nicht wieder vergilben.
Und: meinen Söhnen hätte der Flügel gut gefallen, wenn er so hellbraun auf den verschiedenen Stellen geblieben wäre. Sie meinten, dadurch schaut der Stutzflügel so alt aus. Na ja, mir gefällt`s weniger....
Aber Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters.
Bis bald, ich melde mich wieder!
 
S
Styx
Guest
@ilseklavier,

mal zu den Elfenbeintasten - diese vergilben nicht durch Dunkelheit sondern durch den Schweiß in den Fingern. In dem Schweiß befinden sich auch gelöste Stickoxyde, welche bei organischen Substanzen eine Xanthoproteinreaktion auslösen - da die gelösten Stickoxyde im Schweiß sehr schwach dosiert sind, erfolgt hier die entsprechende Verfärbung eher langsam. Du kannst Dir ja mal das Experiment machen, und ein wenig Salpetersäurde (HNO³ ) auf das Elfenbein geben - innerhalb kürzester Zeit ist das Elfenbein qietschgelb. (funktioniert übrigens auch auf der Haut :D :D )

@klavierrestaurator,

Nigrosin gibst Du zu 3% dem Schellack zu, des löst sich schon. Spirutusbeizen im Schellack kann nach hinten losgehen, des kann verklumpen. Mit schwarzer Wasserbeize daß rohe Holz vorzubeizen ist nie verkehrt, Du mußt sonst etliche Schichten Schellack auftragen bis der Blau-Violettstich des Nigrosins verschwindet.

Lampenruß ist fettig, da wirst ned lang Freude dran haben.

Viele Grüße

Styx
 
ilseklavier
ilseklavier
Dabei seit
25. Jan. 2014
Beiträge
100
Reaktionen
49
Hallo, da bin ich wieder!
Ich habe nun Fotos hochgeladen, mein Klavierdeckel, der Teil neben den Tasten, das Brett unter den Tasten und jenes über den Tasten wurden vorgestern vom Klavierexperten mit Schellack verschönert. Ich muss sagen, ich bin begeistert! Es sieht wunderschön aus!
Es glänzt noch sehr, aber es sieht wirklich äußerst zufriedenstellend aus, darüber freue ich mich wirklich sehr!
Die Mechanik ist noch beim Service, ich bekomme sie bald wieder zuück. In ein paar Wochen wird mein Stutzflügel dann noch gestimmt.
 

Anhänge

  • image.jpg
    image.jpg
    238,7 KB · Aufrufe: 92
  • image.jpg
    image.jpg
    250 KB · Aufrufe: 92
  • image.jpg
    image.jpg
    273,9 KB · Aufrufe: 91
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
fisherman
fisherman
Dabei seit
3. Dez. 2007
Beiträge
21.130
Reaktionen
9.273
Das finde ich sehr, sehr schnell und wirklich gelungen. Nicht "überrenoviert", sondern eben sauber und adäquat "angepasst". Darf man - gerne per PN - mal eine "finanzielle Richtung" erfragen? Ursprünglich wolltest Du ja "cheap and dirty"...
 
ilseklavier
ilseklavier
Dabei seit
25. Jan. 2014
Beiträge
100
Reaktionen
49
Am Beginn, beim Verfassen meines Beitrages wollte ich eine günstige Alternative finden, um meinen Flügel nicht mit Schellack restaurieren lassen zu müssen.
(hauptsächlich aus Kostengründen und weil ich dachte, ich würde niemanden finden, der es mir machen wird).
Allerdings bin ich nun zu folgendem Schluss gekommen:
Es war doch die beste Lösung! Mein Flügel ist wieder wunderschön geworden!
Auch die restliche Oberfläche möchte mein Klavierexperte vielleicht noch mit Schellack verschönern......
Natürlich kostet mir das ganze ein bisschen mehr, als ich ursprünglich ausgeben wollte, aber ich muss sagen, es ist sein Geld wert.
Auch die Elfenbein-Tasten wurden abgeschliffen und gebleicht, so sieht mein Flügel wieder wunderbar aus.
Ein bisschen darf man schon die Spuren sehen, dass nicht alles ganz so 100% perfekt ist, schließlich ist es ja ein altes Instrument (1927).
Die Mechanik wurde restauriert, es ist eine Freude auf meinem Stingl-Flügel zu spielen, er klingt so wohltuend, wie "in alten Zeiten", ein warmer, angenehmer Klang.
Die Wiener Mechanik ist natürlich ein bisschen gewöhnungsbedürftig, nicht alles ist darauf spielbar.
Aber hier habe ich ja als Alternativen mein neues Pianino und das Digitalpiano.
Klavierspielen bereitet mir immer wieder so viel Freude, es ist ein wunderbares Hobby!
.....und ich denke - die Restaurierung betreffend- das Instrument sollte nicht nur "fürs Ohr" sondern auch "fürs Auge" eine angenehme, zufriedenstellende Erscheinung sein.
Ein aktuelles Bild vom Stutzflügel habe ich eingefügt - zum Vergleich mit der Aufnahme, die ich am Anfang beim Erstellen dieses Beitrags eingefügt habe.
Mich freut das Resultat!
Grüße aus Oberösterreich,
Ilse
 

Anhänge

  • image.jpg
    image.jpg
    707,6 KB · Aufrufe: 61
Zuletzt bearbeitet:
 

Top Bottom