Zum Spielen gezwungen?- Oder schon immer der Große Traum?

  • Ersteller des Themas LeylaAbbassian
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Wurdest du auch zum Spielen gezwungen?


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L
LeylaAbbassian
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Hallo!
Mich würde als Neuling mal interessieren, wie viele denn als Kinder von ihren Eltern gezwungen wurden Klavier zu spielen und später vielleicht selbst den Spaß daran neu entdeckt haben, oder auch, wer denn lange bitten und betteln musste, um endlich spielen zu dürfen...? Ich freue mich schon auf viele Antworten!!!!Und interessante Geschichten ließt man auch immer wieder gerne...!:-D :klavier:

P.S. Über Tipps zu ergänzenden, fehlenden Fragen, würde ich mich sehr freuen!
 
Eva
Eva
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Ich musste lange betteln, da meine Eltern leider gar nichts davon hielten.
Klavier und Unterricht wären viel zu teuer und sie glaubten wohl auch, dass ich es nicht ernsthaft wolle.
Leider kannten sie nur ein Mädchen, welches spielte und das hasste.
Aber schließlich konnte ich es halt doch durchsetzen.
 
M
Mia
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Aha, ich bin bei der Mehrheit.

Obwohl diese Aussage nicht ganz zutrifft: bevor ich lernte, zu spielen, konnte ich ja nicht wissen, ob ich es lieben würde... :wink:

Und darum betteln, endlich spielen zu dürfen, mußte ich nie, da meine Eltern beide große Musikliebhaber sind. :)

LG,
Mia
 
S
Sonja
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Mein Vater spielt seit vielen Jahren Posaune, und ihm zuliebe habe ich damals mit 10 Jahren mit Trompete angefangen. 6 Jahre habe ich mich gequält damit. :(
Ich habe mir schon damals gesagt, wenn wieder ein Instrument, dann nur noch Klavier.
Jetzt endlich, mit 26 Jahren, habe ich mir diesen grossen Wunsch erfüllt, und ich bin so glücklich darüber. :-D
 
Geli
Geli
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Mein Vater war der Musiker in unserer Familie und spielte Geige, Gitarre, Mundharmonika. Er zwang eigentlich alle sechs Geschwister ein Instrument zu spielen, mich brauchte er aber nicht zu überreden, ich war ganz verrückt nach dem Klavier. Als mein Vater sehr früh verstarb, hörten alle Geschwister (bis auf eine Schwester die Cello spielte) mit dem Musizieren auf :cry: :cry:
Ich hab die Hausmusik immer sehr genossen :lol:

Die Moral von der Geschicht
zwinge deine Kinder nicht :wink: :wink:
LG
Geli
 
C
chily
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Ich musste gottseidank auch nie betteln - meine Eltern lieben die Musik selbst sehr und haben mich immer sehr unterstützt. Als Kind wollte ich unbedingt Klarinette lernen, hatte dann nicht immer die nötige Übedisziplin, hab mich aber den täglichen Übevorschlägen meiner Eltern immer recht bereitwillig gefügt - und darüber bin ich wahnsinnig froh, denn jetzt kann ich mir ein Leben ohne meine Klari gar nicht mehr vorstellen. Klavier will ich schon seit ein paar Jahren lernen, habs aber selbst aus Zeitgründen immer verschoben. Aber vor einem Jahr hab ich dann beschlossen: "Wann, wenn nicht jetzt?" und durfte sofort anfangen - dafür bin ich meinen Eltern auch sehr dankbar, denn drei teure Instrumente (ein Saxophon hab ich auch noch) samt Unterricht sind schon eine ganze Stange Geld!
 
Felix_G
Felix_G
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Meine Eltern sind vollkommen unmusikalisch, aber sie wollten schon immer, dass ich mal ein Instrument lerne, also schenkten sie mir ein Klavier, aber ich übte fast nie und hatte auch nicht so viel Spaß daran, bis ich schließlich den Klavierlehrer wechselte, bei welchem ich spielen kann, was ich will, solange man es in ein Notensystem schrieben kann. Seit dem habe ich auch viel Spaß am Klavierspielen und mach auch endlich Fortschritte darin.
 
