Klavierbank für 150 kg Pianisten


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Kallimper
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Hallo ihr Lieben,

wie der Titel schon sagt, bin ich auf der Suche nach einer Klavierbank für mich. Diese sollte 150k aushalten. Leider sehe ich bei den ganzen Klavierbänken keine maximal angaben an Gewicht.

Aktuell besitze ich diese Klavierbank. Mittlerweile knarzt diese schon recht stark. Einen Fuß hat es mal etwas rausgebrochen, konnte ich allerdings leicht wieder kleben.

Gibt es hier evtl. auch schwerere Spieler die mir mit Ihrer Erfahrung weiterhelfen können, oder natürlich gerne auch andere, die sich damit auskennen.

Vom Preis her bin ich offen.

Danke Euch!
Schönes Wochenende noch
 
B
brennbaer
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Dass diese Bank knarzt, hat nichts mit einer längeren Überlastung durch zuviel Gewicht zu tun.
Diese Dinger knarzen schon fast von ganz alleine
Falls das Problem von der Verstellmechanik herrührt (m.M.n zu 99,9 %), könnte eventuell dieser Workaround helfen, den ich vor einiger Zeit vorgestellt hatte:
 
virtualcai
virtualcai
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Wenn es nur für Dich ist, dann muss es vielleicht gar nicht höhenverstellbar sein? Könntest Dir beim Tischler etwas nach Maß fertigen lassen.
 
alibiphysiker
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https://www.andexinger.de/html/modell_484-_484s.html

Die haben wir bei uns an der Hochschule und die machen einen sehr robusten Eindruck (alles Metall). Leider kann ich nirgends Angaben zum Maximalgewicht finden, aber vielleicht kann man Andexinger ja mal schreiben? Knarzen tut diese Bank jedenfalls überhaupt nicht. Das einzige Problem ist, dass die Hydraulik mit der Zeit kaputt geht, wenn man die Höhe unter Belastung einstellt. Dementsprechend sollte man, wenn man die Höhe verstellt, sein Gewicht von der Bank nehmen.

Außerdem muss man aufpassen, dass nicht die Finger unter die Hydraulik kommen, da können wirklich (vor allem wenn das System etwas ausgeleiert ist) ganz schlimme Dinge passieren.
 
Stilblüte
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Das Leben der Hydraulik ist durchaus endlich. Aber wenn man auch bereit ist, Hebel und Sitzhöhe von Hand zu verstellen, sind die wirklich solide.
 
K
Kallimper
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Ich danke euch für die tollen Antworten.

Als erstes werde ich mal die Hölzer probieren, ob sich das Problem dadurch lösen lässt. Simple klasse Idee. Traurig, das ich da nicht selber drauf gekommen bin. :013::001:

Die Hydraulikbänke von Andexinger hatte ich auch schon mal ins Auge gefasst aber leider auch keine Belastungsangabe gefunden. Werde da bei Bedarf wirklich mal kontakt aufnehmen.
 
Henry
Henry
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Eine jede vernünftige Klavierbank sollte 1,5 Zentner aushalten.

Ein moderneres Kleinklavier wiegt 2,5 Zentner, das habe ich auch schon mal auf eine Klavierbank gelegt ohne daß jene zusammenbrach.

Was ich allerdings nicht begreife - wo zu müssen zwei gut genährte Personen auf einer Klavierbank sitzen?

Da zu gibt es die Duobänke, die sind von der Breite und von der Gewichtsbelastung durchaus tauglich.
 
B
brennbaer
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Wie kommst du auf 1,5 Zentner?

Und wiegen Kleinklaviere tatsächlich gerade mal läppische um die 125kg?
 

Rheinkultur
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Leider kann ich nirgends Angaben zum Maximalgewicht finden, aber vielleicht kann man Andexinger ja mal schreiben?
Ich könnte mir vorstellen, dass die tatsächlich auf die Mechanik und die Hydraulik wirkenden Kräfte und Belastungen durch das Sitzverhalten maßgeblich beeinflusst werden. Lässt sich ein normalgewichtiger Spieler so richtig auf die Sitzfläche wie ein nasser Sack fallen, strapaziert er das Sitzmöbel vermutlich mehr als ein stark übergewichtiger Spieler, der behutsam in die Knie geht und sich mit etwas Bedacht niederlässt. Auch ein unzweckmäßiges Bewegungsverhalten, ein ständiges Hin- und Herrutschen auf der Sitzfläche bis hin zu theatralischem Herumspringen könnte die Bank auf die Dauer massiver belasten als ein stark übergewichtiger, aber sich eher wenig bewegender Tastenmensch. Bei älteren oder gar historischen Klavierbänken und Klavierstühlen ist möglicherweise die Konstruktion darauf angelegt, dass es in früheren Zeiten weniger ausgeprägt übergewichtige Menschen - es wird schon gute Gründe geben für das Verschwinden der berüchtigten Dreibeinstühle aus den aktuellen Katalogen, die eigentlich immer wackeln und instabil werden.

