Ein für alle mal: E-Piano ernsthafte Klavier-alternative ?


H
h.h
Dabei seit
13. Apr. 2007
Beiträge
295
Reaktionen
19

Yamaha hat bis heute mW keine echte Holzklaviatur was die als Holzklaviatur verkaufen ist die normale Kunststoffklaviatur mit einem Holzkern im sichtbaren Bereich vorne, so im CLP-380 und CVP 509.
Absolut keine Alternative zu den Kawai Holzklaviaturen.
Hat evtl. jemand Bilder von Klaviaturmodellen wie sie in den Musikhäusern auf den Instrumenten stehen?
 
K
Klavierbauermeister
Dabei seit
10. Jan. 2008
Beiträge
2.099
Reaktionen
850
Wir haben die jeweiligen Topmodelle von YAMAHA, KAWAI und ROLAND nebeneinander stehen und da gibt es seitens der Kunden keine Tendenz ein Fabrikat bevorzugt wegen der Klaviatur zu kaufen - die sind alle 3 ok.
 
Stilblüte
Stilblüte
Super-Moderator
Mod
Dabei seit
21. Jan. 2007
Beiträge
10.931
Reaktionen
15.397
Hallo KBK

Ich studiere Klavier, vielleicht interessiert dich meine Meinung.

Ich sags wie meine Vorredner nochmal in aller Deutlichkeit:
Ein wie auch immer geartetes elektrisches Klavier ist keine gleichwertige Möglichkeit für ein mechanisches Klavier!
Allenfalls ein Notersatz.

Ich habe schon einge E-, Stage-, und sonstige Digitalpianos und Keyboadrs getestet und mit einer Ausnahme noch keines gespielt, auf dem ich wirklich produktiv üben könnte.
Die Ausnahme stellt das Roland V-Piano dar. Das fand ich wirklich überraschend gut; einem Klavier "ebenbürtig" ist es aber dennoch nicht aus verschiedenen Gründen (Form, Stabilität, durchaus auch Anschlag und Klang, Lautstärkeausgabe über Kopfhörer, gewisse besondere Funktionen wie stummes Anschlagen und die damit verbundenen Spielmölichkeiten funktionieren nicht usw.), außerdem kostet es so viel wie ein normales Klavier und ist wohl auch fast ebenso schwer zu transportieren.

Eine Möglichkeit für dich wäre ein Silent-Piano; ein normales Klavier, bei welchem man den akustischen Klang mechanisch stoppen und durch einen elektronischen Tonabnehmer digital über Kopfhörer hören kann. Dieser Digitalklang ist natürlich nur mäßig brauchbar, aber man hat zusätzlich ein normales Klavier und auch normalen Anschlag.

Die Feuchtigkeit dürfte zu beheben sein; es gibt doch Luftentfeuchter... Außerdem, wenn ein Stage-Piano in dein Zimmer passt, passt auch ein Klavier rein. Das Bisschen Holz da um die 88 Tasten... ;)

liebe Grüße
Stilblüte
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
K
KBK
Dabei seit
31. Juli 2010
Beiträge
28
Reaktionen
0
Ich studiere Klavier, vielleicht interessiert dich meine Meinung.

Hi, natürlich interessiert mich somit deine Meinung :)

Ich habe schon einge E-, Stage-, und sonstige Digitalpianos und Keyboadrs getestet und mit einer Ausnahme noch keines gespielt, auf dem ich wirklich produktiv üben könnte.

Ich möchte nicht nur auf einem Stage Piano spielen/üben, aber eben hauptsächlich, d.h. ich würde eben auf 3 Stunden Stage Piano, ca. 1 Stunde auf einem Klavier/Flügel spielen (oh man... ich weiß, versuche hier stur dem Stage Piano immer noch etwas gutes abzugewinnen :// )

Hast du also schon mehrere Stunden auf einem Digitalpiano geübt, oder nur angespielt ?

