Boston oder Yamaha???

Dieses Thema im Forum "Das Klavier: allgemeine Infos, Kauf, Reparatur" wurde erstellt von FisF97, 8. Okt. 2018.

  1. FisF97
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    FisF97

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    Hallo Liebe Leute

    Ich bin neu hier im Forum und hab gleich mal eine Frage, wo eure Meinung gefragt ist.

    Erstmal zu mir:
    Ich studiere Musik auf Lehramt und bin absoluter Steinway Fan. Mein Plan: jetzt ein Instrument kaufen, danach soll es ein Steinway-Klavier werden und wenn ich alt bin ein Flügel. Ich liebe vor allem die Instrumente aus den 20ern, 30ern. Sie haben was, was die neuen Instrumente nicht haben. Keine Ahnung, ist für mich einfach so :)

    Nun mein Problem:

    Ich stehe zwischen der Entscheidung Boston 118 (mit Steinway-Versprechen) für 6.590€ Baujahr 2013.

    Oder

    Yamaha U1 Baujahr 1973. Restauriert für 3.590€

    Welches Instrument würdet ihr mir empfehlen um meinen Lebenstraum irgendwann erfüllen zu können?

    Vielen Dank für eure Meinungen!!!
     
  2. cwtoons
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    cwtoons

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    Das billigere Teil - so kannst Du mehr sparen.

    CW
     
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  3. pianochris66
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    pianochris66

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    Herzlich Willkommen im Forum.

    Die Kopplung des jetzigen Kaufs eines gebrauchten Klaviers mit Deinem späteren Lebenstraum eines Steinway-Flügels im fortgeschrittenen Alter (denk dran, durchschnittliche Lebenserwartung heißt nicht, dass man selber auch so alt wird :cry2:;-))erschließt sich mir nicht:konfus:. Kauf Dir jetzt das Klavier, das Dir vom Spielgefühl und Klang her besser gefällt. Lass Dich also nicht davon beeinflussen, dass Boston immer wieder im Zusammenhang mit Steinway genannt wird.

    Viele Grüße
    Christian
     
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  4. fisherman
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    fisherman

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    Das U1 ist nicht preiswert für das Baujahr - Qualität der "Renovierung"? Wenn diese ok, ist, Dich das Klavier anmacht UND der Preis unter 3K fällt: DANN das U1. Kriegste bei einem "Fehlkauf" auch mit geringerem Verlust wieder los.
     
  5. Pianokater
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    Pianokater

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    Klaviere von Boston und Steinway sind meiner Erfahrung nach klanglich identisch. Boston klingt gut, ist aber ein Sensibelchen was den Standort angeht. Neigt meiner Meinung nach zum Brummen wenn man es geschlossen spielt. Wenn man den Deckel aufmacht fehlt der Platz für die Klavierlampe, das Öffnen der Front nervt irgendwann weil es mühsam ist.
    Lies Dir das Steinway-Versprechen noch mal genau durch bzw. lass Die mal ein Muster für das Zertifikat geben, meiner Erinnerung nach waren da ein paar kundenunfreundliche Sternchen mit Kleingedrucktem dabei.
    Gruß
    Pianokater
     
  6. meierzwo
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    meierzwo

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    Gilt das Steinway Versprechen wirklich auch für ein gebrauchtes Boston? Oder steht das seit 5 Jahren rum?
    Jedenfalls gilt es maximal 10 Jahre.
    Das könnte einen später unter Druck setzen, wenn mal vielleicht gar nichts kaufen will oder kann.
     
  7. Stilblüte
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    Stilblüte

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    Das wage ich sehr stark zu bezweifeln... Boston ist die hauseigene Billigmarke.

    Grundsätzlich solltest du bedenken, dass auch ein Gebrauchkauf in Betracht gezogen werden sollte, dafür hilft dir kein Steinway-Versprechen.
     
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  8. mberghoefer
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    mberghoefer

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    "Billig" ist da wohl relativ, die Boston Klaviere liegen auch alle im 5stelligen Preisbereich, oder?
     
  9. Shigeru
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    Shigeru

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    Nein, das ist Essex

    Boston ist die mittlere Schiene und ist alles andere als billig. Eigentlich sogar überteuert. Boston Pianos werden von Kawai in Japan gebaut und ich würde daher eher das Original K-300 von Kawai in Betracht ziehen. Das gibt es neu für knapp über 5000€ und klingt/spielt sich wesentlich besser als das 118er Boston
     
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  10. Stilblüte
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    Stilblüte

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    Hm, in Ordnung. Soweit ich weiß, gibt /gab es auch noch Benjamin-Klaviere, die noch günstiger sind.

    Jedenfalls muss der Glaube wirklich groß sein, wenn man Boston und Steinway für dasselbe hält.
     
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  11. Barratt
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    Mutige These. ;-)


    Ich würde es andersherum formulieren: Es gibt keinen Grund, sich originär für die Bostons zu interessieren (falls nicht zufällig ein Boston unbedingt von jemandem gekauft werden will, das kann natürlich passieren – in der freien Wildbahn, aber niemals in einem Steinway-Haus [behaupte ich]).

    Das "Steinway-Versprechen" ergibt Sinn für die Aufrüstung im Steinway-Bereich selbst. Wenn man einen neuen S kauft und nach fünf Jahren entscheidet, dass es doch besser ein B sein soll. Zum Beispiel.
     
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  12. xentis
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    xentis

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    Was nützt das "Steinway-Versprechen" wenn man von einem Instrument aus den 20ern träumt? Das ist ja auch wirklich toll, wenn man dann ein neues Instrument zum Listenpreis kaufen darf. Wer rechnen kann, dem ist klar, dass am Schluss zählt, was man drauf zahlen muss.
     
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  13. Barratt
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    Barratt Lernend Mod

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    Ei nix. :lol:
     
  14. UpRightPiano
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    UpRightPiano

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    Die Boston Flügel hatten mir vor einigen Jahren beim Anspielen durchaus gefallen und ich konnte auch die Versandschaft zu den Steinways hören und fühlen. Die Boston Klaviere mochte ich allerdings gar nicht.
     
  15. Klaus6
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    Klaus6

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    Das mit dem "Steinway-Versprechen" ist eher ein Marketing-Gag. Falls man später einen Steinway kaufen sollte und das Instrument in Zahlung gibt, zahlt man dann halt den vollen Listenpreis und bekommt keinen Rabatt.

    Boston wird von Kawai gefertigt. Ich würde mir für das Geld dann gleich lieber einen "richtigen" Kawai kaufen; das ist in der gleichen Größe sogar billiger.

    Ich würde mir keines dieser beiden Instrumente kaufen. Das U1 ist uralt und ob es für den Preis wirklich fachmännisch renoviert wurde?

    Für die 6590 Euro bekommst du mit etwas Glück ein neues Kawai K-500, das nochmal 12cm höher ist. Da ist der Sound schon ein ganz anderer. Ein leicht gebrauchtes (max. 10 Jahre altes) U1 wäre in dem Preisbereich sicher auch drin.

    Bzgl. der langfristigen Pläne: Steinway baut ohne Frage gute Klaviere und Flügel, aber ich würde mich nicht ohne sehr guten Grund auf eine Marke festlegen bevor ich nicht alle anderen Möglichkeiten ausprobiert habe. Bösendorfer, Bechstein, Fazioli, Steingräber, Yamaha CF, etc. spielen alle in der gleichen Liga und bauen auch Spitzeninstrumente.