Canon In D - J. Pachelbel Arr. L. Galloway

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ibex

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Hallo zusammen

Ich traue mich auch wieder mal. Es wird langsam mal wieder Zeit, dass zwischen den Profiaufnahmen eine Anfängeraufnahme erscheint. :-)
Ich wollte das Stück schon vor ein paar Monaten einstellen, habe mich aber leider erst jetzt dazu durchgerungen, da ich die Mikrofone, usw. wieder zusammensuchen und anschliessen musste.
Wie immer werde ich nervös, sobald ich eine Aufnahme starte, deshalb habe ich auch 8 Aufnahmen erstellt. Richtig zufrieden war ich eigentlich mit keiner. Einmal hat mir der Anfang gut gefallen, aber das Ende nicht so, einmal der Anfang und das Ende, aber der Mittelteil nicht, usw. ;-) Toll wäre es, wenn man sich aus jeder Aufnahme die besten Teile nehmen und alles zu einem zusammenschneiden könnte. Dazu fehlt mir aber die Erfahrung und auch das Equipment.

Nun aber genug geschrieben. Bei der Aufnahme handelt es sich um den Canon In D von Johann Pachelbel, das Arrangement ist von Lee Galloway (http://www.leegalloway.com/), das Klavier wie immer mein Kawai K-300 ATX2

https://soundcloud.com/user-79504189/canon-in-d-j-pachelbel-arr-l-galloway

Gruss
ibex
 
Wiedereinsteiger123

Wiedereinsteiger123

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Ich traue mich auch wieder mal. Es wird langsam mal wieder Zeit, dass zwischen den Profiaufnahmen eine Anfängeraufnahme erscheint. :-)
Ich war doch auch nicht inaktiv in den letzten beiden Wochen. :-D

Ich wollte das Stück schon vor ein paar Monaten einstellen, habe mich aber leider erst jetzt dazu durchgerungen, da ich die Mikrofone, usw. wieder zusammensuchen und anschliessen musste.
Das ist tatsächlich eine akustische Aufnahme? Ich finde die sehr gut für eine Heimaufnahme. Kannst du was zur Mikrofonierung schreiben?

Wie immer werde ich nervös, sobald ich eine Aufnahme starte, deshalb habe ich auch 8 Aufnahmen erstellt. Richtig zufrieden war ich eigentlich mit keiner. Einmal hat mir der Anfang gut gefallen, aber das Ende nicht so, einmal der Anfang und das Ende, aber der Mittelteil nicht, usw. ;-)
Das kenne ich nur zu gut. Ich finde deine Aufnahme sehr schön! Mir fallen keine wirklichen Kritikpunkte ein. Die Unsicherheiten an ein paar Stellen hast du ja sicher selber bemerkt, aber die sind auf Amateurniveau ja kaum ganz zu vermeiden.

Toll wäre es, wenn man sich aus jeder Aufnahme die besten Teile nehmen und alles zu einem zusammenschneiden könnte. Dazu fehlt mir aber die Erfahrung und auch das Equipment.
Das geht recht einfach mit dem kostenlosen Programm Audacity.
 
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ibex

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Ich war doch auch nicht inaktiv in den letzten beiden Wochen. :-D
Das stimmt. Ich habe mir deine Aufnahmen jetzt auch angehört. Du spieltst wirklich sehr schön. :super: Ich dachte dabei aber mehr an Anfänger wie mich. Wiedereinsteiger tönt für mich so nach: "Ich habe 15 Jahre Klavier gespielt, dann eine Pause von 5 bis 10 Jahren gemacht und nun spiele ich wieder." :-D Bei mir hakt es noch an allen Ecken und Enden. Theorie, Rythmusgefühl, Blattspiel usw. Aber es macht unheimlich Spass, deshalb bleibe ich auch am Ball. :super:

