Noten aus Werbung...

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Moehre

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Weiß von euch jemand, wie man an die Noten aus der Dalmayr Kaffee Werbung kommen kann? Gibt es da überhaupt etwas?
 

Lustig, meine Seite hat sich herumgesprochen :)
Ich muss dazu sagen, dass sich die Klaviermusik der Dallmayr Werbung mit der Zeit leicht geändert hat. Die herabstürzenden Sechzehntel werden seit ca 2-3 Jahren nicht mehr gespielt, die Werbung ist kürzer geworden, daher wurde deas Stück eben gekürzt, dabei sind die Sechzehntel gerade das Schöne :)
Elio
 

Hat mich schon gewundert, dass die 16tel da in den Noten drin sind, weils mir so unbekannt vorkam. Aber schön, dass ich das jetzt gefunden hab!

Danke!!! :-)
 
Hallo!

Entschuldigung, dass ich diesen alten Thread wieder auskrame - ich habe mich vor
einigen Wochen auch mit dem Dallmayr Jingle beschäftigt, und auf der Suche nach
Noten war ich u. A. hier gelandet.

Man findet im Netz ein paar Transkriptionen, die sich alle etwas unterscheiden, und mir ist
auch aufgefallen, dass dieser Jingle immer einmal wieder leicht verändert wurde (die
herabstürzenden 16tel, das Ende und noch ein paar andere Details).
Die eine definitive Version gibt es also nicht.

So habe ich mich hingesetzt und versucht, ein "Best of" aller offizieller Dallmayr TV Spots
aus den 90ern aufzuschreiben, die ich finden konnte.

Falls bei irgendjemandem noch Interesse an diesem Stück besteht,
ich habe meine Transkription auf Musescore hochgeladen:

-Link gelöscht-

Laut Dallmayr wollte der Komponist dieser wirklich hübschen Klaviermusik übrigens
anonym bleiben - schade, ich finde dafür hätte er Anerkennung verdient.
 
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Good job. Einzige Anmerkung: Ein Jingle ist das nicht, sondern schlicht eine Hintergrundmusik. Ein Werbejingle ist ein gesungener Werbeslogan, z.B. der von Haribo.
 
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Good job. Einzige Anmerkung: Ein Jingle ist das nicht, sondern schlicht eine Hintergrundmusik. Ein Werbejingle ist ein gesungener Werbeslogan, z.B. der von Haribo.

Hey, danke!

Ich würde auch nicht unbedingt sagen, dass ein Jingle per Definition gesungen sein muss - aber
von der Gattung "Jingle" gibt es noch mehr verschiedene Definitionen, als Versionen von dieser
Dallmayr-Musik. ;)

Das hier ist, was eine Werbeagentur selber dazu sagt:

Ein Jingle ist eine kurze, eingängige Werbemelodie oder ein Musikstück, das häufig zusammen mit einem prägnanten Text genutzt wird. Ziel eines Jingles ist es, eine Marke, ein Produkt oder eine Dienstleistung schnell und nachhaltig im Gedächtnis der Zielgruppe zu verankern. Jingles sind melodisch, leicht wiedererkennbar und bleiben oft durch ihren einprägsamen Rhythmus oder Slogan haften.

Ich denke, "falsch" ist es nicht, dieses Stück als Jingle zu bezeichnen.
Ganz streng betrachtet könnte man vielleicht sagen, dass der eigentliche "Jingle"
die Schlusstakte 15-18 sind, und die Takte 1-14 ein "Musikbett"?
Aber das war mir zu kompliziert. :)
 
  • #10
Nur ein kurzer Hinweis - was du damit machst, bleibt dir überlassen:

Das Veröffentlichen solcher Transkriptionen ist - sofern es keine Genehmigung der Rechteinhaber gibt - eine Urheberrechtsverletzung und kann ein teurer Spaß werden. Ein Schulfreund von mir hat für sowas schon mal einen hohen vierstelligen Betrag (Abmahn- und Lizenzierungskosten) zahlen müssen. Ebenfalls für eine Veröffentlichung auf Musescore.
 
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  • #11
Nur ein kurzer Hinweis - was du damit machst, bleibt dir überlassen:

Das Veröffentlichen solcher Transkriptionen ist - sofern es keine Genehmigung der Rechteinhaber gibt - eine Urheberrechtsverletzung und kann ein teurer Spaß werden. Ein Schulfreund von mir hat für sowas schon mal einen hohen vierstelligen Betrag (Abmahn- und Lizenzierungskosten) zahlen müssen. Ebenfalls für eine Veröffentlichung auf Musescore.

Danke für den Hinweis!
Ich hatte Dallmayr über die Veröffentlichung dieser Transkription informiert.
 
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  • #12
Dallmayer wird ganz sicher nicht die notwendigen Rechte haben, die Genehmigung zu erteilen. Im schlechtesten Fall leiten sie es an den Komponisten weiter und der an seinen Anwalt.
 
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  • #13
Dallmayer wird ganz sicher nicht die notwendigen Rechte haben, die Genehmigung zu erteilen. Im schlechtesten Fall leiten sie es an den Komponisten weiter und der an seinen Anwalt.

Das kann ich nicht beurteilen.
Solltest Du damit Recht haben, wäre es wohl tatsächlich
klüger, sie offline zu stellen.
Hiermit geschehen.
 
  • #14
sie offline zu stellen

Der spannende Teil deiner Sammlung sind ja die Veränderung über die Zeit an dem Stück. Eine Diskussion dazu - auch mit Noten der entsprechenden Stellen - sind durchaus im Sinne des Copyright möglich.

Der Ausschnitt muss erkennbar dazu dienen, eine eigene Aussage zu erläutern, zu belegen oder zu diskutieren, etwa Analyse, Kritik, wissenschaftliche Erörterung oder nachvollziehbare didaktische Erläuterung.

Ein Notenzitat ist dann plausibel, wenn der Leser ohne den Notenausschnitt Ihre inhaltliche Aussage nicht sinnvoll prüfen könnte.

Es kommt also darauf an, in welchem Kontext es eingebettet ist und ob es auf das "Nötigste" reduziert wurde. Würde man also hier die Evolution des Stückes "aufarbeiten" und dabei in Ausschnitten die Stellen mit den Veränderungen gegenüber stellen, ihre Wirkung diskutieren, sie in den Zeitgeist der "Epoche" einordnen ... dann wäre das legitim.

Gruß
Martin
 
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  • #15
Tja, hier ist man stets um vorauseilenden Gehorsam bemüht und wenn nicht, wird man von irgendwem darum gebeten. Mitunter grundlos.
 
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