Frage: VK-Preis Yamaha CLP-685 PE

  • Ersteller des Themas Michael aus Wien
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Michael aus Wien

Michael aus Wien

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Grüß Euch,

ich möchte mich von meinem Digi trennen (Kaufdatum 02-2018), da ich mit der harten Tastatur nicht zurechtkome und mir so die Freude am Spielen verleidet wird. Ich habe noch keine Ahnung was nachfolgen wird, momentan interessiert mich eine Einschätzung, was ich bei einem Privatverkauf dafür noch erzielen könnte?

Danke & lG aus Wien,
Michael

PS: das ich (noch) kein Inserat ;-)
 
altermann

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Ein 10ner Set FFP2 Schutzmaske.

Gauf! :017:
 
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Kleiner Ludo

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Ich habe für 2-3 Jahre alte Digis meist ca. 60% des durchschnittlichen/typischen Online-Preises bezahlt. D.h. dann 60% von 4000 EUR=2400 EUR. Ich wäre bereit dies zu zahlen, wenn ich eins wollte, habe aber schon ein neues Kawai CA-79 im Anflug.
 
FünfTon

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Ich würde für 2.400 € ein echtes Klavier kaufen.
 
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Klavierbauermeister

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tja, für manche in urbanen Wohngegenden ist ein "echtes" Klavier leider nicht sozial verträglich. Aber diese Meinungsresistenz mancher gibt es offenbar schon, seit es Digis gibt...
SCNR, Michael
Das ist wohl Dein 3. Digi das du mit entsprechendem Verlust innerhalb weniger Jahre verkaufst, da hätte man schon lange über ein gutes Silent-Klavier nachdenken können.
 
FünfTon

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tja, für manche in urbanen Wohngegenden ist ein "echtes" Klavier leider nicht sozial verträglich.
Deshalb bin ich auch auf die akustische Gitarre umgestiegen. Die macht (neben meiner Stimme) auch ordentlich Radau, ist aber wesentlich günstiger und leichter zu handhaben als ein Klavier.

Aber mal Spaß beiseite: Ausgerechnet Wien soll eine musikfeindliche urbane Wohngegend sein?

Aber diese Meinungsresistenz mancher gibt es offenbar schon, seit es Digis gibt...
SCNR, Michael
Tasteninstrumente erwecken manchmal den falschen Eindruck, man könne heimlich im Verborgenen musizieren und das sei nun der neue Modus Operandi für Hausmusik generell. Das reden sich die Betroffenen aber in erster Linie selbst ein.

Das ist wohl Dein 3. Digi das du mit entsprechendem Verlust innerhalb weniger Jahre verkaufst, da hätte man schon lange über ein gutes Silent-Klavier nachdenken können.
Das ist dann wohl die Tastenvariante des Guitar-Aquisition-Syndroms (G.A.S.). Was ich mich frage: Wenn man Gear regelmäßig wechselt, greift man dann nicht zu leicht rangierbaren Stage-Geräten und läßt die Verstärkung an Ort und Stelle? Warum kauft man für 4.000 € das High-End-Modell mit Hochglanzlack, wenn man eh vorhat, sich davon wieder zu trennen?
 

Michael aus Wien

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Das ist wohl Dein 3. Digi das du mit entsprechendem Verlust innerhalb weniger Jahre verkaufst, da hätte man schon lange über ein gutes Silent-Klavier nachdenken können.
Hallo,

danke für dein Feedback :-)

Ja, das stimmt zu 100% und ich denke momentan auch darüber nach. Die Kernfrage ist, was bringt mir ein akkustisches Silent, wenn ich es zu 90% im Silent Mode betreiben muss/sollte. Momentan habe ich eben ein Silent, eines der AvantGrant-Serie oder ein Trans-Acoustic am Radar. Bei letzterem versuche ich gerade zu begreifen, wie das funktioniert und ob mir das etwas bringt...

@ 3 Digis: es ist halt nicht so einfach wenn man sich am Anfang noch nicht sicher ist, ob man bei dem Hobby bleibt oder nicht. Und ja, sie sind jedes mal besser/teurer geworden. Ich arbeite in der IT und mir sind und waren die zu erwartenden Abschläge bei einem späteren Verkauf von elektronischen Geräte nicht unbekannt.

@warum trenne ich mich: das hatte ich bei den letzten zwei auch nicht vor. Beim 685er hat mich die Werbung eingelullt und zum Wechsel bewogen. Das fällt unter das "will haben"-Syndrom ;-) In den letzten beiden Jahren habe ich versucht, mich an die schwergängige Tastatur zu gewöhnen, in Summe raubt es mir aber mittlerweile den Spaß am Spielen. Daher habe ich nur die Alternativen ganz aufzuhören oder an der Hardwareschraube zu drehen. Und je länger ich um das 685er herumschleiche und mangels Freude nicht mehr spiele, umso mehr entwöhne ich mich vom Hobby :-(

Da momentan aber eh alles geschlossen hat, muss ich mich die nächsten drei Wochen ohnehin gedulden bis die Geschäfte wieder aufsperren. Die Zeit wollte ich zur Meinungsbildung nutzen und der erzielbare VK-Preis des 685 ist ein Aspekt davon...