Das ist tatsächlich eine akustische Aufnahme? Ich finde die sehr gut für eine Heimaufnahme. Kannst du was zur Mikrofonierung schreiben?
Danke. Ja, das ist eine akustische Aufnahme. Ich nehme immer mit dem Piano Aufnahmegerät von Kawai, dem PR-1 auf. Die Mikrofone werden hinten am Klavier nach Bedienungsanleitung befestigt (wie, hängt vom Klaviertyp bzw. vom Flügel ab). Ich bin mit dem System eigentlich sehr gut zufrieden. Die Handhabung ist sehr einfach und die Aufnahmen sind nach meinem Geschmack auch gut. Soviel ich weiss, wird das Gerät allerdings nicht mehr produziert. Ich habe es vor etwa einem Jahr im Ausverkauf eines Musikgeschäfts recht günstig gekauft.

Das kenne ich nur zu gut. Ich finde deine Aufnahme sehr schön! Mir fallen keine wirklichen Kritikpunkte ein. Die Unsicherheiten an ein paar Stellen hast du ja sicher selber bemerkt, aber die sind auf Amateurniveau ja kaum ganz zu vermeiden.
Vielen Dank. Das macht Mut, weiter zu üben und dazuzulernen. Manchmal habe ich so Phasen, wo ich denke ich trete immer auf der Stelle und komme einfach nicht voran, das drückt dann schon manchmal auf die Motivation. Aber ich denke diese Phasen haben die meisten ab und zu mal. :-)
Ja, die habe ich schon bemerkt. Ich glaube um mal eine Aufnahme hinzukriegen, wo mir alles passt, bräuchte ich etwa 100 oder mehr Aufnahmen. ;-)

Das geht recht einfach mit dem kostenlosen Programm Audacity.
Das Programm kenn ich und habe es auch installiert. Ich habe allerdings schon mal versucht damit was zusammenzuschneiden, das klappt bei mir aber gar nicht gut. Man hört die angefügte Stelle immer deutlich durch ein Knacken oder sonst ein unliebsames Geräusch. Wahrscheinlich weiss ich aber einfach nicht genau, wie man es richtig machen muss. :-)
 
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Peter

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Bechsteinfan
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Wahrscheinlich weiss ich aber einfach nicht genau, wie man es richtig machen muss.
Zoomen und die "Nullstellen" finden (also die Stellen, an denen die Kurve keinen Ausschlag hat). Dort kannst Du schnippseln.
Beispiel:
13196-5646af72b94c453d75ec9b9cb03274da.jpg

Wenn mich nicht alles täuscht, kann man die Nullstellen auch automatisch vom Programm markieren lassen.
 
Wiedereinsteiger123

Wiedereinsteiger123

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Das stimmt. Ich habe mir deine Aufnahmen jetzt auch angehört. Du spieltst wirklich sehr schön. :super: Ich dachte dabei aber mehr an Anfänger wie mich. Wiedereinsteiger tönt für mich so nach: "Ich habe 15 Jahre Klavier gespielt, dann eine Pause von 5 bis 10 Jahren gemacht und nun spiele ich wieder." :-D
Merci! :-)So lange habe ich früher leider nicht gespielt, waren nur 3 Jahre als (relativer) Späteinsteiger.

Bei mir hakt es noch an allen Ecken und Enden. Theorie, Rythmusgefühl, Blattspiel usw. Aber es macht unheimlich Spass, deshalb bleibe ich auch am Ball. :super:

Danke. Ja, das ist eine akustische Aufnahme. Ich nehme immer mit dem Piano Aufnahmegerät von Kawai, dem PR-1 auf. Die Mikrofone werden hinten am Klavier nach Bedienungsanleitung befestigt (wie, hängt vom Klaviertyp bzw. vom Flügel ab). Ich bin mit dem System eigentlich sehr gut zufrieden.
Für mich klingt das schon wie eine raumakustische Aufnahme (man verzeihe mir die laienhafte Ausdrucksweise), wirklich ein sehr gutes Ergebnis. Ich mache meine Aufnahmen immer mit direkter Ausrichtung des Geräts auf die Saiten, weil das Ergebnis mit Raumaufnahme nicht so gut ist. Wenn der Flügel mal in einem größeren Raum stehen sollte, versuche ich es auch mal mit zwei Mikrofonen.

