Welches Klavier eignet sich im Süden


K
Kaikuhnt
Dabei seit
23. Juni 2019
Beiträge
1
Reaktionen
0
Ich lebe in Berlin und ein ein großes Freund von Bechstein.
Ich habe ein altes Haus aus dem 18. Jahrhundert in Süd Frankreich, ca 6 Km vom Meer entfernt.
Dicke alte Mauern, Einfachverglasung.
Meine Frage ist:
Welcher Klaviermarke eignet sich am Besten in dieser Klimazone. Ich hörte Mal, das Yamaha viel in eher subtropischen Gebieten verkauft wird und konstruktiv sich besser eignet.
Würde mich über Erfahrungen bzw Wissen freuen.

Danke.. kai
 
ehenkes
ehenkes
Dabei seit
10. Sep. 2017
Beiträge
1.927
Reaktionen
847
Man braucht einen Gehalt an relativer Feuchte >40%. Wenn das nicht machbar ist - auch mit Befeuchtern - oder die Feuchte-/Temperatur-Schwankungen zu groß sind, dann gibt es auch die Möglichkeit eines Kohlefaser-Resonanzbodens (Wüste, Schiffe). Da der Klimawandel eher fortschreitet, würde ich in trockenen Regionen keine Kompromisse eingehen. Hast du statistische Feuchtedaten an deinem Standort?

Siehe auch: https://www.clavio.de/threads/kohlefaser.9345/
 
Zuletzt bearbeitet:
K
Klavierbauermeister
Dabei seit
10. Jan. 2008
Beiträge
2.135
Reaktionen
884
Wie oben schon erwähnt sind Yamaha und auch Kawai z.B. sehr robuste Klaviere die deutlich weniger auf extreme Klimabedingungen reagieren als viele andere Fabrikate.
 
J. S. Schwach
J. S. Schwach
Dabei seit
15. Dez. 2017
Beiträge
538
Reaktionen
338
Ob man das mit Thailand vergleichen kann? Das Mittelmeerklima ist im Sommer trocken und im Winter muss man mit fließendem Wasser an den Wänden rechnen. Da helfen nur wegheizen oder weglüften. Wie ist das Haus gebaut? Woraus bestehen die Wände? Vor allem: Wird das Haus dauerhaft bewohnt?
 
Martin49
Martin49
Dabei seit
20. Mai 2018
Beiträge
335
Reaktionen
291
Ich würde ja einfach dort in Südfrankreich zu einem Klavierbaumeister gehen und nachfragen.
 
ehenkes
ehenkes
Dabei seit
10. Sep. 2017
Beiträge
1.927
Reaktionen
847
Wie gesagt, Steingraeber mit Kohlefaser, da ist Ruhe im Karton. :005: :026:
Klimasicher. Top Quality.
 
Zuletzt bearbeitet:
OE1FEU
OE1FEU
Dabei seit
17. Okt. 2017
Beiträge
1.733
Reaktionen
1.687
Einfach mal die Kirche im Dorf lassen wäre vielleicht auch eine Option.

Man stellt sich das Instrument der Begierde dahin, wo es langfristig bleiben soll, besorgt sich parallel dazu einen Klaviertechniker, der weiß, was er tut und dann lebt man das Instrument und nutzt es. Und sollte es durch extrem widrige Umstände tatsächlich einmal zu einem Reparaturanlaß kommen, dann wird der Klavierbauer schon wissen, was er als die richtige Maßnahme empfiehlt.
 
 

Top Bottom