Frage zu Nahfeldmonitoren und unterem Frequenzbereich

Je kleiner der Raum, desto schwieriger der Bassbereich. Die halbe Wellenlänge von 50Hz beträgt bereits 3,5m. Ist der Raum kleiner, gibt es starke Auslöschungen und Überhöhungen unterhalb dieser Frequenz. Ohne entsprechende Raumakustik nützt der beste Lautsprecher nix.
 
Das ist richtig, aber für 27.5 Hz wären dann die meisten Klavierzimmer zu klein. Ich möchte trotzdem die tiefen Frequenzen nicht missen. Auslöschungen und Überhöhungen gehören zur Musik dazu.
Und ja, bei einem 2*2*2m großen Raum mit Betonwänden wird es schwierig 😁.
Aber das Problem ist unabhängig von Klavier oder Lautsprecher.
 
Das stimmt leider nur theoretisch.

Früher war der Frequenzgang eines Verstärkers nicht ganz linear, das ist heute — zumindest im HiFi-Bereich — ziemlich gegessen.

Noch immer kommt es aber zu ungleichen Phasenverschiebungen bei verschiedenen Frequenzen und drittens steuert ein stark ausgelasteter Verstärker durch Verzerrungen ein paar Obertöne bei, die bei geringerer Lautstärke nicht da wären.

Auch ist die Impedanz von Lautsprechern nicht über den übertragenen Frequenzbereich konstant. Das bringt auch so manchen Verstärker in Nöte.

Man kann wirklich davon ausgehen, dass im Bereich günstiger Consumerprodukte alles davon zutrifft.
 
Warum stimmt das nur theoretisch, dass der Verstärker keinen Einfluss auf den Klang haben soll?
 
Schrieb ich doch: Weil ein Verstärker in der Praxis eben nicht perfekt ist. Und ein günstiger mit konstruktiven Vereinfachungen und sparsamer Dimensionierung in einer günstigen Aktivbox schon gar nicht.

Das hat nichts mit "HiFi-Voodoo" und "Kabelklang" zu tun, das gibt's tatsächlich.
 
Dann missverstanden wir uns glaube. Ich denke du stimmst zu, dass ein idealer Verstärker keinen Einfluss auf den Klang haben sollte und gibst nur zu bedenken, dass er oft doch einen Einfluss hat.
 
Genau.

Auch ideale Lautsprecher sollten "transparent" sein. Aber hier gilt noch mehr, dass es das nicht gibt.
 

Zurück
Top Bottom