Häufigkeit von Klavierlektionen

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Was erachtest du für Kinder bei einer Unterrichtsdauer ab 60 Minuten/Woche als sinnvoller?

  • Einmal Unterricht, d.h. eine grosse Lektion wöchentlich.

    Stimmen: 4 30,8%
  • Zweimal Unterricht, d.h. die Zeit aufgeteilt auf 2 verschiedene, optimal verteilte Wochentage.

    Stimmen: 9 69,2%

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    13
thepianist73

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Hallo

Ich unterrichte an einer öffentlichen Schule sowie privat viele Schüler ab 7 Jahren bis zu Erwachsenen, auch Gymnasiasten bis zur Matura. In der Musikschule hat es viele "ganz normal" Begabte, jedoch auch diverse hochbegabte Schüler, welche erfolgreich an regionalen und nationalen Wettbewerben sowie an vielen Konzerten spielen.
Es scheint sich im allgemeinen Instrumentalunterrichtsbetrieb grundsätzlich eingebürgert zu haben, dass man einmal wöchentlich den Unterricht beim Instrumentallehrer besucht. Dies mag verschiedene Gründe haben. Der für mich offensichtlichste ist die Kostenfrage. Mit lernpsychologischen oder pädagogischen Argumenten kann man diese einmal wöchentlich stattfindende Lehrstunde jedenfalls schlecht begründen. Denn womit wären sonst in einer Woche weitaus häufiger auftretende Lektionen wie Sport (2-4), Deutsch (mind. 5) oder Darstellerisches Gestalten/Zeichnen (mind. 2) zu rechtfertigen?
Ich habe 3 Schülerinnen zwischen 11 und 13 Jahren, welche jeweils 60-80min Unterricht pro Woche belegen. Alle drei kommen 2x/Woche in den Unterricht, nämlich MO/DO bzw. DI/FR, dann jeweils für 30 bzw. 40 Minuten.

Wer von euch hat auch solche Konstellationen, und was macht ihr damit für Erfahrungen?
Gibt es Argumente, die für/gegen Aufteilen in 2 kleinere Wochenlektionen anstelle einer grossen sprechen? Dass 80 Minuten Klavier pro Woche mehr bringen als nur 30 Minuten, muss ja wohl nicht diskutiert werden. Es geht also mehr um die Häufigkeit.

Danke für das Teilen eurer Meinungen und Erfahrungen.

Stephan
 
rolf

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die Aufteilung sollte abhängig von dem sein, was gemacht wird:
- wird ein größeres umfangreiches Stück (Beethovensonate, Chopinscherzo etc) begonnen, dürfte von Mo-Do nicht so viel erarbeitet sein wie von Mo-Mo (hier wäre die Aufteilung wöchentlich 90min sinnvoller)
- werden mehrere kürzere Sachen getrimmt (z.B. eine Handvoll Preludes, Etudes, Poemes etc), dann ist die Abwechslung sinnvoller (z.B. Mo Chopin & Skrjabin 45min, Do Grieg und Rachmaninov 45min)
 
hasenbein

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Bis zur 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts war es das Normale, Übliche, dass Instrumentalschüler mehrmals pro Woche Unterricht hatten. Teilweise, wie wir aus Überlieferungen wissen, wollten Lehrer sogar, dass die Schüler überhaupt nicht alleine übten, sondern stets unter Lehreraufsicht, damit der Schüler das mühsam Beigebrachte (z.B. auch eine technische Herangehensweise) nicht wieder verdarb.

Gerade für den Anfänger- und Wenig-Fortgeschrittenen-Unterricht wäre ein Unterricht nach altem Modell erheblich besser. In Russenkreisen beispielsweise wird dies auch z.T. praktiziert.

Der 1x-pro Woche-Unterricht hat für die meisten Schüler (ich spreche jetzt nicht von Fortgeschrittenen, Rolf) große Nachteile. Er verführt total zum Zuwenig-Üben und zum Falsch-Üben. Der Lehrer ist zu viel damit beschäftigt, das, was zu Hause falsch gelaufen ist, in der nächsten Klavierstunde wieder auszubügeln.