Eine Möglichkeit für dich wäre ein Silent-Piano; ein normales Klavier, bei welchem man den akustischen Klang mechanisch stoppen und durch einen elektronischen Tonabnehmer digital über Kopfhörer hören kann. Dieser Digitalklang ist natürlich nur mäßig brauchbar, aber man hat zusätzlich ein normales Klavier und auch normalen Anschlag.
Die Feuchtigkeit dürfte zu beheben sein; es gibt doch Luftentfeuchter... Außerdem, wenn ein Stage-Piano in dein Zimmer passt, passt auch ein Klavier rein. Das Bisschen Holz da um die 88 Tasten... ;)

Das Platzproblem ist mir egal. Die Entfeuchtungsmöglichkeiten kenne ich, allerdings wirds schwierig, dies dauerhaft so zu halen.



Naja... gibt es Studienkollegen von dir, welche aufgrund einer ungünstigen Mietwohnung, in dieser nur mit einem Digitalpiano spielen (oder spielen diese dann eben hauptsächlich an den Klavieren der Schule ?),... was sagen denn die dazu ?
(ich denke, es ist wohl auch eine Sache der Gewohnheit, als Klavierspieler wird ein E-Piano immer anfangs nicht passen)
 
R
Razo
Dabei seit
22. Sep. 2009
Beiträge
204
Reaktionen
1
Die Ausnahme stellt das Roland V-Piano dar. Das fand ich wirklich überraschend gut; einem Klavier "ebenbürtig" ist es aber dennoch nicht aus verschiedenen Gründen (Form, Stabilität, durchaus auch Anschlag und Klang, Lautstärkeausgabe über Kopfhörer, gewisse besondere Funktionen wie stummes Anschlagen und die damit verbundenen Spielmölichkeiten funktionieren nicht usw.), außerdem kostet es so viel wie ein normales Klavier und ist wohl auch fast ebenso schwer zu transportieren.

Das kann ich nur bestätigen. Ich habe es mir zugelegt (nachdem ich es mal anprobiert habe) und es kommt dem echten Klavier so nahe wie möglich, wenn man wie ich gezwungen ist, Kompromisse zu machen (Gewicht, Nachbarn, Treppenbereiche). Ich finde die Klaviatur im Vergleich zu meinem Casio, das ich vorher hatte, in der Tat um Längen besser. Zumindest ging es mir kürzlich so, dass ich mich ohne Einspielen an einen D 282 setzen und ein durchaus virtuoses Schumann-Stück "unfallfrei" (Scherzino Op. 26/3) spielen konnte, da ich alles nahezu identisch fühlen konnte. Auf jeden Fall mag ich mein Instrument und spiele täglich fast zwei Stunden. Das muss ja angenehm sein, sonst würde ich das ja nicht so betreiben (es ist mein Hobby).

Ich möchte natürlich einer Spezialistin wie Stilblüte hinsichtlich des Fehlens gewisser Sonderfunktionen nicht widersprechen (deren Fehlen ich allerdings, zumindest aus meiner Perspektive heraus, jetzt nicht sonderlich vermisst habe), aber die bemerkenswerten Ausnahmequalitäten des V-Pianos im Vergleich zu Anderem (auch Yamaha, z. B. CDP 295), sind schon beachtlich. Die Oberfläche der Klaviatur besteht aus einer leicht strukturierten Beschichtung, die einem wirklich das Gefühl gibt, auf einer Flügeltastatur zu spielen. Also nicht bloß blankes weißes Plastik ... Die Klaviatur hat übrigens einen Innenkern aus Holz. Sie ist selbstverständlich nicht nur hammergewichtet, sondern enthält ein eigenständiges "Hammersystem" pro Taste. Da fühlt man auch gleich die 22g ...

Zum Klang und zur Klangerzeugung muss man auch etwas sagen (daher ggf. auch der recht hohe Preis). Der Klang pro Taste ist nicht nur gesampelt, sondern in mind. vier Elemente pro Ton zerlegt, die der Spieler gestalterisch wieder zusammenfügen kann. Es sind dies: Pedalgeräusch, Saiten- und Hammergeräusch sowie Resonanzverhalten und Materialsimulation. Damit ist es möglich, auch zu experimentieren. Z. B. gibt es eine Flügelsimulation, die mit der Realität nicht wirklich etwas zu tun hat z. B. Kozertflügel mit kompletten Kupfersaiten (müsste real ca. 8 m lang sein). Der Klang ist jedoch beeindruckend und z. B. bei den Liedern ohne Worte kann man das ganz toll klanglich gestalten. Das war auf meinem Casio niemals möglich. Da war Ton immer gleich Ton ... Das mit dem Pedalgeräusch hört man, wenn ich Vollpedal trete, habe ich das typische "metallische Sirren", wenn sich die Dämpfer von den Saiten abheben, in meinem Kopfhörer (einfach genial)
Schönen Tag wünscht Razo!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
I
Ixsen
Dabei seit
2. Aug. 2010
Beiträge
3
Reaktionen
0
Ich weiß nicht ob es einigen hier so geht wie mir, aber ich muss sagen, dass ich E-Pianos teilweise sogar besser als ein Klavier finde (Klavier, nicht Flügel). Mir gefällt die Dynamik, das Verhalten bei lauten Tönen (alle Seite schwingen um die Wette) und die Klaviatur nicht. Die Hammertechnik ist auch nciht sehr viel besser als bei E-Pianos, und zusätzlich stört mich auch ein wenig die Resonanz, die bei manchen Klavieren entsteht.

