Gruppenunterricht in Schulen mit 5 Schülern?

Anna_
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Hallo Leute,

ich bin gerade auf ein interessantes Stellenangebot einer städtischen Musikschule gestoßen. Da steht in den Anforderungen u.A. "Gruppenunterricht, in Kooperation mit Schulen in Gruppen mit bis zu 5 Kindern."

Jetzt interessiert mich natürlich, was das genau heißt? Gruppenunterricht in Theorie, also allgemein Musik? Unterricht in Klavier? An einer Schule? 🤔
Hat jemand von euch Erfahrung darin und weiß, was das konkret bedeutet?

Bin auf eure Antworten gespannt
 
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Edeltraud
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Hört sich nach Sing- bzw. Instrumentalklasse bzw. Jekits (NRW) an. Bist du sicher, dass dann Klavier unterrichtet werden soll?
 
hasenbein
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Mach das keinesfalls! Es geht dabei um Unterricht in Schulen, auf niedrigstem Niveau ("Breitenförderung"...) mit hohem Vorbereitungsaufwand, hohem Lärm- und Stresspegel und minimalsten Ergebnissen.

Leider verbreitet sich dieser Schwachsinn immer mehr.
 
instrumentenfreak
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Manche Lehrer*innen tun sich solche Gruppen an um vereinzelte "Talente" (maximal einer von 10) für ihren Einzelunterricht rauszupicken. Die restlichen Kids sind dort nur zum Zeitvertreib und nicht um irgendwas ernsthaft zu lernen. Die Vorbereitungszeit, der Stresspegel und die Bezahlung dafür stehen in keinem guten Verhältniss zueinander.

Anfangs träumt man vielleicht noch von Ensemblespiel und arrangiert Lieder und Stücke... das erübrigt sich aber nach wenigen Stunden, da viele der Teilnehmenden lernunwillig sind.
 
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DerOlf
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ich bin gerade auf ein interessantes Stellenangebot einer städtischen Musikschule gestoßen. Da steht in den Anforderungen u.A. "Gruppenunterricht, in Kooperation mit Schulen in Gruppen mit bis zu 5 Kindern."
Klingt nach der typischen Nachmittagsbespaßung ... nur halt mit Musik. Soll das in der Musikschule stattfinden, oder in der Allgemeinschule?

Das kann man mal machen, wenn einen interessiert, wie sowas ist. Aber ich würde zusehen, dass ich da bei Bedarf auch schnell wieder raus sein kann.

Frage doch einfach mal bei der Musikschule nach, wie die Gestaltung nach deren Vorstellung aussieht. Vielleicht kannst du sogar mal mit den Leuten sprechen, die das bereits machen, bevor du dich zu irgendwas verpflichtest.
 
Hekse
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Ja, da soll Klavier unterrichtet werden. In Bayern heißt das Jeki. (Jedem Kind ein Instrument). Für Klavier ist das Mist. Da werden 5 e- Pianos im Raum aufgebaut und dann "Tasten- Synchron- Finden" gespielt.
Blockflöte und Chor ist ganz ok, Gitarre grenzwertig, Schlagzeug ist sehr dicht an Folter.
(Schreibt eine Jeki Schlagzeug- Mama)
 
Anna_
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Danke schonmal für die Antworten. Sowas hatte ich mir leider schon gedacht. Sprecht ihr aus eigener Erfahrung?
Was mich auch immer wundert, ist folgendes: Immer mehr Musikschulen wollen, dass normale Klavierlehrer Gruppen unterrichten, u.A. in Schulen, oder so eine Art Elementare-Musikerziehungs-Gruppen für Kinder im Kleinkind- bis Schulalter. Hab ich persönlich in einer privaten Musikschule erlebt. Da fragt man sich, warum es denn extra den Studiengang EMP mit qualifizierten Kollegen gibt? Ich habe mich einmal in besagter privater Musikschule in dem Bereich versucht und war ehrlich gesagt ziemlich überfordert. Ohne Vorbildung ist die Arbeit mit Gruppen wahnsinnig schwer. Auf der anderen Seite wird dies aber von Klavierlehrern erwartet....
 
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Edeltraud
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Da werden 5 e- Pianos im Raum aufgebaut und dann "Tasten- Synchron- Finden" gespielt.

au weia! Ich dachte Bayern sei Jeki-freie Zone. Hatte das Programm immer nur mit NRW (dort jetzt JeKITS - Jedem Kind Instrument Tanz Stimme) in Verbindung gebracht.

