Gibt es Expander mit guten Klavier-Sounds (keine Software-Pianos)?

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Tastenjunkie

Tastenjunkie

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Hallo Zusammen!

Ich habe ein Stagepiano (Roland RD700GX mit Supernatural-Erweiterung).
Die Tastatur mag ich sehr, die Klaviersounds auch, aber das Ding ist mir
auf Dauer für unterwegs zu groß und zu schwer (Ich brauche es fast nur für
kleine Jazzgigs und seit ich ein Klavier habe nur noch selten zuhause zum Üben).

Jetzt erwäge ich als alternative ein Masterkeyboard (die Numas mit Fatar-
Tastatur sollen ja vom Anschlagsgefühl sehr gut sein) mit externer
Klangerzeugung anzuschaffen. Software-Pianos auf dem Laptop möchte
ich allerdings vermeiden (bin Computer-Legasteniker und scheue die
Frickelei bis endlich alles halbwegs läuft).

Idealerweise hätte ich gerne ein (leichtes) Masterkeyboard und so etwas
wie mein Roland oder das Nord Piano als Expander im handlichen Kästchen,
das ich nur anstöpseln muss und fertig... Gibt es so etwas oder was ähnliches?
Hat da jemand Erfahrung?

Im Voraus vielen Dank!
Gruß

TJ
 
solartron

solartron

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Lieber TJ

bitte bemühe die Google-Suche nach folgenden Begriffen:

  1. Kurzweil micropiano
  2. Yamaha P-50
  3. Emu proformance bzw. proformance/1+
  4. Akai 01P
  5. Ketron Klavi Pro
  6. GEM RP-X
1 - 4 sind älter, also ebay oder Kleinanzeigenmarkt.


  • Es gibt desweiteren auch Masterkeyboards von CME mit eingebautem bzw. nachrüstbaren Piano-Modul.
  • Oder: click=> V-Machine kaufen (< 200€) und mit click=> Pianoteq Play (< 90€) betreiben. - Bitte nachlesen, ob das wirklich funktioniert! (andere Foren z.B.)

Ob Du Dir da im Vergleich zu Deinem Roland wirklich einen Gefallen tust, steht auf einem anderen Blatt. Ich denke da insbes. an das Transportgewicht des Numa.

Cordialement
Sol
 
Tastenjunkie

Tastenjunkie

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Lieber Solartron!

Besten Dank für Deine schnelle und detailreiche Antwort!
Habe Deine Vorschläge alle mal recherchiert, die älteren
Geräte scheiden aus, weil größtenteils zu wenig Polyphonie,
zu kurze Sampleloops (sind eben nicht aktuell).

Das GEM RP-X scheint ja sehr ordentlich zu sein, aber anscheinend
gibt es die Firma nicht mehr, also kein Support auch wenn man es
noch kaufen kann.

Bleibt das Ketron Klavi Pro. Es scheint ausstattungsmäßig etwas
minimalistisch daherzukommen, aber ich werde es mal antesten.

Worauf ich noch gestoßen bin:
LIMEX Vienna Grand Piano 256 MB Soundplatine
http://www.limexmusic.com/cgi-bin/d...te&section=produkte&eintragid=9901&datei=9904
Das klingt so nach Bösendorfer für die Hosentasche. Hast Du davon schon gehört?

In meinem Fall hatte ich an das Studiologic Numa Nano (11kg, 700 Euro) plus eines der Module gedacht. Das wäre gewichtsmäßig klasse und klanglich sowie anschlagsmäßig so, dass ich möglicherweise gut damit leben kann. Wahrscheinlich werde ich mir alles mal vom großen T kommen lassen und ausprobieren. Zu einem Laden, in denen ich es in der Zusammensetzung testen könnte, müsste ich sehr weit fahren.

Klar ist das Roland wahrscheinlich besser, aber für meine kleinen Club-Gigs (max. 6 pro Jahr), und gelegentlich mal darauf üben, wenn das Wohnzimmer (da steht mein Silentklavier) besetzt ist, dürfte es reichen. Das Roland fand ich zum Üben über Kopfhörer exzellent, aber das brauche ich jetzt nicht mehr unbedingt. Es wiegt eben mit Tasche fast 30kg und ich wohne seit kurzem im 2.OG Altbau ohne Aufzug, das ist bandscheibentechnisch schon wirklich grenzwertig.

Vielen Dank nochmal!

Gruß

TJ
 
Forty9

Forty9

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Hallo TJ,
ich stand vor ähnlichen Überlegungen und habe mich für ein sehr leichtes Subnotebook mit i5 Prozessor und 128MB SSD Platte entschieden und dazu IvoryII von Synthogy installiert. Die 1000.-Euro sind sehr gut investiert und wenn Du Dein Roland 700GX bedienen kannst hast Du mit der leichten Ivory Oberfläche auch keine Probleme. Einmal installiert kannst Du gleich loslegen, mein Subnotebook wiegt ein gutes Kilo, Akku hält 6h und fährt in ein paar Sekunden hoch, Standby sogar auf Knopfdruck.
Ich war so begeistert, dass ich ja jetzt schon überlege mein U3 doch noch mit einem Silentsystem nachzurüsten, um diese genialen Steinway Samples auch an meinem U3 zu geniessen, es steht immerhin schon zwischen zwei hervorragenden Standboxen ;-)
Gruss
49
 
F

fab

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ich würde beim roland bleiben, das ist schon sehr ordentlich. selbst doepfer macht da doch jetzt nich soo den unterschied (fünf kilo?) und klangmäßig (ohne laptop) und tastaturmäßig wirds nur schlechter. das vienna teil könnte OK sein, ist aber auch ercht teuer und kommt mit software sicher nicht mit.

wenn, dann besorg dir was von nord, ein nordstage 76 oder nordpiano zb. recht leicht und schon sehr fein. kostet aber auch. und ob der sprung vom roland da so riesig ist? für rhodes & co. vielleicht, aber das SRX-12 board von roland ist da auch sehr gut.
 
