Lernsoftware für e-Piano

A

Alice

Dabei seit
Sep. 2012
Beiträge
5
Reaktionen
0
Hallo alle zusammen,

ich suche schon lange eine Software (mac oder Windows) ähnlich wie GarageBand für Mac.

GarageBand ist schon klasse, nur leider muss ich die Übungen spielen die im AppStore gibt. Ich möchte aber andere Stücke üben.
Ich suche eine Software wo ich die Noten zum üben selbst hochladen kann (z.B als MusicXML-Format) diese dann Spielen und von der Software auf Richtigkeit kontroliert werden.

Gibt es sowas überhaupt?

Besten Dank und Gruß,
Alice
 
Pirata

Pirata

Dabei seit
Jan. 2010
Beiträge
999
Reaktionen
264
Hallo alle zusammen,

ich suche schon lange eine Software (mac oder Windows) ähnlich wie GarageBand für Mac.

GarageBand ist schon klasse, nur leider muss ich die Übungen spielen die im AppStore gibt. Ich möchte aber andere Stücke üben.
Ich suche eine Software wo ich die Noten zum üben selbst hochladen kann (z.B als MusicXML-Format) diese dann Spielen und von der Software auf Richtigkeit kontroliert werden.

Gibt es sowas überhaupt?

Besten Dank und Gruß,
Alice

Hallo Alice, die Software nennt sich Klavierlehrer. Sollte man mal ausprobieren - hilft ungemein weiter bei der Erkennung von Fehlern im Spiel und beim Üben.
 
cwtoons

cwtoons

Dabei seit
Apr. 2011
Beiträge
8.691
Reaktionen
6.782
Die Klavierlehrersoftware ist schlecht, weil

a) die trial version schaltet schon nach einer dreiviertel Stunde ab und
b) man kann sie nicht kaufen, sonder muss Userfee zahlen.

CW
 
A

Alice

Dabei seit
Sep. 2012
Beiträge
5
Reaktionen
0
Hallo Alice, die Software nennt sich Klavierlehrer. Sollte man mal ausprobieren - hilft ungemein weiter bei der Erkennung von Fehlern im Spiel und beim Üben.
:D ich wollte schon ernsthaft nach Software "Klavierlehrer" suchen.

Du hast recht Pirata, ein Lehrer ist mit Sicherheit besser als ein Programm. Ich hatte drei Jahre Privatunterricht genommen.
Irgendwann mal aber bemerkte ich, dass es einfach zu stressig wurde, neben dem Job uns so. Klavier ist mein Hobby, es soll zu keinem Zusatzstress werden. Mein Job ist schon stressig genug ;-)

Als ich GarageBand entdeckt hatte, fand ich es grandios und fing an damit zu üben wenn ich Zeit hatte. Um ehrlich zu sein ... ein Lehrer aus Fleisch und Blut, ist gar nicht in der Lage so akribisch jede falsche Note oder Temposünden sofort während des Spielens zu vermerken.

"EMedia Music Corp. Klavier & Keyboardschule 2" scheint so ähnlich wie GarageBand zu sein. Nur leider finde ich nirgends Infos, ob dort hochladen anderer Übungen möglich ist. Wollte kein Geld ausgeben für Software, die diese Funktion nicht bietet.

Vielleicht hat noch jemand ein Idee?

Viele Grüße,
Alice
 
HoeHue

HoeHue

Dabei seit
Nov. 2010
Beiträge
1.254
Reaktionen
117
... ein Lehrer aus Fleisch und Blut, ist gar nicht in der Lage so akribisch jede falsche Note oder Temposünden sofort während des Spielens zu vermerken.
Das ist auch garnicht nötig. Dafür weist er auf die wirklichen Fehler hin, die bis heute kein Algorithmus zuverlässig aufzudecken in der Lage ist.

Um ehrlich zu sein: Nach 3 Jahren Unterricht solltest Du in der Lage sein, selbst zu merken, ob Du die richtigen Töne spielst. Wenn nicht, muss da was gehörig schief gelaufen sein. Und was Ungenauigkeiten im Tempo angeht: Die aufzudecken hilft das gute alte Metronom.
 
