Eigene finanzielle Verluste durch Corontäne

  • Ersteller des Themas Bernhard Hiller
  • Erstellungsdatum

Welche finanziellen Verluste habt / erwartet ihr durch die Corontäne

  • Im Gegenteil - ich gewinne sogar etwas

    Stimmen: 1 2,3%
  • Ungefähr null

    Stimmen: 19 44,2%
  • Gering, kann ich problemlos wegstecken

    Stimmen: 12 27,9%
  • Schmerzhaft, ich werde mich finanziell einschränken müssen

    Stimmen: 11 25,6%
  • Existenzgefährdend

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    43
@Curby
Ich gehöre hier zu der Fraktion Vermieter....bin also von der Idee die Wohnung zu verschenken aus nachvollziehbaren Gründen nicht so überzeugt....
Mein Studium hab ich über Bafög und als Nachtportier im Hotel finanziert.... Danach folgeten 10 Jahre mit 50 + x Arbeitsstunden. Ich habe absolutes Verständnis, wenn das vielen Menschen zu mühsam ist. Und bin auch dabei, dass die Löhne in Deutschland in keinem guten Verhältnis zueinander stehen.
Trotzdem würde ich mich nicht als reich bezeichnen, als vermögend vermutlich schon. Allerdings eher verursacht durch ein hohes Sicherheitsbedürfnis und der Erinnerung daran, wie es sich anfühlt beim Schulverein nach einem Klassenfahrtszuschuss zu betteln... Echten Reichtum schafft man nicht in einer Generation, oder nur in absoluten Ausnahmefällen. Aber Mal lustig vorauszusetzen, dass irgendwelche arbeitenden Deppen die eigene Bude finanzieren ist schon ein sehr spezieller Ansatz...
Ach ja, ich hab mein schönes Dienstauto, das tolle I Phone und den Senator Status bei der Lufthansa gerne gegen Lebenszeit getauscht.
Und mein Neid hält sich dementsprechend auch in überschaubaren Grenzen.

LG, Hekse
 
Ich kenne keine Zeit, in der mal jemand eigenen Wohlstand durch eigene Arbeit aufgebaut hätte.
Ich bitte Dich. Ich kenne einige One-Man-Handwerker, Juristen, Berater, Makler usw., die durch EIGENE Arbeit Ihrer familie Wohlstand beschert haben. Wenn allerdings Wohlstand bei Dir erst im zweistelligen Mio-Bereich anfängt, da könntest Du bis auf ein paar Promis recht haben.
 
[QUOTE="Demian, post: 740455, member: 22203" (...) Flugreisen, vor allem innerdeutsche, gehören schon mal nicht dazu. Und überhaupt werden klimafeindliche Flugreisen nach dieser Krise sicherlich entweder deutlich teurer und für viele überhaupt nicht mehr bezahlbar sein, oder die Kaufkraft schwindet so sehr dahin, dass Flugreisen auch ohne Teuerung kaum noch bezahlbar sind. Und das weltweit...

Das wäre ein Erfolg fürs Klima, oder?
[/QUOTE]
nana, bitte etwas differenzieren!
Was die innerdeutschen Flüge angeht, bin ich bei Dir - solange sie unterhalb 4-500 Bahnkilometern liegen. Das wär schon mal ein VERNÜNFTIGER Anfang.

Dann müsste man mal ALLE Verursachergruppen auf den Prüfstand stellen und ihren jeweiligen Gesamtausstoß iund den den gesamtvolkswirtschaftlichen Nutzen/Schaden (incl. psychischer Faktoren!) auf den Prüfstand stellen.