Die heutige Unterrichtsform ist - aufgemerkt - NUR aus rein finanziellen und organisatorischen Gründen eingeführt worden, es gab KEINE pädagogischen Gründe oder Auslöser dafür!
Im 19. Jahrhundert stieg nämlich die Zahl der Klavierspieler sprunghaft an, die wollten alle mit Unterricht versorgt werden, auch weniger Begüterte. Im Zuge dessen kam das Berufsbild der typischen "Klaviergouvernante" auf, deren Kenntnisse (jedenfalls im Glauben der Leute) "ausreichten", um irgendwelche Klimperer aus dem Volke mit Unterricht zu versorgen. (Dies führte, nebenbei gesagt, dazu, dass sich die mechanistischen, unmusikalischen Malen-nach-Zahlen-Klavierlern-Vorstellungen einbürgerten, die noch heute zu viele Unterrichte kennzeichnen...)
Das heißt, man musste ein Modell finden, in dem a) Klavierunterricht nicht zu kostspielig und zeitaufwendig ist und b) Lehrer genug Schüler bekommen können, um trotz relativ niedriger Unterrichtsgebühr über die Runden zu kommen.
Tja, und so ist es halt geblieben, mit starker Tendenz zu starker weiterer Verschlimmerung.
Gruppenunterricht, gerade im Klavierunterricht, hat ja auch nur aus rein finanziellen Gründen so starken Einzug in die Musikschulen gehalten. Alles Gerede darüber, dass Gruppenunterricht doch eigentlich auch pädagogisch ganz prima sei usw., ist nebelkerzenwerfender Blödsinn.

Wer es geschafft hat, sich einen Namen als Lehrer zu machen, und gute Schüler hat mit wohlsituierten Eltern, der ist definitiv schlau, wenn er das Mehrmals-pro-Woche-Modell anbietet. Denn er wird dadurch noch wesentlich bessere Schüler haben, sein Ruf wird noch weiter steigen (es weiß ja keiner, dass der Erfolg kaum etwas mit besonderer Pädagogik zu tun hat, sondern einfach mit der höheren Unterrichtsfrequenz).

LG,
Hasenbein
 
thepianist73

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Hallo Rolf und Hasenbein

Ich kann euch beiden nur beipflichten. Ich habe diese Erfahrungen auch gemacht, dass ab einem gewissen Alter/Niveau durchaus auch 70min in einer Session sinnvoller sind (v.a. weil man dann drin ist und die Werke teilweise sehr lang sind). Kommt ein Schüler mit einem Sonatensatz, zwei Etüden und einem weiteren Repertoirestück, sind gern mal 20 Minuten durch, ohne dass ich ein Wort zum Gehörten sagte. Ich sehe es gleich wie Hasenbein, ich weiss auch, dass der mehrmals wöchentliche Unterricht früher gang und gäbe war, teilweise heute noch in gewissen Ländern.
Ich stellte fest, dass meine Schülerinnen, welche 2x/Woche kommen, auch deutlich effizienter üben und stärker "im Flow" sind wie ähnlich begabte Schüler, welche vergleichbare Minuten haben. Dies ist sicher in diesem Alter und auf dem Niveau eklatant. Interessanterweise sind genau diese 3 Schülerinnen jene, welche an Wettbewerben stets unter den ersten 5 landen. Dies führe ich u.a. auch darauf zurück, dass ich einer der wenigen Lehrer bin, welche auf diesem Niveau/Alter 2x/Woche unterrichtet und meine Mädels für diese Stufe eher einen hohen Unterrichtsumfang haben. Meine älteren Schüler (so ab 15/16) haben dann plötzlich an Wettbewerben nicht mehr so einen Vorsprung gegenüber Altersgenossen (Ausnahmen gibt es natürlich bei besonders begabten Talenten). Dies hat sicher auch damit zu tun, dass es in dieser Stufe fast nur noch Kandidaten hat, welche viele Unterrichtsminuten (ab 50 aufwärts) belegen. Hier sehe ich es dann doch nicht mehr als so wichtig an, ob diese Zeit in ein oder zwei Sessions stattfindet. Besser wäre hier eindeutig, noch mehr Minuten zu erhalten. Die eine Schülerin (12), welche bereits an 5 Wettbewerben war (3x 3. Preis, 2x 2. Preis, wobei es leider nie einen 1. Preis gab...), hat nun seit einem halben Jahr 2x40 Minuten pro Woche. In der Schule hat sie eine Klasse übersprungen und ist jedesmal am Känguruh-Wettbewerb vorne dabei (eine Art Mathematikolympiade). Mir ist klar, dass dies eine Ausnahmeerscheinung ist.

Ich freue mich auf weitere Meldungen und Diskussionen.
 
