@Joe1604
Die Tipps zu Tastatur und Spielgefühl sowie deren möglichst große Vergleichbarkeit mit echten Klavieren oder Flügeln dient vor allem der Vorsorge.
Als ich nach knapp 25 Jahren mit eher seltenen Besuchen bei meinem Klavier wieder bei ihm eingezogen bin, dachte ich beim ersten Anspielen nur "Auweia" .. und das lag nicht an der Verstimmung (die es natürlich hatte).
Ich hatte davor ca. 7 Jahre lang das Digitalpiano (Kawai cn290 ... das Ding bauen die langenicght mehr, aber die Spezifikationen kann man sich bei Kawai noch ansehen). Zu wenig Polyphon (man hört, wie bei durchgetretenem Pedal nach und nach Töne wegbleiben), es ist viel zu freundlich und es ist viel zu leicht darauf schön zu spielen (das klingt zu schnell zu gut ... im Rahmen der klanglichen Möglichketen natürlich).
Wieder mit meinem alten Klavier (auf dem ich im Grunde die Klavierspielen gelernt hatte) warm zu werden, hat mich jetzt knapp 3 Jahre Arbeit gekostet.
Ich finde es schön, wenn jemand davor bewahrt wird, vor einem echten Klavier zu sitzen, und sich vorzukommen, als müsse er erstmal wieder laufen lernen.
Es gibt Modelle, die vom Feeling her gut mithalten können (und man musss nichtmal dringend 5000 dafür ausgeben) ... auch in portabler Vatiante, die man in einem Wohnmobil platzsparend verstauen kann.
Sound können Programme wie Pianotq auch ziemlich solide liefern.
Würde ich heute nach einer neuen Digital-Lösung Ausschau halten, würde es wohl eine reine MIDI-Klaviatur.. Einen Laptop oder PC habe ich ja sowieso, und da MIDI auch über USB geht, gibts da keine Probleme.
Meins kann ich nur über das USB-Audiointerface als MIDI-Controler nutzen.