Hallo zusammen, Vorstellung: 40 Jahre Klavierunterricht- Erfahrung

  • Ersteller Ersteller Klavier-Katrin
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  • #41
Da gibt es zwei Haken:
Erstens muss man als Schüler einen KKL erst einmal als solchen erkennen und zweitens muss man dann einen guten finden, der in der Nähe ist und noch einen Platz frei hat.
 
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  • #42
Nun, man einem Klavierlehrer vorwerfen, ein schlechter Lehrer zu sein, aber nicht dass sonst keinen Lehrer in der Nähe gibt. Auf einem freien Markt hat doch niemend einen Anspruch auf einen guten Klavierlehrer.
 
  • #43
Wer wirft den einem schlechten KL vor, dass es keinen guten in der Nähe gibt?

Dein Punkt war, dass man sich einfach einen besseren KL nehmen kann, und meine Entfernung ist, dass das eben nicht immer so einfach ist.
 
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  • #44
Einen guten Lehrer als Schüler zu erkennen ist fast genau so schwierig, wie gute Eltern als deren Kind zu erkennen. Meist gelingt das, wenn überhaupt, erst sehr viel später in der Rückschluss.
 
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  • #45
Ja, das ist so. Letztlich ist das aber nicht zu ändern.
 
  • #47
Hallo! Es gibt doch unter den Lehrern verschiedene, so wie Gymnasial- und Grundschullehrer z.B.
Wie ist das bei Klavierlehrern?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #49
Wie ist das bei Klavierlehrern?
Es gibt ggf. Abstufungen, ob du Unter-, Mittel- oder Oberstufe unterrichtest bzw ob das auf dem Abschlusszeugnis der Hochschule steht (VdM Einstufung), aber über die Unterrichtsqualität sagt sowas nichts aus.
 
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  • #51
Verstehe nicht, wie man ohne HANON-Übungen und ohne Fingerkraft zu anspruchsvollen Stücken kommen will.

CW
Ich verstehe nicht, wie man mit Hanon, Czerny und Clementi zu Musik kommen will.
Es gibt genug Literatur, die die sinnfreien Etueden überflüssig machen.
Heinrich Neuhaus merkte über einen seiner Schüler an, daß der schönsten Tonleitern spielt, weil er diese nicht an Übungen, sondern im musikalischen Zusammenhang erarbeitet.
 
  • #52
@cwtoons meinte das garantiert ironisch.
 
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  • #53
Ironie als solche zu erkennen, ist halt für manche Menschen schwierig.
 
  • #54
Ironie als solche zu erkennen, ist halt für manche Menschen schwierig.
Wenn man die Person nicht kennt bzw. noch keine Beiträge von ihr gelesen hat, ist es oft unmöglich, sofern es nicht gekennzeichnet ist.
 
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  • #55
Man sollte sich halt erst einmal mit dem soziokulturellen Biotop vertraut machen, bevor man Statements heraushaut.
 
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  • #56
Man sollte sich halt erst einmal mit dem soziokulturellen Biotop vertraut machen, bevor man Statements heraushaut.
Das Statement muss nicht falsch oder deplatziert sein und hilft u. a. weniger oft Mitlesenden, denen die einzelnen Mitglieder nicht vertraut sind und die Ironie deshalb oder aus anderen Gründen auch nicht sicher erkennen können.
 
  • #57
weniger oft Mitlesenden ... die Ironie deshalb oder aus anderen Gründen auch nicht sicher erkennen können.
Also zumindest kann man sich ja mal die drei Seiten des Fadens durchlesen, bevor man sich beteiligt (ach, die erste Seite würde schon reichen):
Es gibt kaum einen Beitrag von @cwtoons , in dem keine Ironie steckt. Das ist quasi sein Markenzeichen.
Dann ist es nahezu unmöglich, die Ironie nicht zu erkennen.
 
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  • #58
Andererseits haben schon genug Menschen der Zeitgeschichte bewiesen, dass sie es ernst meinen, obwohl ihre Aussage als Witz, Ironie oder schwarzer Humor besser gepasst hätte. Nicht nur hier im Forum.
 
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  • #59
Vielleicht schimpfen die am meisten, die sich nie mit Hanon haben herumschlagen müssen.

Bei mir gehörte Hanon zum normalen Überepertoire. Ich fand ihn natürlich zum Weglaufen. Aber andere Klavierübungen hätte ich genauso abartig gefunden. Ich habe Hanon überlebt und geschadet hat er mir jedenfalls nicht.

Wäre ich ein besserer Klavierspieler geworden ohne Hanon? Man könnte ja mal Herrn Hamelin anschreiben und ihn fragen, warum er Hanon gut findet.

CW

Dann ist es nahezu unmöglich, die Ironie nicht zu erkennen.
So 100% klar ist es aber auch nicht, wenn man tiefer gräbt. Ich ging allerdings auch von Ironie aus.
 
  • #60
viel wichtiger: Unterricht auf Klavier oder Digitalpiano?
Für mich ganz klar akustisches Klavier. Ich bin vielleicht altersmäßig kein Maßstab im Vergleich zur breiten Masse der Klavierschüler.
Habe mit fast 65 auf einem Yamaha* P515B angefangen, mit Unterricht bei einer Klavierlehrerin. Nach 2 Jahren habe ich ein Wilh. Steinberg Signature 125 direkt im Werk gekauft. Dieser natürliche Klang wirkt auf mich viel wohltuender als die abgerufenen Samples. Die Lautstärkedosierung gelingt mir deutlich besser als auf dem Digitalpiano.
Jetzt habe ich fast 7 Jahre rum. Übe täglich meine Unterrichtsstücke. Dennoch komme nur sehr sehr langsam voran. Ein einfaches Stück aus dem Stand ohne Noten zu spielen, kriege ich nicht hin, nichtmal ein Kinderlied.
 
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