Damit das Lernen nicht zum Nachtmahr wird :)

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nachtmahr
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Ah, ok, danke für den kleinen Überblick :)
Habe ganz kurz die Seite überflogen, allerdings sind da unter der Kategorie "Compact Digitalpianos" auch welche drin, die ich eher unter den normalen Digitalpianos erwarten würde - also solche mit einer Rückwand, etc.

Aber falls ich wirklich jedes Wochenende das Teil im Zug transportieren möchte, wäre ein kompaktes Modell ohne - ich weiß nicht wie ich das nennen soll... Gehäuse? besser, oder?

Naja, ich werde morgen jedenfalls mal zur Bank gehen und mich bei meiner Family umhören, damit ich weiß, wieviel ich ungefähr investieren kann (darf aber die Klavierstunden natürlich nicht vergessen...)
 
Clavifilius
Clavifilius
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Das Problem ist ja auch die Sache mit meiner neuen Wohnung in Graz. Wenn ich dann wirklich sehr oft übers Wochenende nach Wien fahre, kann ich das ja gar nicht mitnehmen zum Üben. :confused:

Wenn Du mit dem Auto fährst, kannst Du ein Stagepiano unter Umständen mitnehmen. Bedenke aber: Sobald das Instrument eine gewichtete Tastatur und 88 Tasten hat (wie ein richtiges Klavier), wiegt es eine Menge und ist für Dich vielleicht nicht leicht zu transportieren.
Insofern: Wenn es Dir wirklich primär darauf ankommt, ein leicht transportables und preiswertes Instrument zu kaufen, auf dem Du die Anfänge des Klavierspiels erlernen kannst, bleibt möglicherweise doch nur ein Keyboard. (Auch wenn ich für diesen Hinweis von anderen wieder gerügt werde. ;))

Geh doch einfach mal in unterschiedliche Musikgeschäfte und lass Dich vor Ort beraten.
Übrigens: Es gibt auch Mischformen zwischen Stagepiano und Keyboard, beispielsweise dieses Modell, das preislich möglicherweise auch als Neukauf in Frage kommt:
http://www.thomann.de/de/yamaha_dgx630.htm

Du hättest hier 88 gewichtete Tasten und trotzdem zusätzliche Keyboard-Funktionen. Es lässt sich auch relativ leicht auseinander nehmen und transportieren (falls es in Dein Auto passt). Allerdings muss ich sagen: Auch das ist nur ein Kompromiss. Wenn Dir eine gute Tastatur wichtig ist, nimm ein gebrauchtes Digitalpiano der Oberklasse, das kannst Du dann aber tatsächlich nicht jede Woche transportieren.
Wenn Dir leichte Transportmöglichkeiten wichtig sind, dann eben ein einfaches Keyboard mit ca. 5 Oktaven und ungewichteten Tasten. Aber ist dann wirklich nur - wie bereits von allen gesagt - für den Einstieg.

Es wird kein Instrument geben, das alle Deine Bedürfnisse optimal abdeckt, das also leicht transportierbar ist, eine gute Tastatur hat und dann auch noch preiswert.



EDIT:

Ich seh grad: Du möchtest das Teil jede Woche im Zug transportieren. Oh je. Dann kommt definitiv nur ein Keyboard in Frage.
 
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fisherman
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Dani, die Grenzen sind fließend. Die Kompakten haben entweder ein Rohrgestell oder aber einen einfachen Holzrahmen, von dem sie leicht abzunehmen sind. Die "normalen" Digis mit dem großen Gehäuse sind keinesfalls für Transport gedacht. Da wird auch alles gut verschraubt! Dafür brauchst Du schon einen Kombi.

Die Kompakten und Stages fangen m.W. so bei rund 12 kg an. Das ist nicht viel, aber wenn man das sperrige Maß noch dazu nimmt ...

Egal was Du vorhast - jedes WE im Zug transportieren ist nix! Das hält auf die Dauer auch nur ein hochwertiges Stage mit Transportcase aus.

Lass Dein Instrument dort sthen, wo Du die meiste Zeit verbringst. Wenn Du dann am WE bei den ltern bist, kannst Du ja den Unterricht darauf legen, um am WE nicht ganz "ohne" zu sein.
 
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nachtmahr
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Lass Dein Instrument dort sthen, wo Du die meiste Zeit verbringst. Wenn Du dann am WE bei den ltern bist, kannst Du ja den Unterricht darauf legen, um am WE nicht ganz "ohne" zu sein.

Das ist eine wirklich gute Idee!!
Dann kann ich in Graz zuhause auf dem Digi üben (dann muss es auch kein Kompaktes sein, weil's ja eh in der Wohnung bleibt), und am Wochenende habe ich dann an einem Tag den Unterricht und an einem Tag Pause (oder einfach nur Theorie ;) ).

