E-Piano statt Klavier – guter Start oder Sackgasse?

  • #21
Gibt es in der "Wanderdüne" irgendeine Art von hochwertiger Audio-Festinstallation? Ein nennenswerter Anteil an Gewicht und Format (zumindest des FP-90X) entfällt auf die Lautsprecher. Sollte im Wohnmobil eine Art Stereoanlage verbaut sein, dann könnte man ein reines Stagepiano vielleicht dort drüber laufen lassen.

Auf jeden Fall bei den Rolands mit eines mit "X". Die Klaviatur des 90(X) ist spürbar "natürlicher" als jene von 30 und 60, ich meine auch die Lautsprecher sind aufwändiger und damit klanglich ein wenig besser. Gut finde ich den Sound nicht wirklich.

Ein Stagepiano ohen Lautsprecher, das mich als Zuhörer immer wieder klangtechnisch beeindruckt, mit der Klaviatur des FP-90(X) ist das RD-2000 EX.
Ich habe eine 2 JBL Flip7 als Stereo und eine Teufel Rockstar Cross 2, sowie Bowers Wilkins in Ear als Equipment drin. Over Ear einen guten Noname, aber nix dolles. Ggf. zu kombinieren mit einem E-Piano und den richtigen Ausgängen?
 

  • #22
Ggf. zu kombinieren mit einem E-Piano und den richtigen Ausgängen?
Mach dir darüber mal keine Sorgen. Kopfhörerbuchsen in der Ausführung "6,3mm Klinke" sind standard ... dafür gibts Adapter (einer wurde bei meinem Kopfhörern direkt mitgeliefert. Ansonsten kriegt man die sogar offline recht günstig).

Eigentlich gibt es bei den Ausgängen einen gängigen Standard, an den sich eigentlich auch alle gängigen Hersteller halten (Midi In/Out, 6,3mm Klinke für line- und KH, bei aktuellen Geräten oft auch ein USB-Port, sodass man es direkt an einen PC anschließen kann ... wie es mit Bluetooth oder W-Lan aussieht, weiß ich nicht, aber auch das wird immer mehr zum Standard).
Ach ja ... dank MIDI via USB spart man sich manchmal die alten MIDI-Buchsen. Das ist aber eh nur interessant, wenn du was mit MIDI machen willst.

Wenn du was aktuelles kaufst, solltest du mit deinem vorhandenen Equipment klar kommen.
Mein Digi ist alt (30 Jahre oder so), und da fehlt halt der USB-Port ... BT oder W-Lan hats natürlich auch nicht aber mit 6,3mm Klinke sowie MIDI In/Out kann ich alles abgreifen, was der Kasten so hergibt.
 
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  • #24
Wenn du einen AUX-Anschluss o.ä. an dem Audio-Gedöns findest, dann kriegst du das Stagepiano angeschlossen. Das klingt sehr wahrscheinlich mindestens so gut wie die integrierten Lautsprecher der portablen Digitalinstrumente, onsbesondere untenrum.

Unter Umständen ist noch ein Pegeladapter (zB https://www.monacor-webshop.de/sla-35.html ) erforderlich, das muss man ausprobieren. Unser FP-90X und das RD-2000 EX waren ohne dem Teil an der Stereo-Anlage (LINE OUT zu AUX per Cinch) zu leise.
 
  • #25
Nach langer Recherche der letzten Tage und euren Tipps (die mir sehr geholfen haben, weil im Grunde viele auf diese beiden Modellreihen aufbauen und ich somit besser und schneller selektrieren konnte) komme ich letztendlich auf immer zwei bestimmte Typen. Das Yamaha P225 und das Roland FP30 /FP30X. Ich habe hier das Gefühl von einem guten Preis/Leistungsverhältnis, einem authentischen Gefühl ohne viel SchnickSchnack und ein Modell welches gegenüber einem Roland FP10 oder der Yamaha NP-Serie auch noch ein paar Reserven und ggf. mehr Freude für die Zukunft beschert und zugleich mobil, leicht und trotzdem gut ausgestattet zu sein scheint. Wenn ich wirklich am Ball bleibe und es alles klappt kann ich dann noch immer auf die großen Modellreihen gehen oder sogar auf ein akustisches, jenachdem wo ich mich bis dahin befinde und das E-Piano für Reisen und Lust und Laune weiter zu behalten. Die Casio ich weiß nicht sagen mir einfach nicht zu.

