Th. Gerhard, Berlin: 86 Choire

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Tastenscherge
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Gestern hatte ich einen etwas skurilen Außendiensttag: ein Wetzel-Klavier das 2-choirig war (siehe anderen Thread), einen in den 80ern super generalüberholten Steinway C von 1900 und besagtes Gerhard von ca. 1895. Ein Oberdämpfer mit einer etwas skurilen Eigenart: es hatte 85 Tasten, aber 86 Choire :confused: Ich frage mich: warum? Erst dachte ich, es gäbe einen Verschiebemechanismus, sozusagen ein Transponierklavier, aber nix davon zu sehen. Was hat sich der Hersteller dabei gedacht?
 

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burger
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Hallo,
das würde mich auch einmal genau interessieren. Bei meinem Klavier sieht es ähnlich aus, nur gibt es hier sogar 6 Saiten die nicht angeschlagen werden.
Beste Grüße
H.
 
klaviermacher
klaviermacher
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Hallo Tastenscherge und Burger,

Wie man weiß, neigen Rand bzw. Übergangstöne zu schwächeln. Das sollte damit verhindert werden. Es gibt so zusätzliche Saiten manchmal auch im Übergang zum Bass.

Der Ton schwingt frei mit - ähnlich der Aliquotseite von Blüthner und sollte daher unbedingt mit gestimmt werden.

LG
Michael
 
 

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