japanisches Klavierstück - Künstler gesucht

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Hallo in die Runde aller Klaviermusikinteressierten.

Vor ein paar Tagen sah ich auf ARTE diese Doku, in der es darum geht, wie die europäische Kunst
der japanischen Kultur verfallen ist.
Unter anderem geht es auch um Musik. Bei Minute 5:58 beginnt ein kurzes Klavierstück
dessen Titel oder Künstler ich einfach nicht heraus bekomme.
Im Abspann der Doku werden ein paar Werke aufgelistet, die im Film irgendwann laufen,
das kurze Klavierstück ist leider nicht dabei.

Ich wäre ohne Ende dankbar und froh, wenn jemand hier zufällig weiß, worum es sich handelt.

Link zur Doku
https://www.arte.tv/de/videos/074577-000-A/als-die-impressionisten-japan-entdecken/

Vielen Dank im Voraus
 
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Vielleicht tu ich dem Komponisten unrecht, aber das klingt für mich eher nach einer Improvisation als nach einem Stück. Shazam findet es jedenfalls nicht raus. Was nichts heissen muss. Wird ja auch zu oft dazu gesprochen. Aber das was da erklingt, ein Stück? Ich weiss nicht....
 
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SHAZAM habe ich bereits probiert. Die Melodie ist ja typisch japanisch, könnte auch auf einem Koto oder Shimasen gespielt werden. Der Anfang der Partitur ist nicht zu erkennen, die Noten, die man sieht, sehen nicht nach dieser einfachen Melodie ohne große Begleitung aus. Dennoch erhoffe ich, irgendwie einen Anhaltspunkt zu finden. Einfach nachspielen geht schon, aber es ist so kurz und ich wünsche mir, dass es vielleicht doch ein längeres Stück ist ^^
 

Henry

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Pentatonik ist an sich ne recht einfache Sache, man meide nur die weißen Tasten, dann läßt sich je nach Umkehrungen von "Wildwest Melodie" bis hin zur "Wuhan Fledermaus Coronate" alles improvisieren :rauchen:
 

Henry

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Mei @Marlene , des ist doch Schow. Hab ich auch schon gemacht so was ähnliches - mir die Wagnerpartitur vom Ring aufs Notenpult gestellt, und fleißig meinen eigenen Ring improvisiert.....ja, Laien dachten ich hätt die Partitur nach Noten gespielt.....so viel Hände hab ich bloß ned :lol::lol::lol:
 

Rheinkultur

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ich denke nicht, dass er spielt, was dort steht.
So ist es. Eine wenig inspirierte Improvisation zunächst nur auf den schwarzen Tasten, die bereits pentatonisch angeordnet sind, obwohl es pentatonische Skalen nicht nur in fernöstlichen Musiktraditionen gibt. Die Noten auf dem Pult lassen hingegen auf einen französischen Spätromantiker aus dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts schließen. Dient Musik in solchen Dokumentationen nur illustrativen Zwecken, braucht sie auch nicht künstlerisch hochwertig zu sein - dann würde sie von den abgebildeten Vorgängen, handelnden Personen und dargestellten Objekten ablenken und das Geschehen im Film stören und nicht unterstützen. Qualitativ hochwertige spätromantisch-impressionistische Literatur mit exotischen Einflüssen etwa von Debussy oder Ravel müsste man so niedrig ausgesteuert zuspielen, dass man sie nur schemenhaft erahnen kann und sie das Geschehen lediglich kontrastlos untermalt. Ist möglich, aber davon hat niemand so richtig etwas.

LG von Rheinkultur
 

Henry

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So ist es. Eine wenig inspirierte Improvisation zunächst nur auf den schwarzen Tasten, die bereits pentatonisch angeordnet sind, obwohl es pentatonische Skalen nicht nur in fernöstlichen Musiktraditionen gibt. Die Noten auf dem Pult lassen hingegen auf einen französischen Spätromantiker aus dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts schließen. Dient Musik in solchen Dokumentationen nur illustrativen Zwecken, braucht sie auch nicht künstlerisch hochwertig zu sein - dann würde sie von den abgebildeten Vorgängen, handelnden Personen und dargestellten Objekten ablenken und das Geschehen im Film stören und nicht unterstützen. Qualitativ hochwertige spätromantisch-impressionistische Literatur mit exotischen Einflüssen etwa von Debussy oder Ravel müsste man so niedrig ausgesteuert zuspielen, dass man sie nur schemenhaft erahnen kann und sie das Geschehen lediglich kontrastlos untermalt. Ist möglich, aber davon hat niemand so richtig etwas.

LG von Rheinkultur
Danke daß Du meine Kommentare noch einmal in einem Beitrag zusammengefaßt hast :trink202:
 
 

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