E-Piano statt Klavier – guter Start oder Sackgasse?

Joe1604

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Hallo liebe Mitglieder,

ich habe bereits viel in diesem Forum gelesen und kenne die kontroversen Diskussionen zu diesem Thema, was für mich als Laien auch absolut nachvollziehbar ist. Dies soll keine neue Grundsatzdiskussion auslösen, dennoch wäre ich für eure Meinungen zu meiner persönlichen und sehr speziellen Situation sehr dankbar.

Schon lange habe ich Interesse am Klavierspielen, hatte jedoch immer großen Respekt davor und habe es aus Zeitgründen nie begonnen. Durch meine kürzlich im Alter von 31 bestätigte Autismus- und ADHS-Diagnose ist der Wunsch nun stärker geworden, da klassische Musik für mich eine wichtige Form der Regulation ist und bislang das einzige Medium darstellt das zuverlässig positiv auf mich wirkt. Auch Emotionen und Gefühlsausdrücke erlebe ich als Person im Wesentlichen nur beim hören von Klavierstücken (hört sich für viele bestimmt komisch an, aber leider erlebe ich es nur bei Klassik und Tieren....sehr ausgeprägt allerdings im Klavierbereich).
Ab März werde ich auf unbestimmte Zeit (vsl. 1-2 Jahre) mit einem größeren Wohnmobil unterwegs sein. Zeit zum Lernen hätte ich also, jedoch keinen Platz für ein akustisches Klavier. Auch regelmäßiger Klavierunterricht (Präsenz) ist unter diesen Umständen schwierig umzusetzen.
Ich habe großes Interesse mit dem Klavierspielen zu beginnen, habe jedoch Sorge mit einem E-Piano falsch anzufangen und mir damit langfristig Fortschritte zu verbauen.
Auch bleibt mir der Respekt, weil mir bewusst ist das es kein Spaziergang ist. Daher wäre ich sehr dankbar für eure Einschätzungen ob es sinnvoll ist, als Anfänger ausschließlich mit einem E-Piano in Eigenarbeit zu starten oder ob ihr davon abratet.

Ps: Längere Lernfortschritte würde ich in Kauf nehmen, da ich neben dem reinen Fortschritt einen zusätzlichen persönlichen Mehrwert daraus ziehen würde.
Was ich jedoch vermeiden möchte, sind verbaute Wege oder schwer aufzulösende Hindernisse die meinen späteren Fortschritt erschweren könnten.
Auf den Kopf gefallen bin ich nicht, aber ich habe absolut keine musikalische Erfahrung (außer natürlich im Hören).


Vielen Dank für eure Meinungen!
 
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In aller Kürze:
1) Willkommen im Forum!
2) Anfangen ist besser als nicht anfangen.
3) Wenn nur Platz für ein Digitalpiano im Wohnmobil ist, dann ist das eben so. Kauf dir ein möglichst gutes Stage-Piano, das du gut verstauen kannst. Kawai MP-Serie oder Roland oder Yamaha.
4) Viel Freude!
 
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KAWAI MP11 habe ich auch und würde es jedem empfehlen. Ich habe es während der Corona-Pandemie angeschafft, als auf der Arbeit (damals mit Kundenkontakt) nichts los war und ich die Zeit nur abgesessen hätte.
Das Gewicht von dem MP11 ist jedoch nicht zu verachten, entsprechend sicher sollte das Instrument beim Fahren fixiert sein.
Der Preis vom MP11 ist auch nicht gering, dürfte ein wenig über 2.000 € liegen; und die Ausstattung ist auf's Nötige beschränkt.
 
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mit einem größeren Wohnmobil
Selbst ausgebaut? Welches Fahrgestell?
In Standardmobilen ist ja nicht wirklich ausreichend Platz für ein Stagepiano, wenn man einigermaßen bequem sitzen möchte.

Denk an die Stromversorgung, oder wirst du immer Landstrom zur Verfügung haben?

Ich bin mit dem Yamaha P 525 sehr zufrieden, nutze es allerdings nicht im Auto (da kommen bei mir eher Akkordeon und/oder Ukulele mit, aber ich mache auch keine langen Reisen).
 