Hier aus Ba-Wü kenne ich Instrumentalklassen an manchen weiterführenden Schulen. Ausrichtungen auf Gesang, Bläser und Streicher habe ich schon gesehen. Über eine Gymnasium mit Gesangsprofil hatte ich für meinen Großen tatsächlich mal nachgedacht. Da hätte aber ein renommierter Chorpädagoge dahinter gestanden, den Unterstufenchor (5.-7. Kl.) habe ich mit der Kinderchorpartie aus Mahlers 8. live erlebt.

Bläser- oder Streicherklasse würde ich für meine Kinder nicht wollen. Das ist meiner Meinung nach Zeitverschwendung, entweder richtigen Unterricht oder gar nicht. Allerdings bedienen diese Klassen sicher auch ein Klientel das sonst keinen Instrumentalunterricht bekommen würde. Mich würde sehr interessieren, wer nach den zwei oder max. drei Jahren auf die die Klasse angelegt ist, den Unterricht privat fortführt.

Für die Musikschulen ist das Modell interessant, weil es die Schülerzahlen hochschraubt. Die Musikschulen, v. a. im Grundschulbereich haben den Vorteil, dass sie überhaupt Musikunterricht erteilen können. Der müsste in vielen Fällen sonst nämlich von der Lehrkraft gemacht werden, die am wenigsten schnell wegrennen kann.
 
T
Therese
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Hallo @Anna, Ich bin keine Klavierlehrerin, sondern unterrichte ein Blasinstrument. Und habe an der Musikschule regelmäßig Bläserklassen-Gruppenunterricht zu erteilen. Wie man pädagogisch sinnvollen Gruppenunterricht gibt habe ich auch nicht an der Hochschule gelernt, das ist Learning by doing.
@Edeltraud :
Zeitverschwendung ist das meiner Meinung nach nicht, es machen doch einige Schüler weiter. Das hängt auch von den Gymnasiallehrkräften ab, wie interessant die den Klassenunterricht bzw. das Orchester leiten. Da gibt es halt solche und solche. Ich unterrichte an drei verschiedenen Gymnasien und besonders ein Lehrer hier macht richtig gute Sachen mit den Schülern, die haben ein großes Blasorchester und auch eine Big-Band an der Schule. Die Schüler kommen alle aus den Bläserklassen.
Es gibt halt viel Ausschuss, also Leute, die man halt so durchschleift. Aber eben auch immer wieder sehr interessierte, pfiffige Kinder, die nach der Bläserklasse in den Einzelunterricht wollen.
Mir macht es Spass, das zu unterrichten. Zum einen, da ich nicht nur Bläserklassen habe, sondern auch ganz „normale“ Schüler. Zum anderen, da ich ständig daran am überlegen bin, wie ich innerhalb dieser Unterrichtsform meine Vermittlung der Inhalte noch verbessern kann.
 
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Edeltraud
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Zeitverschwenung war vielleicht etwas drastisch ausgedrückt. Möglicherweise habe ich auch einen zu hohen Anspruch. Die beiden Bläserklassenvorführungen, die ich bislang angehört habe fand ich nicht überzeugend.
- einmal ziemlich chaotisch / unsauber / krachmäßig
- an einer anderen Schule zwar recht sauber und auch rhythmisch zusammen, aber das Stück bestand aus genau fünf Tönen
In beiden Klassen war das nach dem Halbjahreswechsel der 6. Klasse, also nach ca. 1,5 Jahren.

Die Tochter (Klarinette) einer Kollegin hätte nach einem Jahr lieber wieder aufgehört, das ging aber aufgrund des schulischen Setups nicht. Ein anderes Kind im Bekanntenkreis hat in der Bläserklasse mit Trompete begonnen, allerdings als zweites Instrument neben Cello. In dieser Klasse sind insgesamt ausschließlich Kinder, die bereits ein anderes Instrument mit Einzelunterricht spielen. Da ist das Resultat vermutlich ein anderes.

Klavier halte ich für den Gruppenunterricht für komplett ungeeignet. Dann lieber singen oder EMP. Das lässt sich halt nicht so prestigeträchtig verkaufen.
 

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Therese
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Nach 1,5 Jahren nur Stücke mit 5 Tönen ?!?
Ok, das läuft bei meinen Klassen anders.
 