Nun ist das P225 natürlich noch einmal etwa 100 Euro günstiger. Was denkt ihr Yamaha P225 oder Roland FP30?
Ich habe das Gefühl bei dieser Klasse noch auf das fp10 ect zu gehen erfordert viel Einbussen in Klang, Haptik und weiteren Features und steht nicht im Kostenverhältnis von 100-200 Euro Ersparnis.
Darunter gäbe es nur noch die Überlegung zu sagen absoluter Anfänger nehme ich mir jetzt ein NP15 oder NP25 spiele los und nach einem Jahr dran bleiben wird die Kiste gegen etwas größeres ausgetauscht. Dann wäre ich nach eurer Aussage allerdings der Keyboarder (ihr habt alle mal angefangen und könnt mir sicher sagen ob dies ggf. ein KO für euch gewesen wäre). Auch sind die angesprochenen Modelle scheinbar recht Marktstabil, sodass ich selbst im Worstcasefall ja kein Vermögen verliere :=0
 
  • #26
Dann wäre ich nach eurer Aussage allerdings der Keyboarder (ihr habt alle mal angefangen und könnt mir sicher sagen ob dies ggf. ein KO für euch gewesen wäre).
Definitiv. Nimm das Beste, was Du Dir leisten kannst und was der Platz hergibt. Alles andere bezahlst Du schnell mit weniger Spielfreude. Niedriger einzusteigen und dann später zu wechseln, verursacht unnötige Arbeit und Ärger. Das mit der Preisstabilität wage ich zu bezweifeln - vieles, was Du findest, sind Mondpreise (für die sich aber auch Dumme finden). Faire Preise entsprechen eher dem Wertverlust von Computern und Elektronik.
Und, nochmals: Nimm das Modell, das gefühlt (nicht gehört!) am nähesten an einem echten Klavier ist (Bei mir war das vor ü 10 Jahren ganz klar Kawai. Aber da hat sich wohl einiges verändert)
 
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  • #27
@Joe1604 , bedenke, dass der Kauf eines Instrumentes eine Investition in dich selbst ist. Wieviel bist du dir wert? Ein Billig-Keyboard? Oder etwas qualitativ Hochwertiges?
 
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  • #28
gefühlt (nicht gehört!) am nähesten an einem echten Klavier ist (Bei mir war das vor ü 10 Jahren ganz klar Kawai. Aber da hat sich wohl einiges verändert)
Ich würde sagen, das ist immer noch Kawai, aber in der Preisklasse eins oder zwei drüber. Kawai hat mMn die besten Hybride. Eine Stufe drunter dann mit dem MP11SE auch das beste Stagepiano mit Tasten in Originallänge - und eben knapp 40 kg.
Roland hat mit dem Hybrid Grand Keyboard auch eine sehr gute Tastatur, aber nur in den Modellen LX-9 und 6 und den Digitalflügeln. Die übersteigen das hier angedachte Budget.
Das FP 90X hat die PHA 50 Tastatur. Die ist auch nicht schlecht, aber das Instrument schwer und zu teuer. Das FP 30 hat dann "nur" mehr die PHA 4, die für meinen Geschmack zu viel Widerstand hat, und auch kürzere Tasten. Andere sind aber damit glücklich.

In dem Bereich gibt es mehrere Angebote von unterschiedlichen Herstellern auf ca. gleichem Niveau.
 
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  • #29
bedenke, dass der Kauf eines Instrumentes eine Investition in dich selbst ist. Wieviel bist du dir wert?
UND bedenke auch, wieviel Stunden, Tage, Wochen, Monate Du damit verbringst. (Das sag ich den Leuten auch immer, wenn sie billige Matratzen oder Klavierhocker kaufen wollen). Ein um wenige Hundert Euro höherer Kaufpreis relativiert sich da ganz schnell auf wenige Cent pro Stunde!!!
 