Deswegen habe ich vorerst bis ich mir einen Flügel leisten kann, ein E-Piano, und werde auch nicht auf ein Klavier umsteigen, da mir diese einfach nciht zusagen.
 
Clavifilius
Clavifilius
Dabei seit
4. Apr. 2010
Beiträge
493
Reaktionen
260
An Deinem Ausdruck, an der Klangentwicklung kannst Du an einem Digi NIEMALS arbeiten. Punkt.

Diese These erscheint mir doch ein wenig voreilig. Es kommt darauf an, welche Instrumente man miteinander vergleicht. Ich gebe Dir natürlich recht, dass bislang kein Digitalpiano ein gutes (und gut reguliertes) Klavier vollwertig ersetzen kann. Aber beim Vergleich von Top-Digitalpianos mit Durchschnittsklavieren sieht die Sache schon anders aus.

(Nebenbei: Da dieser Thread ja lautet "Ein-für-allemal", möchte ich kurz darauf hinweisen, dass eine endgültige Antwort auf die Frage des Threaderstellers nicht gegeben werden kann. Digitalpianos haben sich im Laufe der letzten 15 Jahre so rasant verbessert, dass in weiteren 15 Jahren der Vergleich zwischen Digi & Klavier vermutlich ganz andere Ergebnisse bringen wird.)
 
ubik
ubik
Dabei seit
6. Jan. 2007
Beiträge
1.950
Reaktionen
3
Digitalpianos haben sich im Laufe der letzten 15 Jahre so rasant verbessert, dass in weiteren 15 Jahren der Vergleich zwischen Digi & Klavier vermutlich ganz andere Ergebnisse bringen wird.

Trotzdem bleibt ein Digitalpiano nur eine Nachahmung eines Klaviers. Das muss man sich halt klarmachen...

Das ist genauso wie auf der Kirmes Miniscooter fahren, statt ein echtes Auto im Straßenverkehr. Nur dass man mit einem echten Auto im Straßenverkehr nicht andere Autos rammen darf.
 
M
Musicus
Dabei seit
23. Jan. 2010
Beiträge
260
Reaktionen
2
An Deinem Ausdruck, an der Klangentwicklung kannst Du an einem Digi NIEMALS arbeiten. Punkt.

Diese These erscheint mir doch ein wenig voreilig. Es kommt darauf an, welche Instrumente man miteinander vergleicht.

Ich kann letzterem nur zustimmen. Als ich vor ca. 1 Jahr mit dem Klavierspielen anfing, habe ich mich auch nach kurzer Zeit gefragt, ob ein Digi nicht sogar einen kontraproduktiven Effekt auf meine Entwicklung haben könnte, da am Flügel meines Lehrers alles irgendwie anders war, die Töne unkontrollierter kamen, usw.
Mittlerweile sehe ich das ein wenig differenzierter: Ein Digi finde ich als Übungsmöglichkeit alles andere als schlecht. Wenn ich mich heute an ein akustisches Instrument setze, komme ich mit meinem bescheidenen Repertoire nach kurzer Eingewöhnungszeit darauf gut zurecht. Vielleicht ist sogar der Umstand, dass ich auf dem Digi (Clavinova CLP 370) mehr "kämpfen" muss um eine gute Klangentwicklung hinzubekommen, relativ förderlich...
Ich werde mir nun sehr zeitnah zwar auch ein richtiges Klavier zulegen und empfinde es, nach dem Flügel, auch als die beste Lösung!
Aber das Klangentwicklung an der digitalen Alternative in keinster Weise drin ist, würde ich mittlerweile auch nicht mehr unterschreiben.