LG. Michael
 
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Michael aus Wien

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Servus,

Deshalb bin ich auch auf die akustische Gitarre umgestiegen. Die macht (neben meiner Stimme) auch ordentlich Radau, ist aber wesentlich günstiger und leichter zu handhaben als ein Klavier.

Aber mal Spaß beiseite: Ausgerechnet Wien soll eine musikfeindliche urbane Wohngegend sein?
Ist sie eh nicht ;-) Es sind nur nicht alle gleich Begeistert wenn in der Nachbarschaft geübt wird - und vom melodischen Spielen bin ich noch etwas entfernt ;-)

Tasteninstrumente erwecken manchmal den falschen Eindruck, man könne heimlich im Verborgenen musizieren und das sei nun der neue Modus Operandi für Hausmusik generell. Das reden sich die Betroffenen aber in erster Linie selbst ein.
Das sugerieren die Digis und Silents aber und das mit dem selbst einreden mag auch (bei mir) stimmen.

Mir ist schon klar, dass es bei uns entsprechende OGH-Urteile gibt, die das Klavierspiel in Wohnungen regeln und erlauben. Es ist dann halt nur dem gütlichen Zusammenleben nicht unbedingt förderlich. Daher der Wunsch auch - oder überwiegend - mit Kopfhöhrern spielen zu können. Wenn ich der Meinung bin ein Stück zu beherschen, spiele ich es dann auch ohne Kopfhörer.

Aber vielleicht sollte ich mir ernsthaft überlegen die Kopfhörer-Variante nur mehr am Abend/Sonn- und Feiertag zu bemühen und den Rest akkustisch spielen. So viel Zeit verbringe ich ja auch nicht vor dem Klavier...

Das ist dann wohl die Tastenvariante des Guitar-Aquisition-Syndroms (G.A.S.). Was ich mich frage: Wenn man Gear regelmäßig wechselt, greift man dann nicht zu leicht rangierbaren Stage-Geräten und läßt die Verstärkung an Ort und Stelle? Warum kauft man für 4.000 € das High-End-Modell mit Hochglanzlack, wenn man eh vorhat, sich davon wieder zu trennen?
Das kannte ich noch nicht ;-)

Der Verkauf war auch nicht vorgesehen, nun überwiegen aber die Gründe dafür (siehe im anderen Posting) und *hüstel* naja, das Hochglanzmodell macht sich als Einrichtungsgegenstand auch ganz nett ;-)

LG. Michael
 
Martin49

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Mir ist schon klar, dass es bei uns entsprechende OGH-Urteile gibt, die das Klavierspiel in Wohnungen regeln und erlauben. Es ist dann halt nur dem gütlichen Zusammenleben nicht unbedingt förderlich. Daher der Wunsch auch - oder überwiegend - mit Kopfhöhrern spielen zu können. Wenn ich der Meinung bin ein Stück zu beherschen, spiele ich es dann auch ohne Kopfhörer.
Exakt dies. Digitalpianos und Silentsysteme ermöglichen es, uns in der Nachbarschaft höflich und rücksichtsvoll zu verhalten.

Wenn ich mal einen alleinstehenden Hof hinterm Deich habe, mit einer ausgebauten 80qm-Scheune – ich verspreche den Akustikfetischisten, da kommt ein feiner echter Flügel 'rein.

Bis dahin wohne ich in einer hellhörigen Mietwohnung. Und Digitalklaviere sind nicht sooo schlecht, sowohl was Klangsimulation als auch den Anschlag betrifft. Zumindest kann ich mit dem Kompromiss leben, und zugleich wann und so heftig üben, wie ich will.
 
FünfTon

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Ist sie eh nicht ;-) Es sind nur nicht alle gleich Begeistert wenn in der Nachbarschaft geübt wird - und vom melodischen Spielen bin ich noch etwas entfernt ;-)
Das passiert auch beim Üben mit der akustischen Gitarre und ist damit unvermeidlich. Diese Selbstwirksamkeits-Ängste verschwinden allerdings völlig, wenn man sich mit seinem Instrument immer wieder unter Leute begibt und mit denen auch Dinge übt, die man noch nicht richtig kann. Denn das ist letztlich das psychologische Hemmnis.

Das ist mit einer Gitarre halt auch wesentlich einfacher als mit einem Klavier, wo man vielleicht einmal jährlich den Vorspiel-Termin zelebriert. Deswegen leiden Klavierspieler vermutlich öfter unter deinem Problem.

