weiblich, Anfängerin, jung sucht...

  • Ersteller des Themas Klavierdummie
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Klavierdummie

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25. Juli 2009
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Hallo zusammen,

ich bin ja jetzt schon ein Weilchen hier im Forum eine fleißige Leserin und ich hab irgendwie das Gefühl, das es zumindest im Anfängerbereich einen klaren Überhang von Ü30-weiblich-Neu-oder-Wiedereinsteigerinnen gibt... Ich hab gedacht, wir können uns ja mal alle hier versammeln, zwecks Motivation untereinander und Mutmachen von denen, die bisher noch mit dem Gedanken spielen aber noch bei dem wagen "bin ich nicht eigentlich schon zu alt?" festhängen...

Also ich fang mal an... Ich bin jetzt 32 und vor gut zwei Monaten mit nem DigiDing, viel Neugier und ziemlich viel schlauen Büchern angefangen. So richtig viel Zeit zum üben bleibt mir real leider nicht, da ich Vollzeit arbeite, dreimal die Woche beim Volleyball rumhänge und irgendwie auch noch ein Pferd zu versorgen habe. Aber ich muß sagen das mir auch kurze Übungseinheiten durchaus was bringen, und wenn es nur ist das ich zumindest den RestStress aus dem Kopf kriege...

Zurzeit übe ich:
Morning has Broken aus dem Heumann, beidhändig bisher nur etwa bis zur Hälfte, danach klappt es noch nicht
Guten Abend, gut Nacht aus PianoPiano, da hab ich irgendwie immer noch leichte Taktprobleme... aber ist Takt nicht sowieso eher eine grobe Richtlinie..? ;)
Menuett KV2 (angeblich der einfachste Mozart, das ich nicht lache... ich häng immer noch beim ersten Satz rum)
Am Weihnachtsbaume, die Lichter brennen... Naja, bis Dezember muß ich zumindest ein Weihnachtslied zum vorspielen drauf haben, leider hat meine Familie mitgekriegt das ich mit Klavierspielen angefangen hab... ;)

So, bin mal gespannt, wieviele wir hier tatsächlich sind.
P.S. Ich will natürlich niemand diskriminieren, falls ein Ü30-M-Neueinsteiger dabei ist würde ich den natürlich auch gerne im Kaffeekränzchen begrüßen..
;)

Lieben Gruß
Anja
 
fisherman

fisherman

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Joh, Ihr lieben Ü30F;

Ihr seid hier wirklich stark, während wir Ü30M, besser Ü40M, uns um den Platz mit den jungen Piano-Löwen streiten :D:D
 
H

Hebi19

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ich bin inzwischen sogar Ü50m !!!

aber meine Wiedereinsteigergeschichte habe ich schon diverse Male beschrieben.

Konkrete Einschätzung können ja dann die Clavio-KollegInnen nach dem Treffen ein Mainz treffen.

Mut mach ich aber gern - Kla4spielen lohnt sich immer !!!
 
E

Emma

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Ich bin auch eine Ü40-Neueinsteigerin, und ich versichere dir: es wird besser, nimm dir nicht zuviel vor, setz dich nicht unter Druck wegen Weihnachten, wenn die Leute fragen: nächstes Jahr vielleicht. Ich spiele seit 3 Jahren, habe immer noch Probleme, Stücke sofort vom Blatt zu spielen und auch immer noch Taktschwierigkeiten, muss oft noch ganz schön zählen. Apropos Takt: er ist keine grobe Richtlinie, sondern ganz schön wichtig, vielleicht noch nicht bei "Guten Abend gute Nacht", aber bitte unterschätze es nicht, sonst fängst du irgendwann an zu "pfuschen", so wie ich teilweise, meine KL schimpft dann immer ziemlich. Man fängt dann an, bei schwierigen Stellen etwas dazuzukomponieren, was gar nicht da steht, ist aber nicht gut! Von Anfang an disziplinieren, das ist die Devise, aber die Frage ist: möchtest du richtig Klavier lernen oder für deine Familie ein paar Stücke klimpern können? Klavier spielen zieht sich über Jahre hin, nicht ein paar Monate, daher mein Rat: bitte so bald wie möglich eine/ein KL!
Du wirst es nicht bereuen.
LG
Emma
 
S

Sookie

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Hier schieb ich doch gleich mal mein Sofa rein :D

Ich, weiblich, 32 ausm Ruhrgebiet gehöre auch zu den blutigen Anfängern, vielleicht ein Ticken Wiedereinsteigerin mit dabei. Durch meinen Orgelunterricht in weiter Vergangenheit sind mir noch ein paar Basics erhalten geblieben. Ganz bei Null beginne ich nicht, aber ich kann auch nichts wirklich Vorzeigbares.