Vielen Dank. Das macht Mut, weiter zu üben und dazuzulernen. Manchmal habe ich so Phasen, wo ich denke ich trete immer auf der Stelle und komme einfach nicht voran, das drückt dann schon manchmal auf die Motivation. Aber ich denke diese Phasen haben die meisten ab und zu mal. :-)
Allzu häufig. Nachdem die Sarabande von Bachs Französischer Suite in c-moll ganz gut lief, habe ich mich an die Allemande gemacht. Ergebnis nach zwei Wochen: Mehr oder weniger Zeitlupentempo und Handgelenk-/Sehnenschmerzen von offenbar zu stark verkrampften Drehbewegungen ob der Polyphonie. Aber wenn man merkt, dass es nicht mehr weitergeht, ist es für das Ergebnis und die Motivation wohl das beste, sich einem einfacheren Stück zu widmen, das man auch zu einem vernünftigen Abschluss bringen kann.
 
FünfTon

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Danke. Ja, das ist eine akustische Aufnahme. Ich nehme immer mit dem Piano Aufnahmegerät von Kawai, dem PR-1 auf. Die Mikrofone werden hinten am Klavier nach Bedienungsanleitung befestigt (wie, hängt vom Klaviertyp bzw. vom Flügel ab). Ich bin mit dem System eigentlich sehr gut zufrieden. Die Handhabung ist sehr einfach und die Aufnahmen sind nach meinem Geschmack auch gut. Soviel ich weiss, wird das Gerät allerdings nicht mehr produziert. Ich habe es vor etwa einem Jahr im Ausverkauf eines Musikgeschäfts recht günstig gekauft.
MSRP für das Gerät war $1600. Dafür bekommt man heute ein komplettes Digi mit integriertem Recorder. :lol: Die Mikrofone sehen jedenfalls interessant aus:



Gratuliere zur gelungenen Aufnahme. :super:
 
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ibex

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Zoomen und die "Nullstellen" finden (also die Stellen, an denen die Kurve keinen Ausschlag hat). Dort kannst Du schnippseln.
Besten Dank für deine Erklärung. Vielleicht versuche ich es mal. Wird bei Klavieraufnahmen eigentlich oft zusammengeschnitten?

Ich mache meine Aufnahmen immer mit direkter Ausrichtung des Geräts auf die Saiten, weil das Ergebnis mit Raumaufnahme nicht so gut ist. Wenn der Flügel mal in einem größeren Raum stehen sollte, versuche ich es auch mal mit zwei Mikrofonen.
Ich finde deine Aufnahmen klingen auch gut. Da ich mich lieber mit Üben beschäftige, wollte ich eine einfache Lösung, deshalb habe ich mich für das System von Kawai entschieden. ;-)

Aber wenn man merkt, dass es nicht mehr weitergeht, ist es für das Ergebnis und die Motivation wohl das beste, sich einem einfacheren Stück zu widmen, das man auch zu einem vernünftigen Abschluss bringen kann.
Das stimmt, allerdings bin ich oft ein wenig zu stur und denke in der Art "geht nicht, gibts nicht." Meistens lege ich das Stück dann auf die Seite und konzentriere mich auf ein anderes und übe von Zeit zu Zeit etwas am beiseitegelegten Stück. :-)

MSRP für das Gerät war $1600. Dafür bekommt man heute ein komplettes Digi mit integriertem Recorder. :lol:
Das kann sein und soviel hätte ich dafür auch nicht ausgegeben. Ich habe letztes Jahr ca. 490 Euro bezahlt. Auch nicht gerade wenig, aber für mich noch im Rahmen. Die Handhabung ist sehr einfach gehalten, die Aufnahmequalität nach meinem Geschmack gut, deshalb bin ich heute auch ein grosser Fan von diesem Gerät und würde es nicht mehr hergeben. :-)

