Softwaretipps zum Üben

oddVacuum

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Ich frage mich wie ich – nach vielen Jahren Pause – wieder in Schwung kommen könnte.

Ich habe ein altes Korg X5 Keyboard (ohne Anschlagdynamik) und nur sehr grundlegende Kenntnisse aus meiner Jugend.

Ein Stück, dass ich immer schon spielen wollte, wäre "Für Elise" von Ludwig van Beethoven. Ist es überhaupt sinnvoll das in meiner Situation bzw. mit meinem Keyboard zu versuchen und habt Ihr Tipps wie ich meine Übungseinheiten koordinieren kann? Ich stelle mir ein (freies) Programm vor, das mir auf GNU/Linux beim Üben helfen könnte.
 
Demian

Demian

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Wie soll dir denn ein Programm beim Üben helfen? Das kann nur ein Lehrer, du wirst um Unterricht nicht herumkommen, wenn du Fortschritte machen willst.

Unabhängig davon: Das Korg X5 ist denkbar ungeeignet, um darauf Solo-Piano zu spielen. Es ist als Synthesizer konzipiert worden, nicht als Klavier-Ersatz.

Mein Tipp: Nimm etwas Geld in die Hand, kaufe dir ein gutes gebrauchtes Digitalpiano und nimm Klavierunterricht. Alles andere ist verlorene Zeit mit verlorenen Stromkosten.
 
Häretiker

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Moin!

Was man Informationen auf die Schnelle zum Korg X5 findet deutet darauf hin, dass es tatsächlich Anschlagsdynamik besutzt. Hat allerdings keine gewichteten Tasten, meintest Du vielleicht das?

Unabhängig davon ist es sinnvoll, so klavierig wie möglich unterwegs zu sein, wenn man Klavier spielen möchte.

Grüße
Häretiker
 
oddVacuum

oddVacuum

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Danke für Eure Rückmeldungen. Ich habe befürchtet, dass der X5 nicht optimal zum Klavierspielen sein würde. – Selbst wenn es doch eine beschränkte Art von Anschlagdynamik hat, die ohne Gewichtung der tasten anscheinend nicht den selben Effekt hat. Gerade bin ich hier im Forum aber noch dazu auf polychromatische Musik gestoßen. Was da üblicherweise damit gespielt wird, gefällt mir überhaupt nicht. Aber ich habe trotzdem die vage Ahnung, dass da großes Potenzial darin steckt. Wie so oft bin ich wieder mal zerissen zwischen verschiedenen Möglichkeiten. Leider kann ich offenbar nicht alles auf einen Schlag machen und muss mich auf beschränkte Dinge konzentrieren.

Unterricht will ich erst andenken wenn mir klar ist, dass ich tatsächlich genügend Zeit investieren werde, dass er sinnvoll ist.

Wie soll dir denn ein Programm beim Üben helfen?
Indem es mir dabei hilft strukturiert bzw. übersichtlich zu erfassen, was ich tun will und wie ich voran komme. Unkoordiniertes Wiederholen ist ja nicht unbedingt besonders effektiv. Vor allem wenn ich nicht immer nur ein Stück üben will, bis ich es so gut kann, dass ich damit zufrieden bin.
 
FünfTon

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Ein Stück, dass ich immer schon spielen wollte, wäre "Für Elise" von Ludwig van Beethoven. Ist es überhaupt sinnvoll das in meiner Situation bzw. mit meinem Keyboard zu versuchen und habt Ihr Tipps wie ich meine Übungseinheiten koordinieren kann?
Wenn du entsprechende kompositorische Fähigkeiten hast, kannst du natürlich ein Arrangement für Vintage-Synthesizer erstellen. Ein Programm brauchst du dafür nicht, nur ein Blatt Papier.

Persönlich würde ich eher eines der bereits verfügbaren Arrangements für Konzertgitarre empfehlen, das dürfte gut geübt deutlich erbaulicher klingen als ein Korg X5. Ist natürlich nichts für Anfänger - aber das gilt für das Original für Klavier und Flügel ja ganz genauso.
 
Klavirus

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Die einzige Software, die man zum Üben braucht, ist "the brain". Leider wenig bekannt und genutzt. :007:
 
Hekse

Hekse

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Ohne Unterricht ist es schwierig, eine Struktur zu finden, um sinnvoll zu üben. Da gibt's auch keine vernünftige S/W, die auf deine Probleme eingeht.
Zum spaßigen Tastendrücken eignet sich Tomplay ganz gut.
Da gibt's Sheets in Kombination mit Play Alongs und YT Tutorials zu einigen Stücken.
 
oddVacuum

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Danke für Eure Rückmeldungen. Ich schau mal wie ich weiter komme.
 
Peter

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Bechsteinfan
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Manche Zufälle sind Zeichen. :-)
An dem Tag, als Du die Frage stellst, stellt @ediwo sein Übetool vor:
https://www.clavio.de/threads/freie-uebe-anwendung.27682/
Videobeschreibung:
https://ediwo.com/static/music/ediwo_einfuehrung_20200609_3.webm

Das zielt genau darauf ab:
Indem es mir dabei hilft strukturiert bzw. übersichtlich zu erfassen, was ich tun will und wie ich voran komme. Unkoordiniertes Wiederholen ist ja nicht unbedingt besonders effektiv. Vor allem wenn ich nicht immer nur ein Stück üben will, bis ich es so gut kann, dass ich damit zufrieden bin.
 
ediwo

ediwo

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ja grundsätzlich schon. Aber einen Anfänger würde ich das Programm nicht wirklich empfehlen.
Insbesondere ohne Lehrer ist das Erkennen der Probleme und deren richtige Prioritätensetzung nicht wirklich möglich. Da hilft auch das Programm nix. Das macht auch aus meiner Sicht erst Sinn wenn man viele Stücke und viele Probleme bearbeitet und man das nicht mehr im Kopf gut verwalten kann.
 
 

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