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Ich würde als erstes mal checken wie groß das Piano sein darf und wenn es dauernd hin-und hergeräumt werden muß dann ist auch das Gewicht wichtig - ein MP11 wiegt 34 kg , ein Yamaha P225 dagegen 11 kg und ist auch deutlich kleiner in der Tiefe.
 
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Vielen Dank für die schnellen und aufschlussreichen Antworten! Das Forum scheint ja gut besucht zu sein.

Also aufjedenfall muntern mich die Meinungen schon einmal auf! Zu dem E-Piano hatte ich Anfangs mal an solche Sachen gedacht wie...Roland FP10 , Roland FP30, Kawai es-120 usw. denkt ihr diese Modelle sind schnell zu einfach und bringen das Feeling nicht auf? Diese Typen waren nur eine Idee, wegen Gewicht, Preis-Leistung für den Beginner usw., um dann wenn alles passt und man nach dem ersten Jahr auch wirklich dabei bleibt etwas größeres anzuschaffen. Zu dem Roland FP-30 habe ich schon immer mal etwas im Ohr gehabt, nun auch hier in der Runde. Sofern dies eine Option wäre was haltet ihr von dem P30x Nachfolgermodell? Lohn sich das Upgrade?


(Habe ich einfach mal aus Google kopiert)

Hauptunterschiede im Überblick
    • Polyphonie: FP-30X hat 256 Noten, FP-30 hat 128 Noten (doppelt so viel).
    • Sound Engine: FP-30X hat den neuen BMC-Chip mit verbesserter SuperNatural-Engine, mehr Details (Hammermechanik, Resonanz).
    • Anschlüsse: FP-30X hat zusätzliche Stereo-Line-Outs (6,3mm Klinke) für PA-Systeme/Verstärker; FP-30 nur Kopfhörer-Out.
    • Bluetooth: FP-30X hat Bluetooth Audio (Musik streamen) und MIDI; FP-30 nur MIDI.
    • Sounds: FP-30X bietet mehr Klavier- (12 vs. 6) und E-Piano-Sounds (20 vs. 7).
    • Funktionen: FP-30X ist kompatibel mit der Piano Designer App und hat einen Sound Optimizer für Tischaufstellung.
    • Design: Optisch fast identisch, nur das Logo ist beim FP-30X rechts statt links.
 
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Selbst ausgebaut? Welches Fahrgestell?
In Standardmobilen ist ja nicht wirklich ausreichend Platz für ein Stagepiano, wenn man einigermaßen bequem sitzen möchte.

Denk an die Stromversorgung, oder wirst du immer Landstrom zur Verfügung haben?

Ich bin mit dem Yamaha P 525 sehr zufrieden, nutze es allerdings nicht im Auto (da kommen bei mir eher Akkordeon und/oder Ukulele mit, aber ich mache auch keine langen Reisen).
Ja, also grundsätzlich handelt es sich um einen von mir importierten Hymer B694 Doppelachse von 1992 mit knapp 8 Metern. Diesen habe ich allerdings kernsaniert, da ich ausschliesslich Autark sein möchte. Strom ist kein Problem! Ich habe mit knapp 1000A Lifepo4 / 12kW Speicher und 1300W PV genug Reserven, vor allem auf den Kanaren mit dauerhafter Sonneneinstrahlung. Auch ist so genug Platz, weil Roller usw. alles hinten auf einen Träger kommen und ich mehr Raum habe. Natürlich wäre es perfekt wenn das E-Piano max. 20 kg wiegen würde, sowie etwas kompakter ist zum schnell Auf,- und Abbau. Ich könnte es immer in das leere Hubbett vorne über dem Fahrerhaus legen und sicher/geschützt aufbewahren, auch bei der Fahrt. Auch wäre es durch die Matratze etwas gedämpft.
 
  • #10
In meinem Reisemobil ( Kastenwagen) habe ich ein Yamaha NP 12. Ich stelle es auf den Tisch, wenn ich spielen möchte. Ansonsten liegt es tagsüber im Bett und nachts auf dem Beifahrersitz.


Das Roland FP 30 habe ich zuhause benutzt um die Nachbarn später am Abend nicht zu belästigen.

