BWV 939 nach fast 4 Jahren mit Lehrer

  • Ersteller Ersteller ThomFuckingYorke
  • Erstellt am Erstellt am

T

ThomFuckingYorke

Registriert
07.05.2022
Beiträge
4
Reaktionen
0
Guten Abend:)
Ich habe wegen Verpflichtungen im beruflichen und familiären Umfeld relativ wenig Zeit zu spielen bzw. zu üben.

Deshalb habe ich leider auch letztes Jahr nach circa 4 Jahren mit dem Klavierunterricht aufgehört, da ich nicht mehr effizient üben konnte zwischen den Stunden.

Im Unterricht kamen wir bis ungefähr zur Mitte des 2. Bandes der russischen Klavierschule.

Nun habe ich in Eigenregie BWV 939 gelernt und spiele es recht ordentlich, wenn auch etwas langsamer.

Dieses Stück ist jedoch relativ kurz und gilt als recht leicht, bzw. anfängertauglich.

Pedaleinsatz habe ich bisher kaum geübt (auch nicht im Unterricht).

Was wären gute nächste Stücke um voranzukommen?

Gerne welche mit didaktischen Charakter und circa 2 Seiten lang.

Mehr geht in meiner jetzigen Situation zeitlich leider nicht.
 



Deshalb habe ich leider auch letztes Jahr nach circa 4 Jahren mit dem Klavierunterricht aufgehört, da ich nicht mehr effizient üben konnte zwischen den Stunden.

Im Unterricht kamen wir bis ungefähr zur Mitte des 2. Bandes der russischen Klavierschule.


Pedaleinsatz habe ich bisher kaum geübt (auch nicht im Unterricht)…

Das ist ja irre langsam und wenig. Kaum Pedal? Unfassbar!
Ok, für Pedal: Erik Satie, Gymnopedie 1 oder Gnossienne 1
Für Kopf, Ohren und Hände: Bach, Invention f-Moll (müsste Nummer 9 sein)
 

Das ist ja irre langsam und wenig. Kaum Pedal? Unfassbar!
Ok, für Pedal: Erik Satie, Gymnopedie 1 oder Gnossienne 1
Für Kopf, Ohren und Hände: Bach, Invention f-Moll (müsste Nummer 9 sein)
Danke für die Empfehlungen!

Von Bach Inventionen hat meine ehemalige Lehrerin als relativ anspruchsvolle Literatur gesprochen, die später angemessen wäre.

Die Invention 9 sieht aber durchaus machbar aus.
 
Invention 9 sieht aber durchaus machbar
Wie meinte mein Klavierlehrer "Bach ist nie einfach, egal, wie leicht es aussieht." (Aber vielleicht auch ein KKL)

Bin Spätanfängerin und habe jetzt drei Jahre Unterricht (ohne jegliche Vorkenntnisse). Übe gerade Chopin (Walzer in A-Moll) und Bach Präludium BWV 924 (bei dem ich aber an den Verzierungen scheitere und ich jetzt die Ansage habe: "Lass sie weg").
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie meinte mein Klavierlehrer "Bach ist nie einfach, egal, wie leicht es aussieht." (Aber vielleicht auch ein KKL)

Bin Spätanfängerin und habe jetzt drei Jahre Unterricht (ohne jegliche Vorkenntnisse). Übe gerade Chopin (Walzer in A-Moll) und Bach Präludium BWV 924 (bei dem ich aber an den Verzierungen scheitere und ich jetzt die Ansage habe: "Lass sie weg").
Das stimmt natürlich. Ich habe ja auch "machbar" und nicht "leicht" als Wort gewählt :)
 
Bevor ich mich an eine Bach Intervention wagen würde, würde ich noch viel länger bei den kleinen Präludien verweilen.

Wenn du nicht viel Übezeit hast bzw diese nicht effizient nutzt, wirst du nur mit Trippelschritten vorankommen und manchmal auch auf der Stelle treten.

Ich bin mir nicht sicher, ob dir Hinweise zu Spielstücken tatsächlich weiterhelfen. Vielleicht solltest du dich eher mit Übestrategien befassen.
 
Das ist ja irre langsam und wenig.
Ich würde mir wünschen, dass jeder, der sich so abwertend/herablassend äußert, mit circa Ü50/60 - neben Beruf, Familie/Freunde und gegebenenfalls Ehrenamt - ein Hobby (!) beginnt, möglichst weit entfernt von der Art Anforderung, die einem der Beruf stellt. Das könnte manchem die Augen öffnen.
 
  • Like
Reaktionen: Sabrina-von-der-Ostsee, spikedt, Carl Tredt und 5 andere
  • #10
Bevor ich mich an eine Bach Intervention wagen würde, würde ich noch viel länger bei den kleinen Präludien verweilen.

Wenn du nicht viel Übezeit hast bzw diese nicht effizient nutzt, wirst du nur mit Trippelschritten vorankommen und manchmal auch auf der Stelle treten.