Bei einem befreundeten Sänger- und Regisseurspaar, die inzwischen beide die achtzig Lebensjahre überschritten haben, verrichte ich gelegentlich Korrepetitionsdienste für eine Gesangsstudentin, die im Hause der beiden ein wenig musikszenische Nachhilfestunden in Anspruch nimmt. Das Förster-Klavier plus Dreibeinstuhl hatte die Dame des Hauses seit den 1950ern in der DDR in Gebrauch - und es gelang mir als nicht gerade leichtgewichtigem Spieler schließlich, das allmählich morsch gewordene Gestell des Dreibeiners zu schrotten. Zum Glück war es mir möglich, mich bei der Landung auf dem gefliesten Boden abzufangen und mir nicht allzu sehr weh zu tun. Ich besorgte der Hausherrin über eBay für dreißig Euro bei Selbstabholung in der Fußballmetropole Gelsenkirchen auf ihren ausdrücklichen Wunsch hin einen nahezu baugleichen Dreibeiner aus den 1950ern, der hoffentlich noch ein paar Jahre hält. Die sportliche und eher leichtgewichtige Gesangsstudentin berichtete mir, dass auch unter ihr schon ein solcher Stuhl mit drei Beinen vor dem geerbten Flügel ihres Opas zu Bruch gegangen sei. Ihre Oma (die sich darüber fürchterlich aufgeregt haben soll) war früher als Choreographin an unserer Operetten- und Musicalbühne tätig.

Dort hatte ich zuvor einem weiteren Sitzmöbel in der Corona-Zeit den Garaus gemacht: die Proben durften wieder beginnen, aber nur draußen auf einer Freilichtbühne mit tagesaktuellem Corona-Test. Die Gesangssolisten und der Chor hatten viel Platz auf dem Bühnengelände und ich leitete als Korrepetitor die Proben vom Fuße der Zuschauertribüne aus mit einem Digitalpiano vor mir. Die Regisseurin brachte mir von ihrer heimischen Terrasse einen dieser billigen Hartplastikstühle (aus dem Baumarkt für zehn Euro oder so) als Sitzgelegenheit mit, der auch öfter Wind und Wetter ausgesetzt war. Bei der dritten Spielzeit hatte er es hinter sich: die bereits rostig gewordenen Scharniere brachen durch und ich landete mit meiner Hinterfront auf der Tribünentreppe. Aufgrund meiner natürlichen Polsterung hielten sich die Schmerzen aber in Grenzen, obwohl ich noch lange keine 150 Kilogramm wiege.

Das einzige Problem ist, dass die Hydraulik mit der Zeit kaputt geht, wenn man die Höhe unter Belastung einstellt. Dementsprechend sollte man, wenn man die Höhe verstellt, sein Gewicht von der Bank nehmen.
Eine sehr weit verbreitete, aber reichlich unzweckmäßige Angewohnheit, das eigene Körpergewicht runter und vor allem hoch zu schrauben. Vermutlich möchte so mancher etwas Zeit sparen, indem er nicht mehrfach aufsteht und wieder Platz nimmt, bis die gewünschte Sitzhöhe erreicht ist. Oder hofft man, so seine Fingermuskulatur zu kräftigen?

LG von Rheinkultur
 
Rheinkultur
Rheinkultur
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:018:
:018:
Du bist doch ein ziemlich großer Kerl, oder?
Also entweder wirkt der dem Rauchen nachgesagte schlankmachende Effekt bei Dir besonders gut, oder du musst doch nochmal in die Mathe-Nachhilfe...
:005:
:trink068:
Die Frage aller Fragen lautet: Zentner oder Doppelzentner?

Da kommt mir ein asbachuralter Kohl-Witz in Erinnerung. Dr. Helmut Kohl betritt seine Lieblingsmetzgerei und sagt: "Guten Tag, ich hätte gerne zwei Pfund Fleischwurst am Stück!". Erwidert die Verkäuferin: "Dazu sagt man auch ein Kilo, Herr Bundeskanzler!". Antwortet Kohl: "Ach, das wusste ich gar nicht. Heißt das jetzt wirklich Kilo und nicht mehr Fleischwurst???"...

LG von Rheinkultur
 
Cee
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Kein Wort zuviel, keines zuwenig. Die Sprachbeherrschung ist beeindruckend.

Cee
 
Henry
Henry
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Ein Mann, der nur 62,5 kg wiegt? Musst Du Kinderlederhosen kaufen, damit die halbwegs sitzen?

Knabenhosen sitzen in der Tat am besten, aber Größe 30/32 paßt auch.

Probleme gibt es zwischen S,M und L.

Während Unterhosen der Größe S gerade richtig sind, sieht es bei langen Hosen schon wieder anders aus.

M ist in den Beinen zu kurz und in der Hüfte zu weit.

L paßt von der Länge, aber oben passen 2 von mir rein.
 
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brennbaer
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Knappe 60kg? Ernsthaft?
Auf den Fotos/Videos siehst du zwar schlank aus, aber auch recht großgewachsen. Ist das nicht a weng wenig?
 
 

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