Wenn dein Wohnmobil größer ist, passt letzteres vielleicht da rein und du könntest es ebenfalls auf dem Tisch spielen und ansonsten irgendwo verstauen. Am besten besorgst du dir dazu einen verstellbaren Klavierhocker, wenn das irgendwie passt.

Das Yamaha NP 12 ist allerdings eher ein Keyboard, als ein E-Piano und daher nicht das, was du suchst oderwas empfehlenswert ist.
 
  • #11
In meinem Reisemobil ( Kastenwagen) habe ich ein Yamaha NP 12. Ich stelle es auf den Tisch, wenn ich spielen möchte. Ansonsten liegt es tagsüber im Bett und nachts auf dem Beifahrersitz.


Das Roland FP 30 habe ich zuhause benutzt um die Nachbarn später am Abend nicht zu belästigen.

Wenn dein Wohnmobil größer ist, passt letzteres vielleicht da rein und du könntest es ebenfalls auf dem Tisch spielen und ansonsten irgendwo verstauen. Am besten besorgst du dir dazu einen verstellbaren Klavierhocker, wenn das irgendwie passt.

Das Yamaha NP 12 ist allerdings eher ein Keyboard, als ein E-Piano und daher nicht das, was du suchst oderwas empfehlenswert ist.
Vom dem Yamaha hatte ich schon das NP35 + NP45 in der engeren Auswahl, da diese auch noch etwas kompakter sind als der Durchschnitt. Auch finde ich den Preis sehr interessant für mich als Neuling. Sind die Modelle mit dem teureren Roland fp30 /fp30x vergleichbar, bzw. für mich als Einstieg in einer Klasse? Der Klavierbaumeister hatte hier ja noch etwas von dem P225 geschrieben.

Eventuell mache ich mir auch einfach zu viele Gedanken :D Wenn es Freude bereitet und man ein Gefühl bekommt wird es wahrscheinlich sowie bei diesen Modellen enden?
 
  • #12
@Joe1604
Erstmal willkommen im Forum.

An deinen Fragen sehe ich, dass du gerne ein portables Instrument haben würdest, welches mit einem akkustischen Instrument vergleichbar ist.
Dass ein Klavier im Wohnmobil subotimal ist, sollte klar sein.

Meine Gedanken dazu:
Wenn es irgendwie möglich ist, dann besuche doch mal ein Klaviergeschäft, welches sowohl eine breite Auswahl an Klavieren, als auch an Stagepianos hat. Nimm dir genug Zeit mit, und teste die verschiedenen Instrumente.
Achte dabei erstmal nur drauf, wie sich das beim "Tastendrücken" anfühlt. Immer wieder wechseln ... am Ende solltest du eine ungefähre Vorstellung davon haben, wie sich ein Klavier im allgemeinen anfühlt.
Und dann suchst du nach dem Stagepiano mit einem möglichst ähnlichen Feeling.
Da ist auch gleich schon das Problem bei Stagepianos ... die Pedalerie wird sich an so einem DIng nie so anfühlen, wie an einem Klavier, wenn du das Pedalteil nicht am Boden festnagelst.

Den Klang würde ich erstmal ignorieren, denn den kann man nachträglich modifizieren (auch dazu findest du hier einige Threads).

Du hast ja geschrieben, dass du dir nichts verbauen möchtest ... und dafür sollten Tastatur und Pedallerie beim Digi möglichst nahe an einem echten Klavier oder Flügel liegen.

Als Anfänger wirst du natürlich nicht gut wissen, worauf du dabei achten musst ... also wiederhole das ganze gerne mehrmals.
Auch wenn du wahrscheinlich "Hummeln im Hintern" hast, lass dir für diese Entscheidung bitte etwas Zeit.

Kennst du jemanden, der Klavier spielt? Wenn ja, dann nimm den gerne mal mit ... nicht, um dir die Entscheidung abzunehmen, sondern weil der eventuell noch auf ein paar andere Sachen achtet, die dir als Anfänger eher nicht auffallen werden.
 
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  • #13
Gegenüber einem Digitalpiano mit fester Pedalerie hat ein Stagepiano allerdings einen riesigen Vorteil.

Das Stagepiano kann tagsüber im Bett liegen (oder hochkant in einer Ecke stehen) und Nachts auf dem Beifahrersitz ... das Wohnzimmer-Digi ist da weniger handlich und braucht eher einen festen Aufstellort.