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  • #30
Hallo @Joe1604,
vor einiger Zeit musste ich vorübergehend ein Digitalpiano nutzen und hatte in dieser Zeit ein Roland FP30X. Es musste klein und leicht sein und sollte nicht zu viel kosten - unter diesen Aspekten war ich zufrieden mit dem Instrument. Die Anschlagsempfindlichkeit (schwerer/leichter) der Tastatur kann eingestellt werden, was ich gut fand. Die Lautsprecher überzeugen nicht, ich habe mit Kopfhörern gespielt.
Nach einiger Zeit habe ich mir zusätzlich Modartt Pianoteq (Version Stage) gekauft. Die Software habe ich auf meinem Laptop installtiert und über USB an das Digitalpiano angeschlossen. Die Kopfhörer kommen dann an den Laptop. (Ich habe einen ziemlich simplen Laptop, aber nur in ganz seltenen Fällen kam die CPU an ihre Grenze - in der Regel, weil der Virenscanner gerade ein Update zog.) - Pianoteq war ein sehr deutlicher Qualitätsgewinn! Die Sounds von Pianoteq sind um Klassen besser als die im Roland verfügbaren. Es ist aber auch ein viel besseres Spielgefühl mit der Software, viel differenzierter. Das würde ich auf jeden Fall empfehlen. Es lässt sich vermutlich auch mit anderen Digitalpianos nutzen.

Zu Deinem Einstieg ins Klavierspiel: Hast Du vielleicht die Möglichkeit, bevor Du auf Reisen gehst wenigsten ein paar "echte" Klavierstunden zu nehmen? Das könnte den Start verbessern. Vielleicht ließe sich das auch mit Online-Stunden gelegentlich fortsetzen.

Auf jeden Fall: Viel Erfolg und viel Spaß!
 
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  • #31
Definitiv. Nimm das Beste, was Du Dir leisten kannst und was der Platz hergibt. Alles andere bezahlst Du schnell mit weniger Spielfreude. Niedriger einzusteigen und dann später zu wechseln, verursacht unnötige Arbeit und Ärger. Das mit der Preisstabilität wage ich zu bezweifeln - vieles, was Du findest, sind Mondpreise (für die sich aber auch Dumme finden). Faire Preise entsprechen eher dem Wertverlust von Computern und Elektronik.
Und, nochmals: Nimm das Modell, das gefühlt (nicht gehört!) am nähesten an einem echten Klavier ist (Bei mir war das vor ü 10 Jahren ganz klar Kawai. Aber da hat sich wohl einiges verändert)
Das ist mir auch aufgefallen....wegen 10-20% Ersparnis kaufe ich persönlich kein gebrauchtes Instrument.....
 
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  • #32
[…] mit dem MP11SE auch das beste Stagepiano mit Tasten in Originallänge - und eben knapp 40 kg.
[…] Das FP 90X hat die PHA 50 Tastatur. Die ist auch nicht schlecht, aber das Instrument schwer und zu teuer.
Laut Google hat das Roland FP-90X knapp 24 kg (mit 2-Wege-Bassreflex-Lautsprechern an Bord). Zum MP11 SE finde ich 34 kg. Auch genug, aber irgendwie widersprichst du dir da selbst mit der Aussage, das FP-90X sei schwer, oder?

Das ziemlich gute RD-2000 EX hat knapp 22 kg (keine Lautsprecher integriert) und das stark abgespeckte FP-30X knapp 15 kg (mit einfachen Lautsprechern eingebaut).

Klanglich haben mich die Roland FP-Modelle nicht wirklich aus dem Sessel gehoben.
 
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  • #33
aber irgendwie widersprichst du dir da selbst mit der Aussage, das FP-90X sei schwer, oder?
Nein, wieso? Ich schreibe ja nicht, dass es schwerER als das MP11SE ist.
Das FP30X ist noch einmal 9 kg leichter als das FP90X. Das FP90X gehört sicher nicht zu den Leichtgewichten unter den Stage Pianos.
 
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  • #35
Der Vollständigkeit halber werde ich noch das Kawai VPC-1 plus z.B. Pianoteq (weil das hier auch schon erwähnt wurde) in den Ring.

