Klavier + Geige

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HotBird93

Guest
Hallo zusammen,
hab heute auf unsrer Musicalprobe eine schöne Geigerin kennengelernt :D
wir haben in der 2 Stündigen Mittagspause natürlich unser eigens Programm gespielt, und sind zum Schluss gekommen dass wir jetzt in der Freizeit unbedingt mehr machen müssten (musikalisch gesehn natürlich :D)
Kennt jemand sehr gute stücke die in kombination mit klavier und Geige gespielt werden können?
Also sowas wie Mozarts Klavierkonzert in C dur. naja ihr kennt euch bestimmt besser aus :p

Vielen Dank vorab
 
rolf

rolf

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scherzando molto

hm... wenn Du die schöne Geigerin beeindrucken willst und möglichst lange Probezeiten arrangieren willst, dann schlag ihr doch die große Sonate für Violine und Klavier A-Dur von Cesar Franck vor :) :) :)

...aber nicht erst mit dem proben anfangen, nachdem schon alles allein geübt wurde: die Gefahr, dass man die gemeinsamen Proben grauhaarig und mit dritten Zähnen beginnt, ist hoch...

liebe Grüße, Rolf

(war ein Jokus - die Sonate ist übelst schwierig)

ein echter Tipp:
Dvorak: Sonatine für Violine und Klavier!!! Die ist super!!!
 
violapiano

violapiano

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oh!:kuss: Stephan hat Geschmack!

Dann würde ich die Brahms Sonaten vorschlagen!:p

LG
VP

P.S.: die für Geige sind auch schön.
 
C

chiarina

Guest
Hallo HotBird,

die Berceuse from Dolly, op. 56 (Edition Peters 7624). Die ist ja eigentlich für Klavier zu 4 Händen, hier schön arrangiert und seeehr romantisch zum Näherkommen .....:kuss: :D !
Es gibt auch noch eine Berceuse op.16 von Faure, die ich aber nicht kenne.

Auch die Sonatinen von Schubert sind sehr schön!

Viele Grüße

chiarina
 
H

HotBird93

Guest
Moin



Schuberts Lieder.
Davon gibts über sechshundert (600....)

Schöner find ich allerdings die Kombi Klavier/Bratsche.


gruß

stephan

Franz Schubert :D wieso bin ich nicht selber drauf gekommen ^^
boah ^^ ave maria opus 52 nr 6, das stück schlechthin :D
Mann, ich kann die nächste probe am donnerstag nimmer erwarten ^^
Ich werd mir heut nacht die schubertsonaten anhören, so wie ich schubert empfind ist da eine menge gutes dabei :)

Das für vier hände sieht ziemlich schwer aus ._.
Cesar Frank ist mir auch noch ne nummer zu hoch.
Aber von Antonin Dvorâk habe ich auch ziemlich gute gehört

also vielen dank schonmal für die ZIEMLICH gute hilfe
 
pppetc

pppetc

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also vielen dank schonmal für die ZIEMLICH gute hilfe

Dann versuch ich mal, noch ein bissel besser zu werden:

Bitte - bevor Du die Sonaten machst, höre, spiele, analysiere die
Streichqurtette, die Symphonien (vor allem die späten), die Tänze
(von Anbeginn an: fang an mit den allerersten), und latürnich:
die Lieder - mit Schubert beginnt und endet das deutsche Lied!

Das ist wie bei Hendrix:

I thought it's the beginning - but it was just the end.....

Viele Grüße

stephan

ps.: die Sonaten Schuberts sind ein wesentlich abstraktes Konzept -
deshalb bitte: zunächst die andern Sachen.
 