Die meist etwas "klötterige" Pedalerie eines Stagepianos muss man also eventuell einfach in Kauf nehmen, wenn man das zwischendurch platzsparend verstauen können will.
 
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  • #14
Vom dem Yamaha hatte ich schon das NP35 + NP45 in der engeren Auswahl, da diese auch noch etwas kompakter sind als der Durchschnitt. Auch finde ich den Preis sehr interessant für mich als Neuling. Sind die Modelle mit dem teureren Roland fp30 /fp30x vergleichbar, bzw. für mich als Einstieg in einer Klasse? Der Klavierbaumeister hatte hier ja noch etwas von dem P225 geschrieben.

Eventuell mache ich mir auch einfach zu viele Gedanken :D Wenn es Freude bereitet und man ein Gefühl bekommt wird es wahrscheinlich sowie bei diesen Modellen enden?
Die Yamaha NP 35 und 45 sind Keyboards, das Roland FP 30 ein E-Piano.
Von den Maßen und Preisen her tun sich beide nix.

Ich würde das Roland nehmen.

Im Grunde ist die Wahl des Instrumentes abhängig von der Größe des Wohnmobils und den Stellmöglichkeiten.

Wenn du magst, stell doch Fotos vom Innenraum des Mobils ein!
 
  • #15
@Joe1604
Erstmal willkommen im Forum.

An deinen Fragen sehe ich, dass du gerne ein portables Instrument haben würdest, welches mit einem akkustischen Instrument vergleichbar ist.
Dass ein Klavier im Wohnmobil subotimal ist, sollte klar sein.

Meine Gedanken dazu:
Wenn es irgendwie möglich ist, dann besuche doch mal ein Klaviergeschäft, welches sowohl eine breite Auswahl an Klavieren, als auch an Stagepianos hat. Nimm dir genug Zeit mit, und teste die verschiedenen Instrumente.
Achte dabei erstmal nur drauf, wie sich das beim "Tastendrücken" anfühlt. Immer wieder wechseln ... am Ende solltest du eine ungefähre Vorstellung davon haben, wie sich ein Klavier im allgemeinen anfühlt.
Und dann suchst du nach dem Stagepiano mit einem möglichst ähnlichen Feeling.
Da ist auch gleich schon das Problem bei Stagepianos ... die Pedalerie wird sich an so einem DIng nie so anfühlen, wie an einem Klavier, wenn du das Pedalteil nicht am Boden festnagelst.

Den Klang würde ich erstmal ignorieren, denn den kann man nachträglich modifizieren (auch dazu findest du hier einige Threads).

Du hast ja geschrieben, dass du dir nichts verbauen möchtest ... und dafür sollten Tastatur und Pedallerie beim Digi möglichst nahe an einem echten Klavier oder Flügel liegen.

Als Anfänger wirst du natürlich nicht gut wissen, worauf du dabei achten musst ... also wiederhole das ganze gerne mehrmals.
Auch wenn du wahrscheinlich "Hummeln im Hintern" hast, lass dir für diese Entscheidung bitte etwas Zeit.

Kennst du jemanden, der Klavier spielt? Wenn ja, dann nimm den gerne mal mit ... nicht, um dir die Entscheidung abzunehmen, sondern weil der eventuell noch auf ein paar andere Sachen achtet, die dir als Anfänger eher nicht auffallen werden.
In meinem Bekannten- und Familienkreis bin ich musikalisch leider ziemlich allein unterwegs. Klassik ist dort eher ein Fremdwort und mit meinem Musikgeschmack gehe ich meinem Umfeld vermutlich öfter auf die Nerven als mir lieb ist 😄

Bei den Klaviergeschäften hier in der Umgebung sehe ich ein anderes Problem das jedes Geschäft sich bei E-Pianos stark auf bestimmte Marken festzulegen scheint. Der eine auf Casio, der nächste auf Roland, ein anderer auf Yamaha. Dadurch fällt mir ein direkter Vergleich extrem schwer zumal ich selbst noch wenig Erfahrung habe. Der Fokus liegt da eher bei den "richtigen Klavieren".

