Interpretation Sinfonia XI JSB

Guendola

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Mich würde mal interessieren, wie ihr die 11. dreistimmige Invention interpretiert. Mir stellt sich zum Beispiel die Frage, ob man die durchgehend Legato spielen muß - insbesondere die Stellen, wo rechte bzw. etwas später die linke - vor dem Ende noch mal die rechte Hand quasi Solo spielt. Dort könnte man nach jedem über das Taktende gebundenen Ton neu ansetzen, genauso nach jedem Thema, wenn der letzte Ton nicht gehalten wird.
 
K

koelnklavier

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Das 16tel-Motiv zu Beginn würde ich mit einem "getupften" staccato spielen, die übrigen Stimmen binden, aber darauf achten, daß auch hier die Phrasenenden als Atemzäsuren erfahrbar bleiben. Ob man die 16tel-Ketten T 24-29 und ähnliche auch ins staccato nimmt, muß man sich überlegen (es darf sich jedenfalls nicht so anhören, als ob das Stück perforiert sei). Natürlich sind auch andere Lösungen denkbar, aber ich finde, es sollte immer eine gewisse tänzerische Kleingliedrigkeit in Phrasierung und Artikulation gewahrt bleiben. Die Gefahr besteht allerdings, daß das Stück in seine einzelnen Motive zerfällt und asthmatisch wirkt. (Hat irgendwer behauptet, daß die Sinfonia leicht sei?)

Stellst Du die Sinfonia ins Netz, wenn sie fertig ist? Nachdem Du Dir soviel Arbeit machst und uns daran teilhaben läßt, bin ich auf das Ergebnis sehr neugierig ...
 
Guendola

Guendola

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Die Sinfonia werde ich bestimmt hochladen, der Link ist dann der Abschluss des dazugehörigen Blogs.
 

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