Chopin, Op.28/4

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peonie

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Hallo Klavierbesessene,
kann mir jemand Tipps geben, wie ich es hinbekomme, die Akkorde in der linken Hand gleichmäßig und piano wie angegeben zu spielen.
Bin ältere Spätberufene und wollte endlich mal im 250. Geburtsjahr " einen Chopin" spielen. Meine Lehrerin hat dieses Prélude ausgesucht. Ich finde es toll, aber bei mir zu wuchtig...
Übt ihr auch immer die passende Tonleiter zu dem Stück, z.b. zum Warmspielen??
 
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Michaelbyt2tz

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üben, üben, üben, möglichst langsam; den Rest erklärt normalerweise ein Lehrer direkt am Klavier, sorry
 
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peonie

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Sorry, böse daneben gehauen! Danke für Berichtigung.
 
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tini

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mir hat meine KL erklärt, bei gleichen Akkorden die Tasten nie ganz loszulassen, das wird der Klang schöner, dauert aber seine Zeit bis man das Gefühl dafür bekommt, dh üben üben üben
viel Spaß und Erfolg
 
Guendola

Guendola

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Tonleitern werden dir für die Akkorde nichts nützen ;)

Rodines Vorschlag ist garnicht so schlecht, ich würde allerdings jeden Akkordwechsel spielen, also nicht immer ganztaktig halten, das ergibt dann tatsächlich die Akkordmelodie und ihren Rhythmus.

Zur Kontrolle der Lautstärke kannst du den selben Akkord einfach wiederholen, laut anfangen und immer leiser werden, bis die Töne nicht mehr richtig erklingen (am besten ohne Pedal üben). Als nächstes versuchst du es anders herum, leise beginnen, lauter werden und dann von einem zum nächsten Anschlag wieder so leise wie möglich werden. Um es auf die Spitze zu treiben, kannst du versuchen, jeweils einen Ton des Akkordes hervorzuheben (immer den gleichen während eines Durchganges, sonst wird es zu kompliziert). Auf diese Weise kannst du später die "Akkordmelodie" hervorheben.

Wenn du das Stück dann "richtig" spielst, kannst du dir vorstellen, daß die Wiederholungen der Akkorde Echos sind, als ob du nur einmal anschlagen würdest. Und für die Wiederholungen mußt du die Tasten in der Tat nicht loslassen. Die Hand hebt sich für den ersten Anschlag und während sie die Wiederholungen des Akkordes spielt, wird sie immer leichter und kommt dabei langsam hoch, für den nächsten Akkord.

Es sollte schon deutlich geworden sein, aber ich sage es trotzdem: Gleichmäßig dürfen die Akkorde nicht gespielt werden, denn das klingt nach Pop-Ballade.
 
P

peonie

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an Katrin, Tini , Guendola,
vielen Dank für die Erklärungen und Tipps!! Nach der Antwort üben, üben, üben, war ich so frustriert, dass ich gar nicht mehr bei clavio nachgesehen habe. Auf die Idee mit dem Üben war ich sogar schon selber gekommen. Sorry, bin manchmal bös, weil ich doch auch gerne schön spielen möchte. Und solche Hilfen tun gut. Merci allen geduldigen Antwortern.
 
 

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