Hinzu kommt, dass die Preise im Laden oft etwa 20–30 % über den Online-Angeboten liegen. Das ist grundsätzlich völlig nachvollziehbar und für gute Beratung zahle ich auch gerne mehr. Gerade im Einstiegsbereich machen jedoch 100–300 Euro je nach Modell einen spürbaren Unterschied und für die direkten Vergleiche fehlt mir hier wieder die Auswahl und aktuell auch etwas die Zeit wegen der anstehenden Reise.
 
  • #16
Die Yamaha NP 35 und 45 sind Keyboards, das Roland FP 30 ein E-Piano.
Von den Maßen und Preisen her tun sich beide nix.

Ich würde das Roland nehmen.

Im Grunde ist die Wahl des Instrumentes abhängig von der Größe des Wohnmobils und den Stellmöglichkeiten.

Wenn du magst, stell doch Fotos vom Innenraum des Mobils ein!
Okay ihr macht mich fertig :D Ich dachte die sind ähnlich gleichauf die Modelle. Zumindest denke ich könnte man die Auswahl schonmal auf ein Yamaha NP35, NP45 oder Roland FP30, FP30x ...Kawai gibt es ja auch noch? begrenzen.

Klaro dąs kann ich mal versuchen mit den Bildern wenn Interesse besteht.
 
  • #17
Gibt es in der "Wanderdüne" irgendeine Art von hochwertiger Audio-Festinstallation? Ein nennenswerter Anteil an Gewicht und Format (zumindest des FP-90X) entfällt auf die Lautsprecher. Sollte im Wohnmobil eine Art Stereoanlage verbaut sein, dann könnte man ein reines Stagepiano vielleicht dort drüber laufen lassen.

Auf jeden Fall bei den Rolands mit eines mit "X". Die Klaviatur des 90(X) ist spürbar "natürlicher" als jene von 30 und 60, ich meine auch die Lautsprecher sind aufwändiger und damit klanglich ein wenig besser. Gut finde ich den Sound nicht wirklich.

Ein Stagepiano ohen Lautsprecher, das mich als Zuhörer immer wieder klangtechnisch beeindruckt, mit der Klaviatur des FP-90(X) ist das RD-2000 EX.
 
  • #18
@Joe1604
Finger weg von Keyboards ... bitte!

Da hast du dann eventuell "aftertouch"*. Dafür aber meist ein (im Vergleich zum Klavier) sehr seltsames Spielgefühl.
Und aftertouch macht bei Klaviersounds einfach mal so garkeinen Sinn.

An Deiner Stelle würde ich mich auf Instrumente der Kategorie E- bzw. Digitalpiano konzentrieren ... 88 anschlagsdynamische und gewichtete Tasten sollte es mMn schon haben.

Die 88 Tasten, weil ich mich immer geärgert habe, wenn ich an kleineren Klaviaturen dann unten oder oben ein paar Töne weglassen musste. Auf 88 Tasten kann man wenigstens alles komplett spielen.

*) "aftertouch" bedeutet, dass man durch Tastendruck den Ton nach dem eigentlichen Anschlag noch modulieren kann (lauter, leiser, Arpeggiator dazu, oder eine andere Klangfarbe). Das ist eher so ein Synthi-Ding.
 
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  • #19
Bei den Klaviergeschäften hier in der Umgebung sehe ich ein anderes Problem das jedes Geschäft sich bei E-Pianos stark auf bestimmte Marken festzulegen scheint.
Wenn du sagst, in welcher Region du bist, kannst du vielleicht Tipps bekommen, wo du noch hingehen kannst. Oder du kaufst einfach unterwegs
:-)

Bei Yamaha, Roland und Kawai kannst du wenig verkehrt machen. Wobei du schon schauen solltest, dass du nicht einfach nur ein Keyboard mit Klavier-Sound kaufst.
 
  • #20
Wenn du sagst, in welcher Region du bist, kannst du vielleicht Tipps bekommen, wo du noch hingehen kannst. Oder du kaufst einfach unterwegs
:-)

Bei Yamaha, Roland und Kawai kannst du wenig verkehrt machen. Wobei du schon schauen solltest, dass du nicht einfach nur ein Keyboard mit Klavier-Sound kaufst.
Ich glaube nicht weit weg von dir! Liege zwischen Frankfurt-Fulda
 

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