Mein Mitbewohner hier in der Schweiz ist Sänger - der wird doch bestimmt Kontakte zu einem Klavierspieler haben, der mich eventuell mal ein bißchen klimpern lässt, damit ich meinen "ich will sofort anfangen-Drang" ein bißchen stillen kann :) Und sonst werde ich jetzt die nächsten 2 1/2 Monate Notenlesen lernen und nach gebrauchten Digis Ausschau halten!
 
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Ralf
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Hallo nachtmahr,

genau in der selben Position fand ich mich vor fast einem halben Jahr wieder (ich war sehr erstaunt, der erste Post hätte fast von mir sein können :D ). Ich muste auch knapp über einen Monat warten, da ich kurz vorm Umziehen war und es in der Nähe auch keine tollen Musikläden gab. Aber ich bin der Meinung, dass man das auch aushalten sollte. Schließlich will man das Hobby jahrelang ausüben, wa ist da ein Monat? Außerdem gibts ja Youtube :D

Ich würde dir dringenst empfehlen in Granz und Wien große Musikhäuser aufzusuchen und da die Objekte deiner Begierde zu testen. Ohne und mit Kopfhörer (und achte drauf, dass sie dir einen Kopfhörer geben, welcher in der Preiskategorie liegt, die du auch kaufen kannst. Meine persönliche Meinung, unter 50€ würde ich da nicht gehen...(ich gehe jetzt mal stillschweigend davon aus, dass du auch per kopfhörer spielen wirst)). Wenn du sie getestet hast, suche dir ein paar Digitalpianos, die das doppelte und dreifache kosten und teste die auch. Natürlich kannst du nicht richtig spielen, aber trotzdem merkt man schon Unterschiede. Wie ist der Anschlag, wie kingen die Töne...Wenn du meinst, dass dir eins besonders gut gefällt, fragst du ganz nett ein Verkäufer, ob er dir nicht mal was vorspielt. Hab ich auch gemacht und sollte ohne Probs möglich sein. Dann schlaf ein paar Nächte drüber und geh ein paar Tage später erneut hin und schau ob du noch der selben Meinung bist ^^
Wenn es ein gutes Musikhaus ist, bieten sie auch Mietkaufoptionen. Gänge Preise sind so um die 30€ je Monat (für Digitalpianos um die 700 auf alle Fälle, bei sehr viel teureren auch evtl. mehr). Wenn du es nacht den x Monaten (z.B. 6) nimmst, bekommst du fast alles Geld angerechnet. Und wenn nicht, finde ich es immernoch fair, weil man ein nagelneues Gerät bekommt und der Musikladen nachher damit nicht mehr viel anfangen kann (ich weiß nicht ob sie diese B-Ware dann verkaufen, mir ist es bis jetzt nur bei Thormann mal aufgefallen...). Aber wenn du so tickst wie ich, gehst du davon aus, dass du es haben willst, hast aber noch eine Notfalllösung in der Hinterhand. Meiner Meinung nach ist dies weitaus besser als ein Keyboard zu besorgen (ok, kostenlos für 1-2 Monate mags vllt. gehen) und du hast mehr Zeit dein Geld zu sammeln. Ich habe damals viel gegoogelt und es wurde durch die Bank weg abgelehnt. Von daher war ich her aufgrund des Vorschlages erstaunt (ich hoffe ich trete demjenigen jetzt nicht zu nahe). And da du Studentin bist, möchte ich bezweifeln, ob du mehrer tausend Euro für ein akustisches hast (ich geh mal nicht davon aus, dass du einen 6er im lotto hast und ein super gut erhaltenes für einen dreistelligen Betrag bekommst :D ). Und wenn man sich ein Digitalpiano für 700 rum kauft, sind 200€ auch ein sehr großer Batzen. Mir persönlich erscheint ein Mietkauf sinnvoller, weil so gut wie kein Geld verloren geht, wenn alles so läuft wie man plant.

Preise ab denen brauchbare Digitalpianos anfangen wurden schon genannt, und wenn du etwas googelst findest du immer die selben Modelle. Für um die 700€ wären dies P-85 yamaha, Korg SP-250 (ganz normales Digitalpiano und direkte Konkurrenz für das P-85, Korg baut also nicht nur Stagepianos) und eins von Cawei, wo ich die genaue Bezeichnung nicht mehr weis. Roland stellt glaub ich eher Oberklasse her, weiß nicht ob du dir das leisten kannst. Aber gehe unbedingt in so viele Musikhäuser wie du kannst!

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gebraucht auch nicht so wirklich günstig sind. Meist ist keine Garantie mehr drauf, deswegen würde ich es mir 10mal überlegen, ob ich was bei e-bay blind kaufe. Wenn du es vorher ausgiebig testen kannst, mag es noch etwas anderes sein... Natürlich sind die Einmalkosten sehr hoch, aber man sollte sich gut überlegen,welches Risiko man eingehen kann und will. Ich persönlich habe mich für die Mietkaufoption entschieden.

Wenn du ernstnaft spielen lernen willst, kauf gleich was mit voller Tastatur (meine Meinung).