Nach etwas Hin und Her habe ich mir neulich fürs erste ein gebrauchtes Digitalpiano in der Bucht ergattert. Ich hoffe, dass ich das in Kürze endlich aufbauen kann und dann halbwegs gescheit losklimpern kann. Wenn das Klavierspielen was Dauerhaftes wird, denke ich an ein Silent-Piano auf lange Sicht.

Das Thema Klavierunterricht gestaltet sich jedoch schwierig bei mir. Ich habe ein bisschen in meiner Stadt die Lage sondiert und Probestunden genommen und konnte mich dann zwischen zwei sehr netten Lehrern nicht entscheiden. Aus dieser Unentschlossenheit heraus dachte ich, teste ich zur Sicherheit noch mal das Konzept Musikschule. Da bin ich an einen unseriösen Vertreter der Gattung geraten und wurde von ihm in einen überteuerten Vertrag gegängelt, den ich gar nicht wollte. Zum Glück habe ich wenigstens soviel Geistesgegenwärtigkeit besessen, eine Probezeit von 2 Monaten auszuhandeln. Normalweise unterschreibt man bei ihm gleich für 2 Jahre ohne Ausstiegsklausel!!! Eine echt unangenehme Type, vor der ich nachher fast schon Angst hatte. Anders kann ich mir nicht erklären, wie mir, die normalerweise alles andere als schüchtern ist, sowas passieren konnte.

Aber das Ganze Thema finde ich so unerfreulich und mies, dass mir selbst diese zwei Monate too much sind. Tja, eine Rücktrittsklausel gibt es natürlich nicht und gesetzlich steht sie mir wider Erwarten auch nicht zu. Ich werde die Sache nun durchziehen, weil der Unterricht bei anderen Leuten, seinen angestellten Lehrern, stattfindet, die bestimmt okay sind und nichts dafür können, wie scheisse ihr Chef die Kunden abzockt.

Doch es steht natürlich jetzt schon fest, dass ich nach diesen zwei Monaten dort weg bin, egal wie bemüht, nett und gut die Lehrer auch sein mögen. Es wäre mir ein unerträglicher Gedanke, dass dieser Spacko an mir dauerhaft Geld verdienen soll.

Ansonsten habe ich mir ein paar Lehrbücher/Klavierschulen aus der Bibliothek ausgeliehen und übe zur Zeit das Präludium C Dur von Bach, das letzte Lied im bekannten "Heumann". Kann sein, dass das das vielleicht auch ein bisschen hochgegriffen ist, aber das werde ich dann ja bald erfahren, wenns mit meinem Uberbrückungsunterricht losgeht.

Bin echt verstimmt wie ein altes Dachbodenklavier wegen dieser ganzen Musikschulen-Sache, aber ich hoffe wenigstens, dass der Unterricht schon nicht ganz so schlecht sein wird. Zumindest gehts mal irgendwie los bei mir.

Soviel von mir bis jetzt!

Wo ihr alle so herkommt würde mich interessieren!
 
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rolf

rolf

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Aus dieser Unentschlossenheit heraus dachte ich, teste ich zur Sicherheit noch mal das Konzept Musikschule. Da bin ich an einen unseriösen Vertreter der Gattung geraten und wurde von ihm in einen überteuerten Vertrag gegängelt, den ich gar nicht wollte. Zum Glück habe ich wenigstens soviel Geistesgegenwärtigkeit besessen, eine Probezeit von 2 Monaten auszuhandeln. Normalweise unterschreibt man bei ihm gleich für 2 Jahre ohne Ausstiegsklausel!!!

saperlot!!! sowas gibt es tatsächlich??? jetzt würde ich gerne wissen, ob diese "Musikschule" im VdM (Verband deutscher Musikschulen) ist.
Gruß, Rolf

ansonsten: lass Dich nicht beirren!
 
