Pianoteq 8 ... Update unbedingt durchführen :-)

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Universaldilettant
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Kannst Du das mal ausführen, vielleicht sogar quantifizieren und auch Details zu Deiner Hardware geben?
Ich bin da wenig wissenschaftlich unterwegs... ich mag das Spielgefühl da einfach nicht.

Meine Hardware ist nix besonderes, Ryzen 5 3600, 32GB Ram, Samsung evo NVME , Behringer UMC 202HD, und dann aktuell das KDP 120

Für PT völlig überdimensioniert, Garritan CFX (Full) läuft perfekt.

Die VSL Pianos laufen auch gut, fühlen sich für mich aber an, als wenn jemand andereres einen tollen Flügel im Nebenzimmer spielt. Doof...

Die Demos habe ich nach einem Tag wieder deinstalliert, mich sinnlos.

Aber wie gesagt, einfach ausprobieren! Die Demos bekommt man ohne funktionelle Einschränkugen für 30 Tage kostenlos (zumindestens als ich das vor ein paar Monaten getestet habe)
 
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yanni
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Ich finde leider keinen Laden wo sich die VPC1 anspielen ließe. Ich habe allerdings die MP7SE und die MP11SE anspielen können. Die MP11 sollte sehr ähnlich sein zur VPC1. Ich fand im Grunde beide sehr gut. MP11 kam mir nicht extrem schwer vor. Ich spiele derzeit parallel auf einem älteren Klavier was im Vergleich vermutlich auch eher schwergängig ist.
 
OE1FEU
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Ich bin da wenig wissenschaftlich unterwegs... ich mag das Spielgefühl da einfach nicht.

Das Spielgefühl ergibt sich aus den Eigenschaften der verwendeten Mechanik und dem erzeugten Klang. Deine Klaviatur ist die eines Digitalpianos und damit automatisch eine Dissoziation zwischen Anschlagsgefühl (keine Flügelmechanik) und dem Klang (großartig gesamplete Konzertflügel) verbunden.

Und bei der verwendeten Software, deren Samples im hohen Gigabyte-Bereich liegen, wird Hardware notwendig, die das bietet, was absolute High-End-Systeme haben. Das ganze noch auf einem Betriebssystem installiert, das auf diese Anwendung optimiert ist, keine nicht notwendigen Hintergrundaktivitäten veranstaltet und so direkt wie möglich mit der Hardware kommuniziert. Jede zusätzliche Millisekunde Latenz verringert den Spielspaß und läßt einen frustriert zurück.

Ich bin sicher, dass ein gut reguliertes Silentsystem in einem Flügel in Verbindung mit der genannten HighEnd-Hardware und den Samples der VSL einem das Gefühl vermittelt, dass man tatsächlich auf einem Konzertflügel spielt und der im Klang genau so reagiert, wie man ihn versucht mit der Mechanik zu formen.
 
Dromeus
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Ich habe allerdings die MP7SE und die MP11SE anspielen können.
Da ist natürlich ein erheblicher Unterschied zwischen den Tastaturen.

Die MP11 sollte sehr ähnlich sein zur VPC1.
Ja, die beiden Tastaturen sind beide top. Wie auch die AWA Grand PRO II meines schon älteren MP8-II, ich sehe da gar keinen Grund, auf eine neuere Version umzusteigen.
 
virtualcai
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Ich finde die MP11 Tastatur wegen der längeren Tasten deutlich angenehmer.
Das muss tatsächlich jeder für sich selber herausfinden.
 
bernybutterfly
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objektiver Unterschied:

Release-Velocity ja: VPC1, MP7SE, MP11SE

Release Velocity nein: MP8-II

Schönen Gruß
 
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Das Spielgefühl ergibt sich aus den Eigenschaften der verwendeten Mechanik und dem erzeugten Klang. Deine Klaviatur ist die eines Digitalpianos und damit automatisch eine Dissoziation zwischen Anschlagsgefühl (keine Flügelmechanik) und dem Klang (großartig gesamplete Konzertflügel) verbunden.
Nur das es andere VSTs auch bei meiner Kombi VIEL überzeugender hinbekommen können... Warum sollte ich mich dann mit den VSL Dingern weiter befassen.

