W. A. Mozart, Allegro in D KV 626b/16

hasenbein
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Eine nette kleine Nichtigkeit, mehr nicht.

Mozart wird gewusst haben, warum er das Ding in der Schublade verstauben ließ.

Kein Anlass, das zur Sensation hochzujazzen.
 
Tastatula
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Das klingt viel mehr nach irgendwelchen Zeitgenossen oder Schülern. Für mich hat es gar nichts typisch mozärtisches....
Fake?
 
Martin49
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Das klingt viel mehr nach irgendwelchen Zeitgenossen oder Schülern. Für mich hat es gar nichts typisch mozärtisches....
Fake?
Deine Stilanalyse gegen Mozarteum + vier Handschriftenexperten – wer hat wohl Recht?

Übrigens beruht die Datierung auf 1773/Italien meines Wissens ausschließlich auf Papier, Tinte und handschriftlichem Duktus. Seit Jahren werden präzise Einordnungen von Autographen auf diese Weise vorgenommen. Sekundärquellen (Briefe, Tagebücher, Erwähnungen) werden, wenn vorhanden, hinzugenommen. Einschätzungen aufgrund von Stil waren letztlich oft so fehlgehend, dass sich niemand mehr darauf verlassen möchte.
 
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Demian
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Deine Stilanalyse gegen vier international renommierte Handschriftenexperten – wer hat wohl Recht?
Handschrift sagt über die Urheberschaft gar nichts aus. Möglicherweise ist das Stück eine Abschrift durch Mozarts Hand. Oder es ist wirklich ein misslungenes Stück, das Mozart zu Recht vergessen hat. Im Gegensatz zum Stück ist der Pianist allerdings sehr gut.
 
hasenbein
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Vielleicht ist das ja ein Test.

Man hat jetzt eine KI am Start, die sowohl Musikstücke als auch Handschriften stilecht faken kann, und testet nun, ob alle drauf reinfallen. Wenn ja, hat die KI die Feuertaufe bestanden.
 

mick
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Vor allem der Teil zwischen 3:38 und 4:02 klingt merkwürdig statisch und einfallslos. Mir kommt das Ganze ebenfalls suspekt vor.
Das Stück klingt in der Tat nicht so, wie man es von einem Klaviersatz Mozarts erwarten würde. Wenn man sich das Stück instrumentiert vorstellt, passt es stilistisch sehr wohl zu Mozart - in sowas wie die Kontretänze KV 267 würde es sich beispielsweise gut einfügen (mal abgesehen von der Taktart).

Die Wiederholungen im Oktavabstand deuten stark darauf hin, dass Mozart hier "nur" eine Vorstufe zu einem Orchestertanz aufgeschrieben hat. Das sind ganz klare Registerwechsel, wie sie in seiner Orchestermusik ständig vorkommen.

Ich weiß nichts über die Geschichte des Stücks, aber dass es tatsächlich von Mozart ist, halte ich nicht für unwahrscheinlich. Und wenn es ein Fake ist, dann ein sehr gut gemachtes.
 
V
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Man hat jetzt eine KI am Start, die sowohl Musikstücke als auch Handschriften stilecht faken kann, und testet nun, ob alle drauf reinfallen. Wenn ja, hat die KI die Feuertaufe bestanden.
Wenn es eine KI komponiert hätte, dann würde es 100 % nach Mozart klingen, weil eine mit Mozart gefütterte KI könnte dann ja gar nichts anderes produzieren.... vermutlich wären dann alle ganz begeistert von dem bislang unentdeckten mozartigen Stück, während ein echtes unbekanntes Mozartstück, bei dem Mozart mal was ganz Neues probiert (soll ja vorkommen bei Künstlern), als Fälschung betrachtet wird...
 
hasenbein
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Es fehlen in dem Stückchen gänzlich die schönen melodischen Wendungen und kleinen harmonischen Besonderheiten, die so typisch für Mozart sind. Klingt eher wie einer der 08/15-Komponisten der damaligen Zeit.
 
Bernhard Hiller
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Dazu ein Artikel in der FAZ - Achtung Bezahlschranke
 
hasenbein
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Sag mal kurz die wesentlichen Punkte des Artikels. Ich werde ganz gewiss der FAZ kein Geld in den Rachen werfen.
 

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