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Melodicus

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und nicht vergessen:
Vertrag frühzeitig schriftlich kündigen, Zustellung mit Einschreiben plus Rückschein!
Bei solchen Leuten muß man mit schmutzigen Tricks rechnen.
 
W

Wiedereinsteigerin

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Für einen Kaffeeplausch bin ich immer zu haben :D.

Ich bin eine Ü50-Wiedereinsteigerin, wobei ich über 40 Jahre pausiert habe, also defacto wieder neu angefangen habe, allerdings mit ein paar Grundkenntnissen. Zwei Jahre Klavierunterricht an der Musikschule liegen nun schon wieder hinter mir und die Freude am Spielen hat sich nicht verringert - im Gegenteil. Es macht so viel Spaß, besonders seit im Jänner d.J. zum Digi mein echtes Klavier eingezogen ist. Erst seitdem merke ich, was Klavierspielen ist und wie unterschiedlich die Töne erklingen können.

Es gibt sooo viel zu lernen, die 1. Übertrittsprüfung ist schon mal geplant. Der theoretische Teil (Musikkunde) beginnt am Montag. Ende April/Anfang Mai werde ich dann zur Prüfung antreten. Anschließend arbeite ich auf den Vortragsteil hin.

Derzeit bin ich intensiv mit 2 Haydn-Sonaten (Hob. XVI/35 und 51) sowie einer Fantasie von Telemann beschäftigt. Von der Sonate Hob XVI/51 habe ich die Noten aus einer Urtextausgabe. Da habe ich ganz schön zu kiefeln und zu probieren, weil nur spärliche Anweisungen enthalten sind. Aber solche Herausforderungen mag ich.

Liebe Grüße @all
 
Kulimanauke

Kulimanauke

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Es gibt sooo viel zu lernen, die 1. Übertrittsprüfung ist schon mal geplant. Der theoretische Teil (Musikkunde) beginnt am Montag. Ende April/Anfang Mai werde ich dann zur Prüfung antreten. Anschließend arbeite ich auf den Vortragsteil hin.
Derzeit bin ich intensiv mit 2 Haydn-Sonaten (Hob. XVI/35 und 51) sowie einer Fantasie von Telemann beschäftigt.
Wiedereinsteigerin, ich gratuliere Dir. Deine Beharrlichkeit zieht mich sogleich zum Klavier. :)

Aber - Was ist eine Übertrittsprüfung?

kulimanauke
 
S

Sookie

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saperlot!!! sowas gibt es tatsächlich??? jetzt würde ich gerne wissen, ob diese "Musikschule" im VdM (Verband deutscher Musikschulen) ist.
Gruß, Rolf

ansonsten: lass Dich nicht beirren!

Wusste nicht, dass es so ein Qualitätskriterium gibt...:???:
Habe die Hompepage nach dem Emblem abgegrast und nichts gefunden - sagt das schon alles?
Denn ich denke, wenn er es hätte, würde er es auf der Homepage publizieren.
Schliesslich sonnt er sich auch in dem Image eines renommierten Theaters, was in unmittelbaren Nähe liegt.
Vielleicht sollte ich mal in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des Theaters anrufen und Bescheid geben, dass Leute dazu verleitet werden, zu denken, dass das Theater mit dieser Musikschule irgendwie kooperiert, die aber dabei eher fragwürdige Geschäftspraktiken an den Tag legt.
 
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Fips7

Fips7

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Vielleicht sollte ich mal in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des Theaters anrufen und Bescheid geben, dass Leute dazu verleitet werden, zu denken, dass das Theater mit dieser Musikschule irgendwie kooperiert, die aber dabei eher fragwürdige Geschäftspraktiken an den Tag legt.

Das ist eine gute Idee. Es ist sicher nicht verkehrt, ein bisschen Wirbel zu machen und sich ordentlich zu beschweren bzw. es "öffentlicher" zu machen, wie du behandelt worden bist.