Und bei der verwendeten Software, deren Samples im hohen Gigabyte-Bereich liegen, wird Hardware notwendig, die das bietet, was absolute High-End-Systeme haben. Das ganze noch auf einem Betriebssystem installiert, das auf diese Anwendung optimiert ist, keine nicht notwendigen Hintergrundaktivitäten veranstaltet und so direkt wie möglich mit der Hardware kommuniziert. Jede zusätzliche Millisekunde Latenz verringert den Spielspaß und läßt einen frustriert zurück.
Ich habe ja Spielspaß...Garritan CFX läuft perfekt, auch bei meinem Low End, Hintergrund verseuchten nicht optimierten Betriebssystem...

Ich bin sicher, dass ein gut reguliertes Silentsystem in einem Flügel in Verbindung mit der genannten HighEnd-Hardware und den Samples der VSL einem das Gefühl vermittelt, dass man tatsächlich auf einem Konzertflügel spielt und der im Klang genau so reagiert, wie man ihn versucht mit der Mechanik zu formen.
Bleibt trotzdem nur eine digitale Kopie... Mit Kopfhörer sicherlich irgendwie akzeptabel, aber das Gefühl auf einem Konzertflügel zu spielen geht nur mit der direkten Schallabstrahlung eines Konzertflügels... Mit einem resonierenden Gehäuse und allem drum und dran.
 
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Ist das Gewicht in Vergleich zu einem echten Klavier hoch? Oder eher im Vergleich zu anderen DP ?
Kann man nicht pauschal sagen. Es gibt Klavier wie auch Digitale die leichtgängiger als auch schwergängiger sind.
Kawai Flügel sind auch im Schnitt eher auch der schwerer gewichteten Seite, da passt das VPC1 gut zu.
Bei regelmäßigem Spiel ist das mit Sicherheit sehr schön präzise zu dosieren!

Ich habe das "Problem" das mein Kriebel SEHR leichtgängig ist, und ich das Teil seit über 40 Jahren spiele...

Da fühlen sich andere Klaviaturen schnell sehr anstrengend an :-(

Das KDP 120 passt dazu sehr gut, das VPC1 war für mich viel zu schwer.
 
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yanni
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Ich habe gestern VSL ausgiebig getestet und verstehe ein wenig was mit "indirekten" Spielgefühl gemeint ist. Ich konnte das Ganze nur auf einer halbgewichteten Fatar Tastatur testen und nicht auf einem DP. Das ist natürlich alles andere als optimal.

Zunächst mal produziert VSL ja Libraries für den Einsatz im Profi Bereich. Komposition, Filmmusik etc. D.h. es wurde hier mit Aufnahmetechniken gearbeitet die in diesem Genre auch verwendet werden. Grundsätzlich ist der Raumanteil hier sehr hoch und die Mikrofonierung geschieht er aus "Zuhörersicht" nicht aus Klavierspielersicht. Das fühlt sich dann ziemlich falsch und indirekt an wenn man vor dem DP sitzt und einen Konzertsaal mit extrem viel Nachhall hört.

Yamaha hat mit seinen Binaural Samples genau den Klang an der Sitzposition des Spielers eingefangen was meiner Meinung nach sehr gut funktioniert. Grundsätzlich gefallen mir die Stage B Pianos aus diesem Grund wesentlich besser da der Raum viel kleiner ist. Das 280VC mag ich hier am liebsten. Hier sollte man nun auch die Mikrofonierung für "Player" und nicht Concert einstellen. Abschließend kann ich das Ganze erst beurteilen wenn ich ein DP hier stehen ab. Rein klanglich ist das Ganze aber schon sehr sehr gut.

Die Black Friday Deals gelten leider nur für Stage A ;)
 
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yanni
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Ich habe heute einmal die neue Version von Pianoteq installiert. Ehrlich gesagt klanglich kein Vergleich zu VSL.
 
Universaldilettant
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Ich habe gestern VSL ausgiebig getestet und verstehe ein wenig was mit "indirekten" Spielgefühl gemeint ist. Ich konnte das Ganze nur auf einer halbgewichteten Fatar Tastatur testen und nicht auf einem DP. Das ist natürlich alles andere als optimal.

