Klavier/Keyboard erlernen - Ganz alleine!

Von wem ist das nette Stückchen (Menuet?) im Spoiler? Macht mir das Suchen in eigen Noten etwas leichter ;-) Danke schon mal im voraus.
Guten abend @Musicanne ,
hab es in zwei Versionen, dass bereits eingerückte Stücki war die etwas vereinfachte Version und ich habe noch als Schmankerl die Originalversion für dich
Seite 13 im Original bzw seite 17 in PDF Maske http://hz.imslp.info/files/imglnks/usimg/2/27/IMSLP18521-Danglebert_PiecesDeClavecin_Complete.pdf

Jean Henry d Angelbert (1635-1691) aus seinen Pieces de clavicien , G Dur Suite von 1689
wenn man irgendwo die Möglichkeit eines Cembalos hat , noch viel schöner zu spielen, er hat so viele träumerische Miniaturen .... nur sind die etwas problematischer, wenn man sie stilgerecht verzieren
will, puh,
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mmmh, sowas wäre doch besser als ein Steinway, oder...
 
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Ich finde so ein Lätzchen sehr sexy. Gibt's das auch für Erwachsene?
 
Naja, ich bin MIT Klavierlehrer(n) nach ca. 20 Jahren Klavier nicht weit gekommen

Ich habe ohne Lehrer angefangen und mein dann folgender Lehrer hatte nix auszusetzen. Zur Frage: ich finde ja die Tutorials von Thomas Forschbach auf Youtube nicht schlecht. Und zwar, weil er eben nicht nur zeigt, welche Knöpfe man drücken muss, sondern auch erklärt, wie man Verspannungen vermeidet etc. und sonstige Hinweise zum Üben. Das ist ja das Wesentliche, was man im Unterricht mitnimmt. Die richtigen Knöpfe kann man in Büchern oder in Synthesia nachschlagen. m.W. gibt es mehrere gute Autoren von Tutorials. Kenne mich da aber mangels Nutzung nicht aus.
 
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Guten abend @Musicanne ,
hab es in zwei Versionen, dass bereits eingerückte Stücki war die etwas vereinfachte Version und ich habe noch als Schmankerl die Originalversion für dich
Seite 13 im Original bzw seite 17 in PDF Maske http://hz.imslp.info/files/imglnks/usimg/2/27/IMSLP18521-Danglebert_PiecesDeClavecin_Complete.pdf

Jean Henry d Angelbert (1635-1691) aus seinen Pieces de clavicien , G Dur Suite von 1689

Vielen Dank @maxe. Habe es mir schon runtergeladen. Das Original sieht ja schon anspruchsvoller aus ;-)

Habe aber schon länger nicht mehr auf meinem Spinett (siehe mein Avatar) gespielt bzw. eher gesagt geübt. Stimmen mache ich selber. Aber das Stückchen in der vereinfachten Version hört sich ja schon gut an.

Schade, dass es noch kein Cembalo-Unterforum gibt :-( da könnte man ja weiter diskutieren. Wie sieht's diesbezüglich aus @Peter ? Wo könnte man dies (Barockmusik und Cembalo) weiterdiskutieren?



wenn man irgendwo die Möglichkeit eines Cembalos hat , noch viel schöner zu spielen, er hat so viele träumerische Miniaturen .... nur sind die etwas problematischer, wenn man sie stilgerecht verzieren
will, puh,
Den Anhang 19093 betrachten
mmmh, sowas wäre doch besser als ein Steinway, oder...

....aber bitte ohne das Pedalgedöns :-D


Viele Grüße
Musicanne
 
was die Orgel betrifft, so sind dort stumme Fingerwechsel häufiger, das hat für Klavieranfänger wenig Relevanz.
Aber vielleicht für Keyboard-Anfänger?

An die Relevanz von Fingersätzen aus Opas Orgelschulen möchte ich aber gerade hinsichtlich des stummen Fingerwechsels noch ein Fragezeichen machen.

"Stummer Fingerwechsel, auch Substitution genannt, ist wahrscheinlich das größte Hindernis, um schnell zu lernen [...]. Er verlangsamt nicht nur das Lerntempo, sondern vergeudet einen Großteil unserer Energie. Darüber hinaus zerstört stummer Fingerwechsel zu einem gewissen Grade die Klarheit im Spiel [...]

Warum muss man heutzutage Karl Straubes vollgriffiges Reger-Legato auf modernen Orgeln blind kopieren, auf Instrumenten, denen völlig andere Klangkonzepte als vor 70 Jahren zugrunde liegen [...])? Genauer gesagt, es müssen nicht dieselben Fingersätze à la Straube sein, die wir auf modernen Orgeln im Plenum- oder Tutti-Klang benutzen."