Stilblüte

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Alles Gerede darüber, dass Gruppenunterricht doch eigentlich auch pädagogisch ganz prima sei usw., ist nebelkerzenwerfender Blödsinn.
Das würde ich so mal nicht stehen lassen. Bei uns wird für den Anfangsunterricht Partnerunterricht gelehrt und ich unterrichte gerade zu Lehrprobenzwecken zwei kleine Kinder zusammen (4 und 5). In gewissen Konstellationen ist der Unterricht mit zwei (oder vielleicht drei?) Anfängern nützlich - auch im Zuge der Geldknappheit, wo aus 22 Minuten für einen 45 für zwei werden können.

Meistens kommt allerdings, da gebe ich dir Recht, bei Gruppenunterricht Blödsinn heraus, weil kaum jemand wirklich weiß (gelernt hat), so zu unterrichten. Immer nur abwechselnd Spielen lassen ist halt nur Minutiös aufgeteilter Einzelunterricht.
Aber das ist wohl ein anderes Thema.

@thepianist73
Schön dass du nun wieder ab und zu hier reinschaust.
Ich finde deine Frage etwas pauschal. Für 11jährige sind 80 Minuten Unterricht u.U. am Stück zu lang, zumal wenn sie nur 2-Minuten Stücke spielen. Es kommt also vielleicht auf die Konzentrationsfähigkeit an.
Und aber auch auf den Unterrichtsinhalt. Wenn "nur" am Stück gearbeitet wird, hat sich der Inhalt nach einer gewissen Zeit erschöpft. Zusammen mit Musiktheorie (usw.) können aber locker 80 Minuten gefüllt werden, auch so, dass es nicht zu langweilig oder anstrengend wird.
Generell dürfte aber in der Altersgruppe 2x 40 Minuten eine gute Alternative zu 1x 80 sein, weil ein normales Kind mit 11 noch nicht gelernt hat, wie es sinnvoll übt und über 7 Tage an einer Sache dranbleibt.
 
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Meistens kommt allerdings, da gebe ich dir Recht, bei Gruppenunterricht Blödsinn heraus, weil kaum jemand wirklich weiß (gelernt hat), so zu unterrichten. Immer nur abwechselnd Spielen lassen ist halt nur Minutiös aufgeteilter Einzelunterricht.
Aber das ist wohl ein anderes Thema.[...]

Das stimmt wohl...

allerdings haben sich einige DOCH mit Gruppenunterricht beschäftigt.

2 Zitate mal:

"I was happy to read in the last issue of Time Magazine ( Anm. Olli: Könnte etwas älter sein, die Ausgabe. Evtl. vor 1974 :):) ) an account of a pianist who teaches children in groups, without printed music. This is something I initiated more than 50 years ago , only in a much more radical way. I have suggested that before teaching the child any instrument, one must feed him, stuff him with music -- play so much for him that he finally has the need to express it himself in one way or another, by singing or playing. And then, I would start the actual lessons, after letting him play for weeks and months without having to learn the musical grammar. Why should he know the names of notes? [...]"

und hier Libermanns Experimente mit Kindern ( wobei allerdings nicht gesagt wird, ob sie sich in einer oder mehreren Gruppen BEFANDEN, oder ob Libermann sie willkürlich, evtl. NACH den Ergebnissen, in Gruppen eingeordnet hat. Daher hier etwas vage, aber immerhin hat er sich die kids irgendwie gruppenweise vorgenommen:

"Years ago it was taken for granted that those who had perfect pitch were geniuses, and were often therefore tortured and forced to work for years. I made many experiments with groups of children in which they were asked to sing any tone they wanted. [...Es folgen die Ergebnisse bzgl. absolutem Gehör. Hier unwichtig....] Also, I divide perfect pitch into three categories: [...]"

LG, Olli
 
hasenbein

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"Ceterum censeo Libermann Deus pianopaedagogicus esse"... :-D:blöd::müde:
 
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"Ceterum censeo Libermann Deus pianopaedagogicus esse"... :-D:blöd::müde:

Hasenbein, wenn Du...schon Gerundiv-Konstrukte aus Karthago abänderst, und zwar in der Form, dass das Gerundivum "delendam" hier durch ein näher spezifiziertes Namenwort ( kennste noch aus Grundschule ? ) "Deus" ( + "pianopaedagogicus" , das ich GERADE SO EBEN gelten lassen will, allerdings nicht in der gramm Form ), dann wirst Du Dich mit folgenden Sachverhalten kommunikativ auseinandersetzen müssen: :-D

paedagogicus find ich allerdings nicht berauschend. Nehmen wir lieber ein Nomen und tun es in den Genitiv Plural:

paedagogorum. Doch auch das ist schlecht: Ein paedagogus war nur ein "Knabenbegleiter", Hofmeister, Sklave. Hier gehört MAGISTER hin. Im Genitiv Plural: Magistrorum.

