HILFE!! was für ein klavier habe ich

  • Ersteller des Themas gilbert1994
  • Erstellungsdatum
G

gilbert1994

Dabei seit
Apr. 2015
Beiträge
1
Reaktionen
0
hab ein klavier von august förster nur weiß leider nicht was es für ein klavier ( name der gruppe ) ist und wie alt es ist
wie kann ich das alter bestimmen? mir wurde damals gesagt das es ungefähr von 1960 oder älter sein soll und elfenbein tasten hat

weiß vllt einer mehr
danke schon mal für jede hilfe
 
Ambros_Langleb

Ambros_Langleb

Dabei seit
Okt. 2009
Beiträge
9.232
Reaktionen
11.871
Suche im Gehäuse nach der Seriennummer. Im Internet kannst Du z.B. bei Merz-Klaviere oder mit dem Suchstring "Wie alt ist mein Klavier" Verzeichnisse finden, die Seriennummern zu Produktionsjahren zuordnen.
 
Ambros_Langleb

Ambros_Langleb

Dabei seit
Okt. 2009
Beiträge
9.232
Reaktionen
11.871
Ich erinnere mich, daß es allerdings auch unter gleichem Namen von Petrof in der Tchechoslowakei hergestellte Klaviere gab.

Genauer gesagt gab es seit der Jahrhundertwende (19./20.) einen Förster-Zweigbetrieb im Georgswalde in Böhmen, der gegründet woren war, um die hohen Einfuhrzölle in der KuK-Monarchie zu unterlaufen. Dieser Zweigbetrieb existierte bis 1945, wurde dann enteignet und produzierte noch während der gesamten "Ostblock"-Zeit Instrumente unter dem Namen August Förster; ab einem bestimmten Zeitpunkt geschah das unter Petrof-Regie. Wenn das fragliche Klavier da gebaut worden sien sollte, müßte sich aber wohl ein Hinweis auf den Produktionsort "Jiříkov" drin finden.
 
Zuletzt bearbeitet:
W

Wespennest 100

Guest
Das heißt "Petrof" ist eigentlich "August Förtser"? Ich habe diese Petrof-Instrumente als eher minderwertig in Erinnerung.................

Gruß Ute
 
Ambros_Langleb

Ambros_Langleb

Dabei seit
Okt. 2009
Beiträge
9.232
Reaktionen
11.871
Das heißt "Petrof" ist eigentlich "August Förtser"? Ich habe diese Petrof-Instrumente als eher minderwertig in Erinnerung.................

Gruß Ute

Ganz und gar nicht. Der böhmische Förster-Betrieb ist nach dem Krieg enteigenet und in einen Staatsbetrieb überführt worden, der unter den Namen August Förster weiterproduzierte. Zu einem Zeitpunkt, den ich nicht im Kopf habe, der sich aber ergooglen läßt, wurde er dann Petrof zugeordnet, die den Markennamen August Förster bis zu einer jur. Klärung (Ende der 90er?) beibehielten. Mit den in Löbau gefertigten Insturmenten, die neben Blüthner als einzige auch zu DDR-Zeiten internationales Ansehen genossen, haben diese Klaviere natürlich nichts zu tun und Förster kann auch nichts für sie.
 
 

Top Bottom