Grüße
Musicus
 

E
eff06
Dabei seit
16. Juni 2010
Beiträge
88
Reaktionen
0
Trotzdem bleibt ein Digitalpiano nur eine Nachahmung eines Klaviers. Das muss man sich halt klarmachen...

Das ist genauso wie auf der Kirmes Miniscooter fahren, statt ein echtes Auto im Straßenverkehr. Nur dass man mit einem echten Auto im Straßenverkehr nicht andere Autos rammen darf.

Vergleiche finde ich immer gut. Aber dieser hinkt ein wenig, meiner Meinung nach. Wenn ich Aufnahmen mit nem guten Digi mache, merkt das auf der CD anschließend keine Sau. Ähnlich so, als wäre man mit deinem Miniscooter von München nach Kiel gefahren wäre.
 
Moderato
Moderato
Dabei seit
5. Jan. 2009
Beiträge
4.124
Reaktionen
2.533
Hallo,

mal eine Frage, die mich interessiert. Wenn man an einem aktuellen guten Digi einen vollen Akkord im Bassbereich stumm niederdrückt und hält, und dann mit der rechten Hand Töne dieses Akkordes in den mittleren Bereich oder höher staccato anschlägt, hört man dann etwas außer den Staccototönen, klingt dann länger etwas nach?
Als Stück fällt mir dazu ein, Arvo Pärt: Variationen zur Gesundung der Arinuschka.

Gruss
Manfred
 
NewOldie
NewOldie
Dabei seit
6. Juni 2010
Beiträge
1.194
Reaktionen
39
Hallo,

Wenn man an einem aktuellen guten Digi einen vollen Akkord im Bassbereich stumm niederdrückt und hält, und dann mit der rechten Hand Töne dieses Akkordes in den mittleren Bereich oder höher staccato anschlägt, hört man dann etwas außer den Staccototönen, klingt dann länger etwas nach?

Hallo Moderato,
ich kenne zwar das Stück nicht, da ich Anfänger bin, aber die Saitenresonanz ist im Bassbereich deutlich hörbar (bei Staccato erst recht)- und auch nach Belieben einstellbar.
Es ist sogar bei akkordfremden Tönen ein leichter Nachklang zu hören.
Bei mir: KAWAI ES-6 Stagepiano, 196 Stimmig polyphon.

Gruß, NewOldie
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Clavifilius
Clavifilius
Dabei seit
4. Apr. 2010
Beiträge
493
Reaktionen
260
Trotzdem bleibt ein Digitalpiano nur eine Nachahmung eines Klaviers. Das muss man sich halt klarmachen...

Dass ein Digitalpiano akustische und spieltechnische Eigenschaften eine Akustik-Klaviers/Flügels simuliert, sagt noch nichts darüber aus, wie gut die Simulation gelingt. Vor allem schließt es nicht aus, dass die Simulation eines Tages perfekt gelingt. (Und ein Digitalpiano sogar zusätzliche wünschenswerte Eigenschaften besitzt.)

Auch die Tatsache, dass Digitalpianos bislang noch längst nicht perfekt sind, sagt nichts aus über die zukünftig zu erwartende Entwicklung. Wenn man vergleicht, wie lange es gebraucht hat, bis sich das Pianoforte zu dem Instrument entwickelt hat, das wir heute kennen, kann man eher erstaunt sein, wie schnell Digitalpianos in der Entwicklung voranschreiten.

(Zuletzt noch eine prinzipielle Bemerkung: Es gab in der Vergangenheit immer wieder Behauptungen, der Mikroelektronik seien bestimmte Grenzen gesetzt. Noch in den 80er Jahren meinten z.B. die meisten Experten, Computer könnten niemals besser Schach spielen als Großmeister, da hier die menschliche Kreativität entscheidend sei und dies nicht richtig simuliert werden könne. Ein paar Jahre später war diese Ansicht widerlegt. Also Vorsicht mit dogmatischen Behauptungen über Grenzen der Technik. ;))
 
Moderato
Moderato
Dabei seit
5. Jan. 2009
Beiträge
4.124
Reaktionen
2.533
Hallo NewOldie,

ich staune, sogar einstellbar ist das. Ich habe schon Digis kennengelernt, da kann man nicht mal stumm anschlagen. Das macht es dann einfach beim Leisespiel, der Ton kommt immer, beim Klavier bleibt er weg, wenn man zu zaghaften anschlägt.
Aber ich bin wirklich nicht uptodate, was Digis heute so können.