Auch könnte man "Libermann" als "halblateinisch" auffassen: "Der BuchMann", oder "der freieMann", je nach dem wie Du das "i " sprichst: kurz ( = Buch ), lang ( = frei ). Also könnte man ihn übersetzen mit "Libervir" ( BuchMann / freiMann ) , "Liberivir" ( "Mann des Freien" / "Die Kinder Mann" ) oder "Librivir" ( Mann des Buches / Büchermann ) , und suchen uns eins aus. Weil er 11 lectures geschrieben hat, ist er also ein BUCHMANN, ein "Mann des Buches" ( oder ein Büchermann ).

Was wir NICHT lassen, ist, den "vir" wegen dem ACI in den Akkusativ setzen:

Also: "Ceterum censeo Librivirum Deum magistrorum artis pianofortis esse." ( bzw. fuisse, aber seine Lehre lebt ja weiter, Hasenbein. Meinst Du nicht auch ?? :-D:-D)

LG, Olli
 
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Bis zur 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts war es das Normale, Übliche, dass Instrumentalschüler mehrmals pro Woche Unterricht hatten. Teilweise, wie wir aus Überlieferungen wissen, wollten Lehrer sogar, dass die Schüler überhaupt nicht alleine übten, sondern stets unter Lehreraufsicht, damit der Schüler das mühsam Beigebrachte (z.B. auch eine technische Herangehensweise) nicht wieder verdarb.
Diese Struktur lehnt sich an die klare hierarchische Gesellschaftsordnung früherer Zeiten an: Der Lehrperson kam eine eindeutige Führungsrolle zu, die von Schülerseite zu akzeptieren war. Inzwischen sind die Hierarchien mancherorts flacher geworden als es den beteiligten Personen gut tut: Da muss sich schlimmstenfalls die Lehrkraft mehr mit Diskutieren als mit Vermitteln berichten. Freilich bietet ein autoritätsgeprägtes Unterrichtsverhältnis auch die Möglichkeit des Machtmissbrauchs, wenn die Autorität nicht auf Fach- und Vermittlungskompetenz gründet, was eigentlich selbstverständlich sein sollte.

Gerade im Frühstadium der Ausbildung ist eine ganz wichtige Aufgabenstellung zu bewältigen: Nämlich der Erwerb sinnvoller Lern- und Übetechniken - das Wissen darum, wie man sinnvoll übt und sich Inhalte aneignet. Bei Erwerb entsprechender Kompetenzen und Praxisbezug (Auftritts- und Prüfungserfahrung) könnte man zunehmend auf selbständiges Üben und Arbeiten fortgeschrittener Schüler und Studenten setzen, soweit deren künstlerische Entwicklung dem Rechnung trägt.

Der 1x-pro Woche-Unterricht hat für die meisten Schüler (ich spreche jetzt nicht von Fortgeschrittenen, Rolf) große Nachteile. Er verführt total zum Zuwenig-Üben und zum Falsch-Üben. Der Lehrer ist zu viel damit beschäftigt, das, was zu Hause falsch gelaufen ist, in der nächsten Klavierstunde wieder auszubügeln.
Im gar nicht so seltenen Extremfall bleibt das Übepensum tagelang liegen und wird erst mehr oder weniger kurz vor dem nächsten Unterrichtstermin angegangen. Natürlich mit entsprechend großem Substanzverlust, wenn das in der Vorwoche Gelernte nur noch lückenhaft präsent ist.

Ein vergleichbares Phänomen kenne ich aus dem Laienchorwesen: Der Gesangverein beschränkt sich auf die allwöchentliche Chorprobe, der leistungsorientierte Chor führt Stimm-, Zusatz- und Sonderproben, oftmals auch komplette Probenwochenenden durch und bucht zusätzlich noch Spezialisten für Stimmbildung, Choreographie und Chorpräsentation. Dazu ist eine regelmäßige Teilnahme aller aktiven Mitglieder erforderlich, da bei unregelmäßigem Probenbesuch ein kontinuierliches Arbeiten unmöglich ist. Beim Gesangverein wird auch schon mal Halbherzigkeit von Mitgliedern hingenommen, die bei Einforderung besserer Disziplin den Verein verlassen würden - lieber halbherzige als gar keine Sänger, sagt sich mancher Vorstand und auch mancher Chorleiter. Bei Instrumentalunterricht soll es vergleichbare Konstellationen geben, habe ich mir sagen lassen...!