H

HotBird93

Guest
okay, bei den komplizierten sätzen werde ich sowieso meine finger fernhalten weil ich in den näcshten wochen keine zeit haben wered sie mir einzustudieren ._. ich werde berichten wie es (musikalisch) läuft :D

danke, vielen dank
 
K

Kernbeisser

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Pppetc verlinkte auf Schuberts Flötenvariationen über "Trockene Blumen". Habe sie mir nun extra noch einmal angehört, um noch einmal drüber nachzudenken, ob ich dem Schubert Unrecht tue. Denn schon beim ersten Hören (lang ist's her), dachte ich: Verstehe jemand diesen Schubert! Da schreibt er über eines seiner schönsten Lieder, geprägt von genialer Einfachheit und von berstendem Ausdruck, diese klischeehaften, figurativen Flöten-Virtuositäten. Ich hab's nie verstanden und habe mich immer gefragt, ob Schubert vielleicht selber nicht verstanden hat, worin seine Qualitäten lagen. War er doch nur naiv?
Gefragt von einem Flötenkollegen, ob ich dieses Stück mal mit ihm spielen würde, antwortete ich, daß ich alles mit ihm spielen würde, aber nicht dieses Stück – Schubert zuliebe nicht! Und in Abwandlung des Grundsatzes "de mortuis nil nisi bene" deswegen nicht, weil man die peinlichen Sünden Verstorbener nicht ewig wieder hervorzerren muß.
Nach erneutem Hören bin ich erneut zu dem Schluß gekommen, daß es so ziemlich das Flachste ist, was Schubert hinterlassen hat. Natürlich kann bei einem Vielschreiber wie Schubert nicht jedes Werk ein Geniestreich sein, aber wie er hier eines seiner besten Lieder verballhornt, schmerzt ein wenig. Und auch gespielt von einer Geige würde ich es mir nicht noch einmal anhören wollen.
 
rolf

rolf

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mit Schubert beginnt und endet das deutsche Lied!

lieber pppetc,

da könnte ich zustimmen, wenn nur das grimme Schicksal nicht dafür gesorgt hätte, dass Mondnacht, im Treibhaus und Träume leider nicht Schuberts Feder entstammten - aber die drei verteilen sich auf Robert und Richard...

Dein Tipp, beinahe das Gesamtwerk von Schubert zu studieren (und dieses ist es wert, ganz ohne Zweifel!!!), erinnert mich etwas an meinen Jokus bzgl. der Franckschen A-Dur Sonate: da kann man grau und drittzähnig drüber werden... ich fürchte aber, Hotbird hat es etwas eiliger :) :D

herzliche Grüße, Rolf

da fällt mir ein: Träume gibt es, sogar vom Komponisten selber arrangiert, für Violine und (kleines) Orchester - da könnte man das Orchester durchs Klavier ersetzen, z.B. indem man einfach den originalen Klaviersatz dieses genialen Liedes spielt
 
pppetc

pppetc

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Pppetc verlinkte auf Schuberts Flötenvariationen über "Trockene Blumen".

Allerdings tat es das, der pppetc.
Zu Deinen Ausführungen werde ich aber nichts sagen, ganz
im Sinne der Schubertschen Erkenntnis:


Ein mächtiger Antipode der Aufrichtigkeit der Menschen
gegen einander ist die städtische Höflichkeit.
Franz Peter Schubert - Tagebuch 8.9.1816​


@ Rolf

Nanana - einen großen Teil des Werkes habe ich doch gar nicht
erwähnt (und das ist Dir natürlich klar).

Ich habe Hotbird bezüglich der Sonaten aus gutem Grund
das ausführliche Studium der Tänze, Quartette und Symphonien
empfohlen, weil sich daraus ein wahrer Begriff der Klaviersonaten
Schuberts selbstverständlich ergibt.

Und lange warten braucht er gar nicht: Er kann doch
sofort mit den Liedern anfangen - das ist doch sowieso
die Grundlage.

Zwo Fliegen mit einer Klappe schlagen, das Nützliche
mit dem Angenehmen verbinden:

Die Lieder spielen, und sich den Sonaten nähern -
was will man mehr?

Viele Grüße

stephan
 

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