Zunächst mal produziert VSL ja Libraries für den Einsatz im Profi Bereich. Komposition, Filmmusik etc. D.h. es wurde hier mit Aufnahmetechniken gearbeitet die in diesem Genre auch verwendet werden. Grundsätzlich ist der Raumanteil hier sehr hoch und die Mikrofonierung geschieht er aus "Zuhörersicht" nicht aus Klavierspielersicht. Das fühlt sich dann ziemlich falsch und indirekt an wenn man vor dem DP sitzt und einen Konzertsaal mit extrem viel Nachhall hört.
Könnte durchaus die Ursache sein, eventuell habe ich mich da auch nicht lange genug eingearbeitet... Bin da aber auch offensichtlich nicht die Zielgruppe.

ein klanglich ist das Ganze aber schon sehr sehr gut.
Da bin ich bei dir... Klingt wirklich wie echte hochwertige Instrumente über Kopfhörer. Das ganze macht aber irgendwie für meine Einsatzzwecke nur Sinn wenn es sich auch so spielt, und das hat Out of the box mir gar nicht hingehauen :-(
 
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Ich habe heute einmal die neue Version von Pianoteq installiert. Ehrlich gesagt klanglich kein Vergleich zu VSL.
Direkt vergleichen darf man die echt in keinem Fall, dann kackt Pianoteq richtig klanglich ab.... Und solange man keine "vernünftige" Tastatur hat spielt es sich auch nicht toll. Ich konnte früher da auch überhaupt gar nix mit anfangen (bis Ver. 6 fand ich auch den Klang nicht gut) da ich "früher" ausser dem KLavier nur Plastik Synth Tastaturen hatte.

Am Ende bleibt Pianoteq mit einer "gescheiten" Klaviatur aber eigentlich ein richtiges eigenständiges "Instrument" während Sample basierende VSTs ledliglich "Kopien" von sehr guten bis hervorragenden Instrumenten sind. (imho)
 
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yanni
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Ich kann es wie gesagt leider noch nicht abschließend beurteilen da ich ja noch keine vernünftige Tastatur habe. Werde dann aber berichten.Wobei Pianoteq natürlich trotzdem erstaunlich gut klingt. Zumindest genau so gut oder besser als die meisten DP.
 
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Zunächst mal produziert VSL ja Libraries für den Einsatz im Profi Bereich. Komposition, Filmmusik etc. D.h. es wurde hier mit Aufnahmetechniken gearbeitet die in diesem Genre auch verwendet werden. Grundsätzlich ist der Raumanteil hier sehr hoch und die Mikrofonierung geschieht er aus "Zuhörersicht" nicht aus Klavierspielersicht. Das fühlt sich dann ziemlich falsch und indirekt an wenn man vor dem DP sitzt und einen Konzertsaal mit extrem viel Nachhall hört.

Dann hast Du einfach nicht genug in der Software ausprobiert. Die Mikrofonierung ist derart umfangreich und deckt praktisch alle Konfigurationsmöglichkeiten ab, die man mit diversen Stereo-Setups in einem richtigen Saal unterbringen kann. Es gibt auch explizit eine Einstellung, den Klang aus Spielersicht zu hören. Und der Raumklang ist nicht mit digitalen Effekten modelliert sondern entsteht durch das Abmischen verschiedener Mikrofon-Setups. Die Standalone Version des Players kommt mit ein paar Standardeinstellungen daher, die schon ganz gut funktionieren, aber wenn's ans eingemachte geht, dann kann man da an allen möglichen Parametern herumschrauben - und jeder einzelne wird zunächst einmal ohne Postprocessing zum Klingen gebracht.

Wie gesagt, das Caveat ist die enorme Rechenpower, die man braucht, um praktisch alle Samples mit all ihren Abstufungen und gemeinsamen Mischfaktoren in Echtzeit abzurufen. Sobald da eine spürbare Latenz entsteht, ist der Spielspaß dahin.

Ich denke allerdings auch, dass die Betreuung der gesampleten Flügel noch Luft nach oben hat, um z.B. aus dem CFX eine wirklich einzigartig coole Kiste zu machen. aber soviele Techniker, die das dann auch können, bezahlt bekommen und auch die Zeit haben, gibt es dann doch nicht.
 
 

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