Kaufempfehlung alter U1 vs neues B3/Kawai E300

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Klavierneuling1968

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Hallo,
Ich bin hier neu und Klavieranfänger und suche nach einer Kaufempfehlung. Mein Budget liegt bei ca 5000€, vor Augen habe ich in neu Yamaha B3, Kawai E300 oder alte U1 Klaviere (z. B. 1985) mit Garantie.
Ich habe hier viel gelesen, bin jetzt aber noch zweifelnder. Vielleicht sind aber auch ältere Modelle Seiler 118, Schimmel 118, Wilh. Steinberg 122, oder Hoffmann Vision V121 interessant. Bei einer Größe von 190cm kommt leider auch nicht jedes Klavier infrage.
Ich favorisiere einen Kauf bei ausgewiesenen Klavierhäusern, da hier bei Gebrauchten Garantiesicherheiten angeboten werden.
Das Klavier wird einer Fußbodenheizung und einem selten genutzten Gaskamin in 3 Metern ausgesetzt sein. An dem Klavier werden auch meine beiden Kinder das Spielen erlernen.
Obwohl hier schon reichlich fachgesimpelt wurde, ist mir nicht ganz klar, welchen Weg ich gehen soll: Neues Klavier in der VW Polo Klasse oder eher den älteren BMW oder Mercedes? Für eine hilfreiche Diskussion wäre ich sehr dankbar.
 
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Hallo,
da bekommst Du jetzt erfahrungsgemäß 50 Antworten und jeder hat eine andere Idee.
Laß Dich in einem guten Klaviergeschäft ordentlich beraten, das bringt Dir mehr.
 
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Es gibt nicht *die* Empfehlung, die Dich weiterbringt.

Bei einer Größe von 190cm kommt leider auch nicht jedes Klavier infrage.
Das ist doch prima, denn so kannst Du schon mal die Instrumente ausschließen, die nicht zu Dir "passen".

Spiele möglichst viele Instrumente an und entscheide Dich dann für das Instrument, das Dich am meisten angesprochen hat.

Wenn Du eh zu einem Händler gehst, gibt es dort ja vielleicht auch die Möglichkeit eines Mietkaufs und späteren Wechsels des Instruments.

Neues Klavier in der VW Polo Klasse oder eher den älteren BMW oder Mercedes?
Da Polos heutzutage keine Billigprodukte sind, ist die Frage so wohl nicht zu beantworten.
 
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Empfehlung: sich in einem wirklich ... großen Geschäft mal zu orientieren, was es so alles gibt. Wo es vieles auszuprobieren gibt.
Hilfreich für solche Entscheidungsprozesse war gelegentlich der Besuch der Klavierhalle in Altenberge paar 12 km nordwestlich von Münster.
 
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Aus welcher Ecke kommst Du?
Empfehlungen z.B. für jemanden aus Reichenhall nach Kiel sind vermutlich nicht zielführend.
 
Vielen Dank für die Hinweise. Ich wohne im Einzugsgebiet von Münster und habe in den Klavierhäusern leider eher die Erfahrung gemacht, dass einem eher die Klaviere mit größerer Provision angeboten und schmackhaft gemacht wurden.
 
Vielen Dank für die Hinweise. Ich wohne im Einzugsgebiet von Münster und habe in den Klavierhäusern leider eher die Erfahrung gemacht, dass einem eher die Klaviere mit größerer Provision angeboten und schmackhaft gemacht wurden.
hmmm, kann ich nicht so bestätigen, ich fand die Beratung in Klavierhäusern bisher sehr fachkompetent und kundenorientiert. Aber klar, YMMV

Ich habe im Klavierhaus "mein" Klavier gefunden, und das war tatsächlich ein, das ich vorher nicht auf dem Zettel hatte
:-) Das ist mir erst beim Spielen ans Herz gewachsen.
 
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Vielen Dank für die Hinweise. Ich wohne im Einzugsgebiet von Münster und habe in den Klavierhäusern leider eher die Erfahrung gemacht, dass einem eher die Klaviere mit größerer Provision angeboten und schmackhaft gemacht wurden.
Dann hast Du aber sehr gutes Insiderwissen ...
 
und habe in den Klavierhäusern leider eher die Erfahrung gemacht, dass einem eher die Klaviere mit größerer Provision angeboten und schmackhaft
Du sollst Dir da ja erst mal „nur“ eine eigene Meinung bilden - ein verlässliches Gefühl bekommen. Dafür sind Läden a la „Klavierhalle & Co.“ sehr gut geeignet.
 