Grüße von
Fips
 
Pantherophis

Pantherophis

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Hallo allerseits,

in diese "Zielgruppe" gehoere ich dann wohl auch, einige kennen mich ja vielleicht schon:
Bin W31 und spiele seit diesem Fruehsommer mit unbebremster Begeisterung auf meinem Digi - fuer ein richtiges Klavier ist leider nicht genug Platz...ausserdem moechte ich bei meinem "Koennen" lieber erstmal nur meine eigenen Ohren mit meinen ersten Gehversuchen belasten. :D
Ich weiss von den guten alten Blockfloetenzeiten, was Noten sind, aber kaempfe schon noch sehr damit, fluessig etwas vom Blatt zu erfassen. Auswendiglernen faellt mir zu leicht, und dann wird das Notenblatt noch immer viel zu schnell zur unbenutzten Deko am Klavier. :roll:
Unterricht habe ich 1 Stunde pro Woche, und mein derzeitiges Repertoir/Baustellengebiet ist recht "pop-lastig":The Entertainer, Let it Be, Summertime, Over The Rainbow, Unchained Melody. Mein erstes "klassisches " Stueck ist nun ein Arrangement der "Kleinen Nachmusik" von Mozart (ja, ja, ich weiss, Arrangements sind hier sehr verpoent, aber soo schlecht finde ich es gar nicht...).

Ich bin immer wieder total beeindruckt, was manche hier nach einem halben Jahr schon spielen koennen, und komme mir dann selbst etwas "retardiert" vor, aber das tut meiner Freude am Spielen keinen Abbruch. Ich freue mich einfach ueber jeden kleinen Fortschritt, und haette nie gedacht, dass ich ueberhaupt mal irgendetwas Beidhaendiges hinbekommen wuerde. Von daher bin ich auch ueber meinen kleinen "Entertainer" gluecklich, wenn's mal ohne Verspieler klappt.
Schliesslich ist meine Zeit zum Ueben doch recht begrenzt (momentan mach ich's jeden Morgen vor der Arbeit eine halbe Stunde, quasi zum Kaffee...), und dafuer bin ich eigentlich doch ganz zufrieden mit mir.

Wo ihr alle so herkommt würde mich interessieren!
Ich wohne in Aarhus, DK, deswegen auch keine Umlaute auf der Tastatur... ;-)


Viele Gruesse und frohes Ueben,
Pan
 
D

Dana

Guest
Hi,
Dann schließe ich (Ü 40) mich auch der Runde zu.
Angefangen habe ich von c.a. über einem Jahr.
Erst in einer priv. Klavierschule ( wie sich die KL mit einer ein paar jährigen priv. Klavierunterrichtstunden nannte ).
Leider hat sich das als ein Fiasko erwiesen.
Da lernte ich nur “Hop , hop, hop Pferdchen läuft Galopp“, oder “ das Wiegenlied “, und andere kleine Kinderlidchen. Nichts gegen kleinen Kinderlidchen . So fängt fast jeder an. Aber irgendwann wollte ich etwas anderes ausprobieren, und bei den kleinen Lidchen habe ich mich sehr gelangweilt, und bin fast eingeschlafen. Was anderes kam nicht in die Tüte. Die KL hat, wie ich das später erfahren habe, hauptsächlich Kinder unterrichtet.
Ich habe sie gekündigt.
Jetzt lerne ich schon seit 1-nem Jahr bei anderen KL aber komme irgendwie auch nicht weiter.
Ich will Klassik und ev. Blues lernen. Sie will nur Pop- Lieder mir beibringen. Da ich keine Popmusik mag kriege ich auch keine Verbindung zu den Stücken. Ich spiele sie zwar aber meine Begeisterung zu den Stücken ist NULL. Sie weiß auch das Bescheid, und zwischendurch, um meine schlechte Laune zu aufpäppeln gib mir ein kleines klassisches Stück. Musiktheorie hält sie aber als überflüssig. Daher probiere ich mir die selber eineignen. Langsam fange ich mich zu fragen, wofür ich ihr bezahle. Ich bezahle für 4x 30 Min. Tatsächlich bekomme ich nur 2x30 Min., oder manchmal nur 1x30 Min. im Monat, weil sie mich nicht richtig einplanen konnte, weil sie keinen freien Termin mehr hatte, weil ihr etwas vorgefallen ist, usw., usw…
Ich würde sie schon längst kündigen, aber das Problem liegt daran, dass sie eine gute Bekannte meiner Familie ist, und die jenigen über sie sehr gute Meinung haben.
Sie ist zwar nett, aber ich komme nicht weiter, und es sieht nur so aus, dass sie mit die Stücke zum Spielen auswählt ( meine Wünsche werden nicht berücksichtigt ). Sie schreibt mir den Takt drauf, den ich mir selber aufschreiben kann, hört sich das geübte Stück an, und vereinbart einen neuen Termin.
Den ganzen Rest muß ich mir leider selber beibringen, und das schon seit 1-nem Jahr.
Da frage ich mich: wofür ich überhaupt eine KL brauche ?
L.G.
Dana
 
