Kennt jemand den Kawai Flügel KF1?

Z

Zebolon

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Der Hintergrund meiner Frage:
Hab diesen Flügel angeboten bekommen für 5800,-Euro, inkl. Anlieferung.
Der Flügel sieht aus wie neu, wurde wohl so gut wie gar nicht gespielt.
Kennt jemand diesen Flügel, oder habt ihr einen besseren Tipp?
Suche etwas so zwischen 5-6000,-- Euro.
 
K

Klavierbaumeister

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Doch nicht etwa den mit ach so blumigen Worten bei ebay angebotenen Flügel aus Bad Berleburg? :D
Bislang waren die dort angebotenen Ýamaha/Kawai-Instrumente alles Reimporte.

Einfach mal nachfragen.
 
T

Tim99

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Kennt jemand diesen Flügel, oder habt ihr einen besseren Tipp?
Suche etwas so zwischen 5-6000,-- Euro.
Ich hab neulich in Essen auf diesem Flügel hier gespielt: Yamaha G1, 1978

Hat mir sehr gut gefallen, aber ich hab keinen Platz für einen Flügel und brauche außerdem ein Silent-System. Sonst hätte ich zugeschlagen. Er liegt knapp über Deinem Budget (6590,-). Aber wenn Du in der Nähe wohnst, lohnt sich vielleicht ein Anspielen.
 
K

Klavierbaumeister

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Das mit den Reimporten wirde/wurde schon in mehreren Thread diskutiert.

Verkürzt dargestellt:
Nach Aussagen der Japanischen Hersteller werden werden die Instrumente bereits für verschiedene Klimazonen gebaut.
Hierzulande ist die Luft eher trocken, womit ein für Asien gebautes Instrument eher reissen könnte.
Dazu gibt es aber hunderte Meinungen, auch her im Forum. Einfach mal suchen...
 
D

docholliday

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Wie ich in einem meiner letzte Threads geschrieben habe, hat Kawai wohl schon vor längerer Zeit die Differenzierung nach Kontinenten wie Yamaha sie noch betreibt aufgegeben. Nur so zur Info.
 
K

Klavierbaumeister

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Ich schrieb ja, dass es dazu unzählige Meinungen gibt.

Ich zitiere einen eigenen Beitrag aus einem anderen Thread:

Abgesehen von den Unterschieden in der Produktion und individuellen Ausarbeitung gilt es zu bedenken, dass sich ein Instrument auf geänderte klimatische Bedingungen einstellen muss.
Ein für Deutschland gebautes Klavier ist in Deutschland auch sofort "stabil" und benötigt nur die übliche Akklimatisierungszeit von einigen Wochen.
Ein Klavier, das aber die letzten 5 Jahre in Amerika oder Japan stand und erst vor wenigen Wochen nach Deutschland transportiert wurde, wird in den nächsten Jahren noch viel Nacharbeit erfordern.
Ich denke nicht, dass diese Klaviere komplett aus dem Leim gehen, es wird jedoch ein deutlich erhöhter Wartungsaufwand notwendig sein.

Im Kundenkreis habe ich viel Arbeit mit einem ca. 8 Jahren alten Sauter-Klavier, das in Deutschland gebaut, einst neu in Amerika verkauft und nun vor einigen Monaten im Rahmen eines Umzuges mit seinen Besitzern zurück nach Deutschland kam.

Meiner Meinung nach kann man durchaus ein Reimport kaufen, im Preis muss jedoch deutlich berücksichtigt sein, dass die Instrumente zumeist nicht das deutsche Niveau erreichen und in den ersten 2 Jahren zumeist erheblicher Wartungsbedarf besteht, wenn das Klavier nicht schon vor einigen Jahren importiert wurde.


Was auffällt:
Reimporte werden überwiegend über Internethändler sowie Vollsortimentler(Musikgeschäfte die von der Blockflöte bis zum Schlagzeug fast alles anbieten) angeboten.
In den richtigen Klavierfachgeschäften (mit Meisterwerkstatt, Service, etc. - nicht die reinen Gebrauchtklavier-Discounter!), bei denen der Kunde noch vom Klavierbauer und nicht von einem BWLer beraten wird, findet man nahezu keine Reimporte, jedoch durchaus nicht wesentlich teurere ehrliche deutsche Gebrauchtklaviere.

Ob das ein Grund hat, lasse ich dahingestellt.
 
D

docholliday

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In den richtigen Klavierfachgeschäften (mit Meisterwerkstatt, Service, etc. - nicht die reinen Gebrauchtklavier-Discounter!), bei denen der Kunde noch vom Klavierbauer und nicht von einem BWLer beraten wird, findet man nahezu keine Reimporte, jedoch durchaus nicht wesentlich teurere ehrliche deutsche Gebrauchtklaviere.

Es mag zwar nur die Ausnahme sein, das kann ich mangels Marktüberblick nicht beurteilen, aber ich haben mein Re-Import U1 von einem alteingesessenen Klavierfachgeschäft (Marken: Steinway, Schimmel, Yamaha). :confused:
 
 

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