Ich bin mir nicht sicher, ob dir Hinweise zu Spielstücken tatsächlich weiterhelfen. Vielleicht solltest du dich eher mit Übestrategien befassen.
Fehlende Strategie war/ist auch mein Problem - trotz Klavierunterricht.
Anfangs hatte ich einfach nicht wirklich umsetzen können, was mein KL meinte. Inzwischen weiß ich es eigentlich besser, verfalle aber trotzdem regelmäßig in "vor mich hinspielen" anstatt ernsthaft zu üben. Das Problem ist aber, dass die Zeit bei Vollzeit Berufstätigkeit begrenzt ist und man ja auch mal spielen will. 😊
 
  • #11
verfalle aber trotzdem regelmäßig in "vor mich hinspielen" anstatt ernsthaft zu üben.
Wenn du beim "vor dich hinspielen" Stücke nimmst, die du schon kannst, oder einfach improvisierst, ist das doch fein.
Das mit Stücken zu machen, die du eigentlich üben i.S. von lernen möchtest, wird die Zeit, die du dafür brauchst, verlängern. Aber das weißt du ja selbst.

@chiarina hat eine ganze Reihe von Tipps zum Üben zusammengestellt - vieles davon ist auch machbar, wenn nur begrenzt Zeit zur Verfügung steht. https://ulrike-danne-feldmann.de/klavier-ueben-tipps/
 
  • Like
Reaktionen: Simone007, Wiedereinsteigerin38 und Livia
  • #12
Ist das als Hinweis gemeint, dort selbständig weiterzuspielen?
Ich denke, das ist das Naheliegendste, wenn du, wie du schreibst, "vorankommen" möchtest. Gibt es einen Grund, warum du nicht dort weitermachen willst, wo du aufgehört hast?
Man kann ja auch zwei Stücke parallel üben.
 
  • Like
Reaktionen: Livia
  • #13
Ich würde mir wünschen, dass jeder, der sich so abwertend/herablassend äußert, mit circa Ü50/60 - neben Beruf, Familie/Freunde und gegebenenfalls Ehrenamt - ein Hobby (!) beginnt, möglichst weit entfernt von der Art Anforderung, die einem der Beruf stellt. Das könnte manchem die Augen öffnen.
Leute! Vier Jahre! Kaum Pedal! Das ist beschissener Unterricht gewesen mit einem zu braven Schüler! Und bitte! Wie tief soll das Anspruchsniveau in diesem unserem Land eigentlich noch sinken?
 
  • Like
Reaktionen: painano und hasenbein
  • #14
Leute! Vier Jahre! Kaum Pedal! Das ist beschissener Unterricht gewesen mit einem zu braven Schüler! Und bitte! Wie tief soll das Anspruchsniveau in diesem unserem Land eigentlich noch sinken?
Manche bezahlen halt gerne Tausende von Euro für fast nichts.
Wahrscheinlich reicht schon das Gefühl, neben der Berufs-Tretmühle und den Befehlen der Ehefrau etwas "für sich" zu haben, ein "besonderes und etwas anspruchsvolleres Hobby". Dann wälzt man sich ob seines vergurkten Lebens vielleicht etwas seltener nachts im Bett herum.
 
  • Sad
Reaktionen: Carl Tredt
  • #15
Ich würde mir wünschen, dass jeder, der sich so abwertend/herablassend äußert, mit circa Ü50/60 - neben Beruf, Familie/Freunde und gegebenenfalls Ehrenamt - ein Hobby (!) beginnt, möglichst weit entfernt von der Art Anforderung, die einem der Beruf stellt. Das könnte manchem die Augen öffnen.
Das klingt ein wenig danach, als würdest du von dir reden und dich angegriffen fühlen. Es kann aber in die Irre führen, generalisierend von sich auf andere zu schließen.
 
  • #16
Das ist beschissener Unterricht gewesen mit einem zu braven Schüler!
Der Ausgangspost lässt etwas anderes vermuten. Es könnte nämlich auch guter Unterricht gewesen sein mit einem Schüler, der sich nicht die Zeit zum effizienten Üben genommen hat.
 
  • Like
Reaktionen: Frédéric Chopin und Livia
  • #17
Wer „leichte“, aber musikalisch gehaltvolle Klavierstücke kürzeren Umfangs sucht, sollte mal in die 2 x 60 Handstücke von Daniel Gottlob Türk schauen (veröffentlicht 1789 und 1795). Was @hasenbein sicherlich bemängeln wird: sinnvoller Pedal-Einsatz hält sich hier in Grenzen.
 
  • #18
Ich habe mal einen übernommen, der hatte 27 Jahre Unterricht gehabt, minimale Spielfertigkeiten und nie Pedal benutzt.

Man kann alles immer noch easy toppen :005:
 
  • #19
Ich habe mal einen übernommen, der hatte 27 Jahre Unterricht gehabt, minimale Spielfertigkeiten und nie Pedal benutzt.

Man kann alles immer noch easy toppen :005:
Darf ich fragen, wie lange es gedauert hat, bis er durch deinen Unterricht WESENTLICH besser gespielt hat.

Nach den bisherigen Beiträgen, die ich von dir gelesen habe, dachte ich eh, solch ein Schüler wäre unter deiner Würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #20
Wer „leichte“, aber musikalisch gehaltvolle Klavierstücke kürzeren Umfangs sucht, sollte mal in die 2 x 60 Handstücke von Daniel Gottlob Türk schauen (veröffentlicht 1789 und 1795). Was @hasenbein sicherlich bemängeln wird: sinnvoller Pedal-Einsatz hält sich hier in Grenzen.
Daniel Gottlob Türk hatte hier ja in erster Linie das Clavichord im Blick.
 

Ähnliche Themen


Zurück
Oben Unten