Yamaha Klavier für 500€ - Brauche die Hilfe vom Fachmann

K

Knight

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So Leute,

danke für eure aufmunternden Worte.

Das Klavier steht nun bei mir in meinem Zimmer, es passt auf den cm genau auf seinen Platz. Sieht echt klasse aus! Hatte zuerst angenommen, es würde wie ein Sarg wirken, aber da habe ich mich sichtlich geirrt.

Damit auch ihr ein par Eindrücke bekommt habe ich ein par Bilder gemacht.
Die Spielart gefällt mir! Nicht zu leicht und nicht zu schwer, Bass und Diskant hören sich spitze an!

Hier wird das Klavier grade von der Spedition in das Auto geladen.
Vom 2. Stock einer Altbauwohnung sehr beachtenswert!


Und so sieht das gute Stück in meinem Zimmer aus:


Jetzt habe ich mal Hand angelegt um das Optimum von der Optik her rauszuholen.
Alle Metalle werden grade von mir Poliert.



Grüße
 
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montebianco

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hehe - könnte fast mein "Neues" sein... :-)
Mal ne Frage an Knight:
Was für Zeug hast du benutzt, um die Pedale zu polieren? Wäre bei meinem Y nämlich auch nochmal ne Maßnahme....

Grüße,
Sascha
 
K

Knight

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Hi,

ich habe für die Pedale Ako Polish verwendet.
Nimm das aber nur für die Pedale, für die Schaniere musst du was sanftes nehmen, da sonst die Goldfarbe zu Silber umschlägt.

Für das Holz habe ich die Möbelpolitur von fixneu genommen.
Jetzt habe ich einen wunderschönen "Fischschuppen-Effekt",
der im Sonnenlicht die feine Holzmaserung im Goldschimmer besonders betont.



Grüße und viel Glück!
 
M

montebianco

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@Knight (und alle anderen, die's interessiert):

Habe mich dann doch für das "allmächtige" NevrDull entschieden - was für Moto-Fuzzis (und deren Auspüffe) gut ist, kann Klavierpedalen ja nicht schaden... ;-)

Ist ne ziemliche Arbeit (zumindest, wenn man kein Werkzeug hat, um erstmal das Grobe runterzuholen... - bei den Pedalen waren irgendwas bei 7 oder 8 Poliergänge mit dem Zeug nötig).

Dafür, finde ich, ist das Ergebnis doch ganz ansehnlich geworden.

Was die Scharniere angeht:
Da sind bei mir teilweise sehr hässliche Flecken drauf. Ich habe deshalb an versteckter Stelle (Scharniere an der Innenseite der Oberklappe) mal mit NevrDull probiert: Das Ergebnis war, dass die nach einigen Durchgängen zunächst wie angelaufen aussahen, was sich nach weiteren Durchgängen dann aber langsam gab. In der Tat wirken sie danach auch heller (aber nicht silbern...).
Ich vermute, da ist ein Lack drauf. Der ist spröde geworden und hat dann für die hässlichen Stellen gesorgt... und das Polierzeugs braucht halt ein wenig, bis es den Lack runtergeholt hat... :-)

Was sagen die hier anwesenden Klavierbauer dazu??

Grüße,

Sascha
 

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fisherman

fisherman

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Du redest von welcher Körnung? 1000er naß?
 
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Axels

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Hallo Knight,

Glückwunsch zu Deinem Yahmaha Klavier, schönes Teil. Hab mich gewundert, dass Du bei dem Preis so zögerlich warst. Aber besser zweimal nachgefragt, wie einmal geärgert.

Zu Deiner Politur:

Hi,
ich habe für die Pedale Ako Polish verwendet.
Nimm das aber nur für die Pedale, für die Schaniere musst du was sanftes nehmen, da sonst die Goldfarbe zu Silber umschlägt.
Ich glaube nicht, dass die Goldfarbe zu Silber umschlägt. Vielmehr vermute ich, dass Du dann die Goldfarbe (wahrscheinlich ist es ein Messingüberzug) durch poliert hast. Wenn die Messingteile nur angelaufen sind (wie z.B. Deine Pedale), reicht polieren mit einer Politur. Wenn das nicht hilft, sollte es mit Stahlwolle 0000 gehen und im Anschluss polieren. Aber vorsichtig.

Du redest von welcher Körnung? 1000er naß?
Fisherman ist hier zu Recht skeptisch. Selbst mit 1000er Körnung und nass würde ich da nicht dran rum schleifen. Evtl. mit 3000er?