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Viva la musica
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In beiden Klassen war das nach dem Halbjahreswechsel der 6. Klasse, also nach ca. 1,5 Jahren.
Die Bläser- und Streicherklassen fangen bei uns erst in der 6. Klasse erst an. Vielleicht war es da auch so. Und bei uns gibts in den Bläserklassen dann statt normaler Musikstunde gemeinsames Musizieren + zusätzlich einmal nachmittags eine Einzel- oder Zweierstunde (so wie ich das verstanden habe). Hab grad alle Elternabende dazu hinter mir, aber mein Sohn will trotzdem nicht.... an seiner Schule speist sich ein umtriebiges Orchester aus dem beständigen Zulauf aus den Bläser- und Streicherklassen, da wechseln die interessierten Schüler dann nach den 2 Jahren ab Klasse 8 rein.
 
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Edeltraud
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Die Hörproben waren anlässlich des Tags der offenen Türen an den jeweilgen Schulen. Insofern bin ich sehr sicher, dass in der 5. Klasse begonnen wurde. Zumindest lt. dem für Eltern zugänglichen Schulkonzept.
 
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Viva la musica
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Ja, die gabs bei uns auch beim Tag der offenen Tür. Man musste bei der Anmeldung am Gymnasium dann auch schon angeben, ob man Interesse hat. Dann wurden in der 5. im normalen Musikunterricht (für alle) alle Instrumente mit Steckbriefen ausführlich besprochen, die jetzige Bläserklasse besucht, es gab mehrere Probiergelegenheiten, bei denen die Kinder die Instrumente testen konnten und jetzt zum Ende der 5. mussten sich die Kinder dann schliesslich endgültig für die Bläserklasse und Instrumente entscheiden. Wenn die Bläserklasse in der 5. beginnt, sind die mit diesem ganzen Prozess bestimmt erstmal ein halbes Jahr beschäftigt. Oder werden die Kinder da für Instrumente eingeteilt, die sie nicht mal kennenlernen konnten? Das wäre ja tatsächlich etwas seltsam.

Die Bläser- und auch Streicherklassen spielen dann ihr erstes Stück tatsächlich schon zu Weihnachten und (das klingt dann auch schon ganz ordentlich!) vor und das geht für die Anfänger natürlich nur, wenn sie da erstmal nur wenige Töne spielen. Das finde ich aber gar nicht schlimm, denn das Tolle an diesen Klassen ist ja, dass die vom ersten Tag an lernen, zusammen zu spielen. Den Einzelunterricht haben sie dann ja auch noch und wer sich dann begeistert, kann dann da noch tiefer einsteigen. Das sind dann halt die Stars, die im Konzert mal ein schönes Solo hinlegen. Aber alle, egal wie virtuos oder basic sie das betreiben, lernen, dass sie toll gemeinsam Musik machen können. Das finde ich jetzt wichtiger als hier perfekte Instrumentalisten auszubilden. Da gehts ja erstmal um die Hinführung und darum den Schul-Orchesternachwuchs für die Zukunft zu akquirieren. Befreundete Musiklehrer klagen, dass ja immer weniger Kinder überhaupt Instrumente lernen. Und vor allem nicht die Orchesterinstrumente, die sie bräuchten. Alle lernen Klavier, aber niemand Fagott... ;-)
 
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Therese
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Aaalso, bei meinen Schulen läuft das so: die nehmen im Musikunterricht die Instrumente durch und etwa zwei Wochen später gibt es eine Ausprobierphase von zwei Wochen in denen die Instrumentallehrer nochmals die Instrumente kurz vorstellen und dann dürfen die Kinder ausprobieren. Danach müssen sie (die Kinder) eine Liste mit Erst-und Zweitwunsch ausfüllen und die Lehrer füllen ihrerseits Listen aus, ob die Schüler geeignet sind oder nicht.

Und bevor jetzt jemand mokiert, dass man eine Eignung ja wohl nicht in wenigen Minuten feststellen kann: doch das geht. Es geht ja um die Eignung für das Programm Bläserklasse und die ist nunmal Gruppenunterricht und schreitet, außer bei Edeltrauds Bekannten ;), recht schnell voran. Wenn jemand beim Ausprobieren keinen Ton herausbekommt, da er feinmotorisch von den Lippen her noch nicht so weit ist, dann ist er für dieses Instrument nicht geeignet, da einfach nicht genug Zeit für die individuelle Betreuung des Ansatzes da ist. Im Einzelunterricht würde das möglich sein.
 