Das heißt, man musste ein Modell finden, in dem a) Klavierunterricht nicht zu kostspielig und zeitaufwendig ist und b) Lehrer genug Schüler bekommen können, um trotz relativ niedriger Unterrichtsgebühr über die Runden zu kommen.
Tja, und so ist es halt geblieben, mit starker Tendenz zu starker weiterer Verschlimmerung.
In vielen Fällen mag das so sein: Klavierunterricht steht in ständiger Konkurrenz mit anderen Hobbyaktivitäten und setzt erhebliche Leistungsbereitschaft nebst einschlägige Begabung voraus. Zudem sind die Ausbildungskapazitäten im Hochschulbereich und der tatsächliche Bedarf am Markt zwei Paar Schuhe, wie man dann in der Praxis feststellen darf. Freiberufliche Anbieter müssten drastisch teurer als die mit öffentlichen Mitteln geförderten kommunalen und sonstigen Unterrichtseinrichtungen sein, um im vergleichbaren Sinne über die Runden zu kommen. Die Honorarumfragen unserer Berufsverbände sprechen dagegen eine andere Sprache...!

Gruppenunterricht, gerade im Klavierunterricht, hat ja auch nur aus rein finanziellen Gründen so starken Einzug in die Musikschulen gehalten. Alles Gerede darüber, dass Gruppenunterricht doch eigentlich auch pädagogisch ganz prima sei usw., ist nebelkerzenwerfender Blödsinn.
Allenfalls einfachste Unterrichtsinhalte ohne besondere Individualisierung des Lernstoffs wären mit großem pädagogischen Geschick vermittelbar. Die Lehrkraft muss permanent alle Teilnehmer möglichst intensiv beschäftigen und muss individuelle Leerlauf- und Wartezeiten eliminieren. Nicht zu verwechseln ist dieses Konzept mit dem "öffentlichen" Einzelunterricht im Hochschulbetrieb: Ein Kandidat wird in Anwesenheit seiner Kommilitonen unterrichtet, die sicherlich Nutzen aus der "Unterrichtsmitschau" ziehen können, bis der nächste am Instrument Platz nimmt. Das hat allerdings mit ökonomisch bedingtem "Gruppenunterricht" im genannten Sinne nichts zu tun.

LG von Rheinkultur
 
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ag2410

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Früher war das Angebot an anderen Dingen aber auch geringer. Da waren mehrere Einheiten mit KL in der Woche möglich. Heute gibt es so viel, was nebenher an Hobbies "gebucht" werden kann.
Manche Kinder/Jugendliche sind freizeittechnisch dermaßen ausgebucht, dass sie sich kaum auf eine Sache konzentrieren können. Ich habe Schüler, die ca. 4 Mal in der Woche, neben Schule und Lernen, noch andere Termine (Sport/Tanz/Sprache/anderes Instrument/etc.) haben. Entsprechend können sie sich nicht vorbereiten, was frustrierend für sie und mich ist. Und sie sind nicht aufnahmefähig, wenn sie schon völlig gestresst, mit Augenringen bis zum Bauchnabel in den Unterricht gewankt kommen.
Es gibt natürlich Ausnahmen, die nach unterschiedlichen Inputs gieren und alles in sich aufsaugen! Aber das sind - wie erwähnt - Ausnahmen. Bei vielen anderen habe ich den Eindruck, sie sollen maximalst gefördert werden, sind aber durch den Stress minimalst aufnahmefähig.

LG Antje


Edit: Und was mich ärgert: Wenn im Unterricht dauernd ein Smartphone oder Stylischeres bimmelt/brummt/summt. Und die Schüler dann natürlich abgelenkt sind (die Freuden der 24/7 Erreichbarkeit...). Bei manchen habe ich schon verlangt, dass sie das Teil während der Übezeit in den Windfang legen. Tür zu, und sie hören es nicht mehr. Und sie überleben die zeitweilige Trennung vom digitalen Nabel zur Welt sogar!
 
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dilettant

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Hi,

wie schon mehrfach bereichtet, begleite ich meine Tochter (jetzt 7) seit 1,5 Jahren beim Instrumentalunterricht.

Sie hat zunächst in einer Zweiergruppe angefangen. Ich hatte große Vorbehalte. Es hat dann aber gar nicht schlecht funktioniert. Gerade am Anfang gibt es viele Grundlagen zu erläutern, Bogenhaltung, Noten, etc. - das kann man gut für zwei Kinder machen. Bei der Praxis lernt ein Kind vom anderen durch Zuschauen. Alternativ gönnt es sich eine kurze Pause, was im Vorschulalter und 45-Minuten-Einheiten auch zwingend nötig ist. Ich muss allerdings zugeben, dass meine Tochter um Längen begabter war als ihre Partnerin, was ihre Motivation förderte, allerdings auf Kosten des anderen Mädchens. Die Lehrerin hatte bereits versucht, die Pärchen umzustellen, allerdings haben wir dann aus logistischen Gründen sowieso anderswo Unterricht genommen.