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Pantherophis

Pantherophis

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@Dana: also, das klingt ja ziemlich daneben. Wenn Stunden aufgrund "Verhinderung" der Lehrerin nicht stattfinden, wuerde ich dafuer auch kein Geld bezahlen, ehrlich gesagt.
Und wenn die KL selbst auf Nachhaken Deinerseits nicht auf Deine Wuensche eingeht, dann wuerde ich da nicht lange zoegern. Kannst Du nicht mal offen und ehrlich mit Ihr sprechen und Ihr Deine Kritikpunkte nochmal deutlich machen?
Wenn sich danach immer noch nichts aendert, wuerde ich mir jemand anderes suchen, Freundin der Familie hin oder her. Ich finde, Du solltest fuer Dein Geld genau das beigebracht bekommen, was Du lernen moechtest - ist ja nicht wie damals in der Schule, wo man sich reinziehen musste, was man vorgesetzt bekam. Du machst das ja schliesslich freiwillig.:)
Klar, vielleicht ist mal ein Stueck in der Auswahl des KL, das einem nicht so 100%ig gefaellt - das hatte ich auch schon - aber im Grossen und Granzen sollte man doch schon das Gefuehl haben, seinem "Wunschlernziel" durch den Unterricht naeher zu kommen, finde ich.

Liebe Gruesse,
Pan
 
S

Sookie

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Da kann ich nur voll zustimmen. Aber da ist sie wohl wieder, die Höflichkeitfalle. Ich war auch zu höflich um dem Musikschulen-Heini offen zu sagen, wie unverschämt ich sein Verhalten finde. Und nun hab ich die Quittung. Deine Zurückhaltung wird Dir keiner danken. Wahrscheinlich wäre Deine Kündigung für die Klavierlehrerin weniger ein Problem als es für Dich ist! Man macht sich oft zu sehr unnötig einen Kopp für anderer Leute Gefühle.
Gibt es denn genug andere Lehrer in Deiner Umgebung?
 
D

Dana

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@ Pantherophis u. Sookie,
ja, ich bin mir selber schuld. Wenn man halt schlecht "Nein" sagen kann..:(
Aber jetzt habe ich meine Kündigung geschrieben....:p
L.G.
Dana
 
S

Sookie

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na siehste, manchmal braucht man noch mal ein Feedback von aussen, um was zu unternehmen.

Bei mir gibts gute und schlechte Nachrichten.

Die gute:
Nach gestrigem Herumgeeiere, steht nun endlich mein Digi im Zimmer.
Mein Bruder und ich sind ja echt seeehr begabt, was die Montierei angeht :rolleyes:
Zum Glück hatte ich Besuch von der Verwandschaft und ein Cousin erwies sich als doch noch ein bisschen begabter als wir und dann wars ein Ding von einer halben Stunde.
Nun hab ich endlich gewichtete Tasten...und hab mich gewundert, wie anstrengend dann plötzlich so eine halbe Stunde üben sein kann :shock:
Da muss also noch einiges passieren mit meiner Anschlagstechnik.
Die ist eigentlich nicht vorhanden bis dato.