(Wolfgang Rübsam, der Text dürfte inzwischen auch schon einige Jahre alt sein: http://www.trierer-orgelpunkt.de/fingersatz.htm)
 
Mein Rat an den Fadenersteller. Fang mit deinem Keyboard an und geh den Heumann durch. Falls du den Eindruck hast, wirklich langfristig Klavierspielen lernen zu wollen, dann sieh dich mal auf dem Gebrauchtmarkt um. Da gib es ab und zu Schnäppchen z.B. ein gebrauchtes Casio Privia PX-150 für ca. 150 EUR.

Derzeit ist z.B. dieses Angebot mit Zubehör nicht schlecht
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/e-piano-casio-px-150/872407106-74-1866
oder
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-musikinstrumente/casio-px-150/k0c74

Damit kann man wirklich Klavierspielen lernen, mit einem Keyboard nicht.

Viele Grüsse

Ludo
 
Relevanz von stummen Fingerwechsels noch ein Fragezeichen machen.
Die Russ. Klv Schule trainiert schon im 1. Teil Elementarbereich! (ab Nr.64 von 164) den stummen Fingerwechsel...

Ach das schöne an den stummen (Orgel)fingerwechseln: man fühlt sich wie so ein fideles Kriechtierchen über den Tasten, ja wie so ein
elastischer Schmittchen Schleicher mit den elastischen Finger.-beinchen)....., man muß´das Lied halt etwas abwandeln

View: https://www.youtube.com/watch?v=ThJTpFRDF_I

@Pedall , danke für den sehr interessanten Artikel:super:
http://www.trierer-orgelpunkt.de/fingersatz.htm)
 
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"Stummer Fingerwechsel, auch Substitution genannt, ist wahrscheinlich das größte Hindernis, um schnell zu lernen [...]. Er verlangsamt nicht nur das Lerntempo, sondern vergeudet einen Großteil unserer Energie. Darüber hinaus zerstört stummer Fingerwechsel zu einem gewissen Grade die Klarheit im Spiel [...]
Völliger Quatsch.

Stummer Fingerwechsel ist nun mal in einigen Kontexten die sinnvollste Option. Man muss das können.

Wo durch ihn "Klarheit zerstört werden soll", ist mir ein absolutes Rätsel, das ist eine hirnirissge Behauptung.

Wichtig ist, dass der stumme Fingerwechsel richtig gelehrt wird. Nämlich insbesondere, dass der Schüler nicht den Finger irgendwie "unter die Hand stopft", um die Taste zu übernehmen, sondern den Arm seitwärts bewegt, um dadurch den "neuen" Finger über die Taste zu bringen und somit den Fingerwechsel in einer einzigen, unauffälligen, primär seitwärts stattfindenden "Wutsch"-Bewegung durchzuführen.
 
und auch das seitwärts flexible Handgelenk mitnehmen, der Arm verleitet ja bei vielen weniger Geübten eher zu gröberen Bewegungen...

Wenn ich Dich richtig verstehe, empfiehlst Du etwas zu lernen, was man wenn man es richtig kann, nicht mehr macht. Ist es da nicht besser direkt an der Stelle zu verfeinern, an der es am Ende gebraucht wird. Selbst wenn es vielleicht erst mal schwieriger ist.
 

Maxe hat keine Ahnung, ist also nicht in der Position, irgendetwas zu empfehlen.

Er kann es dennoch immer und immer wieder nicht lassen.
 
Völliger Quatsch.

Stummer Fingerwechsel ist nun mal in einigen Kontexten die sinnvollste Option. Man muss das können.

Offensichtlich hast Du nicht mitbekommen, worum es geht.
Niemand fordert den generellen Verzicht auf stumme Fingerwechsel, auch nicht Wolfgang Rübsam.

Ausgangspunkt war:
was die Orgel betrifft, so sind dort stumme Fingerwechsel häufiger

Das habe ich in Frage gestellt. Was Rolf schreibt, gilt wohl für "Opas Orgelschule", da finden sich z. B. folgende Fingersätze:

upload_2018-5-25_13-1-31.png

oder:

upload_2018-5-25_13-2-30.png

An die Relevanz solcher Fingersätze wollte ich ein Fragezeichen machen.
 
Maxe hat keine Ahnung, ist also nicht in der Position, irgendetwas zu empfehlen.
Hihi, hasenbein möchte gern den "frame" setzen, wie er das nennt. Aber es will nicht gelingen. Maxe ist doch glatt so frech, nicht vor ihm zu kuschen... ;-)

Ich denke, es ist doch eher eine flutsch-Bewegung, meinst du nicht? ;-)
 
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Hallo,


Ich bin neu in diesem Forum und das ist mein erster Beitrag. Ich habe mir die erste Seite dieses Thread durchgelesen, weiter wollte ich nicht mehr lesen. Ich bin der Meinung dass es zu 80% auch ohne Klavierlehrer geht.