A

Alice

Dabei seit
Sep. 2012
Beiträge
5
Reaktionen
0
Das ist auch garnicht nötig. Dafür weist er auf die wirklichen Fehler hin, die bis heute kein Algorithmus zuverlässig aufzudecken in der Lage ist.

Um ehrlich zu sein: Nach 3 Jahren Unterricht solltest Du in der Lage sein, selbst zu merken, ob Du die richtigen Töne spielst. Wenn nicht, muss da was gehörig schief gelaufen sein. Und was Ungenauigkeiten im Tempo angeht: Die aufzudecken hilft das gute alte Metronom.

Ich glaube dir gerne, dass kein Algorithmus zuverlässig Gefühle und Hingabe, die ein Pianist außer der Technik mit ins Spiel bringt, beurteilen kann.
Aber als Programmierer kann ich dir versichern, dass eine Midi-Aufnahme mit einem MusicXML Format ohne wenn und aber verglichen werden kann. Wenn die Software, dass nicht kann … tja … dann liegt es an der Software. Musik … ist doch so wie so nur Mathe ;-)

Schade, dass du Vermutungen über meine Fähigkeiten anstellst. Ich kann dich aber beruhigen. Nach drei Jahren Unterricht kann ich Noten lesen und merke wann ich ein Fehler gemacht habe.

Das Einüben neuer Stücke dauert halt nur länger, wenn man nicht jeden Tag mehrere Stunden am Klavier verbringen kann.
Mit eine Software wie GarageBand ging es einfach schneller. Nur leider waren es nur Stücke, die im AppStore zur Verfügung stehen. Ich würde aber lieber andere, die ich in MusicXML Format habe, üben wollen.

Viele liebe Grüße,
Alice
 
K

Konstant

Dabei seit
Nov. 2011
Beiträge
111
Reaktionen
1
Hallo Alice,

da gäbe es z.B.
  • Home Concert Xtreme (MIDI-Import existiert)
  • Synthesia (MIDI-Import existiert, ist aber eher ein Computerspiel)
  • PianoMarvel (ob man eigene Stücke importieren kann, weiß ich nicht => bei dem Trial ausprobieren)
  • Tonara (softwaretechnisch gut, aber eigene Stücke kann man hier nicht importieren)

Ich habe mir vor einiger Zeit mal den Klaviersoftwaremarkt angesehen und bin zu dem Schluss gekommen, dass jede von ihnen Geldverschwendung wäre.

Um ehrlich zu sein ... ein Lehrer aus Fleisch und Blut, ist gar nicht in der Lage so akribisch jede falsche Note oder Temposünden sofort während des Spielens zu vermerken.
Es gibt keine Software, die sauber analysiert, wie Du spielst und wo Du dich verbessern kannst (abgesehen von "Falscher Ton" oder "Falscher Zeitpunkt"). Noch nicht... Ideen habe ich viele.
Viele Grüße


Konstantin
 
A

Alice

Dabei seit
Sep. 2012
Beiträge
5
Reaktionen
0
Besten Dank Konstantin! :-)

Ich freue mich immer auf eine Antwort, die meine Frage beantwortet. Ich werde die Links mal checken.
Gebe bestimmt ein Report ab ob etwas nach meiner Vorstellung dabei war.

LG,
Alice
 
rolf

rolf

Dabei seit
Feb. 2008
Beiträge
27.860
Reaktionen
17.954
Um ehrlich zu sein ... ein Lehrer aus Fleisch und Blut, ist gar nicht in der Lage so akribisch jede falsche Note oder Temposünden sofort während des Spielens zu vermerken.
...um ehrlich zu sein... offenbar bist du noch keinem richtigen solchen Abkömmling von Teufel und Metronom je begegnet ;) schon Nabokov verwendete in seinem populärsten Roman als pikanten Vergleich den musiker, der mit teuflischer Genauigkeit jede noch so kleine falsche Note hört :):)
 
cwtoons

cwtoons

Dabei seit
Apr. 2011
Beiträge
8.691
Reaktionen
6.782
@Konstant:
Ich habe mir vor einiger Zeit mal den Klaviersoftwaremarkt angesehen und bin zu dem Schluss gekommen, dass jede von ihnen Geldverschwendung wäre.
Das habe ich schon immer vermutet. Würde mich interessieren, wie Du zu dieser Einschätzung gelangt bist.

