Bum-budi-bum, das kann gefährlich sein...

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Rheinkultur

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Hallo zusammen,

erinnert sich hier jemand an diese Duett-Nummer mit Peter Frankenfeld als Arzt und Lonny Kellner als Patientin? In dieser Besetzung ist der Titel anno 1961 richtig bekannt geworden, obwohl die Nummer auch in anderen prominenten Formationen (ursprünglich mit Sophia Loren und Peter Sellers) seinerzeit Erfolg hatte.

Nun hat mich ein befreundeter Regisseur und Sänger auf den Titel aufmerksam gemacht. Nach jahrzehntelanger Karriere auf den Brettern, die die Welt bedeuten, hat er sich zwar zur Ruhe gesetzt, ohne aber mit dem Singen gänzlich aufhören zu wollen. Seine Lebensgefährtin (ebenfalls Sängerin) ist mit von der Partie, wenn es um das Singen von Operettenarien, Chansons und alten Schlagermelodien einzeln oder auch im Duett auf Privatveranstaltungen oder in Seniorenresidenzen geht.

Die beiden möchten dieses vergnügliche Duett in ihr Repertoire aufnehmen - was aber fehlt, ist eine geeignete Notenausgabe, die wir im Netz nicht gefunden haben. Was es gibt, ist ein Textblatt mit Akkordbezeichnungen - ausgeschriebene Noten hingegen nicht.

Kann jemand weiterhelfen und verrät uns, ob es da etwas zu kaufen oder kostenpflichtig down zu loaden gibt? Natürlich würde ich mich sonst selbst dransetzen und die Noten heraushören können. Aber es wäre auch mal schön, sich diese Arbeit nicht machen zu müssen. Wer kennt sich aus und kann weiterhelfen?

LG und herzlichen Dank im voraus von Rheinkultur
 
Gomez de Riquet

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Ich weiß auch von keiner lieferbaren oder vergriffenen Notenausgabe.

Die Rechteinhaber findest Du hier .

Oder bei der GEMA. Oder bei Obi...
 
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Ich weiß auch von keiner lieferbaren oder vergriffenen Notenausgabe.

Die Rechteinhaber findest Du hier .
Die Ermittlung der Autoren und anderer relevanter Daten ist kein großes Problem - dann versiegt die Quelle leider sehr plötzlich. Was mich aber etwas wundert, ist die Existenz von Coverversionen bis in die Gegenwart hinein:


Identisch arrangiert, nur der Doktor parliert nicht mehr mit französischem, sondern mit schweizerischem Zungenschlag. So weit, so gut. Aber die Nachgeborenen müssen doch irgendwie an Notenmaterial gekommen sein. Meine Gesangspartner sind trotz guter Verbindungen zu Theatern, Verlagen, Medien und ins Showbusiness auf Nachfragen nicht fündig geworden.

Sollte sich in den nächsten Tagen doch keine Bezugsquelle für Schriftliches finden, muss ich wohl doch selber raushören und schreiben. Schau'n wir mal. @Gomez de Riquet: Danke!

LG von Rheinkultur
 
Gomez de Riquet

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Lieber @Rheinkultur , mein Eindruck: Du kannst das Original im weltweiten Netz bekommen, eingescannt von kundiger Hand, um's dann gebührenpflichtig wieder rauszusaugen. Da gibt es ein paar halbseidene Anbieter.

Oder Du kannst das Original antiquarisch, in Notenform, über Amazon.uk käuflich erwerben (mit Kreditkarte am Einfachsten zu bezahlen): Essex Music Limited 1960, mit den Photographien von Peter Sellers und dem Sofa Loren.

Oder das Stück selber raushören und setzen - klingt garantiert besser...
 
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Lieber @Rheinkultur , mein Eindruck: Du kannst das Original im weltweiten Netz bekommen, eingescannt von kundiger Hand, um's dann gebührenpflichtig wieder rauszusaugen.
Mit diesem Eindruck liegst Du vermutlich goldrichtig.

Oder Du kannst das Original antiquarisch, in Notenform, über Amazon.uk käuflich erwerben (mit Kreditkarte am Einfachsten zu bezahlen): Essex Music Limited 1960, mit den Photographien von Peter Sellers und dem Sofa Loren.
In diesem Falle müsste ich die Noten einscannen und den englischen Text durch den deutschen ersetzen, mit dem die Nummer dann vorgetragen werden soll. Das ist so viel Arbeit, dass man die Noten gleich selber raushören und schreiben kann, was auch nicht länger dauert.

Oder das Stück selber raushören und setzen - klingt garantiert besser...
Das werde ich vermutlich in den nächsten Tagen auch so machen. Aber unterhaltsam war unser Dialog in jedem Fall. Nochmals ganz lieben Dank für Deine Mühe!

LG von Rheinkultur
 
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Das werde ich vermutlich in den nächsten Tagen auch so machen.
Die nächsten Tage sind vorbei, der AfD-Faden ist in erstaunlich sachlicher Manier unaufgeregt gewachsen - und zwischendurch habe ich kurzerhand die Nummer selbst auf der Grundlage der Kellner-/Frankenfeld-Interpretation arrangiert. Eine liebe Kollegin aus dem Ensemble eines großen Opernhauses, mit der ich öfter mal schöne Projekte realisiere, macht im Chanson-Bereich so allerhand - wusste aber auch nichts von einer geschriebenen Ausgabe. Die Nummer gefalle ihr richtig gut - sollte ich mich dransetzen, hätte sie gerne davon die Noten. Mit Genugtuung stelle ich nun fest: Kann sie haben. Die ursprünglichen Ideengeber wünschen sich einen kompletten Programmblock, in dem unsere Götter In Weiß thematisch im Zentrum des Geschehens stehen - mit diversen Sketchen und musikalischen Nummern wie Peter Igelhoffs "Der Onkel Doktor hat gesagt", von der es allerdings eine gedruckte Notenausgabe gibt. In jedem Falle ein Dankeschön an alle, die zugehört, mitgedacht und recherchiert haben!

LG von Rheinkultur
 
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