Was die Häufigkeit angeht - auch Kinder haben ja recht volle Kalender, Eltern sowieso, da kann zweimaliger Unterricht pro Woche schon schwierig sein - rein von der Zeitplanung her. Inhaltlich bin ich überzeugt, dass er gerade bei Anfängern immer besser ist als eine Stunde pro Woche. Im Alter von 7, 8 Jahren fällt es den Kindern noch schwer, sich selbst zu kontrollieren, sich selbst zuzuhören und sich an die Hinweise des Lehrers zu erinnern, erst recht über einen Zeitraum von einer ganzen Woche. Beim Erlernen grundlegender Techniken (Handhaltung, Legatospiel, Daumenuntersatz beim Klavier, Bogenhaltung und Haltung der linken Hand bei der Geige, ...) ist aber ständige Kontrolle und Korrektur extrem wichtig. Wenn die Eltern das nicht leisten können oder wollen, hilft möglichst häufiger Unterricht. Davon bin ich überzeugt.

Ciao
- Karsten
 
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auch Kinder haben ja recht volle Kalender, Eltern sowieso

Es gibt die sogenannten "Erziehungsberechtigten", deren Verantwortung es wäre, sofern sie erkennen, dass der Terminkalender ihrer Brut zu voll ist, selbigen auszumisten. Oder genauer gesagt: Es gar nicht erst so weit kommen zu lassen!

Sehr merkwürdige Zeiterscheinung, dass allzu viele Eltern achselzuckend so tun, als wären übervoller Terminplan oder andere Verhaltensweisen ihrer Kinder irgendwie naturgegeben...
 
Rheinkultur

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Es gibt die sogenannten "Erziehungsberechtigten", deren Verantwortung es wäre, sofern sie erkennen, dass der Terminkalender ihrer Brut zu voll ist, selbigen auszumisten. Oder genauer gesagt: Es gar nicht erst so weit kommen zu lassen!
Im entfernten Bekanntenkreis habe ich ein noch fragwürdigeres Phänomen beobachtet: Den Nachwuchs bei allerlei Aktivitäten zu parken, um sich mit ihm nicht beschäftigen zu müssen. Oder das Renommieren mit (gerne auch kostspieligen) Hobbys nach dem Motto: Je mehr Geld ich für meine Kinder springen lasse, desto großartiger meine Erziehungsleistung und desto größer mein Ansehen im Bekanntenkreis. Klingt extrem überzogen, habe ich aber schon oft beobachtet - letzteres vor allem in Kreisen, wo viel Geld verdient wird oder man wenigstens so tut. Pauschalisieren darf man freilich nicht: Es gibt auch Großunternehmer-Haushalte, in denen man sich eine gewisse Bodenhaftung bewahrt hat. Da werden nicht alle Betätigungsfelder wahllos beackert und drauflos probiert, sondern man entscheidet sich für nur so viele Bereiche, dass zur tiefgründigen Beschäftigung genügend Raum bleibt.

In jeden Terminkalender gehört ausreichend Zeit, die nicht verplant und mit Aktivitäten zugepflastert wird.

LG von Rheinkultur
 
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koelnklavier

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Zweimal in der Woche Klavierunterricht ist ein pädagogisches Ideal, das in der Regel kaum zu realisieren ist. Gemeint ist hier aber nicht 2 x 30 Minuten, sondern 2 x 60 Minuten! Aber: Wer will das finanzieren? Wer soll das logistisch bewerkstelligen? (Schön, wenn der der qualifizierte und engagierte Klavierlehrer gleich um die Ecke wohnt). Und die Schulpläne der Kinder sehen leider auch nicht mehr so aus wie zu meiner Zeit ...

Aber es hängt auch von den Schülern ab. Manch einer empfindet es als Streß, weil er sich unter Zeitdruck fühlt. Fatal, wenn der Schüler glaubt, er müsse in der nächsten Stunde etwas fertig vorweisen. Andere wiederum finden es klasse, weil Unterricht ja letztlich bedeutet: gemeinsam musizieren, etwas Neues erfahren.
 