Vielen Dank.
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
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Wobei Gould wiederum eine extreme Ausnahme war. Er hat einzelne Takte mehrere hundert mal eingespielt und sich den besten rausgesucht.
Ich glaube heute ist es eher Praxis, dass Stücke mehrmals (nicht 100, aber so 3,4, 5mal? *) eingespielt und dann "Fehler" ausgetauscht werden.
* Evtl. kann @Stilblüte mal berichten, wie genau sie vorgegangen ist. Die Aufnahme ihrer ersten CD ist ja noch ziemlich frisch.
 

Stilblüte

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Ich glaube heute ist es eher Praxis, dass Stücke mehrmals (nicht 100, aber so 3,4, 5mal? *) eingespielt und dann "Fehler" ausgetauscht werden.
* Evtl. kann @Stilblüte mal berichten, wie genau sie vorgegangen ist. Die Aufnahme ihrer ersten CD ist ja noch ziemlich frisch.
Ich weiß nicht, wie andere das machen, das ist bei jedem höchst individuell. Grundsätzlich wird das aber wohl Stimmen was Peter schreibt. Ich habe alle Stücke mehrfach gespielt (eines glaub ich sogar nur zweimal oder dreimal, die meisten etwas öfter) und bei manchen auch einzelne Stellen. Allerdings war ich von Goulds Aufnahme-Exzessen weit entfernt. Das ist zu aufwendig und teuer und hätte mir auch den letzten Nerv geraubt.
 
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ibex

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Sehr eigenartig. Ich finde, es klingt ziemlich synthetisch und eher wie eine Gitarre. Kann aber an meinen PC-Lautsprechern liegen, die sind natürlich so ziemlich das Gegenteil von Studiomonitoren. Aber schön gespielt.
Es ist auf jeden Fall eine akustische Aufnahme von meinem Kawai K-300. Das mit den Lautsprechern kann ich nicht beurteilen, aber mir ist aufgefallen, dass die Aufnahme mit guten Kopfhörern viel besser klingt, als zum Beispiel auf dem Smartphone. Vor allem die Bässe und Tiefen sind viel schöner zu hören. Soviel ich mich noch erinnern kann, hat hier im Forum zum PR-1 mal jemand geschrieben, dass die Obertöne nicht so gut aufgenommen werden. Vielleicht liegt es auch daran. Oder dir gefällt der Klang eines Kawais einfach nicht.;-)
Aber das ist mir im Moment eigentlich alles nicht so wichtig. Zuerst muss ich mal musikalisch weiterkommen, dann werde ich mir irgendwann mit Sicherheit auch mal einen Flügel kaufen und mich genau zu Aufnahmemethoden, usw. informieren und diese optimieren. Aber das kann noch viele Jahre dauern, deshalb mache ich mir jetzt auch keinen Kopf darüber. ;-)

Ich weiß nicht, wie andere das machen, das ist bei jedem höchst individuell. Grundsätzlich wird das aber wohl Stimmen was Peter schreibt. Ich habe alle Stücke mehrfach gespielt (eines glaub ich sogar nur zweimal oder dreimal, die meisten etwas öfter) und bei manchen auch einzelne Stellen. Allerdings war ich von Goulds Aufnahme-Exzessen weit entfernt. Das ist zu aufwendig und teuer und hätte mir auch den letzten Nerv geraubt.
Vielen Dank Stilblüte für deine Informationen. Soweit ich weiss hatte Gould ja ein eigenes Tonstudio, deshalb war es für ihn zwar sehr aufwendig, aber vermutlich nicht teuer. Aber wer hat schon sein eigenes Tonstudio.:-)
 
 

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