Vielleicht könnte das auch das Thema zu einem Extrafaden werden.

CW
 
HoeHue

HoeHue

Dabei seit
Nov. 2010
Beiträge
1.254
Reaktionen
117
tja … dann liegt es an der Software. Musik … ist doch so wie so nur Mathe ;-)
Seit wann kann Software Mathe, ... also so richtig ... .
Schade, dass du Vermutungen über meine Fähigkeiten anstellst. Ich kann dich aber beruhigen. Nach drei Jahren Unterricht kann ich Noten lesen und merke wann ich ein Fehler gemacht habe.
Und wofür genau brauchst Du jetzt diese Software?
Das Einüben neuer Stücke dauert halt nur länger, wenn man nicht jeden Tag mehrere Stunden am Klavier verbringen kann.
Wem sagst Du das.
Mit eine Software wie GarageBand ging es einfach schneller.
Wirklich? Ich kann's mir ehrlich gesagt nicht so recht vorstellen.

Es geht doch nicht darum, den MIDI-Datenstrom möglichst genau zu reproduzieren, (und wie sollte eine Metrik aussehen, die gut von schlecht unterscheidet?) sondern die Musik zu gestalten.
 

HoeHue

HoeHue

Dabei seit
Nov. 2010
Beiträge
1.254
Reaktionen
117
...um ehrlich zu sein... offenbar bist du noch keinem richtigen solchen Abkömmling von Teufel und Metronom je begegnet ;) schon Nabokov verwendete in seinem populärsten Roman als pikanten Vergleich den musiker, der mit teuflischer Genauigkeit jede noch so kleine falsche Note hört :):)
Etwa so?
Schüler spielt einen Takt aus einem zu übenden Stück. Das Metronom tickt. Immer und immer wieder. Dabei erkligen die Worte des KL:
"kein Akzent auf dem b" - "den 4. Finger aktiver" - "das Handgelenk locker" - "kein Akzent auf dem a" - "creszendo" - "no legato rechts" - "weicher links" - "das c betonen" - "Handgelenk locker" - "der 4. Finger" - "beweglicher" - "kein Akzent auf b" - "kein Akzent auf a" - " der 4. Finger aktiver" - "Handgelenk locker!" - ... - ... - ... - ... - .
 
A

Alice

Dabei seit
Sep. 2012
Beiträge
5
Reaktionen
0
Es geht doch nicht darum, den MIDI-Datenstrom möglichst genau zu reproduzieren, (und wie sollte eine Metrik aussehen, die gut von schlecht unterscheidet?) sondern die Musik zu gestalten.
Hi HoeHue,

ich denke man versteht was ich meine wenn man mal die Übungen mit GarageBand schon gemacht hat. Bei diesen Übungen hast du vor dir nicht ein Blatt Papier mit den Noten sondern dein Bildschirm. Auf dem Bildschirm siehtst du die Noten die du Spielen sollst (Lieder, Kompositionen, etc) genau so als ob das auf einem Papier gedruckte Noten wären. Dein Mac ist per midi an das Klavier angeschlossen. Wenn du spielst werden die Noten am Bildschirm markiert, grün wenn alles richtig war und rot wenn du ein Fehler gemacht hast. Auch Tempo wird dabei geprüft.

Also für mich war diese Art der Übung ganz angenehm und sehr motivierend die Übungen immer wieder zu wiederholen und mich zu verbessern.

Als Berufstätige ist es nicht so einfach sich auf den regelmässigen Unterricht einzulassen. Das habe ich 3 Jahre gemacht und irgendwann mal stellte fest, dass ich das Geld aus dem Fenster rauswerfe weil:
a) bei der Arbeit so stressig war dass ich sowieso vorher nicht üben konnte
b) konnte wegen Meetings oder Dienstreisen gar nicht erscheinen - bezahlen musste ich aber trotzdem.

So eine Software ermöglicht mir weiter zu machen, und vor allem stressfrei, und dann wenn ich genug Zeit dafür habe.