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ag2410

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Im entfernten Bekanntenkreis habe ich ein noch fragwürdigeres Phänomen beobachtet: Den Nachwuchs bei allerlei Aktivitäten zu parken, um sich mit ihm nicht beschäftigen zu müssen. Oder das Renommieren mit (gerne auch kostspieligen) Hobbys nach dem Motto: Je mehr Geld ich für meine Kinder springen lasse, desto großartiger meine Erziehungsleistung und desto größer mein Ansehen im Bekanntenkreis.

Habe ich auch schon erlebt... Sie werden in materieller Hinsicht total verwöhnt. Den Kindern wird alles in den Poppers geschoben, und dann wundert man sich, wenn sie sich nicht mehr über Geschenke freuen, oder die Dinge als selbstverständlich erachten...
Dabei würden sie sich vielleicht viel mehr über Zeit mit interessierten Eltern freuen, die ihnen mal zuhören.
Es hat schon seinen Grund, warum so viele Kinder/Jugendliche nicht zuhören. Man braucht bloß die Eltern zu beobachten.
In jeder Gesellschaftsschicht gibt es Menschen, die sich nicht mit ihren Kindern abgeben wollen. Nicht nur Hartz4-Empfänger haben dieses Problem, auch wenn die Medien das so darstellen.
 
dilettant

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sondern man entscheidet sich für nur so viele Bereiche, dass zur tiefgründigen Beschäftigung genügend Raum bleibt.
Muss das wirklich so sein? Muss die Anmeldung zum Klavierunterricht denn zwingend zu irgendeinem Abschluss führen? Muss man dem Kinde, das Geige spielt, den Fußballverein verbieten, weil man nicht beides auf Wettbewerbsniveau betreiben kann? Sollen Kinder nicht auch verschiedene Dinge ausprobieren können? Es geht doch um Freizeitgestaltung, oder etwa nicht? Und es sollte irgendwo auch um Vielfalt gehen.

Es kann natürlich nicht darum gehen, jeden Monat was anderes zu beginnen, ohne je einen Schlussstrich unter die leise sterbenden Alt-Hobbies zu ziehen. Wenn etwas begonnen wird, sollte man nach einer Schnupperphase eine gewisse Kontinuität erwarten. Bei drei zeitintensiven Hobby sollte man eines irgendwann begraben. Aber wann entscheidet man sich endgültig gegen ein Hobby? Eine dauerhafte Interessenverschiebung muss ja auch zum temporären Durchhänger abgegrenzt werden.

Eure Pauschalurteile kränken mich persönlich, ganz ehrlich. Man könnte meinen, Ihr habt alle keine Kinder oder Ihr habt so ein großes Selbstbewusstsein, dass Ihr glaubt, Ihr ganz allein macht alles richtig.

Meine Kinder haben wenig Zeit, wegen einer Ganztagsschule mit Zusatzprogramm, dazu bei einem Kind Segeln und beim anderen Segeln und die Geige. Ich parke die Kinder dort aber nicht, im Gegenteil karre ich sie jeden Samstag eins nach dem anderen zum Training, gehe mit der Tochter zum Geigenunterricht und übe mit ihr 3-4mal die Woche gemeinsam (mehr geht einfach nicht). Bin ich nun Tigervater, wenn ich sie zum Üben anhalte, oder gebe ich Ihr damit sinnvolle Hilfestellung, weil sie nämlich, wenn sie erstmal dabei ist, Spaß dabei hat??? Soll sie das Segeln aufgeben wegen der Geige? Soll ich ihr einen Schulwechsel zumuten, weil ich inzwischen weiß, dass sie die Zusatzangebote in ihrer Schule gar nicht nötig hat und sich selbst ihre Interessen sucht? Habt Ihr auf solche Fragen klare und einfache Antworten, oder bildet Ihr Euch nur ein, welche zu haben?

Bin ich ein Angeber, weil ich meinem Sohn gestern ein eigenes Segelboot gekauft habe? Oder war das richtig, weil er gerade beim Segeln im letzten Jahr gelernt hat, sich realistisch selbst einzuschätzen (er segelt im Mittelfeld mit), sich Erfolge selbst zu erarbeiten, bestimmte Rahmenbedingungen zu akzeptieren (Training aber kein Wind), oder seine Angst zu überwinden (bei 6 Windstärken auf dem Oderhaff)? Oder war das völlig falsch, weil wir nicht die Absicht haben, uns "tiefgründig" mit der Segelei zu beschäftigen, im Sinne von mehrmals wöchentlich trainieren, dauerndes Streben nach den vorderen Plätzen und Mitnehmen einer jeden Opti-Regatta vom Gardasee bis zum Ijsselmeer?

Selig sind die, die nur schwarz und weiß sehen. Ich beneide Euch trotzdem nicht!
 