Die schlechte Nachricht:
Meine Klavierlehrerin, die ich laut Musikschule haben sollte, hat mir gestern endgültig abgesagt. Mein Plan das jetzt also diese zwei Monate durchzuziehen und als Lehre ad akta zu legen, kommt dadurch ins Wanken.
Dieser Musikschulen Heini zieht wie ich schon vermutet hab, soviele Schüler wie möglich an Land ganz ungeachtet dessen was für Kapazitäten seine Lehrer noch frei haben. Jetzt ist erst mal unklar was als nächstes passiert.
Entweder er kommt jetzt kurzfristig mit Ersatz oder die Sache hat doch noch was gutes: Wenn da jetzt nicht schnell was passiert, kann ich laut meiner Rechtschutzversicherung ggf. von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen wegen Nichterfüllung der vereinbarten Leistung. Langsam bin ich echt so genervt, dass ich echt Bock hätte, da im Zweifelsfall auch mit Rechtsanwalt auf Konfrontation zu gehen :mad:
 
L

Lilly11

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Tut mir echt leid für Dich, dass Dein Klavierspielen gleich mit so einem Ärger anfängt. Aber lass Dich nicht beirren und suche dir einen KL mit dem Du Dich wohl fühlst. Da wird schon eine gewisse Beziehung aufgebaut und die Wellenlänge muß schon irgendwie stimmen, damit das mit dem Lernen ein Erfolg wird.

So jetzt stell ich mich erstmal kurz vor: 39W, berufstätig, drei Kinder.
Es tut gut, sich mit so vielen anderen Späteinsteigern austauschen zu können.
Und vor allem tut es unendlich gut von so vielen anderen zu hören, was einem selber widerfährt oder im Kopf herumgeht.
Ich kann nur raten mit einem KL zu lernen. Stücke, die ich autodidaktisch gelernt habe, sind beim Vorspielen beim KL leider durchgefallen. Irgendwie mogelt man sich ohne KL ein Stück zurecht. Viele Fehler schleichen sich unbemerkt ein und werden beim Üben verfestigt. Raus kommt dann meine Interpretation des Stückes, wohlwollend ausgedrückt.
Mit den Heften von Heumann habe ich gute Erfahrungen gemacht. Die Stücke klingen ganz schön, obwohl sie einfach arrangiert sind. Irgendwann haben die mir aber nicht mehr gereicht und ich wollte unbedingt etwas "richtiges" spielen. Da habe ich mir die Originalnoten von Orange Blue besorgt. Ich spiele jetzt ganz passabel "She`s got that light", "When Julie says" und "In love with a dream", aber ich habe Monate gebraucht um diese Stücke zu lernen. Ich habe halt großes Durchhaltevermögen.
Mein KL meinte jedoch neulich, so nun sei es genug, er habe mir ja meinen Willen gelassen, jetzt werde es Zeit, dass ich mich weiterentwickle. Von nun an werden wieder seine Übunshefte durchgearbeitet. Ich habe schon gelernt, dass ein guter KL seinen Unterricht so aufbaut, dass da eine gute Mischung aus Musiktheorie, stupides Üben von Techniken, sprich Fingerübungen, Tonleitern usw. und das Einüben von Stücken dazugehört. Ein Einstudieren von einem Klavierstück nach dem andere reicht allein nicht aus, um Klavierspielen zu lernen. Ich habe mir sagen lassen, dass bei Einhaltung ( und Durchhalten ) der vorgegeben Übungen sich der Erfolg automatisch eistellt, weil man sich so gewisse Systematiken aneignet, die man einfach braucht, um später fremde Stücke vom Blatt spielen zu können.
Liebe Grüße
Lilly11
 
D

Dana

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Ach herrje Sookie,
Du hat ja wirklich nicht so einen guten Start mit dem KL.
Ich hoffe es für Dich, dass die Sache sich schnell klären wird.
was hast Du vor, wenn falls die Kündigung durch ist ?
Hast Du schon ev. einen anderen KL gesichtet ?
:keyboard:
@ Lilly,
Da bin ich auch Deiner Meinung, dass zu einer Entwicklung in der Mussik etwas mehr gehört als nur das Einüben der Stücke. Leider meine bisjetzige KL hatte andere Meinung.
L.G.
Dana
 
 

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