Dann stünden vor überteuerten Flügen ganz sicher:

Kreuzfahrten - immenser Ausstoß und nur geringer wirtschaftlicher Nutzen sowie generell hohe Umweltschäden contra Freude für nur wenige Menschen >>> komplette Streichung oder Extrembesteuerung

LKW-Transport
Hoher Ausstoß + sehr hohe periphere volkswirtschaftliche Schäden (Straßenbelastung, Staus, Unfälle) + Subvention contra zusätzliche Firmengewinne durch Verzicht auf Lagerhaltung >>> Schienentransport + Lager = mehr Beschäftigung, mehr Staatseinnahmen, weniger Schäden

das kann man endlos fortspinnen - aber Auslandsflüge bieten in Relation zum Ausstoß weit höheren Nutzen für das "Volkswohl" als die voregenannten Verursacher - und da haben wir noch gar nicht Industrie und Haushalt mitbetrachtet.
 
Danke, @Demian , dass Dir das gefällt!
 
@fisherman
Du hast recht, bei der Thematik ist das Setzen von Prioritäten wichtig. Und Differenzierung ist nie verkehrt.
 
Ich bitte Dich. Ich kenne einige One-Man-Handwerker, Juristen, Berater, Makler usw., die durch EIGENE Arbeit Ihrer familie Wohlstand beschert haben. Wenn allerdings Wohlstand bei Dir erst im zweistelligen Mio-Bereich anfängt, da könntest Du bis auf ein paar Promis recht haben.
Hihi, ich glaube hier gehen eher unsere Vorstellungen von Arbeit als von Wohlstand auseinander. :-D
Und selbst bei den "wohlhabenden" Handwerkern (wo auch immer man hier eine Grenze sieht) schaue ich auf den Weg des Geldes vs. Wertschaffung. Mein "Wohlstand" ist zum größten Teil von den vielen Leuten bezahlt, die wirklich arbeiten und Werte schaffen.
 

Wertschöpfung in unserer zunehmend Dienstleistungs-orientieren Gesellschaft ist nicht mehr so einfach zu definieren, so wie das die alten Ökonomen gesehen haben.
 
Eigentlich schon, wenn man global denkt. Aber Du hast natürlich Recht: Bei uns gibt es kaum noch Wertschöpfung, aber auch eine Wertverschiebung (der Wert einer Sau beträgt 3 €...).
 
Makler, Berater und die ganze Suppe, das sind alles Teile dieser sogenannten überflüssigen Berufe.

Das ist ja Quatsch. Wenn du ein Haus verkaufen willst, kannst du das natürlich auch selber machen. Aber nur, wenn du genug Zeit hast, den Markt kennst und über das nötige Verhandlungsgeschick verfügst. Ansonsten brauchst du halt jemanden, der dir mit seinem Wissen aushilft und dir die Arbeit abnimmt.

Mit deiner Argumentation könnte man beinahe jede professionelle Tätigkeit zu den "überflüssigen" Berufen zählen.

Braucht man Restaurants? Quatsch, man kann auch selber kochen!
Braucht man Altenpfleger? Unsinn, man kann seine Eltern auch selber pflegen!
Braucht man Erzieher und Lehrer? Wozu, man kann seine Schratzen auch selbst unterrichten.

Etc.pp.
 
Das ist ja Quatsch. Wenn du ein Haus verkaufen willst, kannst du das natürlich auch selber machen. Aber nur, wenn du genug Zeit hast, den Markt kennst und über das nötige Verhandlungsgeschick verfügst. Ansonsten brauchst du halt jemanden, der dir mit seinem Wissen aushilft und dir die Arbeit abnimmt.

Ich habe bereits ein Haus verkauft und dafür einen Makler beauftragt. Und ich schäme mich wirklich das getan zu haben. Ich weiß es jetzt besser.

Mit deiner Argumentation könnte man beinahe jede professionelle Tätigkeit zu den "überflüssigen" Berufen zählen.

Nicht jede, aber sehr viele das stimmt. Ich betrachte weder Restaurant, Altenpfleger oder Erzieher als überflüssig. Ich mache Software und Elektronik. Ich hatte noch nie einen Auftrag von dem ich sage: Das braucht die Welt.
 

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