Peter

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Bechsteinfan
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Ich hatte bis zu vier mal die Woche Geigenunterricht, einmal Kammerorchesterprobe, einmal Tischtennis, Tennis so oft wie es ging (bis zu sieben mal) ...war alles kein Problem*. Spaß muss es machen und wenn man für eine oder mehrere Sachen brennt, bekommt man auch Alles in die Reihe.
* Natürlich waren Sachen wie Schule immer nebensächlich (keine Ganztagsschule) und wurden auch als solche behandelt. Geht halt dann nicht mehr, wenn die Zeit in der Schule nicht ausreicht (oder nicht ausgenutzt wird), um den Lernstoff zu kapieren.
 
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Muss das wirklich so sein? Muss die Anmeldung zum Klavierunterricht denn zwingend zu irgendeinem Abschluss führen? Muss man dem Kinde, das Geige spielt, den Fußballverein verbieten, weil man nicht beides auf Wettbewerbsniveau betreiben kann? Sollen Kinder nicht auch verschiedene Dinge ausprobieren können? Es geht doch um Freizeitgestaltung, oder etwa nicht? Und es sollte irgendwo auch um Vielfalt gehen.
Verbindest Du das alles mit dem Attribut "tiefgründig", das im Zitat unterstrichen ist? Dieses steht doch lediglich im Gegensatz zu "oberflächlich": Alles anfangen, nichts beenden und vor allem bei zu überwindenden Schwierigkeiten sofort alles hinschmeißen. Das Ausprobieren verschiedener Betätigungsfelder ist überhaupt nicht zu beanstanden - wohl aber problematisch ist es, wenn über viele Jahre hinweg nur ausprobiert und angefangen wird, ohne dass irgendwelche Richtungen und Vorlieben erkennbar sind. Von "zwingenden Abschlüssen" bei Aufnahme von Klavierunterricht habe ich ganz sicher nichts geschrieben.

Es gibt zwischen ausgeprägter Leistungsorientierung und unbefangenem Spiel zur reinen Zerstreuung ohne jeden Leistungsgedanken ja unzählige individuelle Zwischenstufen - reine Extreme sind immer problematisch. Ebenso selbstverständlich braucht man ein Kind nicht von vornherein zwingen, sich zwischen Geige- und Fußballspielen ultimativ zu entscheiden, sofern beides nebeneinander praktizierbar ist. Meist erkennt das Kind bzw. der Jugendliche nämlich selbst nach einer gewissen Zeit, was ihm besser liegt, und setzt von sich aus gewisse Prioritäten. Problematisch wird es dann, wenn sich mit fortschreitendem Lebensalter die Praxis durchgesetzt hat, alles anzufangen und nach kurzer Zeit ebenso alles wieder ohne positive Erfahrungswerte aufzugeben mit der Auffassung, alles sei doof und immer seien nur die anderen an allem schuld. Irgendwo fehl am Platze zu sein ist eine ganz normale Lebenserfahrung. Aber nach vielen Jahren keine richtigen Plätze ins Blickfeld bekommen und immer lag es nur an anderen - das ist ganz sicherlich eine Positionierung, die dringend der Korrektur bedarf.

LG von Rheinkultur
 
Rheinkultur

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Zweimal in der Woche Klavierunterricht ist ein pädagogisches Ideal, das in der Regel kaum zu realisieren ist. Gemeint ist hier aber nicht 2 x 30 Minuten, sondern 2 x 60 Minuten! Aber: Wer will das finanzieren? Wer soll das logistisch bewerkstelligen? (Schön, wenn der der qualifizierte und engagierte Klavierlehrer gleich um die Ecke wohnt). Und die Schulpläne der Kinder sehen leider auch nicht mehr so aus wie zu meiner Zeit ...
So sieht es aus. Und deshalb sehe ich mich auch nicht imstande, mich für eine der beiden Alternativen in der Umfrage zu entscheiden.

2 x 30 oder 2 x 60 Minuten? In beiden Fällen ist der Aufwand der gleiche (Anfahrt, Vorbereitung, Organisatorisches), der Nutzen hingegen nicht. Und eine halbe Stunde will straffer organisiert und strukturiert werden als eine ganze - vor allem, wenn die zu bearbeitende Literatur in der reinen Spielzeit schon zehn Minuten oder länger dauert. Wenn man sich zwischen komplettem Durchspielen oder Detailarbeit am Stück entscheiden muss, weil die Zeit nicht für beides ausreicht, hilft das Splitten auf zwei Kurztermine oftmals auch nicht viel weiter.

LG von Rheinkultur
 

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