Ernsthaftes Erraten von Klavierwerken

Hihi, klasse Rätsel :-)
 
Hat was! Bevor ich jetzt gleich zwei Beerdigungen orgeln gehe (Rätselhilfe), auf die Schnelle ein Rätsel speziell für mick - aber jeder andere Mitrater ist ebenfalls willkommen.

Ganz simpel: Ich suche ein Stück für Tasteninstrument und Motorrad, das den fahrbaren Untersatz im Titel trägt, wenn auch in unkonventioneller Schreibweise. Der Komponist befindet sich ebenfalls noch unter den Lebenden.

Weil dies nicht für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zutrifft, begebe ich mich jetzt zum Friedhof, komme aber nachher zwecks Rätselhilfe und Auflösung wieder... .

LG von Rheinkultur
 
Weil dies nicht für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zutrifft, begebe ich mich jetzt zum Friedhof, komme aber nachher zwecks Rätselhilfe und Auflösung wieder... .
Offenbar ist es mir gelungen, dieses Rätsel "mickresistent" zu gestalten: Selbst dieser, der sich bis in die entlegensten Randbereiche der Musik beängstigend gut auskennt, hat noch keinen Vorschlag riskiert.

Verständlich: Es gibt eine CD mit allen Werken des Komponisten für jenes Tasteninstrument, das der Komponist einst selbst als Hauptfach studiert hat - und das gesuchte Werk ist auch auf dieser nicht enthalten. Durch direktes Googeln mit den richtigen Stichworten kann man aber fündig werden und darauf kommen, weshalb dieses Stück so unbekannt ist...!

LG von Rheinkultur
 
Mo-PED von Gerhard Stäbler? Das Werk ist unbekannt, weil sowohl Aufnahme als auch Partitur davon verloren gegangen sind.

LG, Mick
 
Zuletzt bearbeitet:
Mo-PED von Gerhard Stäbler? Das Werk ist unbekannt, weil sowohl Aufnahme als auch Partitur davon verloren gegangen sind.
Die O-Ton-Aussage des Komponisten besagt, dass mick sowohl das Werk als auch dessen Hintergründe beim Namen genannt hat:
http://www.gerhard-staebler.com/Werktexte/WerktextABER.html

Dazu zwei überaus wichtige Informationen:
  1. Dein Witz kam bei meinen Männerchören sehr gut an.
  2. Du darfst das nächste Rätsel auf den Weg bringen...,
  3. ...und darauf freue ich mich!
LG von Rheinkultur
 
Nach all dem hektischen Motorenlärm suche ich nun einen Klvierzyklus - in dem leise und langsame Sätze überwiegen. Der Zyklus hat eine literarische Vorlage - es handelt es sich dabei um einen Reisebericht. Die Reise führte durch ein orientalisches Land.

Obwohl die meisten Stücke langsam sind, ist der Zyklus nicht einfach zu spielen. Das liegt daran, dass es jede Menge Stellen gibt, die man auf dem Klavier nicht greifen kann, und bei denen man lange rätselt, wie man die Noten auf die Hände verteilt, wo man arpeggiert oder Töne nachschlägt. Der Komponist gab dazu kaum Hinweise.

Eine Orchesterfassung des Werkes gibt es auch. Von beiden Fassungen gibt es diverse Einspielungen auf YT. Kein Wunder, denn es handelt sich um das mit Abstand populärste Werk des Komponisten.

LG, Mick
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich fürchte, es wird aus dem Jazz-Bereich kommen, so dass ich erstmal raus bin. :konfus:

:lol:, ach was, das nächste gesuchte Stück kennst Du mit Sicherheit. Es ist eine Komposition eines Pianisten, der Hauptvertreter einer bestimmten Stilrichtung im Jazz gewesen ist. Es gibt mehrere Schreibweisen des Titels, so z.B. als Teil eines lateinischen Sprichwortes oder als Hinweis auf ein musikalisches Kompositionsprinzip der polyphonen Mehrstimmigkeit, mit dem sich seit der Zeit des Barocks etliche Komponisten beschäftigt haben (die Komposition hat diese Form jedoch nicht). Sie gehört zu den Standards und ist vom Tempo her sehr schnell, wie viele der Kompositionen dieser Epoche im Jazz.