Bassplayer

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Dann nimm doch das Clavia Nord electro 3 HP. Dann hast Du die leichte Klaviatur mit Clavia-Piano-Sounds und das bei einfachster Bedienung zusammen in einem Gerät. Kostetet zwar dann ein Paar Euros mehr, aber alles in hoher Qualität mit Schwerpunkt auf leichtem Gewicht, was ja Dein Hauptanliegen ist, um nicht auf das Roland zurückgreifen zu müssen. Und schau mal, wie schick das Clavia im exklusiven rot und den Holzseitenteilen daherkommt...
 
Tastenjunkie

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Vielen Dank für Eure konstruktiven Vorschläge!

Puh... jetzt habe ich gerade 20 Minuten damit verbracht, an meinem Laptop den Soundkarten- bzw. Midi- Anschluss zu identifizieren (ohne Erfolg).
Für IvoryII reicht die Rechnerleistung nicht, für Pianoteq schon, gleich in einen neuen Rechner investieren möchte ich nicht.

Ich gebe zu, es ist irgendwie ein Luxusproblem, weil das Roland ja wirklich eine gute Kiste ist. Wenn es nur leichter wäre.
Mein Plan war, das Roland zu verticken und ohne größere Neuinvestition und mit verkraftbaren Abstrichen bei Tastatur und Klang auf Masterkeyboard plus Expander oder eben doch Software umzusteigen.

Das Nord Piano hat doch meines Wissens auch eine Fatar-Tastatur. Das Top-Masterkeyboard von Fatar wiegt 26kg scheidet also aus, das Fatar Numa Nano soll aber gemessen am Gewicht (11kg) ein tolles Spielgefühl bieten. Das mit Expander oder Software zu betreiben wäre preislich ok, ein Leichtgewicht und klangmäßig ok. Quasi das Nord Piano in Komponenten zerlegt, leichter und nur halb so teuer (???), aber das wäre zu einfach um wahr zu sein...
 
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F

fab

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reicht locker, das macbook. wie gesagt, ivory II ist sicher nett, alicias keys ist aber klasse und mit weniger ressourcen zufrieden. brauchst aber ein ordentliches audio interface, rme babyface zB - nehme an, das macbook hat eh nur usb. sonst käme auf ein fireface in frage.

numa nano + das vienna teil ist doch nicht halber preis von nem nord electro HP?

und dasselbe ist es nicht, denn da hast du doch etwas mehr schlepp- und tüdelkram, dann kannste auch gleich dein macbook hernehmen...

die nord teile sind in sachen leicht, schnell und simpel in der tat kaum zu schlagen. und die austauschbaren klaviersounds sind eine klasse idee.

falls du es doch mit dem numa plus expander probierst, schau, dass du das relativ schnell testest. wenn das nicht gut zusammengeht (dynamik der tastatur plus expander), dann halt zurückschicken.
 
Bassplayer

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Ich habe noch eine Idee für Dich:

Die leichte Tastatur von Numa gibt es als Numa Piano auch mit eingebautem Piano-Sound gegen 400 Euro Aufpreis:

Studiologic Numa Piano

Alles in einem leichten Gerät und bezahlbar bzw. deutlich günstiger als das Nord Electro 3 HP bzw. das Nord Piano (2)!

Viele Grüße
bassplayer
 

Tastenjunkie

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Ich habe noch eine Idee für Dich:

Die leichte Tastatur von Numa gibt es als Numa Piano auch mit eingebautem Piano-Sound gegen 400 Euro Aufpreis:

Studiologic Numa Piano

Alles in einem leichten Gerät und bezahlbar bzw. deutlich günstiger als das Nord Electro 3 HP bzw. das Nord Piano (2)!

Viele Grüße
bassplayer

An das Ding hatte ich auch schon gedacht. Die Onboard-Sounds sollen nicht so toll sein, aber: Es mit Software betreiben und die Onboard-Sounds als Backup für den Fall dass der Rechner mal abschmiert, das wäre eine Möglichkeit. Es eilt nicht, ich habe ja noch das Roland...

Obwohl ich es zuerst nicht wollte, werde ich mich jetzt mal an die Software-Lösungen rantasten. Fummelei hin oder her, wenn der bessere Klang das wert ist (und darin scheinen sich ja ziemlich viele einig zu sein). Wenn das auf meinem alten Rechner und auf dem Silent-Klavier gut läuft, dann habe ich vielleicht meinen Maßanzug gefunden, und das Numa Piano gesellt sich später noch dazu.

Danke für die Anregungen!
 
 

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