Fingersatzhilfe Jehan Alain, Litanies

Digedag

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Hallo zusammen,
ich hab nochmal eine Fingersatz-Frage an Euch:
Ich übe derzeit an Jehan Alains "Litanies". Dort gibt es einige Stellen, an denen man sich fast die Finger bricht :-D und daher einen guten Fingersatz braucht.

Das sind jetzt die fraglichen Stellen (ich habe meinen derzeitigen Fingersatz drüber geschrieben, da wo nichts drüber steht pfriemel ich's mir entweder irgendwie zusammen, oder er ist an der Stelle nicht nötig :-D, daher bitte ich um Verbesserungen):

Hier bräuchte ich lediglich Verbesserungen ...
8511-1b94b14e0eda5a5f1ed2425ebe9dcfdb.jpg
... und hier Verbesserungen und komplett neue Fingersätze (Dynamiken und Artikulationshinweise habe ich der Übersicht halber weggemacht):
8512-b1b1a056146ba67520292ef82b131ee7.jpg
Ich hoffe ihr könnt mir helfen :-)

Viele Grüße
Jonas
 
mick

mick

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Da im ersten Takt poco stacc. steht, würde ich grundsätzlich Fingersätze nehmen, bei denen jeder einzelne Griff (für sich allein) ohne größere Spannung zwischen den Fingern und ohne Verdrehen des Handgelenks bequem zu spielen ist. Im dritten Takt würde man nach dieser Maxime die Unterstimme eigentlich nur mit dem Daumen spielen, im vierten Takt die Oberstimme der linken Hand auch. Die Dreiklänge der linken Hand würde ich - je nach Lage - mit 135, 125 oder 124 spielen. Also auch hier immer den Daumen für die oberste Note! Wenn du bei einzelnen Akkorden die oberste Note mit dem 2. spielst, brauchst du garantiert doppelt so lange, um das zu lernen. Sei froh, dass es nicht legato ist! :-D

LG, Mick
 
Rheinkultur

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Da im ersten Takt poco stacc. steht, würde ich grundsätzlich Fingersätze nehmen, bei denen jeder einzelne Griff (für sich allein) ohne größere Spannung zwischen den Fingern und ohne Verdrehen des Handgelenks bequem zu spielen ist. Im dritten Takt würde man nach dieser Maxime die Unterstimme eigentlich nur mit dem Daumen spielen, im vierten Takt die Oberstimme der linken Hand auch.
Sehe ich genauso. Das poco stacc. hat zur Folge, dass allenfalls die nicht in Achteln gehaltene Oberstimme zu binden wäre. Ein durchgängiges Legato beider Linienführungen wäre nicht nur mit unverhältnismäßigem Aufwand verbunden, sondern widerspräche auch der Artikulationsanweisung, eben leicht zu stoßen. Sinngemäß gilt dies gerade auch für Dreiklangsfolgen.

LG von Rheinkultur
 
rolf

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die dreitaktige Akkordkette der linken Hand ausschließlich mit 5-3-1 und 5-2-1

die Sexten und Quinten im ersten Beispiel: die komplette Unterstimme mit derm Daumen
 
Digedag

Digedag

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Danke für eure Antworten!
Ich habe heute die Fingersätze ausprobiert.
Die erste Stelle, die ich oben nannte, gelingt mir besser mit meinem alten Fingersatz, denn der andere, den @mick vorschlug, ist mir (so blöd es klingen mag) zu kompliziert. Ich kann die Töne ja trotzdem leicht stoßen.

Die Fingersätze von @mick und @rolf für die Akkordketten, werde ich genau so nun einüben!

Danke nochmals für eure Tipps, @mick, @Rheinkultur und @rolf :-)
 
 

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