Gruß Axel
 
Tastenscherge

Tastenscherge

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Fisherman ist hier zu Recht skeptisch. Selbst mit 1000er Körnung und nass würde ich da nicht dran rum schleifen. Evtl. mit 3000er?
Schnickschnack, einfach machen :D

Mal im Ernst: wenn es Messing ist (wie bei den Pedalen), kann man ruhig mit 240 anfangen, denn damit bekommt man ja auch Macken rausgeschliffen. Nass muss überhaupt nicht sein. 400-600`er am Schluss ist völlig ausreichend. Es sei denn, du willst eine Goldschmiedearbeit daraus machen. Evtl. anschließend mit feiner Stahlwolle und irgendeinem x-beliebigen Metallpolish dran gehen. Abschließend mit trockenem Tuch polieren und feddich. Wenn du es super fein haben willst (Goldschmiedarbeit ;) ) dann kannst du natürlich noch viel feiner schleifen. Aber 1000`er halte ich eher für übertrieben und 3000`er ist jenseits von gut und böse. Aber hängt natürlich vom Anspruch ab. Du kannst ja mal an einer Stelle eine Probe machen mit 400`er und feinster Stahlwolle mit Polish. Und wenn du mit dem Ergebniss zufrieden bist, dann ist gut. Wenn nicht, taste dich einfach mit feinerer Körnung an anderer Stelle vor. Dieses Never Dull habe ich auch, aber das dauert wirklich ewig, bis man am Ziel ist, weil es tatsächlich nur poliert und nicht den groben Dreck und Unebenheiten beseitigt wie z.B. Schleifpapier oder Stahlwolle.

Bei den Scharnieren arbeite ich meist nur mit Stahlwolle ohne Schleifpapier. Und wenn es nur vermessingt ist, dann schleift man tatsächlich die goldfarbene Schicht runter.
 
A

Axels

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Schnickschnack, einfach machen :D

Mal im Ernst: wenn es Messing ist (wie bei den Pedalen), kann man ruhig mit 240 anfangen, denn damit bekommt man ja auch Macken rausgeschliffen. Nass muss überhaupt nicht sein. 400-600`er am Schluss ist völlig ausreichend. Es sei denn, du willst eine Goldschmiedearbeit daraus machen. Evtl. anschließend mit feiner Stahlwolle und irgendeinem x-beliebigen Metallpolish dran gehen. Abschließend mit trockenem Tuch polieren und feddich. Wenn du es super fein haben willst (Goldschmiedarbeit ;) ) dann kannst du natürlich noch viel feiner schleifen. Aber 1000`er halte ich eher für übertrieben und 3000`er ist jenseits von gut und böse. Aber hängt natürlich vom Anspruch ab. Du kannst ja mal an einer Stelle eine Probe machen mit 400`er und feinster Stahlwolle mit Polish. Und wenn du mit dem Ergebniss zufrieden bist, dann ist gut. Wenn nicht, taste dich einfach mit feinerer Körnung an anderer Stelle vor. Dieses Never Dull habe ich auch, aber das dauert wirklich ewig, bis man am Ziel ist, weil es tatsächlich nur poliert und nicht den groben Dreck und Unebenheiten beseitigt wie z.B. Schleifpapier oder Stahlwolle.

Bei den Scharnieren arbeite ich meist nur mit Stahlwolle ohne Schleifpapier. Und wenn es nur vermessingt ist, dann schleift man tatsächlich die goldfarbene Schicht runter.
Hallo Tastenscherge,

klar, wenn die Pedale tiefere Kratzer haben muss ich die erst raus schleifen. Im Anschluss wird das Papier immer feiner bis hin zum Polieren.
Die Frage ist, bis wohin schleift das Papier und ab wann ist es ein Polieren.

Wichtig ist, dass die Vorgehensweise so nur bei Messing funktioniert. Bei Pedalen von E-Pianos, die teilweise nur eine Dünne Messing(farbene)schicht haben, bist du mit 240er schnell auf dem Blech.

Wenn du es so gemacht hast und es glänzt bzw. spiegelt, will ich das gerne glauben. Dann war mein 3000er Papier evtl. etwas hoch gegriffen. Ich habe 3000er Körnung auf Schaumgummischeiben, wenn du damit polierst hast du einen perfekten Glanz, aber evtl auch zu viel Arbeit investiert.

Dafür ist es halt gut, wenn man sich, wie es hier passiert, austauscht. Man lernt voneinander.;)

Gruß

Axel
 
 

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