Der Vergleich von Auto und Klavier...

  • Ersteller des Themas agraffentoni
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fisherman
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...und gibt der heilige Vater auch zu dieser Tandlerei seinen Segen???
 
K
Klavierbauermeister
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Das Ding ist in diesem Zustand bestenfalls ein paar wenige hundert EURO wert - wenn es wenigstens einmal im Eigentum des Papstes gewesen wäre aber dieser hat in seiner Kindheit nur ein paar Stunden Unterricht darauf bekommen .
 
fisherman
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was für eine Art von Klavierunterricht, fragt lüstern der FM, dem Udo Lindenbergs "Klavierlehrerin" noch gut im Ohr ist ;-)

Das könnte doch den preis glatt ins Unermessliche schrauben ...

Mal im Ernst: Ich finde solche geldgeilen Verkäufer einfach dumm und widerlich. Und die passenden Käufer wirds wohl leider auch geben.
 
S
Styx
Guest
klar doch...und ich hab noch das Originalbenzinfeuerzeug mit dem Nero Rom abfackelte :D :D :D :D

Viele Grüße

Styx
 
solartron
solartron
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Die Seriosität dieses Verkaufsangebotes verhält sich adäquat zu jener der katholischen Kirche.

ainsi soit-il.

Sol
 
Peter
Peter
Bechsteinfan
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Hatte leider nur die letzten 10 min schauen können, werde es noch mal nachholen. Gab ja kürzlich auch den Fall, dass eine Putzfrau entlassen wurde, weil sie nicht katholisch war.
 
S
schliedueker
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Mir fällt auf, dass die Tastenbeläge gar nicht zweigeteilt sind. Ist das nicht sonst üblich bei Elfenbein?
 
klaviermacher
klaviermacher
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Mir fällt auf, dass die Tastenbeläge gar nicht zweigeteilt sind. Ist das nicht sonst üblich bei Elfenbein?
Die Tastenbeläge dieses Steingräber Klavieres aus dem Ebayangebot sind zu 99% kein Elfenbein sondern minderwertiger Kunststoff, der vergilbt ist und zwischendurch mal nachgeschliffen und vielleicht aufpoliert wurde. Echtes Elfenbein hat einen anderen Vergilbungsverlauf.

Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre wurde begonnen Elfenbeinplättchen in ganzen Stücken aufzubringen. Elfenbein wurde wegen der Massentötung riesiger Elefantenherden immer günstiger und so konnte man mit dem Abfall "gut" leben. Im Vergleich dazu sind geteilte Plättchen immer schwieriger anzubringen. Arbeitskraft wurde teurer und Rohmaterial günstiger. Nach weiteren 10 Jahren des "Raubbaues" mit dem Einsatz von Hubschraubern und Maschinengewehren ganze Herden zu vernichten und der fast vollständigen Ausrottung der Elefanten war dann Anfang der 80er Jahre Schluss. Es hätte ja eigentlich nicht soweit kommen müssen, denn jeder Elefant gibt sein Elfenbein irgendwann von selbst her, ohne menschliches zutun, und jahrhundertelang funktionierte diese Erntemethode (Elefantengräber ausheben) recht gut. :cool:

LG
Michael
 
 

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