LG an die Rätselfreundinnen und -freunde
Christian
 

:lol:, ach was, das nächste gesuchte Stück kennst Du mit Sicherheit. Es ist eine Komposition eines Pianisten, der Hauptvertreter einer bestimmten Stilrichtung im Jazz gewesen ist. Es gibt mehrere Schreibweisen des Titels, so z.B. als Teil eines lateinischen Sprichwortes oder als Hinweis auf ein musikalisches Kompositionsprinzip der polyphonen Mehrstimmigkeit, mit dem sich seit der Zeit des Barocks etliche Komponisten beschäftigt haben (die Komposition hat diese Form jedoch nicht). Sie gehört zu den Standards und ist vom Tempo her sehr schnell, wie viele der Kompositionen dieser Epoche im Jazz.

LG an die Rätselfreundinnen und -freunde
Christian
Als Ahnungsloser in Sachen Jazz (kenne mich nur im Assipunk aus) biete ich an:



LG von Rheinkultur
 
Das Angebot wird natürlich angenommen, lieber @Rheinkultur;-). So wie Mick bei mir Schlimmes befürchtete, befürchte ich jetzt bei Dir wieder eine Frage nach einem Werk mit irritierender Besetzung eines fast unbekannten Komponisten der Moderne:cry::-D.

LG
Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
So wie Mick bei mir Schlimmes befürchtete, befürchte ich jetzt bei Dir wieder eine Frage nach einem Werk mit irritierender Besetzung eines fast unbekannten Komponisten der Moderne:cry::-D.
Alles halb so schlimm. Gleich warten die Mitglieder von drei Männerchören auf meine Wenigkeit als Dirigent - und vorher wollte ich ein eher unmodernes Werk erfragen.

Sehr bekannt ist ein zyklisches Klavierwerk von Tschaikowsky, das sehr oft zu hören ist. Allerdings gibt es dazu einen thematisch verwandten Vorläufer, der erst in jüngerer Zeit wieder ausgegraben wurde und inzwischen in mehreren Einspielungen auf CD vorliegt. Wer schrieb das gesuchte Opus?

In den Nachtstunden könnte ich wieder auf etwaige Lösungsvorschläge reagieren - jetzt bin ich erst mal wieder unterwegs.

LG von Rheinkultur
 
Ich mache mal weiter und bleibe bei den Komponistinnen:

Ich habe kürzlich in einigen Duo-Konzerten ein kleines Zugabe-Stück für Violine und Klavier begleitet, über dessen Autorschaft Unklarheit herrscht. In meiner Notenausgabe steht eine Komponistin als Urheberin, und unter deren Namen ist das Werk auch recht bekannt. Allerdings wird vermutet, dass ein Geiger, der sich sehr für diese vergessene Komponistin eingesetzt hat, es der Dame "untergeschoben" hat, um seine Entdeckung ein wenig interessanter zu machen.

Für diese Tatsache sprechen zwei Dinge. Zum einen wurde das Stück genau im 100. Todesjahr der Komponistin zum ersten Mal veröffentlicht. Zum anderen ist das Stück ein recht offensichtliches Plagiat - es kopiert ziemlich unverblümt den Mittelsatz einer Violinsonate, die ein berühmter Zeitgenosse der Komponistin geschrieben hat.

Welches Stück ist hier gesucht?

LG, Mick
 
Maria Theresia von Paradis - Sicilienne, wahrscheinlich eher von Samuel Dushkin geschrieben basierend auf Webers Romanze aus der Violin-Sonate op.10 Nr.1
 
Ein Rätsel, das sich wahrscheinlich mit Google (ich habe es nicht getestet) knacken lässt, aber auch so machbar ist...

Welche beiden Stücke inspirierten Prokofjew nach eigener Aussage zur Komposition seiner berühmten Suggestion Diabolique?
 

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