  • #10
Meine Frage, die bleibt und ist weiterhin offen, wie man mit diesen alten U1 Angeboten umgehen soll, die für 4000€ einem angeboten werden und aus den 70er und 80er Jahren stammen. Klanglich soll es ja einen erheblichen Unterschied zum B3 geben, aber ich hörte, dass ein Resonanzboden eben auch nur eine begrenzte Lebenszeit hat (50 Jahre ?), die wesentlich von den Bedingungen abhängig ist, dem das Klavier ausgesetzt war. Da diese Klaviere aber nicht aus einem Haushalt hier regional stammen, sondern wie Massenware aus Japan importiert werden, ist unklar, wie lange sie wohl noch halten.
Also VW Polo oder alter Merser?
Ein Mitarbeiter aus einem Klaviergeschäft sagte mir auch, dass er unzweifelhaft in diesem Budgetbereich die jungen B3/Kawai Exemplare favorisieren würde. Er hatte aber auch gar kein U1?!
 
  • #11
aber ich hörte, dass ein Resonanzboden eben auch nur eine begrenzte Lebenszeit hat (50 Jahre ?), die wesentlich von den Bedingungen abhängig ist, dem das Klavier ausgesetzt war.
Wo hast du das gehört?
Ein Resonanzboden hält sehr lange, wenn er gut behandelt wird.
Wenn er schlecht behandelt wurde und einen Schaden hat, dann ist dieser Schaden schon da und erkennbar. Wenn er noch keinen Schaden hat, dann wird er auch keinen Schaden bekommen, wenn du ihn gut behandelst - und da ist nicht besonders viel zu tun. Aufpassen, dass er nicht zu nass und nicht zu trocken ist. Fertig.
 
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  • #12
habe in den Klavierhäusern leider eher die Erfahrung gemacht, dass einem eher die Klaviere mit größerer Provision angeboten und schmackhaft gemacht wurden.
Das dürften dann die Gebrauchten sein, denn daran verdient ein Händler am meisten.

Schade, aber ich habe meinen Laden in Münster im März zu gemacht.

Die U1 aus den Siebzigern würde ich links liegen lassen. Wenn schon Grauimport, dann so jung wie möglich. Ansonsten wurde ja schon gesagt: so viel wie möglich anspielen und das auswählen, was dich am ehesten anspricht. Und wie du selber sagst, willst du ja beim Händler kaufen wegen Garantie. Die Händler arbeiten die Gebrauchtinstrumente ja auch auf, so dass der Zustand gut sein sollte. Nur deswegen können sie ja überhaupt Garantie darauf geben. Und da Klaviere eh ewig halten, sollten auch Gebrauchte kein Problem darstellen.
 
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  • #13
Meine Frage, die bleibt und ist weiterhin offen, wie man mit diesen alten U1 Angeboten umgehen soll, die für 4000€ einem angeboten werden und aus den 70er und 80er Jahren stammen. Klanglich soll es ja einen erheblichen Unterschied zum B3 geben, aber ich hörte, dass ein Resonanzboden eben auch nur eine begrenzte Lebenszeit hat (50 Jahre ?), die wesentlich von den Bedingungen abhängig ist, dem das Klavier ausgesetzt war. Da diese Klaviere aber nicht aus einem Haushalt hier regional stammen, sondern wie Massenware aus Japan importiert werden, ist unklar, wie lange sie wohl noch halten.
Also VW Polo oder alter Merser?
Ein Mitarbeiter aus einem Klaviergeschäft sagte mir auch, dass er unzweifelhaft in diesem Budgetbereich die jungen B3/Kawai Exemplare favorisieren würde. Er hatte aber auch gar kein U1?!
Ein 50 Jahre altes U1 hat eine einfachere Konstruktion als ein aktuelles B3 ... verdient wird mit den alten U1 mit Sicherheit mehr.
 
  • #14
... vor allem bei Preisen um 4.000,- für 70er Baujahre - das ist m.E. wirklich zu hoch
 
  • #15
Hier wäre man für das selbe Geld in einer ganz anderen Liga:

 
  • #16
Ist ein Feurich 115 oder der genannte Pfeiffer denn wirklich besser als das bewährte U1?
 
  • #17
Es kommt natürlich immer auf das einzelne Klavier an, aber grundsätzlich zählt Pfeiffer zur Spitzenklasse.
 
  • #18
Ist das wirklich so? Ist das obige Modell wirklich stärker Als U1? Das Baujahr von dem Pfeiffer Klavier ist nicht angegeben. Soll ich also alternativ auch nach jüngeren deutschen Klavieren schauen?
 
  • #19
Hallo Klavierneuling 1968,
es klang hier schon mehrheitlich an.
Klappere mehrere Klavierläden ab, teste alles an und irgendwann macht es klick, ganz bestimmt.
Nur durch dieses praktische Erleben, durch fühlen, hören und sehen, wirst Du Dein Instrument finden.
Da sind einige Überraschungen, was die Marken angeht nicht ausgeschossen.
Also lass Dich überraschen und viel Spaß dabei.
 
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  • #20
Also schaue ich auch nach Alternativen wie Pfeiffer, Hoffmann, Steinkamp etc ?
Ich dachte für 4000€ würde man mit dem gebrauchten U1 nichts falsch machen.
 

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