Klobig, unhandlich, knapp 30 kg, kann ausschließlich MIDI-Tastatur, ist aber wohl immer noch ein möglicher Goldstandard, vor allem bzgl. Preis-Leistung. Unter der Voraussetzung, dass einem die Tastatur gut liegt...
 
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  • #36
Mannomann wird das hier wieder alles verkompliziert - kauf Dir eine P225 oder FP30 und fang an zu spielen ...
 
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  • #37
Mannomann wird das hier wieder alles verkompliziert - kauf Dir eine P225 oder FP30 und fang an zu spielen ...
@Joe1604 wird spielen, da habe ich keinen Zweifel.

Aufgrund seines jungen Alters und der offen kommunizierten Persönlichkeitsstruktur ist von eher hoher Technikaffinität auszugehen. Er schickt dem ganzen eine sorgfältige Planung voraus, was ihm höchstwahrscheinlich den einen oder anderen Umweg/Sackgasse ersparen wird. 👍
 
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  • #38
der offen kommunizierten Persönlichkeitsstruktur ist von eher hoher Technikaffinität auszugehen. Er schickt dem ganzen eine sorgfältige Planung voraus, was ihm höchstwahrscheinlich den einen oder anderen Umweg/Sackgasse ersparen wird.
...sofern er sich nicht in Technikdetails verliert...

Ich würde auch mal die Frage stellen, wo in einem kleinen WoMo das Ding denn (nebst Hocker) stehen soll/kann. Kann man da so viel Platz schaffen? Ich war mal in den USA mit einem recht großen WoMo unterwegs - da wäre das zum Problem geworden.
 
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  • #39
Wenn man will geht alles, ist halt ohne besondere Umbauten eine Herumräumerei und eine Frage der Prioritäten. Vielleicht lässt er uns ja an seinen Überlegungen teilhaben.
 
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  • #40
Vielen Dank für die rege Diskussion!
Die Grundmodelle stehen für mich weiterhin im Fokus. Vor allem wegen der Mobilität und als optimaler Einstieg (Roland FP-30X, Yamaha P-225). Morgen habe ich außerdem die Möglichkeit, das Kawai ES110 eines Nachbarn auszuprobieren. Auch das Gewa PP-3 klang für mich gut.
Ich werde mich definitiv für einen Neukauf entscheiden, da gebrauchte Angebote für mich nicht infrage kommen.
Die angesprochenen Einwände der verschiedenen Modelle kann ich grundsätzlich nachvollziehen. In dieser Klasse hat jedes Instrument seine Eigenheiten die für mich als Einsteiger aktuell jedoch noch kaum messbar und daher nicht entscheidend sind.
In einem kurzen Austausch hatte ich zudem den Eindruck mit einem der genannten Modelle bereits sehr gut aufgestellt zu sein, während viele andere zunächst mit einfacheren Gebrauchtgeräten beginnen und erst nach ein bis zwei Jahren auf ein FP-30, P-225 ect. wechseln.
Finanziell wäre ich auch in der Lage ein Modell für 5000 zu kaufen, aber das wäre irrational. Wenn ich nach einem Jahr merke das es für mich ein Lebenswerk bleibt und an meine technischen Grenzen komme werde ich aufrüsten. Bevor das passiert bin ich mir sicher werden Klavierstunden fällig sein. Selbst wenn ich jeden Tag über ein Jahr 60min spielen würde/vielleicht auch mache! werden mir viele Kenntnisse ohne richtigen Unterricht fehlen. Vielleicht habe ich mit meiner "Behinderung" Vorteile man wird es sehen, aber hier sollte man denke ich ganz realistisch bleiben.
Der Platz im Womo ist da. Ich habe es bereits etwas in diese Richtung ausgebaut. Dazu lade ich gerne mal ein Foto hoch. Ich habe eine feste Bank mit genügend Platz davor, da der Tisch ausgeklappt wird. Dazu hätte ich sogar die Möglichkeit ein Hocker + dem E- Piano in die Mitte des Womos aufzustellen, da der 8 Meter Doppelachser eig. für 4-6 Personen gebaut worden ist und ich für den Umbau auf 2 Personen und Hund viel entkernen konnte.
 
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