Das sugerieren die Digis und Silents aber und das mit dem selbst einreden mag auch (bei mir) stimmen.
Mir ist schon klar, dass es bei uns entsprechende OGH-Urteile gibt, die das Klavierspiel in Wohnungen regeln und erlauben. Es ist dann halt nur dem gütlichen Zusammenleben nicht unbedingt förderlich. Daher der Wunsch auch - oder überwiegend - mit Kopfhöhrern spielen zu können. Wenn ich der Meinung bin ein Stück zu beherschen, spiele ich es dann auch ohne Kopfhörer.
Kenne ich aus meinen Anfangszeiten am Digi. Dabei ist es rechtlich völlig egal, ob du dein Stück beherrschst oder übst. Du wärst da als Klaviervirtuose keinesfalls privilegiert. Es ist auch nicht so, daß man nebenan viel von deiner zelebrierten "Musik" mitbekommt, ankommen tut maximal "Hintergrundlärm".

Das Toleranzlevel ist übrigens einzig und allein davon abhängig, ob Menschen musikalische Nachbarn gewöhnt sind. So wie sich die meisten auch jeden Tag dem Lärm ihres eigenen PKWs aussetzen und daran gewöhnt sind. Das heißt mit der Flucht unter den Kopfhörer schießen sich Musiker selbst in den Fuß.
 
Martin49

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Das Toleranzlevel ist übrigens einzig und allein davon abhängig, ob Menschen musikalische Nachbarn gewöhnt sind. So wie sich die meisten auch jeden Tag dem Lärm ihres eigenen PKWs aussetzen und daran gewöhnt sind. Das heißt mit der Flucht unter den Kopfhörer schießen sich Musiker selbst in den Fuß.
Die Nachbarn unter mir sind sehr musikalisch. Sie betreiben ein privates Tonstudio für elektronische Tanzmusik direkt unter meinem Schlafzimmer. Ich bin auch musikalisch. Höre Klassik und spiele Klavier. Trotz unserer gemeinsamen Liebe zur Musik haben wir längere Verhandlungen gebraucht, bis die Musikproduktion unter meinem Bett einigermaßen meinen Sensibilitäten entsprach. ;-)
 
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Kleiner Ludo

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Die Nachbarn unter mir sind sehr musikalisch. Sie betreiben ein privates Tonstudio für elektronische Tanzmusik direkt unter meinem Schlafzimmer. Ich bin auch musikalisch. Höre Klassik und spiele Klavier. Trotz unserer gemeinsamen Liebe zur Musik haben wir längere Verhandlungen gebraucht, bis die Musikproduktion unter meinem Bett einigermaßen meinen Sensibilitäten entsprach. ;-)
Sind sie auf Klassik umgeschwenkt? ;-)
 
Michael aus Wien

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Grüß Euch,

ok, jetzt wird's vermutlich ganz off-topic ;-)

Ich wollte mich noch einmal bewusst mit meiner Feststellung:

.....dass ich mit der harten Tastatur nicht zurechtkome und mir so die Freude am Spielen verleidet wird...
auseinandersetzen und herausfinden, was mich nun wirklich stört. Ist ja schließlich relevant, wenn ich wieder mal vorhabe an der Hardwareschraube zu drehen.

Also Noten herausgesucht und ran ans Digi. Nach einer halben Stunde üben, stelle ich fest, dass mich primär der alles übertönende Bass stört. Als bekennender Grobmotoriker schiebe ich das natürlich auf meine linke Hand, spiele aber den Bass dann zum Vergleich auch noch mit der rechten Hand. Und siehe da, der Bass klingt nicht wirklich besser.

Hmm. Ich durchsuche die Systemeinstellungen ob ich da noch irgendeine Einstellungsmöglichkeit finde, um da regulierend einzugreifen. Siehe da, im Tastatur -> Touch Menü werde ich fündig, da ist "Soft 2" eingestellt, also eh das leichteste, sollte passen...

Bei der Konsultierung des Handbuches nach weiteren Einstellungsmöglichkeiten finde ich dann auch die Tastatureinstellungen und....
...das funktioniert genau umgekehrt zu meiner intuitiven Erwartung:

"...Soft 2: Erzeugt relativ große Lautstärken, auch bei leichter Spielstärke. Geeignet für Spieler mit zartem Anschlag"

Ok, jetzt dürfen die "Echtklavier-Spieler" schenkelklopfen - denn das kann ihnen nicht passieren ;-)

Gleich umgestellt auf "Hart 2" und siehe da, es geht ja doch! Nach einer guten Stunde weiter üben bin ich bei "Hart 1" gelandet und überlege mir gerade, ob das 685er und ich nicht doch noch gute Freunde werden ;-) Intuitives Einstellen kann also auch mal daneben gehen. Wieder was gelernt :-)

Danke für Eure Tipps, denn irgendwann kommt mit Sicherheit das nächste Upgrade;-)

LG. Michael
 
Michael aus Wien

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Aha die "schwergängige Tastatur" war also zu empfindlich und du möchtest eher mit viel Kraftaufwand spielen. War sie dann nicht eher zu "leichtgängig"?
Nööö, dass heißt, dass ich ein falsches Setup fälschlicherweise auf die Tastatur geschoben habe. Die ist zwar noch immer hart, macht aber weniger aus als ich dachte...
Liebe Grüße,
Michael
 
 

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