Klavier Restauration

David

David

Dabei seit
19. März 2006
Beiträge
948
Reaktionen
8
Hallo

lohnt es sich bei einem ca. 60 Jahre alten Klavier Wirbel usw. auszutauschen
damit man es wieder stimmen kann oder geht das nicht mehr.
Und wie teuer sind eigentlich neue Tastenbeläge und kann man die Selbst anbringen

Danke piano_player
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
Mod
Dabei seit
19. März 2006
Beiträge
22.516
Reaktionen
21.862
Das kommt immer auf das Klavier an. Klavierbauer/-stimmer fragen!
 
V

verena

Dabei seit
24. März 2006
Beiträge
13
Reaktionen
0
Also nach meiner Erfahrung ist es genauso, wenn nicht noch teurer ein Klavier zu restaurieren als sich eine neues zu Kaufen.
Wenn es nicht ein Erbstück ist an dem du besonders hängst oder eine besonders teure Marke.
Es gibt gute Klaviere ab 2.999,- € ich glaube eine Restauration ist teurer!
 
David

David

Dabei seit
19. März 2006
Beiträge
948
Reaktionen
8
Nee ist ein Kluge-Eißenberg Klavier.

Ist schon glaube ich 70 Jahre alt. Habe ich vor 2 Jahren zum Üben gekauft. Aber durch meiner Spielerei (4h täglich) sind immer der Reihe nach alle Töne flöten gegagen. Dann war der Klavierstimmer da und 2 Wochen später, fing es wieder an. So kann ich nicht üben. Na ja ich dachte wenn man die Wirbel austauscht gehts wieder. Aber so wie es aussieht, fehlgeschlagen.

Gruß
p.p.
 
A

Anonymous

Dabei seit
6. März 2006
Beiträge
981
Reaktionen
10
Wie wäre es denn, wenn du dir ein E-Piano kaufst.
Ich halte zwar nich so viel davon, aber es ist besser als wenn du gar nicht üben kannst.
Ich glaube E-Pianos bekommt man von 400,- € an aufwärts.

viele Grüße
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
Mod
Dabei seit
19. März 2006
Beiträge
22.516
Reaktionen
21.862
Ähh, 400-Euro-Pianos sind für Alles gut, aber nicht zum Üben. Hier kommt es auf eine gute Tastatur an, die dem Klavier sehr nahe kommt. Und die kostet bissel was.
 
David

David

Dabei seit
19. März 2006
Beiträge
948
Reaktionen
8
Nö, ich habe schon in der Schule auf einem E-Piano gespielt und das zum k*****. Also rein von der Anschlagdynamik bleibe ich schon beim Klavier.
 
Hartwig

Hartwig

Dabei seit
9. Apr. 2006
Beiträge
1.119
Reaktionen
105
piano_player:
Es gibt schon unter 1000E e-Pianos mit gewichtetem Anschlag und großer Tastatur von Yamaha. Mein Clavinova ist schon recht gut, 8 Jahre alt. Die neuen sind noch besser. Aber eben mit meinem Schimmel-Klavier im Anschlag nicht vergleichbar, weil eben anders.
Dennoch also einfach ausprobieren.
Gesamtüberholungskosten kalkulieren lassen und mit Neuanschaffung (e-Piano) vergleichen wäre mein Vorschlag.
Und nicht vergessen: bei e-Pianos gibt es auch die Möglichkeit der unterschiedlichen Klangfarben/Instrumentenwiedergabe sowie MIDI-Ausgänge und damit an PC anschließbar.
Nochmals: Anschlagtechnik testen!
Gruß Hartwig
 
David

David

Dabei seit
19. März 2006
Beiträge
948
Reaktionen
8
piano_player:
Es gibt schon unter 1000E e-Pianos mit gewichtetem Anschlag und großer Tastatur von Yamaha. Mein Clavinova ist schon recht gut, 8 Jahre alt. Die neuen sind noch besser. Aber eben mit meinem Schimmel-Klavier im Anschlag nicht vergleichbar, weil eben anders.
Dennoch also einfach ausprobieren.
Gesamtüberholungskosten kalkulieren lassen und mit Neuanschaffung (e-Piano) vergleichen wäre mein Vorschlag.
Und nicht vergessen: bei e-Pianos gibt es auch die Möglichkeit der unterschiedlichen Klangfarben/Instrumentenwiedergabe sowie MIDI-Ausgänge und damit an PC anschließbar.
Nochmals: Anschlagtechnik testen!
Gruß Hartwig

Weißt das macht mir keinen Spaß, ich hatte das alte Klavier vor 3 Jahren gekauft und hat durch seinen Alter leider den geist aufgegeben :cry: :cry: :cry:

Naja aber gestimmt klingt das so klasse, wie das beste klavier auf der Welt :D :D :D
Dieses Gefühl will ich nicht missen :twisted: :twisted: :twisted:
 
Hartwig

Hartwig

Dabei seit
9. Apr. 2006
Beiträge
1.119
Reaktionen
105
piano_player: Steht das Klavier denn einigermaßen bei gleicher Raumtemperatur? Nach 2 Wochen Stimmung verzogen? Bringt mich so auf Wärmeschwankung oder zu trocken, da könnten die Wirbel den Halt verlieren, wodurch sich die Stimmung verzieht. Ich hatte mal ein altes Neumann-Klavier, da konnte ich (wegen Alter) nicht viel falsch machen, hat aber das gezielte Festerschlagen der Wirbel mit kleinem Hammer bei den Tönen geholfen, die sich oft verzogen. Dann konnte ich nachstimmen. Mein Schimmel hat eine herrliche Tonhaltung schon jahrelang kein Verziehen. Und ich habe bestimmt ein empfindliches Gehör bei fast ausschließlich Klassik.
Wenn der Klang herrlich ist, lohnt sich sicher jede Anstrengung die bezahlbar scheint.
Gruß Hartwig
 
no peil

no peil

Dabei seit
11. Apr. 2006
Beiträge
160
Reaktionen
2
tipp

@piano player

Vielleicht kannst Du den Klavierstimmer ja überzeugen, dass er sich Dein Instrument nochmal anschaut und vielleicht einen guten Rat geben kann. Oder nachstimmen ? Mein Klavierstimmer gibt z.B. Garantie auf seine Stimmung! (Na auf die Stimmhaltung des Instruments )
Eigentlich hätte der Klavierstimmer bei sorgfältiger Begutachtung festellen müssen dass an Deinem Instrument etwas nicht in Ordnung ist und Dich zumindest darauf Aufmerksam machen müssen. Sensible Klavierstimmer spüren das schon beim Stimmen, dass da was nicht so ist, wie es sein soll.

no peil
 
A

Anonymous

Dabei seit
6. März 2006
Beiträge
981
Reaktionen
10
Hallo pp,

ich habe 1986 ein damals 90 Jahre altes Klavier von Crasset & Rähse Berlin "gegen Abholung" erworben. Es ist sehr schwer, sehr hoch und klingt nach der damals 4.500 DM (!) kostenden Renovierung voll und warm wie ein kleinerer Flügel. Es ist auch ohne Anstrengunglaut darauf zu spielen.

Also: wenn es so toll ist wie du schreibst, würde ich Dir zur Renovierung raten. Ein gut klingendes Klavier von zB Steinway kostet 12-15 T€

LG, Tom
 
 

Top Bottom