Da dir scheinbar noch etwas der Überblick fehlt, mach auf alle Fälle eine pro/kontra Liste. Dann ändern sich wahrscheinlich noch einige Ansichten.

Ich hoffe dir damit etwas geholfen zu haben, viel Spaß in den Musikhäusern. Wäre nett wenn du hier schreibst, was am ende rauskommt.

@fisherman: ist die Einteilung zwischen compact und home deine oder allgemein? Der Unterschied in dem Wattbereich (10-15) muss gar nichts ausmachen. Beide können gleich laut und gleich volumnös klingen (hab mir den Unterschied zwischen P-85 und SP-250 angehört und da ist es so). Ein X-Ständer kann auch sehr stabil sein. Wenn man eine Holzverkleidung unten rum hat, ist das für mich mehr eine optische Sache, als eine Stabilitsfrage.
 
fisherman
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Hi Ralf, ich hab das von Thomann übernommen, um Dani mal eine Grobeinteilung zu ermöglichen - da sie ja (sorry) mit Null Ahnung hier aufkreuzte. Klar die Wattzahlen sagen fast* nichts aus, war auch nur eine Einteilungsstütze und bei den Ständern wackelt doch eh alles - verglichen, mit richtigen Gehäusen.

* 2x40 Watt liefern aber ganz sicher mehr Sound/Bass als zwei 6 Watt Mini-Speaker...

Ansonsten: Alles korrekt, was Du sagst. Ganz wichtig für Dani: Versuche, VOR der Tour durch die Musikgeschäfte mal ein wenig auf einem vernünftigen Klavier zu klimpern, damit Du das Tastenfeeling vergleichen kannst.
 
R
Ralf
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Hi Ralf, ich hab das von Thomann übernommen, um Dani mal eine Grobeinteilung zu ermöglichen - da sie ja (sorry) mit Null Ahnung hier aufkreuzte. Klar die Wattzahlen sagen fast* nichts aus, war auch nur eine Einteilungsstütze und bei den Ständern wackelt doch eh alles - verglichen, mit richtigen Gehäusen.

* 2x40 Watt liefern aber ganz sicher mehr Sound/Bass als zwei 6 Watt Mini-Speaker...

Ansonsten: Alles korrekt, was Du sagst. Ganz wichtig für Dani: Versuche, VOR der Tour durch die Musikgeschäfte mal ein wenig auf einem vernünftigen Klavier zu klimpern, damit Du das Tastenfeeling vergleichen kannst.

ah, Thormann. Ja klar ist es bei 40 Watt ein Unterschied, Aber die Unterteilung von Thormann ist ja nicht 40 zu 10. Ist aber auch egal, der wichtig Punkt ist, dass sie sich nicht durch die Wattangabe vom Testen abhalten lässt.
Wieso vor der Tour durch die Musikgeschäfte? Also ich bin extra ins Musikgeschäft gegangen um alle auszuprobieren und direkt hintereinander vergleichen zu können. Und in dem stand eine gute Auswahl. Ok, den Flügel für 50T€ wo dran stand "Finger weg", hab ich mal lieber nicht angefasst :D
Aber man sollte vor dem Gang ins Musikgeschäft schon grob wissen was man will, sonst wird man dort auch nur erschlagen, da kann ich dir zustimmen.
 
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Florentine
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Hi Nachtmahr,

da ich selber bis jetzt auch nur auf Digital-Pianos gespielt habe, kann ich den Unterschied zu einem richtigem Klavier nicht wirklich beurteilen, aber ich denke, ein Digi ist für den Anfang durchaus okay.

Es hat den vollen Umfang eines richtigen Klaviers und es hat den dynamischen Anschlag, d.h. du kannst die Tasten lauter oder leiser anschlagen.

UND es hat den Vorteil, daß du auch mit Kopfhörern üben kannst, also auch zu Zeiten, in denen es möglicherweise deine Nachbarn stören könnte.

Mein Casio Privia hat um die 7oo Euro gekostet und ich denke, vernünftige Digital-Pianos bewegen sich um den Preis. Wenn du aber wirklich Klavier spielen lernen willst, ist der Preis okay, denn du bekommst echt viel für dein Geld...

Ein kleines Keyboard mit einer wesentlich kleineren Tastatur würde ich dir nicht empfehlen, weil du auch am Anfang schon sehr bald auf Stücke stoßen wirst, die eine umfangreichere Tastatur benötigen.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß und Erfolg!

LG
Marion
 
N
nachtmahr
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Hm, vielleicht wäre es doch nicht so schlecht, ein neues Digitalpiano vorerst zu mieten. Sobald ich in Graz bin, werde ich mich in verschiedenen Musikläden mal umschauen.

Irgendwie wäre es einfacher Gitarre zu lernen - die kann man immer und überall hin mitnehmen :D
Aber mein Herz schlägt nunmal für das Klavier. :)
 
 

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