Anfänger: preiswertere Alternative zum Yamaha 163?

Metaldog
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Hallo,

ich habe mit meinen 37. Jahren den Entschluss gefasst Klavier zu lernen. Den Anfang habe ich jetzt ein paar Tage mit einem einfachen Keyboard gemacht. Dieses hat zwar eine Anschlagdynamik, aber ist natürlich ein billiges Keyboard, obwohl der Sound über USB und Garageband dann ganz ordentlich ist. Den Unterschied merke ich natürlich schon. Die Tasten wirken beim Spielen zäh usw. Macht halt keinen Spaß.

Nach einigem Recherchieren bin ich beim Yamaha 163 (1000 €) gelandet. Ich geh davon aus, dass es für einen Anfänger völlig ausreicht. Ist aber für mich verdammt viel Geld.

Gründe für 163:
1) Gebrauchte E-Pianos fangen auch erst bei 600-700 € an oder sie sind uralt und kosten dann 500 €.
2) 350€ Aufpreis zum Yamaha 142/143 dafür bessere Tasten, Darauf kommt es ja an oder reicht ein 142? Die Frage ist halt ob man sich nach einem Jahr ärgert: hätte ich doch mal.

3) Stagepianos mit Graded Hammer usw. kosten auch 600 € aufwärts ?

Das Problem ist natürlich das liebe Geld (eigentlich wie immer). Gibt es eine preiswerte Alternative oder habe ich etwas übersehen? Sound könnte ich auch aus dem PC holen. Das macht natürlich nur Sinn wenn es deutlich preiswerter wird. Wenn ich da wieder bei 800 € lande kann ich auch das 163 nehmen.

Gibt es irgendein Midi-Keyboard mit vergleichbarer Tastatur, für 300/400?
Reicht ein Yamaha 142 aus?

Ach ja den Gang in den Klavierladen werde ich schon machen. Nach drei Tagen lernen und Ode an die Freude klimpern wird aber nicht für ne Kaufentscheidung reichen :)
 
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Günstige Alternativen zum Yamaha Arius sind Kawai CN14, Casio AP-460, AP-260 und Roland F-140.

Ich würde allerdings eher noch eine Schippe drauflegen. Das beste Preisleistungsverhältnis haben Digitalpianos ab etwa 1500 €.
 
Metaldog
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Danke für die Einladung;)

Ich war gerade mal in Store und hab ne Stunde alle möglichen Pianos angetippt. Von billig bis Schweineteuer.

Ich fand das Yamaha 163 sehr zäh bzw. sehr gedämpft. Irgendwie war die Tastatur beim 525 anders, obwohl es ja beides die gleichen sein sollen ? Aber beide nicht wirklich Knackig. Das 143 war da irgendwie besser, aber schon fast zu leicht.

Der Verkäufer hat mir dann Kawai CN-25/35 und CA17B gezeigt und die waren da irgendwie besser aber leider auch schon wieder teurer.

Er meinte so für 1600 bekommt man erst was ordentliches, genauso wie FünfTon schrieb ;)

Idee wäre jetzt vielleicht Klavierstunden und ein Roland FP-30 BK für den Anfang. Wenn man beim Hobby bleibt noch mal was holen.
 
thinman
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erst mal willkommen auch von mir!
Und dann die Frage: Wie wärs denn mit einem Mietkauf? Wäre das eine Alternative für Dich?
Damit wäre die finanzielle Belastung nicht gar so hoch und Du könntest Dir ein höherwertiges Instrument zulegen.
 
Metaldog
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erst mal willkommen auch von mir!
Und dann die Frage: Wie wärs denn mit einem Mietkauf? Wäre das eine Alternative für Dich?
Damit wäre die finanzielle Belastung nicht gar so hoch und Du könntest Dir ein höherwertiges Instrument zulegen.
Danke,
Ja das habe ich auch auf jeden Fall überlegt. Oder einfach Mieten, muss mal schauen was es da in Berlin gibt.
 
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Er meinte so für 1600 bekommt man erst was ordentliches, genauso wie FünfTon schrieb ;)
Die Digis für die Hälfte davon sind auch ordentlich, dafür eben sehr frugal ausgestattet, man bekommt relativ gesehen weniger fürs Geld (und bei den den ganzen Medeli-Hausmarken, die unter 600 angeboten werden, wird es dann unakzeptabel) . Und ein Digi zum doppelten Preis ist natürlich besser aber dann auch schon nicht mehr doppelt so gut.

Idee wäre jetzt vielleicht Klavierstunden und ein Roland FP-30 BK für den Anfang. Wenn man beim Hobby bleibt noch mal was holen.
Das Roland geht schon in Ordnung.

Allerdings "nochmal was holen" ist dann aber wieder rausgeschmissenes Geld. Nimm gleich das Maximum, was du dir gerade noch leisten kannst. Dann denk nicht mehr übers Gear nachkaufen nach, sondern konzentrier dich aufs Üben.
 
Metaldog
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Vielen Dank schon mal.
Ich werd jetzt ein paar Klavierstunden nehmen und solange noch mit dem billigen Keyboard leben. Dann kann ich das alles auch besser einschätzen und im Herbst mir was zum Geburtstag selber kaufen.
Je nach Budget was ich zusammenbekomme wird es:
Roland FP30 (das kann man ja später auch wieder verkaufen, dann ist der Verlust nicht groß)
Kawai CN-25
Kawai CA 17 (nur sehr vielleicht)
 
Peter
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Bechsteinfan
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Auch von mir herzlich willkommen. Schön, dass die Berliner Fraktion wieder verstärkt wird. :-)

Ich schließe mich an: Lieber warten und dann bei besserem Budget zuschlagen oder was Gebrauchtes kaufen.
Ich hatte auch ne Zeit lang das Yamaha YDP 141; ist nicht das Schlechteste. Später ist es ein CLP440 geworden.
 
Metaldog
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Hallo Peter,
danke. Ich bin nicht nur Berliner, sondern sogar Friedrichshainer, Herr Nachbar ;)
Kannst du eine gute Schule in Berlin empfehlen, die auch untalentierten Mittdreißiger aufs Klavier hilft ?
In seinem eigenen Thema/Thread darf man ja bestimmt ein bisschen das Thema wechseln. Aber gerne auch per PN.

Ja ich warte einfach ein bisschen. Bei den gebrauchten habe ich immer nur sehr hohe Preise gesehen. Das lohnt sich einfach nicht, wenn man es für wenig mehr neu bekommt.
 
Peter
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Bechsteinfan
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Hi Metaldog,

ich werde ja irre, einer um die Ecke. :-)
http://www.musikzimmerberlin.de/Home_.html
Da hatte ich (mit 44 oder so) ein Jahr Unterricht und war zufrieden. Der Lehrer den ich hatte ist nicht mehr dort, aber z.B. der Miguel Bareilles ist auch cool drauf und lehrt ein breites Spektrum.
 

Metaldog
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Schaut sympathisch aus.

Vielen Dank
 
Mawima
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Das CA 17 ist meiner Meinung nach von deinen dreien das nachhaltigste. Die Klangtechnik ist toll, die Tastatur ist toll, die Lautsprecher sind vollkommen in Ordnung. In Summe wird es lange Spaß machen. Das CN-25 ist auch nicht schlecht aber in fast alle Punkten dem CA 17 unterlegen. Da wirst du sehr bald mehr wollen. Mit dem CA 17 wirst du dich länger auf das Klavierspielen konzentrieren können ohne den Drang zu verspüren, ein Upgrade machen zu müssen.

Liebe Grüße
Martin
 
 

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