@Occi ich bin Wiedereinsteiger (nach 42 Jahren und 2 Jahre KL im Vorschulalter) und habe auch Synthesia mit Czerny OP.599, und Hanon, aber auch Literatur von Czerny, Hanon, Burgmüller, Schmitt, Beyer und Co aus früheren Zeiten. Es gibt schöne Anleitungen auf YT die von Czerny Op.599 bis Bela Bartok Mikrokosmos alle Übungen zeigen.

Notenlesen habe ich mir mit einer App beigebracht, das würde ich dir auch empfehlen.

Desweitern beschäftige dich mit Musiktheorie es gibt gute Websites die im Forum hier schon öfters aufgezeigt wurden.

Ich habe dir eine Liste angeführt die ich durchnehme Tag für Tag 2-4 Stunden.

Was sind die Basics des Klavierspiels?

1.)Akkorde Dur-Moll mit allen Umkehrungen (Quintenzirkel)

2.) Arpeggios

3.) Tonleiter (Parallel und Gegenläufig), Skalen ( Pentatonik, Blues)

4.) Kadenzen

5.) Technische Übungen ( Hanon, Czerny)

6.) Alles mit beiden Händen üben


Damit hast du schon mal eine Übersicht und Stoff für die nächsten Jahre. Alles zu finden Im Internet! Google sei mit dir....

Es sind einige gute Leute hier (Frau und Mann)vom Konzertpianisten bis zum Klavierlehrer die mehr Ahnung haben als ich und vielleicht das eine oder andere ergänzen können –werden.

Andererseits sind viele komische Leute hier, die konstruktiv nicht viel beitragen können, darum habe ich mir nur die erste Seite dieses Threads durchgelesen.


Ich habe mir Anfangs auch Überlegt einen KL zu suchen. Die Stunde kostet im Schnitt 25-30 Teuro. Du gehst 1-mal dich Woche hin, das entspricht ca. 36-mal im Schuljahr. Um eine Ausbildung in Klavier zu absolvieren benötigst du vom Anfang (ohne Vorkenntnisse) 4 Semester Elementare Musikkunde, danach kommst du in die Unterstufe die 3 Jahre dauert, danach 3 Jahre Mittelstufe, 3 Jahre Oberstufe.

z.b. http://www.popak.at/ausbildung-preise/

Ich mit meinen 50 werde sicher keine Pianistische Ausbildung anstreben, aber für die Unterhaltung der Allgemeinheit über mehrere Stunden wird es reichen zumindest ist das mein Angestrebtes Ziel.

Ach ja die 20 % für einen Klavierlehrer würde ich am Anfang eventuell investieren der dir die richtige Haltung zeigt und bei Fragen eventuell in der Theorie unterstützt, dafür reicht aber ein 10- Block.


Gruss
 
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Ich habe dir eine Liste angeführt die ich durchnehme Tag für Tag 2-4 Stunden.

Was sind die Basics des Klavierspiels?

1.)Akkorde Dur-Moll mit allen Umkehrungen (Quintenzirkel)

2.) Arpeggios

3.) Tonleiter (Parallel und Gegenläufig), Skalen ( Pentatonik, Blues)

4.) Kadenzen

5.) Technische Übungen ( Hanon, Czerny)

6.) Alles mit beiden Händen üben
.
Erst mal Hallo im Forum :bye:

Ich muss mal ganz naiv fragen: spielst du in den 2 - 4 Stunden täglich auch Musik, oder "leierst" du salopp gesagt ausschließlich technische Übungen herunter?
Ich sehe da keine Erwähnung von Musikstücken...:konfus:
In 2 bis 4 Stunden/Tag sollte ein bißchen Zeit fürs Repertoire erübrigt werden
 
Man kann (vielleicht) ohne Lehrer auskommen, wenn man weiß, was man alles wissen muss. Weiß man aber normalerweise nicht.
 
Man kann (vielleicht) ohne Lehrer auskommen, wenn man weiß, was man alles wissen muss. Weiß man aber normalerweise nicht.

Die Aussage stimmt jetzt aber auch nur wenn Du Deine Ansprüche zugrunde legt. Wer mit dem was er ohne KL lernt zufrieden ist, kommt auch ohne KL aus. Für einen Laien zählt: "Was tut gut!" Und das ist nun einmal nicht bei jedem gleich.
 

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