Danke für die Auskunft
Manfred
 
Klavier Volker
Klavier Volker
Dabei seit
10. Feb. 2010
Beiträge
626
Reaktionen
6
Hallo,

wenn man sich mal als Vergleich die Entwicklung auf dem Fotografie Sektor anschaut, dann kann man gespannt sein was da noch kommen wird.
In der Fotografie hat die digitale Schiene, die analoge schön längst überholt und was da alles noch in der Pipeline steckt, da werden noch Wunderapparate kommen. Nachträglich veränderbarer Fokus z.B., noch Zukunftsmusik aber die Forschung daran läuft schon...

Daran gemessen denke ich, wird es in absehbarer Zeit das Digital Piano geben, das auf Knopfdruck vom Steinway zum Bechstein oder Blüthner etc. mutiert und zwar authentisch, so das man keinen Unterschied mehr hört oder fühlt. Allenfalls sehen wird man diesen Unterschied noch können.

Aber wie auch bei der Fotografie, wird es eine kleine Gruppe Menschen geben, die die echten Saiten, den digitalen den Vorzug geben, und das obwohl sie damit eigentlich schlechter bedient sind. Aber soweit ist es noch nicht, zumindest nicht im bezahlbaren Sektor der digitalen Pianos.

Grüße Volker
 
NewOldie
NewOldie
Dabei seit
6. Juni 2010
Beiträge
1.194
Reaktionen
39
Hallo NewOldie,

Aber ich bin wirklich nicht uptodate, was Digis heute so können.

Manfred

ich spiele zwar nur beim Unterricht auf einem Flügel. Aber da merke ich schon, dass der Anschlag anders ist.
Obwohl die Hammermechanik von meinem Digi sogar im Diskant leichter gewichtet ist als im Bass, wie beim mechanischen Klavier.

Trotzdem, das Digi lebt nicht... und mit dem Flügel kann ich kommunizieren.:p

Das merkt sogar ein Anfänger wie ich.

NewOldie
 
Klavier Volker
Klavier Volker
Dabei seit
10. Feb. 2010
Beiträge
626
Reaktionen
6
Trotzdem, das Digi lebt nicht... und mit dem Flügel kann ich kommunizieren


Das stimmt wohl... Wenn ich hier vor meinem 90jährigem Klimperkasten sitze und höre, fühle, was damit machbar ist, das ist ein unglaubliches Gefühl. Nochmehr, wenn ich bei meinem Lehrer vor dem Bechstein oder seinem Steinway sitze. Das kann mir mein Diggi im Keller nicht annähernd geben, zumal es nur ein recht einfaches ist.

Wenn ich mir vorstelle, mit einem 90 Jahre alten Computer zu arbeiten.... ;-) Ich glaube das Klavier, der Flügel, wird uns noch lange in der Form erhalten bleiben, wenn auch das digitale mächtig aufholen wird.

Grüße Volker
 
I
Ixsen
Dabei seit
2. Aug. 2010
Beiträge
3
Reaktionen
0
Ich glaube das Klavier, der Flügel, wird uns noch lange in der Form erhalten bleiben, wenn auch das digitale mächtig aufholen wird.

Das wird es sicherlich. Ich glaube auch nicht daran, dass das Digital Piano irgendwann den Flügel ersetzt. Bei Bands wird das ja jetzt schon gemacht, auch mit ganzen Orchestren, da steht dann nur ein Keyboarder auf der Bühne. Allerdings hab ich es noch nie erlebt, dass Werke von Beethoven, Klavierkonzerte oder ähnliches mit einem Keyboard gespielt wurden :P

Ich glaube auch nicht daran, dass Digital Pianos irgendwann besser als Flügel sind. (besser als Klaviere aber bestimmt, das ist ja schließlich auch nur eine Nachahmung des Flügels, in mechanischer und kompakter Form). Außerdem brauchen die Geräte Strom :D
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
 

Top Bottom