Stilblüte
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Ich möchte gerne etwas zum Gruppenunterricht schreiben. Ihn per se als schlecht und unnütz abzutun, ist nicht gerechtfertigt. Vielmehr müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden, damit er sinnvoll werden kann. Ich liste sie gerne hier auf (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Am aller wichtigsten: Der Lehrer muss dafür ausgebildet sein (tragisch, dass das an vielen Hochschulen offenbar nicht passiert!). Das bedeutet insbesondere, dass der Lehrer 1. einen Überblick und Ideen hat, wie er jedem Schüler sinnvolle und ihm angemessene Aufgaben innerhalb der Gruppe geben kann und 2. Ideen und Verständnis dafür hat, wie man Gruppenunterricht generell gestaltet. Das heißt, welche Inhalte möglich und nötig sind, wie man für Abwechslung sorgt, wie man die Stunde strukturiert, wie man mit einer heterogenen Gruppe umgeht; auch "gruppendynamische" Prozesse sind wichtig (Streitereien usw.).
  • Man kann nicht einfach beliebige Schüler zusammenstecken, sonst wird das nichts. Die Schüler sollten (vor allem, wenn es um Kinder geht - je jünger, desto mehr) ähnlich alt, sowie persönlich und fachlich ähnlich weit entwickelt sein. Unterschiede in der Veranlagung sind nicht so wichtig, davon profitiert die Gruppe bis zu gewissen Grenzen. Dazu gehört aber auch, dass manche Kinder für GU ungeeignet sind (sehr begabt, sehr langsam, sehr speziell interessiert; auch sind manche Charaktere dafür ungeeignet).
  • Die Gruppengröße sollte zwischen 2 und 5 Kindern liegen. 5 ist schon sehr viel.
  • Lehrer wie Eltern müssen sich darüber im Klaren sein, dass Lerntempo und -umfang anders verlaufen als im Einzelunterricht. Es werden Dinge gelernt, die im Einzelunterricht unmöglich sind (!), dafür ist der "sichtbare" Erfolg möglicherweise etwas langsamer greifbar.
  • Es braucht entsprechende Raumgröße und -Ausstattung. Außerdem muss die Unterrichtsdauer lang genug sein.
  • GU ist, zumindest im Instrumentalunterricht, nur in den ersten Jahren für Unterstufenunterricht sinnvoll.
Literaturempfehlung dazu:

Peter Heilbut "Klavierspielen"

Heilbut hat über lange Jahre Modellklassen mit 2-3 Kindern geleitet, haargenau aufgeschrieben und seine Schlüsse daraus gezogen (u.a. auch, dass nicht alle Kinder für GU geeignet sind, unter bestimmten Voraussetzungen aber sehr gute Ergebnisse zu erzielen sind und der GU für viele Kinder in den ersten Jahren sogar sinnvoller ist als Einzelunterricht).
 
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Edeltraud
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Einzelunterricht haben sie dann ja auch noch
m. W. gibt es in Instrumentalklassen keinen Einzelunterricht. Lediglich den von der Threadstarterin erwähntn Unterricht in Kleingruppen mit bis zu 5 Schülern.
Doppelrohrblattinstrumentente kenne ich aus diesen Klassen ebenfalls nicht. Ist viel zu kostspielig. I. d. R. auch kein Horn. Hier werden angeboten: Trompete, Posaune, Euphonium, Tuba, Querflöte, Saxophon, Klarinette, Schlagzeug.
In die Instrumentalklassen an allgemeinbildenenden Schulen kommt, wer von den Eltern dafür angemeldet wird. Je nachdem, wie viele Schüler angemeldet werden, kann es sein, dass die Klasse zustande kommt oder eben nicht. Eignung und Instrumentenwahl kommen erst danach. An die Wahl ist man zwei oder drei Schuljahre gebunden, da der Wechsel in eine Parallelklasse nicht möglich ist.
 
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Viva la musica
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Bei uns gibts auch Fagott, Oboe und Horn. Es gibt Unterricht einzeln oder zu zweit oder dritt einmal pro Woche nachmittags außerhalb der Schulzeit mit Lehrern von der Musikschule, so weit ich weiß. Den bezahlt man als Eltern auch. Umsonst geliehen sind für die zwei Jahre die Instrumente.
 
 

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