Tormentor
- Registriert
- 30.07.2008
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Hallo zusammen,
nachdem ich im Sommer den gesamten MIDI-Score zum Computer-Rollenspiel Ultima VIII: Pagan (1994, Origin Systems) neu arrangiert und mit modernen VST-Instrumenten in Cubase aufgenommen habe (Bandcamp, YouTube), wollte ich eines meiner Lieblingsstücke daraus auch für Solo-Klavier transkribieren:
Dabei sind mir noch einmal die insbesondere für ein PC-Spiel wirklich interessanten Harmonisierungen aufgefallen. Neben viel Chromatik und filmmusikaffinem Medianten-Gebrauch kommen immer wieder interessante Alterierungen zum Einsatz. So z. B. erster Schlag Takt 2: Statt des eigentlich naheliegenden G-Durs, nimmt der Komponist die Non (A) in den Bass; oder Takt 6: statt dem offensichtlichen (aber auch langweiligen) d-Moll, wird die Terz einfach ausgespart und aus irgendeinem Grund ist jetzt die Quart (G) im Bass. Zumindest interpretiere ich das so. Vielleicht hab ich auch einfach etwas Offensichtliches übersehen. Für alternative Analyse-Ansätze wäre ich dankbar. Ich habe andere Harmonisierungen probiert, aber es passt in meinen Ohren tatsächlich nur so. Geschrieben wurde das ganze übrigens von einem kroatischstämmigen Komponisten namens Nenad Vugrinec, der nach 1997 leider komplett von der Bildfläche verschwunden ist.
Der leicht romantisch anmutende und trotzdem unheimliche Charakter dieses Stücks ohne jede scharfe Dissonanz und die klare melodische Struktur (Vorstellung von zwei Themen, die auch im weiteren Score immer wieder verarbeitet werden) fasziniert mich schon seit ich das Spiel Ende der 90er das erste Mal gespielt habe. Vielleicht gefällt's ja dem ein oder anderen auch. Noten kann ich bei Interesse gerne teilen. :)
LG
Dustin
nachdem ich im Sommer den gesamten MIDI-Score zum Computer-Rollenspiel Ultima VIII: Pagan (1994, Origin Systems) neu arrangiert und mit modernen VST-Instrumenten in Cubase aufgenommen habe (Bandcamp, YouTube), wollte ich eines meiner Lieblingsstücke daraus auch für Solo-Klavier transkribieren:
Dabei sind mir noch einmal die insbesondere für ein PC-Spiel wirklich interessanten Harmonisierungen aufgefallen. Neben viel Chromatik und filmmusikaffinem Medianten-Gebrauch kommen immer wieder interessante Alterierungen zum Einsatz. So z. B. erster Schlag Takt 2: Statt des eigentlich naheliegenden G-Durs, nimmt der Komponist die Non (A) in den Bass; oder Takt 6: statt dem offensichtlichen (aber auch langweiligen) d-Moll, wird die Terz einfach ausgespart und aus irgendeinem Grund ist jetzt die Quart (G) im Bass. Zumindest interpretiere ich das so. Vielleicht hab ich auch einfach etwas Offensichtliches übersehen. Für alternative Analyse-Ansätze wäre ich dankbar. Ich habe andere Harmonisierungen probiert, aber es passt in meinen Ohren tatsächlich nur so. Geschrieben wurde das ganze übrigens von einem kroatischstämmigen Komponisten namens Nenad Vugrinec, der nach 1997 leider komplett von der Bildfläche verschwunden ist.
Der leicht romantisch anmutende und trotzdem unheimliche Charakter dieses Stücks ohne jede scharfe Dissonanz und die klare melodische Struktur (Vorstellung von zwei Themen, die auch im weiteren Score immer wieder verarbeitet werden) fasziniert mich schon seit ich das Spiel Ende der 90er das erste Mal gespielt habe. Vielleicht gefällt's ja dem ein oder anderen auch. Noten kann ich bei Interesse gerne teilen. :)
LG
Dustin
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