Lieben Grüß,
Alice
 
HoeHue

HoeHue

Dabei seit
Nov. 2010
Beiträge
1.254
Reaktionen
117
Dein Mac ist per midi an das Klavier angeschlossen.
Isch abe gar keine Mäk.
Wenn du spielst werden die Noten am Bildschirm markiert, grün wenn alles richtig war und rot wenn du ein Fehler gemacht hast. Auch Tempo wird dabei geprüft.
Ich lasse mich gerne mal vom Gegenteil überzeugen, falls mal jemand geruht, mir so was vorzuführen. Aber ich kann mir (als Physiker und Softwareentwickler) kaum vorstellen, dass ein Programm die Ungenauigkeiten, die mein Klavierlehrer anspricht, zu erkennen in der Lage wäre, geschweige denn, sie von den Fehlern, die der KL garnicht anspricht, weil er weiß, dass ich das selbst gemerkt habe, zu differenzieren.
Also für mich war diese Art der Übung ganz angenehm und sehr motivierend die Übungen immer wieder zu wiederholen und mich zu verbessern.
Wenn man die Übungen einmal mit Klavierlehrer gemacht hat und dabei gelernt hat, worauf zu achten wichtig ist, gelernt hat, auf den Klang zu hören und daran seine Motorik zu verbessern, kann das auch sehr motivierend sein. (meine bescheidene Erfahrung)
Als Berufstätige ist es nicht so einfach sich auf den regelmässigen Unterricht einzulassen. Das habe ich 3 Jahre gemacht und irgendwann mal stellte fest, dass ich das Geld aus dem Fenster rauswerfe weil:
a) bei der Arbeit so stressig war dass ich sowieso vorher nicht üben konnte
b) konnte wegen Meetings oder Dienstreisen gar nicht erscheinen - bezahlen musste ich aber trotzdem.

So eine Software ermöglicht mir weiter zu machen, und vor allem stressfrei, und dann wenn ich genug Zeit dafür habe.
Ich bin auch berufstätig und habe gemerkt, dass der wöchentliche Unterricht, den ich eine Zeitlang teilweise zwischen den Arbeitszeiten liegen hatte,
für mich nicht so das Wahre war.

Ich denke, gelegentlicher individuell vereinbarter hochwertiger Unterricht ist hier die beste Variante wenn man das Stadium des blutigen Anfängers bereits hinter sich gelassen hat.
 
Alter Sack

Alter Sack

Dabei seit
Sep. 2011
Beiträge
125
Reaktionen
1
Als Berufstätige ist es nicht so einfach sich auf den regelmässigen Unterricht einzulassen. Das habe ich 3 Jahre gemacht und irgendwann mal stellte fest, dass ich das Geld aus dem Fenster rauswerfe weil:
a) bei der Arbeit so stressig war dass ich sowieso vorher nicht üben konnte
b) konnte wegen Meetings oder Dienstreisen gar nicht erscheinen - bezahlen musste ich aber trotzdem.
Alice
Yep, das kenne ich auch. Nach wöchentlichem und sehr günstigen Unterricht zum Einstieg sehe ich meinen neuen KL nur alle 2 Wochen. Ab und an fällt dieser Termin aus da einer von uns beiden nicht kann. Dies wird aber immer rechtzeitig vorher kommuniziert so das jeder sich darauf einstellen kann. Nach zwei Wochen ist halt auch immer ein Fortschritt zu bemerken ;-)
Falls zwischendurch Fragen auftauchen ist er auch per Mail ansprechbar. Bezahlt werden nur die Stunden die tatsächlich stattfinden. Für mich ist dieser Unterricht unverzichtbar da er Dinge sieht die keine Software der Welt momentan entdecken kann.

Auf der anderen Seite benutzte ich aber auch gerne zusätzliche Hilfsmittel wie z.B. Play Piano von Margret Feils. Hier finde ich die Slow-Down Vorlagen sehr hilfreich. Bei reduziertem Tempo können schwierige Passagen genau gelernt werden bevor das Tempo angezogen wird. Von daher stehe ich einer vernünftigen Software als Unterstützung zum lernen durchaus aufgeschlossen gegenüber.
 
 

Top Bottom