P
Papillon
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Die Musikalität hab ich von meinen Großeltern geerbt, allerdings sind meine Eltern große Musikliebhaber und mein Vater hat jetzt begonnen Fagott zu spielen :) Jedenfalls war das Klavierspielen durch und durch meine Entscheidung. Nachdem ich mit 6 einer Pianistin in einer Bar stundenlang fasziniert zugehört hatte, stand für mich klar: ich wollte Klavierspielen! :)
 
P
Papillon
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51, Vorkenntnise praktisch null: er hat als Kind mal Flöte gespielt...er ist der einzige Fagott-Schüler der ganzen Musikschule und nun besucht er auch einen Theoriekurs :) :) Ich und meine Mutter fragen uns, warum er nur ausgerechnet Fagott - ein nicht gerade weit verbreitetes Instrument- spielen will, doch ihn hats gepackt. Nun möchte er mit mir im Duett Weihanchtslieder spielen :-D da kommt was auf uns zu!
 
W
Wu Wei
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Oder aus "Peter und der Wolf"? :wink:
 

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Papillon
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:-D
ich muss ihm immer bei der Theorie helfen und ihm auf dem Klavier die Noten erklären, aber er macht gute und schnelle Fortschritte!
 
W
Wu Wei
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Sag ihm einen schönen Gruß von mir: Ich bin stolz auf ihn! Und du hoffentlich auch ...
 
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Papillon
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:-D Natürlich, die Vaterliebe ist wichtiger als der Musikgeschmack...
 
Jabgirl
Jabgirl
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Tom und Jerry

Hi!

eine bekannte von mir hat mir die titelmusik von Tom und Jerry (the entertainer) vorgespielt und ich wollte dieses stück unbedingt spielen können...ich denke, wenn ich nicht so beharrlich gewesen wäre, hätte ich nie mit dem klavierspielen angefangen...also durfte ich am anfang bei der bekannten unterricht nehmen und nach 1-2 jahren, als sie mir nichts mehr beibringen konnte, kam ich dann in die musikschule...

den entertainer hab ich vor ungefähr 5 jahren endlich gespielt, aber ich hab weitergemacht und jetzt spiele ich schon sei ca. 10 jahren :lol:
 
Elio
Elio
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Die Titelmusik von Tom und Jerry ist "Vielen Dank für die Blumen" von Udo Jürgens :) Entertainer hört man glaube ich bei Snoopy :)
 
klavigen
klavigen
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Wie kommt man zum KLavierspiel

Ich gehöre zu den Grünen, denn das Klavier war seit meiner frühesten Kindheit immer von meiner Mutter besetzt und wenn die fertig war, sollte eigentlich ruhe sein. Wenn ich dann doch spielte, ertönten oft aus dem Nebenzimmer entnervte Fehlerkorrekturrufe wie "fis, da spielt man fis, wie oft soll ich es noch sagen - ja so war das oft - mein Klavierspiel der Kindheit und Jugend musste ich in einer Nische ausleben. Als Berufe hatten meine Eltern immer nur 4 vorgesehen: Arzt, Jurist, Pfarrer, Lehrer
 
Madita76
Madita76
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Ich gehöre zu den Grünen, denn das Klavier war seit meiner frühesten Kindheit immer von meiner Mutter besetzt und wenn die fertig war, sollte eigentlich ruhe sein. Wenn ich dann doch spielte, ertönten oft aus dem Nebenzimmer entnervte Fehlerkorrekturrufe wie "fis, da spielt man fis, wie oft soll ich es noch sagen - ja so war das oft - mein Klavierspiel der Kindheit und Jugend musste ich in einer Nische ausleben. Als Berufe hatten meine Eltern immer nur 4 vorgesehen: Arzt, Jurist, Pfarrer, Lehrer

Hallo zusammen,
na dann reihe ich mich auch ein und gebe meinen Senf dazu.

Klavigen, du Armer! (ich meins ehrlich!)

Also abstimmen konnte ich eigentlich bei keiner der angegebenen Thesen, da keine so recht passen sollte.

Ich durfte als Jugendliche nach längerem Betteln endlich ein zusätzliches Instrument (neben der Blockflöte) lernen.

Zum Klavierspiel bin ich jedoch erst als Erwachsene gekommen, bin da leider ein Spätzünder, doch , wie schon oft gesagt wurde: besser spät als nie!

Seit ein paar Jahren ging mir dieses tolle Instrument nicht mehr aus dem Kopf und der Wunsch, Klavier spielen zu können, wurde immer größer. Nun, letztes Jahr hat sich der Traum endlich erfüllt und ich freue mich jeden neuen Tag über diese Leidenschaft!
 
 

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